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Hassliebe LaTeX? Brauche Meinungen und Rat, auch von Programmierern!

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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Yasser Team-Icon

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
30. März 2005

Beiträge: 358

Klar kann man irgendwann mal sowas schaffen wie das freie Magazin ...

Aber zwischen nachvollziehen und selber umsetzen (mit 3 Latex-Büchern und dem WWW) liegt ein himmelweiter Unterschied von vielen vielen Stunden Arbeit!

Das Layout meiner Doktorarbeit habe ich auch stark vom Standard abweichend gestaltet – für LaTeX-Verhältnisse. So weit, dass ich das niemandem in der Form zumuten würde, auch keinem Informatiker:-D. Und ich habe da wirklich nichts sehr besonderes gemacht!

Ich bin gerade noch bei Context dabei! Es ist grundsätzlich einfach mal komfortabler! Ich halte euch auf dem Laufenden!

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(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
30. März 2005

Beiträge: 358

Ok, es scheint kein deutsches Forum zu geben, auf mrunix besteht auch kein Interesse an einem Unterforum, um ConTeXt-Aktivität zu bündeln.

Hat jemand Lust, ein Forum einzurichten? Es gibt doch so viele kostenlose! Oder mir dabei zu helfen? Ich denke, das sollte man auch ohne große Kenntnisse hinbekommen, aber ne Empfehlung für ein Forum?

bas89

Anmeldungsdatum:
23. April 2006

Beiträge: 478

Wie wär’s mit einer Mailingliste? Ist doch eh besser für Diskussionsstränge...

Incendius

Anmeldungsdatum:
12. Mai 2007

Beiträge: 129

Hallo Yasser,

ich bin im Moment dabei mich ein wenig in ConTeXt einzuarbeiten. Bin allerdings noch nicht besonders weit oder gut. Ich fände ein deutsches Forum super und würde auch gerne helfen, es einzurichten.

Eine Übersicht über verfügbare CMS- und Foren-Sofware gibt es hier: http://php.opensourcecms.com/

Die Frage dürfte eher sein: Wo hosten? Wenn du möchtest, schreib mir eine PM.

Grüße,
Incendius

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(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
30. März 2005

Beiträge: 358

bas89 schrieb:

Wie wär’s mit einer Mailingliste? Ist doch eh besser für Diskussionsstränge...

Mailingliste kann ich nix mit anfangen. Ist das auch geeignet, sich da nachträglich durch eine Wissensflut zu kämmen und die richtigen Infos zu finden? Sowas wie ne Forengliederung, Suchfunktion etc. wäre schon gut, oder?

Zum Forum:

Es gibt genügend kostenlose Foren, oder? Mir ist es im Grunde vollkommen egal. Ich hätte jetzt an forumromanum oder razyboard vorgeschlagen. Das wichtigste: erstmal eine Grundlage schaffen. Wenn es genügend Benutzer gibt, kann man immer noch umziehen und umstrukturieren.

Ich sehe es so: Wenn wir es schaffen, dass etwa 200 sinnvolle Beiträge geschrieben werden und sich dann auch herausstellt, welche Struktur - wenn überhaupt notwendig - wir einbauen, dann kann man den sinnvollen Teil auch noch per Hand kopieren und eine Sammlung von "Problem-Lösung" draus machen. So eine Art Zusammenstellung funktionierender Codebestandteile.

Weitere Vorschläge? Ich habe noch einen: Drei Unterforen

  • Anregung, Kritik, Planung

  • Context Fragen und Antworten

  • Sammlung funktionierender Codebausteine

Mehr brauchen wir eigentlich, oder?

