hast du hier noch einen zweitnamen? yunusemre?
Wir reden voll aneinander vorbei. Was du nicht verstehst ist, dass es bei Arch kein Standardprogramm für pppoe gibt, weil es eine Metadistribution ist. Was Arch dir garantiert liefert ist ein Linux-Grundsystem, alles andere ist deine Wahl. Hast du schonmal pppconf aus dem AUR probiert?
Mir deutzt, du beschwerst dich im Endeffekt nur dass ein bestimmtest Programm nicht in den Repos ist aber weißt das noch nicht.
Im übrigen wäre es auch bei einem Script möglich zu prüfen ob die NKarte da ist (ifconfig -a | grep ethx), aber wir reden hier von missing features bei einem Programm und nicht bei Arch. Das was du hier beschreibst hat alles nichts mit dem Arch way zu tun, das sind kleinere Grundsatzentscheidungen (installer), bugs (pppoe-setup) oder fehlende Programme (pppoeconf).
Soll ich es jetzt nochmal sagen: Ich habe nicht in den Logs nach gesehen?
Nochmal? Hast du es bisher schonmal gesagt? Soll ich deinen Schreibstil kopieren? Soll ich Hellsehen lernen?
Ist das chinesisch was ich schreibe?
Du kannst es ja mal auf Chinesisch probieren, vielleicht verstehe ich dann mehr 😛
Willst du mich dumm verkaufen, oder wie? An der Stelle an der die N-Karte eingegeben wird natürlich?
Dann ist es doch mehr als eindeutig dass es am Script liegt und nichts mit Arch zu tun hat. Und das Arch dich keineswegs dazu zwingt ein bestimmtes Programm zu nutzen (das machen ja alle Distributionen so), und dir (hier kommt der Unterschied zu den meisten anderen Distributionen) nichtmal ein Programm empfiehlt. Es ist vollkommen deine Wahl.
Die Schlussfolgerung müsste also imho heißen: pppoe-setup gefällt mir nicht, ich besorge mir pppoeconf (oder probiere mal pppconf).
Dass ein Programm das einzige seiner Sorte in den Repos ist bedeutet nicht dass die Entwickler dir das raten. Vielleicht wurde es auch vor 4 Jahren mal hinzugefügt und seitdem einfach gepflegt, während Alternativen nicht eingepflegt wurden weil das Interesse nicht groß genug war.
Falls du nicht verstehst was ich meine:
Ich meine damit: Es ist klar der Vorteil von Arch so schön schnell zu sein und da muß man eben auf ein paar Sachen verzichten. Wie z.B. auf mehr Fehlermeldungen...
Daran hänge ich mich eben auf weil es einfach falsch ist. Arch ist nur so schnell, weil es immer zu einem gewissen Grad selfmade ist (also DEINE eigene Zusammenstellung) und dies bei den meisten Nutzern sehr "Leicht" (im Sinne auf ungenutzte Dienste etc zu verzichten) ausfällt. Die Optimierung auf i686 macht quasi nichts spürbares aus.
Andererseits MUSS man auf nichts verzichten, aber man KANN verzichten.
Arch bietet dir einen Baukasten um ein Linux deiner Wahl zusammenzustellen und erwartet dafür gewisse Kenntnisse und Entscheidungen von dir.
Wenn man damit nicht klar kommt, oder einfach keinen Bedarf dafür hat, dann ist man bei Arch falsch. Denn es gibt genügend Distributionen mit großen Funktionsumfang und sauberer Benutzerführung die (so gut wie) die maximale Performance bringen, dafür braucht es Arch nicht. Sondern dafür dass man JEDE Komponente seines Systems selbst aussucht, dafür aber auch einrichten muss (Was man als Frickeln auslegen könnte. Wenn man das tut, dann ist Arch der Inbegriff eines Frickelsystems).
Das von dir beschriebene ist ein Beispiel für einen von vielen Möglichen Ausgängen. Du hast falsch gewählt (vermutlich weil es nichts anderes im offiziellen Repo gab) und bist damit unzufrieden, dein recht. Aber daraus zu verallgemeinern dass Arch verzicht bedeuten würde ist nicht richtig, man kann mit Arch auch ein Ubuntu nachbasteln - wirklich - aber es würde nicht viel schneller als Ubuntu selbst (Da spreche ich aus Erfahrung).
MfG