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ArchLinux??

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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glasenisback

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ChemicalBrother schrieb:

Ich habe keine Ahnung, wie du darauf kommst oder was du glaubst gelesen zu haben, aber irgendwas stimmt hier nicht.

ChemicalBrother schrieb:

Seit wann muss man bei ner Linux-Distribution Updates einspielen? Ist doch jedem selbst überlassen, ob man das macht oder nicht.

ChemicalBrother schrieb:

Ja. Musst ja nicht updaten, um das System am Laufen zu halten.

Matthias_H.

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Mir ist Arch zu kompliziert. Habe rund zwei Stunden alleine für die Installation gebraucht.

Nicht, dass ich nicht gerne mal experimentiere; aber das macht (mir) keinen Spaß.

Ich möchte halt einen kleinen Installer haben. 😇

LeTux

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@glasenisback Ich glaube er wollte dich freundlich darauf Hinweisen, dass wenn Du keinen Aufwand möchtest dein System nicht updaten solltest. Dann ist es auch egal was für eine Distribution Du einsetzt. Ansonsten trifft es das hier ganz gut:

MorGothmog schrieb: In 95% der Fälle ist es so. Allerdings gibt es alle 1-2 Monate mal den Fall, dass je nach Systemconfiguration ein manueller Eingriff notwendig ist, der sich aber meist auf das Abtippen/Kopieren einiger Befehle von archlinux.org beschränkt. Extrem selten, wie beim Wechsel auf systemd, ist ein größerer Eingriff nötig, der aber stets gut dokumentiert ist. >Ein mindestens wöchentliches ausführen von 'pacman -Syu' nachdem man in die News geschaut hat (~30s Aufwand), ist aber in jedem Fall obligatorisch.

MorGothmog

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ChemicalBrother schrieb:

Seit wann muss man bei ner Linux-Distribution Updates einspielen? Ist doch jedem selbst überlassen, ob man das macht oder nicht.

Problematisch wird es dann, wenn man mal noch weitere Software installieren will, die neuere Abhängigkeiten hat, als die im System installierten Pakeete.

glasenisback schrieb:

Unter ArchLinux gibt es also kein Bugfix -und auch keine Sicherheitsupdates?

Es gibt schlicht keine Unterscheidung zu anderen Updates.

LeTux

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Matthias H. schrieb:

Ich möchte halt einen kleinen Installer haben. 😇

Klein im Sinne von was? Der Installer von Arch ist auch nicht gerade sehr groß (Größe auf dem Dateisystem). 😉

DonKrawallo Team-Icon

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Matthias H. schrieb:

Ich möchte halt einen kleinen Installer haben. 😇

Da bist du nicht alleine. Die Mehrheit möchte sowas. Deswegen haben auch alle Distributionen einen Installer. Also abgesehen von Arch und Gentoo. 😉 Und was Arch User wahrscheinlich völlig verwirren dürfte, viele wollen ein Installationprogramm mit grafischer Oberfläche. 😀

Gruß
DonKrawallo

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DonKrawallo schrieb:

Und was Arch User wahrscheinlich völlig verwirren dürfte, viele wollen ein Installationprogramm mit grafischer Oberfläche. 😀

Also der alte Installer hatte eine. Oder willst du etwa behaupten, ncurses wäre keine Oberfläche? *duck*

Matthias_H.

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LeTux schrieb:

Matthias H. schrieb:

Ich möchte halt einen kleinen Installer haben. 😇

Klein im Sinne von was? Der Installer von Arch ist auch nicht gerade sehr groß (Größe auf dem Dateisystem). 😉

O.K.

Ich ersetze klein durch grafisch und komfortabel sprich, einfach(er). 😛

So, wie bei vielen Distris auch.

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Matthias H. schrieb:

Ich ersetze klein durch grafisch und komfortabel sprich, einfach(er). 😛

Also pacstrap ist durchaus "einfacher" und damit komfortabler zu bedienen, als der vorige grafische (😈) ncurses-Installer war.

Ungültiges Makro

Dieses Makro ist nicht verfügbar

The Arch Way:

Arch Linux defines simplicity as without unnecessary additions, modifications, or complications

Ein grafischer Installer ist nunmal "unnecessary". 😉

glasenisback

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MorGothmog schrieb:

Es gibt schlicht keine Unterscheidung zu anderen Updates.

Danke, auf das genau wollte ich hinaus. ArchLinux ist eine Rolling-Release-Distribution, was bedeutet, dass die Distribution immer im Fluss ist. Das heißt aber auch automatisch, dass eintreffende Updates Probleme verursachen können, welche bei einer Distribution mit festen Zyklen nur alle paar Monate oder auch Jahre vorkommen.