Incendius

Anmeldungsdatum:
12. Mai 2007

Beiträge: 129

Guten Abend,

ich habe eben PunBB auf einem Webspace installiert. Das ganze war eine Sache von 10 Minuten. Es gibt also außer einem Forum bisher nichts Spannendes auf der Seite.

http://context.pytalhost.de/index.php

Schaut es euch mal an. Vorschläge oder Kritik ist natürlich willkommen! ☺

uh9b

Anmeldungsdatum:
18. November 2006

Beiträge: 119

LaTex ist für mich nicht verwendbar. Es ist nicht in der Lage einfache Formvorgaben von Hochschulen umzusetzen.

Bauer

Anmeldungsdatum:
28. Juni 2006

Beiträge: 333

Welche Vorgaben genau?

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Avatar von Fredo

Anmeldungsdatum:
27. Juni 2005

Beiträge: 5244

uh9b schrieb:

LaTex ist für mich nicht verwendbar. Es ist nicht in der Lage einfache Formvorgaben von Hochschulen umzusetzen.

Darum geht es ja gerade in diesem Thread: Du bist im Zweifelsfalle nicht in der Lage, die Vorgaben mit LaTeX umzusetzen. Es könnte aber durchaus möglich sein, das mit LaTeX zu erreichen (mit LaTeX ist fast alles möglich, behaupte ich mal).

Das ist allerdings nicht unbedingt Dein Fehler, sondern die Komplexität, bestimmte Ziele zu erreichen, die für viele, auch ambitionierte Nutzer schwierig und frustrierend sein kann, ist ja das Thema hier. LaTeX macht viele Dinge so besonders gut, weil es seinen „eigenen Kopf“ hat. Dadurch sind die Vorgaben einfach sehr professionell, es übernimmt gewisser Maßen den Job, den früher ein Setzer gemacht hätte. Aber es ist halt nicht besonders leicht, sich gegen den Dickkopf von LaTeX durchzusetzen.

Liebe Grüße
Fredo

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(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
30. März 2005

Beiträge: 358

Ich habe gerade diese Dame per E-Mail kontaktiert, um unsere "german context initiative" bekannt zu geben.

http://wiki.contextgarden.net/User:Mojca_Miklavec

Mal sehen, ob sie auf contextgarden etwas dazu schreiben kann!

uh9b

Anmeldungsdatum:
18. November 2006

Beiträge: 119

Hallo Bauer,

die Vorgaben sind die folgenden:

Seitenränder oben, unten = 2 cm; lins = 3 cm, rechts = 4 cm. Das habe ich soweit hinbekommen. Den Zeilenabstand von 1,5 Textzeilen konnte ich ebenfalls erzwingen. Das Titelblatt mache ich mit einer separaten tex-Datei, da sich für das Titelblatt die Seitenränder nicht separat einstellen lassen und es durch die Ränder nicht mehr mittig wird.

Da die Überschriften zu viel Platz verschwenden mußte ich die Textgrößen der Überschriften und die Abstände umbiegen, außerdem den erzwungenen Zeilenumbruch zwischen den Kapiteln gewaltsam unterdrücken. Da sonst zu viel Platz verschwendet wird, und 20 Seiten für eine Hausarbeit ist nicht viel. Da darf man schon wegen der großzügigen Ränder keinen Platz verschenken.

Aber nun kommt die Herausforderung:

Die Zitierweise im Text muss genau so aussehen: (Autor Jahreszahl: Seite) und zwar in Kapitälchen, wichtig ist der Doppelpunkt, da darf kein Komma oder was anderes stehen, es muss ein Doppelpunkt sein. Dann gibt es noch einige Feinheiten wenn es sich um mehrere Autoren oder mehrere Werke des selben Autors handelt.

Die Angaben im Quellenverzeichnis müssen so aussehen: Wöhe, G.; Düring, U. (2002): Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. 21., neubearb. Aufl., München: Vahlen.

Ebenfalls wieder mit bestimmten Feinheiten bei Monografien, Sammelwerken, Zeitschriftenartikeln usw. Wichtig ist auch hierbei, dass die Literaturliste so wie das Beispiel oben aussehen muss. Wo ein Doppelpunkt ist muß ein Doppelpunkt sein.

