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glasenisback
Anmeldungsdatum: 20. November 2011
Beiträge: 1603
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borish schrieb: Shisu schrieb: Der Vorteil ist, dass ich nicht für jedes einzelne Paket (etwas übertrieben, aber ist halt so) ein PPA brauche. Ich habe ein riesen PPA (AUR) wo alles drin liegt was ich brauche.
Das Problem, daß dadurch libs installiert oder überschrieben werden können, die sich nicht mit dem Rest des Systems vertragen, bleibt aber doch bestehen.
Deshalb auch meine Frage. Grundsätzlich macht es keinen Unterschied ob ich Ubuntu mit PPAs oder ArchLinux mit AUR verwende. Das Problem, dass es bestimmte PPAs nur für bestimmte Versionen von Ubuntu gibt, stimmt zwar, aber bei AUR hat man im Endeffekt das gleiche Problem. Denn wenn der Maintainer sein AUR nicht mehr gegen neuere ArchLinux-"Versionen" pflegt, dann bringt das System "Alles in einem" auch nicht viel.
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Thorsten_Reinbold
Anmeldungsdatum: 10. Juli 2006
Beiträge: 4784
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I-Punkt schrieb: Thorsten Reinbold schrieb: Wenn du schon schamlos lügst, dann doch bitte etwas glaubhafter...
Nein, nein - das ist keine Lüge. Trippel-T kann es bestätigen. 👍 Aber damit ich nicht zu sehr <ot> schreibe, noch ein Satz zu AUR. In den meisten Fällen muss ich sowieso PKGBUILD vorher lesen und ändern, da ich bei einem Gerät immer den Eintrag auf Architektur → armv6h stellen muss. So, nun nicht mehr <ot> 😈
Nach meinem Gefühl ist das beim AUR auch deshalb etwas weniger problematisch, weil IMHO davon auszugehen ist daß Jemand der Arch am laufen hat, tendenziell eher weiss was er macht. Das ist in keinster Weise abwertend gemeint, die Konzepte sind einfach anders.
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ChemicalBrother
Ehemaliger
Anmeldungsdatum: 17. Mai 2007
Beiträge: 3136
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borish schrieb: Shisu schrieb: Der Vorteil ist, dass ich nicht für jedes einzelne Paket (etwas übertrieben, aber ist halt so) ein PPA brauche. Ich habe ein riesen PPA (AUR) wo alles drin liegt was ich brauche.
Das Problem, daß dadurch libs installiert oder überschrieben werden können, die sich nicht mit dem Rest des Systems vertragen, bleibt aber doch bestehen.
Meinste jetzt PPA? Weil AUR-Pakete sind an dein System angepasst und überschreiben geht nicht (im Normalfall), dafür gibt es eine Guideline. Wenn, dann kannst du nur eine andere Version der gleichen lib (zB) nebeneinander installieren.
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ChemicalBrother
Ehemaliger
Anmeldungsdatum: 17. Mai 2007
Beiträge: 3136
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glasenisback schrieb: Denn wenn der Maintainer sein AUR nicht mehr gegen neuere ArchLinux-"Versionen" pflegt, dann bringt das System "Alles in einem" auch nicht viel.
Maintainer dürfen wechseln (passiert oft genug) und die Pflege kannst du zur Not auch händisch vornehmen. Sind ja meinst nur ein paar Zahlen + Prüfsummen.
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Shisu
Anmeldungsdatum: 22. August 2010
Beiträge: 82
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glasenisback schrieb: borish schrieb: Shisu schrieb: Der Vorteil ist, dass ich nicht für jedes einzelne Paket (etwas übertrieben, aber ist halt so) ein PPA brauche. Ich habe ein riesen PPA (AUR) wo alles drin liegt was ich brauche.
Das Problem, daß dadurch libs installiert oder überschrieben werden können, die sich nicht mit dem Rest des Systems vertragen, bleibt aber doch bestehen.
Deshalb auch meine Frage. Grundsätzlich macht es keinen Unterschied ob ich Ubuntu mit PPAs oder ArchLinux mit AUR verwende. Das Problem, dass es bestimmte PPAs nur für bestimmte Versionen von Ubuntu gibt, stimmt zwar, aber bei AUR hat man im Endeffekt das gleiche Problem. Denn wenn der Maintainer sein AUR nicht mehr gegen neuere ArchLinux-"Versionen" pflegt, dann bringt das System "Alles in einem" auch nicht viel.
Wenn der Maintainer nichts mehr macht, ist das Paket orphaned und jeder kann es zu jederzeit adoptieren.
Und wenn es kaputt ist, legt man entweder selbst Hand an oder liest die Ausgabe von yaourt, welche die letzten Kommentare anzeigt (oder direkt im AUR) und hat meistens sofort einen workaround.
