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Schadsoftware unter Linux

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: 11.10 (Oneiric Ocelot)
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rleofield

Avatar von rleofield

Anmeldungsdatum:
14. September 2008

Beiträge: 798

Newubunti schrieb:

... Oder kannst Du Dir unter Ubuntu keine Software an den Distributions-Quellen vorbei installieren? Also bei mir geht das, ich vermeide es zwar aber es geht.

Du glaubst wirklich, dass Du der Einzige bist, der das 'vermeidet'?

Ein Programm muss meines Wissens unter Linux weder als Root installiert werden noch unter Root laufen, um die Daten des angemeldeten Nutzers - und in der Standardkonfiguration von Ubuntu - auch die Daten der anderen Nutzerkonten auf dem System auslesen zu können.

Wenn man mehrere Nutzer auf dem System hat, sollte man etwas über die Rechteverwaltung wissen. Such mal hier im Wiki, da steht was dazu.

DeJe

Anmeldungsdatum:
2. Januar 2008

Beiträge: 2377

rleofield schrieb:

Wenn man mehrere Nutzer auf dem System hat, sollte man etwas über die Rechteverwaltung wissen. Such mal hier im Wiki, da steht was dazu.

Soso. 😉 Komisch, Windows wird grundsätzlich vorgeworfen, das es die Rechte nicht richtig von Anfang an setzt. Egal ob single- oder multi-User.

user unknown schrieb:

1h für das blanke OS, dazu kommen alle Updates die man erneut runterladen u. einspielen muss, Browserplugins und Addons, Software, die nicht Standard ist, persönliche Einstellungen u. Vorlieben sowie Programme, die nicht in den Repos sind.

Das kommt auf die Strategie an. System installieren, Anwendungen/Einstellungen einstellen, ... halt den ganzen Kram. Dann Backup von diesem System als Referenz (Master). Da brauchst beim Restore plus dann anfallende Updates keine Stunde. Nur noch die persönlichen Daten einhängen, fertig.

... oh - ich muss ja noch ein Backup machen! ...

😀

Newubunti

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
16. Februar 2008

Beiträge: 5149

rleofield schrieb:

Newubunti schrieb:

... Oder kannst Du Dir unter Ubuntu keine Software an den Distributions-Quellen vorbei installieren? Also bei mir geht das, ich vermeide es zwar aber es geht.

Du glaubst wirklich, dass Du der Einzige bist, der das 'vermeidet'?

  1. Habe ich nicht gesagt, ich sei der einzige der das vermeide.

  2. Bezog sich diese Aussage auf Deine Aussage, dass der Erfolg von Schädlingen definitiv null wäre. Das ist aber definitiv falsch, wenn man sich Software an den Distributions-Quellen vorbei installieren kann. Also ist die Möglichkeit vorhanden, was definitiv nicht "definitiv null" bedeutet.

  3. Muss man erst mal wissen, warum das Vermeiden von solchen Installationen sinnvoll sein soll und zwar vor dem Hintergrund solcher Aussagen, wie Linux sei Viren-sicher oder eben auch von Dir eben, dass der Erfolg von Schädlingen unter Linux definitiv null sei.

Ein Programm muss meines Wissens unter Linux weder als Root installiert werden noch unter Root laufen, um die Daten des angemeldeten Nutzers - und in der Standardkonfiguration von Ubuntu - auch die Daten der anderen Nutzerkonten auf dem System auslesen zu können.

Wenn man mehrere Nutzer auf dem System hat, sollte man etwas über die Rechteverwaltung wissen. Such mal hier im Wiki, da steht was dazu.

Achso hatte ich ja ganz vergessen: Sobald man Ubuntu installiert bekommt man ja auch automatisch den kompletten Wiki-Inhalt ins Gehirn gebrannt.

Jetzt frage ich mich, warum ich zwangsläufig ins Wiki schauen soll bevor ich einen zweiten Benutzer auf dem Rechner anlege und warum es absurd sein soll, davon auszugehen, dass Nutzer im laufenden Betrieb Ihre persönlichen Dateien nicht gegenseitig lesen können, wenn man Passwörter vergeben hat - und zwar auch ohne Verschlüsselung.

Ich meine nicht dass das eine gewaltige "Sicherheitslücke" wäre, aber unter Umständen ist es doch eine kleine und auch eine, die man nicht zwangsläufig erwarten muss.

Gruß, Martin

xpol

Anmeldungsdatum:
4. Dezember 2010

Beiträge: 432

Mal "ausspioniert" werden ist sicherlich doof, ich könnte damit aber noch leben. Auch wenn mir die Kiste abschmiert -o.k. - man wüsste Bescheid und sich zu helfen.

Wobei ich ganz üble Bauchschmerzen bekomme, ist das Weiterleiten von E-Mail-Anhängen. Da wäre es mir schon lieber, wenn bei mir alles dunkel wird, als dass ich jemandem z.B. ein verseuchtes PDF schicke.

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