Die Hochschule lässt prinzipiell keine Abweichungen zu, denn wenn die Formvorgaben geändert würden, dann müssten alle, die jetzt gerade an einer Arbeit schreiben diese mühsam an die geänderten Formvorgaben anpassen, und da die Formvorgaben für alle gelten gibt es keine Ausnahmen für einzelne. Das leuchtet ja ein.

Es gibt in LaTex keinen Bibstyle, der darauf paßt. In der Mailingliste gab es keine Hinweise auf einen passenden Style. Und von der Anwendervereinigung Dante bekam ich auch keine Hinweise auf einen passenden Style. Einzige Antwort ist dann eine Schelte auf die Formvorgaben, die keine optimale Typographie zulassen würden. Aber bei den Fromvorgaben spielen andere Kriterien eine Rolle. Korrektoren brauchen die Ränder für Korrekturen und die Zitierweise ist für alle Studierenden einheitlich.

Im Endeffekt verwendet an meiner Hochschule überhaupt niemand LaTex. Es haben zwar schon mehrere versucht, aber alle haben mangels der Möglichkeiten von LaTex am Ende doch Word genommen.

@Fredo: Laufe bitte nicht in die Falle der Linux-Lamer-Gesetze nach dem Motto "Von zwei Anwendungen ist grundsätzlich diejenige besser, die sich am schlechtesten installieren, am schwierigsten konfigurieren und am umständlichsten handhaben lässt." Das Gegenteil ist der Fall. Eine Anwendung ist besser, wenn sie das macht was sie soll ohne, dass man erst zig Bücher lesen oder BibTex-Programmierung erlernen muss. (Die einzigen mir bekannten Leute, die mit LaTex arbeiten sind Mathematiker wegen des Formelsatzes. Aber in der Mathe-Fakultät hat sich die Hochschule der Unflexibilität von LaTex gebeugt und die Formvorgaben an die Möglichkeiten von LaTex angepasst, so dass man hier einfach den NatBib-Style verwenden kann. Das liegt aber auch nur daran, dass die Professoren wegen des Formelsatzes selbst LaTex verwenden.) In allen anderen Fakultäten ist Word Standard, daher interessiert sich da niemand für die starren vorgegebenen Bibstyles von LaTex.

Yasser Team-Icon

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
30. März 2005

Beiträge: 358

Was benutzt du für ein Zitierprogramm?

Grundsätzlich gebe ich dir aber recht, was du verlangst, ist zwar umzusetzen, aber das gilt nur für Leute, die nicht gerne fern sehen, bier trinken, Sport machen, Freunde treffen ...

Ich muss allerdings auch sagen: Wie viel Literatur hast du? Ich weiß nicht, ob Bibtex notwendig gewesen wäre ... Was nichts daran ändert, dass alle anderen Anforderungen nur schwer zu bewältigen sind.

Einzige Antwort ist dann eine Schelte auf die Formvorgaben, die keine optimale Typographie zulassen würden.

Das ist immer das geilste. Manchmal habe ich das Gefühl, dass diese Leute niemals Hausarbeiten schreiben mussten. Was geht die an, weshalb du genau diese Form umsetzen möchtest!

Fredo Team-Icon

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Anmeldungsdatum:
27. Juni 2005

Beiträge: 5244

uh9b schrieb:

@Fredo: Laufe bitte nicht in die Falle der Linux-Lamer-Gesetze nach dem Motto "Von zwei Anwendungen ist grundsätzlich diejenige besser, die sich am schlechtesten installieren, am schwierigsten konfigurieren und am umständlichsten handhaben lässt." Das Gegenteil ist der Fall. Eine Anwendung ist besser, wenn sie das macht was sie soll ohne, dass man erst zig Bücher lesen oder BibTex-Programmierung erlernen muss.