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tomtomtom
Supporter
Anmeldungsdatum: 22. August 2008
Beiträge: 55572
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Shisu schrieb: Und wenn es kaputt ist, legt man entweder selbst Hand an oder liest die Ausgabe von yaourt
Welche Ausgabe von yaourt? PKGBUILDs installiert man doch mit makepkg -si. 😈
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I-Punkt
Anmeldungsdatum: 9. Oktober 2008
Beiträge: 1180
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Thorsten Reinbold schrieb: Nach meinem Gefühl ist das beim AUR auch deshalb etwas weniger problematisch, weil IMHO davon auszugehen ist daß Jemand der Arch am laufen hat, tendenziell eher weiss was er macht.
Das würde ich auch so unterschreiben. Wer sich sein Archlinux erst einmal "fertig" eingerichtet hat ist weit über den Zustand hinaus, im Softwarecenter herumzustolpern. Im Grunde kann man davon ausgehen, dass ein Archlinux-User den hochgelobten Überblick über laufende Dienste und Programme hat. Ein weiter zu nennender positiver Umstand ist, dass unter der Benutzung von yaourt z.B. während des Installationsvorganges auch noch die Resonanz (Kommentare) anderer User eingeblendet wird. Und da ich/man davon ausgeht, nicht der Erste Benutzer des Paketes zu sein, hofft man während der Installation, Hinweise auf mögliche Unstimmigkeiten gemeldet zu bekommen.
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Developer92
Anmeldungsdatum: 31. Dezember 2008
Beiträge: 4101
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I-Punkt schrieb: Im Grunde kann man davon ausgehen, dass ein Archlinux-User den hochgelobten Überblick über laufende Dienste und Programme hat.
Aber nur im Grunde. Man denke an das Update mit dem /lib-Symlink oder auch als pacman auf Version 4.1 geupdatet wurde und es ein Problem mit der packagekit-Abhängigkeit gab. Da wimmelte es von Leuten die nicht in der Lage waren die News zu lesen oder einfach mal packagekit zu deinstallieren.
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MorGothmog
Anmeldungsdatum: 31. Oktober 2009
Beiträge: 103
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Developer92 schrieb: Aber nur im Grunde. Man denke an das Update mit dem /lib-Symlink oder auch als pacman auf Version 4.1 geupdatet wurde und es ein Problem mit der packagekit-Abhängigkeit gab. Da wimmelte es von Leuten die nicht in der Lage waren die News zu lesen oder einfach mal packagekit zu deinstallieren.
Wer Packagekit nutzt und nicht regelmäßig die News auf archlinux.org liest hat offenbar schon beim Lesen des "Beginners' Guide" gepennt und für den ist Arch schlicht die falsche Distri - ein bisschen mitdenken bei Updates muss man schon können.
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glasenisback
Anmeldungsdatum: 20. November 2011
Beiträge: 1603
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MorGothmog schrieb: [..] für den ist Arch schlicht die falsche Distri - ein bisschen mitdenken bei Updates muss man schon können.
<sarkusmus>Wieso, ich dachte ArchLinux sei die beste, pflegeleichteste und Einsteigerfreundlichste Distribution überhaupt</sarkusmus> Nein, Spaß beiseite, aber was erwartet ihr, wenn ein Teil der Benutzer nicht müde wird die Überlegenheit von ArchLinux gegenüber jeder anderen Distribution zu propagieren. Da kommen dann auch solche "Fakten", wie "ArchLinux macht weniger Arbeit als andere Distributionen", "Es gibt viel weniger Probleme mit Updates", usw. Wenn durch diese Propaganda dann Benutzer angelockt werden, für die ArchLinux definitiv nicht geeignet ist, dann läuft definitiv irgendetwas falsch.
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MorGothmog
Anmeldungsdatum: 31. Oktober 2009
Beiträge: 103
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glasenisback schrieb: <sarkusmus>Wieso, ich dachte ArchLinux sei die beste, pflegeleichteste und Einsteigerfreundlichste Distribution überhaupt</sarkusmus>
Pflegeleicht ist Arch auch definitiv, aber damit nicht gleich idiotensicher. Ich habe noch niemanden behaupten gesehen, Arch sei was für Einsteiger.
Nein, Spaß beiseite, aber was erwartet ihr, wenn ein Teil der Benutzer nicht müde wird die Überlegenheit von ArchLinux gegenüber jeder anderen Distribution zu propagieren. Da kommen dann auch solche "Fakten", wie "ArchLinux macht weniger Arbeit als andere Distributionen", "Es gibt viel weniger Probleme mit Updates", usw. Wenn durch diese Propaganda dann Benutzer angelockt werden, für die ArchLinux definitiv nicht geeignet ist, dann läuft definitiv irgendetwas falsch.
Womöglich übersehen manche hier tatsächlich im "Überschwang ihrer Begeisterung" für Arch, dass hier auch Einsteiger mitlesen ... Andererseits werden durch den nicht ganz trivialen Installationsprozess indirekt ohnehin schon die meisten ungeeigneten Nutzer ausgesiebt. Wer den einmal gemacht hat sollte eigentlich wissen, wo er steht.