Wenn also jemand schreibt, dass ArchLinux pflegeleichter als andere Distributionen ist, klammert derjenige komplett die Fälle aus, bei denen er doch Handarbeit leisten muss. Das mögen nur wenige Minuten am Tag sein, aber es summiert sich, auf mehrere Monate gesehen, dann doch auf eine ganz schöne Zeit auf. Nur macht sich niemand die Mühe die Zeit aufzusummieren. Dadurch kommt es dann auch zu solchen Aussagen, dass ArchLinux pflegeleichter als andere Distributionen ist, da man bei letzteren je mehrere Stunden in ein Upgrade investieren muss, bei ArchLinux aber nur wenige Minuten.

ArchLinux ist definitiv kein "Fire&Forget"-System, sondern ein "Guided"-System, bei dem der Benutzer am Ball bleiben muss um es am Laufen zu halten.

Die Installation klammere ich übrigens komplett aus, da man selbst bei Ubuntu den ArchLinux-Weg der Installation gehen kann (Per "debootstrap"). Nur macht das kaum jemand, da es schlichtweg überflüssig ist. Das Entrümpeln einer Basisinstallation geht schneller und ist leichter zu bewerkstelligen.

Matthias_H.

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22. Juni 2011

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tomtomtom schrieb:

Matthias H. schrieb:

Ich ersetze klein durch grafisch und komfortabel sprich, einfach(er). 😛

Also pacstrap ist durchaus "einfacher" und damit komfortabler zu bedienen, als der vorige grafische (😈) ncurses-Installer war.

Ungültiges Makro

Dieses Makro ist nicht verfügbar

The Arch Way:

Arch Linux defines simplicity as without unnecessary additions, modifications, or complications

Ein grafischer Installer ist nunmal "unnecessary". 😉

Hast du ein Glück, dass mein Englisch mies ist und ich keine Lust auf Übersetzer habe!

Ansonsten würde ich in einem bestimmten Thread kräftig in die Kerbe hauen.. 😊

Nee, im Ernst.

Das ist wirklich Gefrickel und macht keinen Spaß. Vielleicht versuche ich es nochmal in der dunklen Jahreszeit...

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glasenisback schrieb:

Das heißt aber auch automatisch, dass eintreffende Updates Probleme verursachen können, welche bei einer Distribution mit festen Zyklen nur alle paar Monate oder auch Jahre vorkommen.

Das kommt ja nicht ungetestet in die Repos, sondern läuft erstmal durch den testing-Zweig.

Wenn also jemand schreibt, dass ArchLinux pflegeleichter als andere Distributionen ist, klammert derjenige komplett die Fälle aus, bei denen er doch Handarbeit leisten muss.

Das wären hier dann in drei Jahren genau zwei Mal gewesen. Sorry, aber da hab ich mit jedem Debian mehr Arbeit gehabt. Von Ubuntu-Systemen ganz zu schweigen, da kann ich mich an kein System erinnern, dass nicht irgendwann mal (und das öfter als 2 Mal in 3 Jahren) ein Update nicht komplett einspielte und mit dpkg nachgearbeitet werden musste.

Dadurch kommt es dann auch zu solchen Aussagen, dass ArchLinux pflegeleichter als andere Distributionen ist, da man bei letzteren je mehrere Stunden in ein Upgrade investieren muss, bei ArchLinux aber nur wenige Minuten.

Das kann man nicht vergleichen, da Arch keine Versionen kennt und somit auch kein Versionsupgrade existiert. Allerdings ist die Paketverwaltung an sich um Längen schneller als APT.

ArchLinux ist definitiv kein "Fire&Forget"-System, sondern ein "Guided"-System, bei dem der Benutzer am Ball bleiben muss um es am Laufen zu halten.

Nenn mir doch mal ein "Fire&Forget"-System, auf das die Bezeichnung komplett zutrifft. 😉

Und imho war das auch niemals Ziel von Arch Linux, wie man dem offiziellen Wiki doch eindeutig entnehmen kann.

Die Installation klammere ich übrigens komplett aus, da man selbst bei Ubuntu den ArchLinux-Weg der Installation gehen kann (Per "debootstrap").

Debootstrap passt da nicht ganz, das wäre eher mit multistrap vergleichbar (welches wiederum unter Ubuntu nicht funktionstüchtig ist, unter Debian schon).

Nur macht das kaum jemand, da es schlichtweg überflüssig ist. Das Entrümpeln einer Basisinstallation geht schneller und ist leichter zu bewerkstelligen.