Das hast Du mich leider komplett missverstanden. Ich habe überhaupt nicht gesagt, dass LaTeX „besser“ wäre als Word (oder auch OpenOffice). Ich habe nur die Aussage bezweifelt, dass sich die Vorgaben nicht mit LaTeX umsetzen ließen. Ich bezweifle dagegen gar nicht, dass die (in meinen Augen durchaus mögliche) Umsetzung so kompliziert und zeitaufwändig ist, dass man für diesen Zweck lieber ein anderes Mittel (wie meinetwegen Word) einsetzt.

Ich bin da überhaupt nicht dogmatisch. Jedes Tool für seinen Zweck. Wenn es mir auf gute Typographie ankommt, und ich aber ansonsten recht frei in den Vorgaben bin, würde ich für Publikationen LaTeX einsetzen. Hausarbeiten oder Examensarbeiten sind aber oftmals weder noch für den Druck bestimmt, noch ist gute Typographie das relevanteste Kriterium. Also kann man dafür auch gut eine Textverarbeitung einsetzen.

Layout-technisch anspruchsvolle Aufgaben wie z.B. das freiesMagazin würde ich vermutlich mit Scribus umsetzen. Aber nicht, weil das mit LaTeX nicht möglich wäre (fM beweist ja, dass das geht), sondern weil ich vor der Mühe, vielleicht auch aus Unkenntnis, zurückschrecken würde.

Eine inhaltliche Frage hätte ich aber noch: Wie setzt Du denn jetzt die Stilvorgaben für die Zitierweisen um? Wenn man das automatisiert machen will, so ist meine Erfahrung, ist es bei jedem Programm ein gewisser Aufwand, wenn es keine fertigen Stile gibt. Wird euch ein Zitierstil für andere Programme zur Verfügung gestellt?

Wenn man einen Zitierstil selbst umsetzen muss (was, wie gesagt, kein Vergnügen ist), würde ich bei LaTeX auch nie mehr auf BibTeX zurückgreifen, sondern immer auf biblatex. Damit muss man immerhin nicht noch eine (und dazu obskure) Programmiersprache lernen, sondern kann immerhin seine LaTeX-Kenntnisse anwenden.

Liebe Grüße
Fredo

Dee Team-Icon

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9. Februar 2006

Beiträge: 20095

Ich sehe das auch wie Fredo. Die Software muss sich dem Menschen anpassen und nicht umgekehrt. Und: Falls sich die Software nicht (genügend oder einfach genug) anpassen lässt, muss man eine andere Software nehmen. Jeder Topf findet so seinen Deckel. 😉

@Incendius und Yasser: Viel Erfolg mit dem Forum. Ich hoffe, dass man da bald mehr lesen wird.

@Fredo: Wenn ich dran denke, freiesMagazin jetzt mit Scribus zu setzen, läuft es mir eiskalt den Rücken runter. Ich glaube, da würde ich gut und gerne noch einmal so viel Zeit "in den Sand setzen", wie ich es mit LaTeX bereits getan habe. Ist wohl wie mit jeder Software, die man nicht kennt: Die Einarbeitung kostet die meiste Zeit und hindert einen meist an der Nutzung, obwohl man damit später ggf. Zeit sparen könnte.

Gruß Dee

themroc

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Anmeldungsdatum:
5. November 2006

Beiträge: 1553

Fredo schrieb:

Das hast Du mich leider komplett missverstanden. Ich habe überhaupt nicht gesagt, dass LaTeX „besser“ wäre als Word (oder auch OpenOffice).

Aber genau das ist LaTeX für mich!

Ich schreibe nicht mal Briefe mit Office.

Word benutze ich nur ganz selten zur Rechtschreibkontrolle, indem ich den TeX-Quellcode mit copy&paste rüberkopiere und kontrolliere.

Ich versteh gar nicht, wie man mit Word (oder OpenOffice) arbeiten kann. Da bekommt man ja nicht mal eine normale Gliederung hin. Ständig springt irgendwo was um, etc.