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encbladexp
Ehemaliger
Anmeldungsdatum: 16. Februar 2007
Beiträge: 17531
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Matthias H. schrieb: Aber warum kein grafischer, einfacher Installer? Verstehe ich immer noch nicht.
Welchen Mehrwert hat ein grafischer Installer für die Zielgruppe? Wenn du einen brauchst bist du nicht die Zielgruppe, so einfach ist das. Ich verstehe immernoch nicht warum meine Distribution einen grafischen Installer braucht damit du diese nutzen kannst. mfg Stefan Betz
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tomtomtom
Supporter
Anmeldungsdatum: 22. August 2008
Beiträge: 55572
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Matthias H. schrieb: Aber warum kein grafischer, einfacher Installer?
Weil das erste schon mit dem zweiten beisst? 😉 https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way#Simplicity
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glasenisback
Anmeldungsdatum: 20. November 2011
Beiträge: 1603
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encbladexp schrieb: KISS Prinzip.
Das Prinzip "KISS" würde ich in diesem Fall aber nicht benutzen. Warum? Weil gerade ein Installer die Installation doch sehr viel einfacher (simpler) macht.
Debian/Ubuntu/openSuSE/RHEL/SLES/... gehen jetzt den ersten Weg, andere Distributionen wie Gentoo oder Arch finden halt der Admin wird schon wissen was er macht.
Admins sind über jede Arbeitserleichterung mehr als dankbar. Warum meinst du findet man ArchLinux so selten auf professionellen Servern? Admins wollen so wenig nur möglich an einem System basteln müssen. Ich hab mir schon Dutzende von Skripten für meinen Büro-PC geschrieben, um bestimmte Befehlsfolgen nicht immer wieder von Hand eintippen zu müssen. Jeder Automatismus spart Zeit und damit auch Geld.
Nein, wären wir elitär würden wir unmögliche Dinge für die Anmeldung in unserem Forum erwarten, z.B. Kentniss des aktuellen Datums oder so exotische Sachen. Wir würden dich Zwingen und Geld für eine Seriennummer zu geben. Um Arch zu Installieren brauchst du aber nur frei verfügbares Wissen, und das ist auch die einzige Hürde welche dir Gentoo oder Arch stellen werden.
ArchLinux legt die Einstiegshürde aber höher als sie sein müsste. Wo soll den bitteschön der explizite Unterschied liegen, ob ich eine Befehlszeile von Hand eintippe bzw. per Copy'n Paste aus einer Anleitung hole oder ich sie durch ein Skript erledigen lasse? Selbst der geistige Vater von ArchLinux, Slackware, bietet schon seit Urzeiten einen text-basierten Installer an, welcher z.B. die Auswahl des Tastaturlayouts komfortabel erledigt. Mir kommt ArchLinux stellenweise wie meine erste Slackware-Version von 1994 vor. Dort war der Installer noch sehr rudimentär und man musste sehr viele Dinge noch zu Fuss erledigen.
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tomtomtom
Supporter
Anmeldungsdatum: 22. August 2008
Beiträge: 55572
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glasenisback schrieb: Das Prinzip "KISS" würde ich in diesem Fall aber nicht benutzen. Warum? Weil gerade ein Installer die Installation doch sehr viel einfacher (simpler) macht.
Dann hast du den bereits mehrmals verlinkten Arch Way noch nicht verstanden. 😉
Warum meinst du findet man ArchLinux so selten auf professionellen Servern?
Weil das dann ein vollkommen anderes Einsatzgebiet ist, wo häufig auch RHEL oder SLES-Zertifizierte Software laufen muss? Andere, für einen speziellen Einsatzzweck geschriebene Software laufen muss etc. pp. Da waren wir aber schon, siehe den Äpfel- und Birnen-Vergleich.
ArchLinux legt die Einstiegshürde aber höher als sie sein müsste.
Weil? Man muss nur der sehr guten Dokumentation folgen. Nur das diese eben nicht voller Bildchen von Installer-Screenshots ist.
Wo soll den bitteschön der explizite Unterschied liegen, ob ich eine Befehlszeile von Hand eintippe bzw. per Copy'n Paste aus einer Anleitung hole oder ich sie durch ein Skript erledigen lasse?
Eben: Wo genau soll der liegen? Das lässt sich wunderbar per Skript installieren, wenn man denn will. Oder per Copy&Paste. Oder per Handeingabe.
Selbst der geistige Vater von ArchLinux, Slackware
Die "geistigen Väter" von Arch sind Crux und BSD, nicht Slackware.
welcher z.B. die Auswahl des Tastaturlayouts komfortabel erledigt.