Kommt darauf an, was du unter "leichter bewerkstelligen" verstehst. Je nach Internetverbindung kann mit mit debootstrap und Nacharbeiten durchaus schneller sein gehen als ein System inklusive Updates zu installieren und nach den eigenen Bedürfnissen anzupassen. 😉

"Überflüssig" ist dann auch absolute Ansichtssache, denn sowohl die Minimalinstallation als auch debootstrap zeigen ja, das ubiquity keine Notwendigkeit darstellt. 😬

Da aber Ubuntu eine vollkommen andere Strategie als Arch verfolgt, ist der Installer hier aber sicherlich nicht grundlos die Standardvariante.

MorGothmog

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glasenisback schrieb:

Danke, auf das genau wollte ich hinaus. ArchLinux ist eine Rolling-Release-Distribution, was bedeutet, dass die Distribution immer im Fluss ist. Das heißt aber auch automatisch, dass eintreffende Updates Probleme verursachen können, welche bei einer Distribution mit festen Zyklen nur alle paar Monate oder auch Jahre vorkommen.

Dafür werden Probleme auch schnell gefixt. Bei Ubuntu heißt es häufig bis zum nächsten großen Release zu warten ehe ein Bugfix kommt (siehe z.B. das XFCE Sound-Indikator Problem in Raring). Das nächste Release bringt dann wieder neue Probleme mit sich, die wiederum erst mit dem übernächsten gefixt werden.

Zudem arbeiten die Arch-Entwickler nach meiner Erfahrung sehr sorgfältig und stellen sehr selten etwas in die stabilen Repositorien, dass dann noch bedeutendere Bugs hat.

Wenn also jemand schreibt, dass ArchLinux pflegeleichter als andere Distributionen ist, klammert derjenige komplett die Fälle aus, bei denen er doch Handarbeit leisten muss. Das mögen nur wenige Minuten am Tag sein, aber es summiert sich, auf mehrere Monate gesehen, dann doch auf eine ganz schöne Zeit auf. Nur macht sich niemand die Mühe die Zeit aufzusummieren. Dadurch kommt es dann auch zu solchen Aussagen, dass ArchLinux pflegeleichter als andere Distributionen ist, da man bei letzteren je mehrere Stunden in ein Upgrade investieren muss, bei ArchLinux aber nur wenige Minuten.

Es sind pro Tag höchstens Sekunden; bis da die Stunden zusammenkommen, die man sich für ein Ubuntu-Upgrade frei halten muss, dauert es mehr als ein paar Monate. Und auch bei Ubuntu sollte man aus Sicherheitsgründen regelmäßig Updates einspielen.

ArchLinux ist definitiv kein "Fire&Forget"-System, sondern ein "Guided"-System, bei dem der Benutzer am Ball bleiben muss um es am Laufen zu halten.

Vollkommen richtig. Wenn man aber sowieso jeden Tag mit dem System arbeitet, erfolgt die Pflege quasi völlig nebenher.

Die Installation klammere ich übrigens komplett aus, da man selbst bei Ubuntu den ArchLinux-Weg der Installation gehen kann (Per "debootstrap"). Nur macht das kaum jemand, da es schlichtweg überflüssig ist. Das Entrümpeln einer Basisinstallation geht schneller und ist leichter zu bewerkstelligen.

Ich mache mir lieber einmal den Aufwand Arch von Grund auf zu installieren und dann kontinuierlich nebenbei zu pflegen, als Ubuntu nach jedem Distributions-Upgrade erneut zu entrümpeln. 😉

tomtomtom Team-Icon

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22. August 2008

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Matthias H. schrieb:

Hast du ein Glück, dass mein Englisch mies ist und ich keine Lust auf Übersetzer habe!

Das gibts auch auf deutsch: https://wiki.archlinux.de/title/The_Arch_Way.

Das ist wirklich Gefrickel und macht keinen Spaß.

Und das ist eben auch ein Grund, warum es verschiedene Distributionen für verschiedene Anwender gibt. 😉

Vielleicht versuche ich es nochmal in der dunklen Jahreszeit...

Noch dunkler? 😉

Matthias_H.

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22. Juni 2011

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MorGothmog schrieb:

Ich mache mir lieber einmal den Aufwand Arch von Grund auf zu installieren und dann kontinuierlich nebenbei zu pflegen, als Ubuntu nach jedem Distributions-Upgrade erneut zu entrümpeln. 😉

Verstehe ich nicht so ganz; was heißt entrümpeln? Vorher zugemüllt? *duck*