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MA_RI
Anmeldungsdatum: 9. Mai 2012
Beiträge: 217
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Was man(n) für Arch-Linux können solle :
Lesen können wäre ganz Entscheidend von Vorteil.
Arch Linux: Die Grundinstallation und mehr, Von Anfang an lesen, eventuell ausdrucken.
(was nützt die tollste Anleitung, wenn man nicht ins Internet kommt.)
Recherche der eigenen Hardware inklusive der entsprechenden Anleitungen in der Arch Wiki.
Grafikkarte, Lan/Wlan, etc.. Wer, nach meiner Meinung, noch nie eine Arch-Linux Installation gemacht hat, sollte auch nicht irgendwelche Installtions-Scripte benutzen, die einem die Arbeit ersparen.
Sollte etwas schief gehen, oder nicht wie gewünscht funktionieren, weiß man dann gar nicht wo man anzusetzen hat. Fragen vorab klären: Bootloader - Grub oder Syslinux, welchen Desktop, welchen Login Manager. Wiki-Artikel über Pacman und yaourt lesen und verstehen.
Verstehen was Abhängigkeiten sind...
Nicht wild drauf los installieren, jedenfalls bei yaourt. Wer lesen und lernen ablehnt, sollte Arch-Linux nicht benutzen, es kommt nur Frust auf.
Hier wäre eine Installation von z.B.Manjaro zu empfehlen.
Da man aber beide System eh nicht versteht, kann man auch bei Ubuntu bleiben. Arch-Wiki-Docs und Arch-Wiki-lite können nützliche Helfer sein. Vor allem wenn kein Internet zu Verfügung steht.
http://kmkeen.com/arch-wiki-lite/
Ebenfalls auf der Seite ist Pacmatic einen Blick wert. Viel Spass...
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tomtomtom
Supporter
Anmeldungsdatum: 22. August 2008
Beiträge: 55572
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MorGothmog schrieb: Ich habe noch niemanden behaupten gesehen, Arch sei was für Einsteiger.
Naja, es gibt da so Ecken im Internet, wo man erklärt, dass Manjaro "Arch für Einsteiger" sei, für das man keine Vorkenntnisse bräuchte. 😉 MA RI schrieb: (was nützt die tollste Anleitung, wenn man nicht ins Internet kommt.)
Die Installationsanleitung ist auf der ISO enthalten, wenn mich nicht alles täuscht (letzte Installation ist schon ein paar Jährchen her).
Wiki-Artikel über Pacman und yaourt lesen und verstehen.
ACK. Wobei ich empfehlen würde, wenn man yaourt benutzen will, package-query und yaourt mit makepkg selbst zu erstellen, so dass man wenigstens weiß, wie es auch ohne geht. 😉 Wer lesen und lernen ablehnt, sollte Arch-Linux nicht benutzen, es kommt nur Frust auf.
Siehe auch Arch Linux Help Guide.
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Frieder108
Anmeldungsdatum: 7. März 2010
Beiträge: 9684
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ich oute mich hiermit mal als "gescheiterter Arch-Linux-User" ☺ Und ja, ich hab auch Statements gelesen, dass es einfach ist - usw. usf. Und nein, ich war nicht zu faul zum lesen, aber irgendwann hats mir das System zerlegt und ich war nicht fähig, es wieder herzustellen. Und ja, leider ist mein English nicht so gut, um alles zu verstehen, dazu kam/kommt dann noch, das mir schlicht die Zeit fehlt, stundenlang irgendwelche Wikis zu wälzen und tagelang Google zu quälen 😉 Aber ich geb zu, die Lernkurve war steil und ich habe viel über Linux gelernt - letztendlich hab ich aber eingesehen, dass ich mich im debianoiden Universum besser/einfacher zurecht finde. Das KO-Kriterium war für mich aber seinerzeit, dass ich es nicht geschafft habe, unter Arch den Grub auf nem Multiboot in den PBR zu installieren und ich es (seinerzeit) nicht kapiert habe, Arch gänzlich ohne Bootloader zu installieren. Dass man bei ner Installation ohne Grub auf dem "Hauptsystem", in meinem Falle Ubuntu, einfach nur die Root-Partition mounten muß und dann ein "update-grub" ausführen muss, diesen Hinweis hab ich nirgend gefunden (was nicht heißen soll, dass das so nirgendwo geschrieben steht) Heute sag ich, ja, Arch ist ne tolle Distri, aber du mußt des Englischen mächtig sein, ansonsten lasss es ☺ Greetz Frieder (der nie zu faul zum Lesen war)
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MA_RI
Anmeldungsdatum: 9. Mai 2012
Beiträge: 217
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Wieso Englisch?
Was gibt es denn in der deutschsprachigen Arch-Wiki nicht?
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