Also loadkeys de geht doch um einiges schneller als ansteuern, auswählen, Enter drücken, ansteuern, auswählen, Enter drücken.
Mir kommt ArchLinux stellenweise wie meine erste Slackware-Version von 1994 vor. Dort war der Installer noch sehr rudimentär und man musste sehr viele Dinge noch zu Fuss erledigen.
Es gibt keinen Installer, sondern Installationsskripts. Wozu sollte man etwas nicht zwingend notwendiges also jetzt implementieren? Als ich mit Arch anfing, wurde noch über /arch/setup installiert. Im Gegensatz zu diesem Installer bieten die arch-install-scripts weitaus komfortablere Konfigurationsmöglichkeiten.
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encbladexp
Ehemaliger
Anmeldungsdatum: 16. Februar 2007
Beiträge: 17531
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tomtomtom schrieb: Als ich mit Arch anfing, wurde noch über /arch/setup installiert. Im Gegensatz zu diesem Installer bieten die arch-install-scripts weitaus komfortablere Konfigurationsmöglichkeiten.
Das Ding war echt scheiße, sich durch die Menüs zu hangeln war extrem nervig. Das nervt mich auch jedes mal beim Debian Installer, noch dazu ist das so unflexibel wenn es neue Dinge gibt oder ich andere Wünsche habe (gummiboot/syslinux statt grub). KISS ist für mich "Schau her, dieser Befehl macht genau das, nicht mehr, keine Schwarze Magie". Schon mal ein Preseed File für nen Installer geschrieben, oder was für Kickstart/Anaconda? Wer da noch von KISS redet sollte weniger saufen. mfg Stefan Betz
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LeTux
Anmeldungsdatum: 12. August 2008
Beiträge: 317
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Matthias H. schrieb: Aber warum kein grafischer, einfacher Installer? Verstehe ich immer noch nicht.
Öhm, also grafisch ist der ja schon, man bekommt ja den Text angezeigt oder nicht? 😉 Und einfach liegt immer im Auge des Betrachters. Ich habe früher(TM) Ubuntu immer mit der alternate CD installiert, zwecks Verschlüsselung. Die Text basierte Installation war jetzt kein Beinbruch.
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Matthias_H.
Anmeldungsdatum: 22. Juni 2011
Beiträge: 2671
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encbladexp schrieb: Matthias H. schrieb: Aber warum kein grafischer, einfacher Installer? Verstehe ich immer noch nicht.
Welchen Mehrwert hat ein grafischer Installer für die Zielgruppe? Wenn du einen brauchst bist du nicht die Zielgruppe, so einfach ist das. Ich verstehe immernoch nicht warum meine Distribution einen grafischen Installer braucht damit du diese nutzen kannst. mfg Stefan Betz
Das ist nun echt elitäres Denken. Hut ab, Eure Majestät!
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encbladexp
Ehemaliger
Anmeldungsdatum: 16. Februar 2007
Beiträge: 17531
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Matthias H. schrieb: Das ist nun echt elitäres Denken. Hut ab, Eure Majestät!
Danke. Wenn man Zielgruppenunterschiede nicht akzeptiert wird man aber im Leben viele Probleme bekommen, ich habe z.B. akzeptiert das Gentoo nichts für mich ist. Also mache ich den Jungs auch keine "Verbesserungsvorschläge", im Gegenzug geht mir auch kein Gentoo Mensch damit auf die nerven was an Arch Linux alles doof ist. FreeBSD, OpenBSD, NetBSD, auch Dinge die ich nicht brauche da ich keinen Mehrwert in diesen Unix Derivaten sehe. Du solltest auch akzeptieren das verschiedene Dinge von verschiedenen Personen für verschiedene Anwender konzipiert wurden. Den gleichen "Aufschrei" gab es damals als Blender OpenSource wurde, da kam auch die Kritik das man es nicht benutzen könne. Aber auch da war man nicht die Zielgruppe, denn das waren Leute die 24/7 mit 3D Grafik arbeiten und nicht Leute denen am Freitag Abend einfällt man könne doch mal in 20 Minuten einen 3D Film erstellen. mfg Stefan Betz
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LeTux
Anmeldungsdatum: 12. August 2008
Beiträge: 317
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encbladexp schrieb: Wenn man Zielgruppenunterschiede nicht akzeptiert wird man aber im Leben viele Probleme bekommen, [...]
Kann ich nur zustimmen, warum man das wiederum als "elitären Zirkel" interpretiert ist mir ein Rätsel.
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Matthias_H.
Anmeldungsdatum: 22. Juni 2011
Beiträge: 2671
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Nix für Ungut; mir erschließt sich die "Zielgruppe", zu der ich nicht gehöre, nicht. Wenn Arch mal installiert ist, was ist dann das Besondere, das Bonmot, das Extra?
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Matthias_H.
Anmeldungsdatum: 22. Juni 2011
Beiträge: 2671
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LeTux schrieb: encbladexp schrieb: Wenn man Zielgruppenunterschiede nicht akzeptiert wird man aber im Leben viele Probleme bekommen, [...]
Kann ich nur zustimmen, warum man das wiederum als "elitären Zirkel" interpretiert ist mir ein Rätsel.
Tja, gibt es eine explizite Definition des Begriffs Zielgruppe von Seiten der Entwickler, die Leute wie mich ausschließt? Oder ist das eher eine Eigenerfindung der Nutzer?
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encbladexp
Ehemaliger
Anmeldungsdatum: 16. Februar 2007
Beiträge: 17531
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Matthias H. schrieb: Wenn Arch mal installiert ist, was ist dann das Besondere, das Bonmot, das Extra?
Oh, dann stell doch die Frage direkt:
Perfekte systemd Integration (netctl ist auch episch) Vanilla Pakete statt Patchwüste pacman/makepkg statt komplexer Debian Pakete Direkter Zugriff auf die Paketrepos via abs Systemadministration komplett Scriptbar ohne Schwarze Magie im debconf/preseed Stil Den Mut Dinge mal neu zu machen, und nicht wie Debian an den guten alten Zeiten festzuhalten Den Mut Dinge abzuschaffen die eigentlich eh schon tot sein sollten
Das waren jetzt die Punkte die mir auf der schnelle eingefallen sind. mfg Stefan Betz
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MA_RI
Anmeldungsdatum: 9. Mai 2012
Beiträge: 217
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Passenger
Anmeldungsdatum: 19. April 2010
Beiträge: 526
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Nix für Ungut; mir erschließt sich die "Zielgruppe", zu der ich nicht gehöre, nicht.
Bastler, Fummler, Neugierige, Wissbegierige oder einfach nur was zum Spielen und am Ende ein gewisser Stolz,juhuu es läuft.
Perfekte systemd Integration (netctl ist auch episch)
Vanilla Pakete statt Patchwüste
pacman/makepkg statt komplexer Debian Pakete
Direkter Zugriff auf die Paketrepos via abs
Systemadministration komplett Scriptbar ohne Schwarze Magie im debconf/preseed Stil
Den Mut Dinge mal neu zu machen, und nicht wie Debian an den guten alten Zeiten festzuhalten
Den Mut Dinge abzuschaffen die eigentlich eh schon tot sein sollten
Eine Klasse Erklärung 👍 Ich gehöre auch nicht zur Zielgruppe. Aber irgendwann werde ich es anpacken.
Meine erste Debian Installation war ein Disaster. Ich war mir sicher, das ist nichts für mich. Damit komme ich nie im Leben klar. Heute läuft sowas nebenher. Zwischen Duschen und Abendessen. 😀 Ich fange rückwärts an. Ein Manjaro installiert, bestückt mit KDE und XFCE um mich erstmal mit dem System, Pacman und AUR auseinander zu setzen. Ich bin begeistert was für Möglichkeiten sich da bieten. Alleine an Geschwindigkeit durch nichts zu überbieten. So hangel ich mich Schritt für Schritt rückwärts. Das ist meine Art. So wie von Ubuntu über Mint zu Mint Debian um am Ende bei Debian hängen geblieben. Arch wird mein Ziel bleiben. Nicht heute, nicht morgen. Wenn ich das Wesentliche begriffen habe, geht's los. Mit elitär hat das nichts zu tun. Ich für meinen Teil bin so, wenn ich etwas ums verrecken nicht kapiere, muß ich auch den Punkt finden und mir eingestehen, die Finger davon zu lassen.
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tomtomtom
Supporter
Anmeldungsdatum: 22. August 2008
Beiträge: 55572
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Passenger schrieb: Ein Manjaro installiert, bestückt mit KDE und XFCE um mich erstmal mit dem System, Pacman und AUR auseinander zu setzen.
AUR und Manjaro muss aber nicht zusammenpassen. Die Abhängigkeiten der Pakete in den PKGBUILDs gehen nämlich davon aus, dass man ein aktuelles Arch-System hat, was bei Manjaro nicht der Fall ist.
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