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ubuntu-hans
Anmeldungsdatum: 2. Juli 2025
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Moin, Habe meinen neuen Arbeitsrechner mit Ubuntu 24.04 aufgesetzt und mehrere Probleme mit Snap-Applikationen: 1. Über das Software Center bzw. die "Anwendungszentrale" installierte ich pgadmin4. Ist offenbar die Snap-Version. Nun war es mir auch mit viel Recherche und Terminal-Frickelei nicht möglich, dieser App beizubringen, wo die PostgreSQL - Binaries liegen. Offenbar ist eine Snap-Applikation nicht immer in der Lage, korrekt mit dem Host-Dateisystem zu kommunizieren. Dadurch wird diese Snap-Version von pgadmin irgendwie nutzlos für uns. Die .deb - Package findet die Binaries sofort und man kann loslegen. 2. Slack ebenfalls über die Anwendungszentrale installiert, offenbar auch die Snap-Version. Effekt: bei jedem Neustart der Applikation muss ich mich neu anmelden, inklusive nervigem Google-Captcha und Email-Anmeldecode. Der Admin meiner Firma meint, dass die Workspaces entsprechend konfiguriert sind, sprich: eine einmalige Anmeldung müsste genügen, um angemeldet zu bleiben. Funktioniert sowohl in Windows als auch unter Fedora. 3. Die Snap-Version von Docker erwartet, dass die Compose - Dateien unter /home liegen. Warum? Das ist nicht gerade Werbung für Snap. Es kann auch nicht sein, dass man stundenlang an einer Snap-Package herumfrickeln muss, bevor man damit arbeiten kann. Dies nur mal als Frustventil. Wenn Snap-Applikation so ineffektiv sind, warum wird Snap dann weiter von Ubuntu gepusht? Es macht es mir gegenüber den Kollegen schwer, für Ubuntu zu argumentieren. Grüße
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black_tencate
Anmeldungsdatum: 27. März 2007
Beiträge: 11349
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Hej ubuntu-hans, und willkommen im Forum! ubuntu-hans schrieb: ...
Wenn Snap-Applikation so ineffektiv sind, warum wird Snap dann weiter von Ubuntu gepusht? Es macht es mir gegenüber den Kollegen schwer, für Ubuntu zu argumentieren.
ähem, wer 'verlangt' denn, Ubuntu zu promoten? Noch gibt es ja auch Alternativen. Zudem bist Du mit Deiner Klage hier bei UU_de an der falschen Adresse, hier wird nicht entwickelt, hier wird nur geholfen. Gruß black tencate
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trollsportverein
Anmeldungsdatum: 21. Oktober 2010
Beiträge: 5232
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Warum nimmst Du nicht DEB-Pakete für pgAdmin?
Die haben da extra ein pgAdmin APT Repository bereitgestellt.
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ubuntu-hans
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 2. Juli 2025
Beiträge: 4
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trollsportverein schrieb: Warum nimmst Du nicht DEB-Pakete
Das ist die Antwort auf die drei obigen Probleme, klar. Hätte ich gewusst, wie scheiße Snap ist, hätte ich auch keine Zeit damit verschwendet. Ist mir ehrlich gesagt erst beim Schreiben dieses Beitrags klar geworden. Werde nun Flatpak versuchen und Snap entfernen, insoweit möglich bei Ubuntu.
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freia
Anmeldungsdatum: 5. April 2025
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Ubunux
Anmeldungsdatum: 12. Juni 2006
Beiträge: 17505
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ubuntu-hans schrieb: Werde nun Flatpak versuchen und Snap entfernen, insoweit möglich bei Ubuntu.
Da kommst du aber vom Regen in die Traufe ... Vielleicht machst du dich erst einmal komplett schlau: Flatpak
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shiro
Supporter
Anmeldungsdatum: 20. Juli 2020
Beiträge: 1303
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Snap-Apps zu solipsistisch?
Aus meiner Sicht trifft diese Aussage leider zu. Canonical hat wohl sehr neidisch auf Apple und Google sowie Microsoft geschielt und wollte wohl auch gern einen tolkienschen Ring für die User. Die Vielzahl inkompatibler Versionen im shared Objektbereich (dependency hell) hat den Aufwand bei der Softwarepflege explosionsartig steigen lassen.
Eine Lösung zur Reduktion der Entwicklungs- und Pflegekosten ist die redundante Lieferung aller versions-spezifisch benötigten Bibliotheken für eine Applikation in einem Paket. Damit dies ordentlich funktioniert, ist die Applikation vom Wirtsrechner zu separieren (sandboxing). Ein kleiner Nachteil für die Anwender ist, dass sie nicht mehr auf die Objekte (nicht nur Dateien) des Host-Systems ohne Probleme zugreifen können.
Derartige Applikationen laufen somit in "Containern" wie die gängigen Docker, AppImage, Flatpak und Snap. Jede dieser Container-Lösungen hat ihre Vor- und Nachteile. Canonical setzt bei Ubuntu auf die Snap Lösung. Leider ist diese Lösung verglichen z.B. mit Flatpak durch den Anwender nur sehr aufwendig an die eigenen Bedürfnisse anzupassem. Bei Flatpak gibt es sogar neben der Command-Line Lösung (flatpak document-export) auch eine GUI (Flatseal) um die Sandbox nach eigenen Bedürfnissen löchriger zu machen. Insofern sehe ich somit nicht unbedingt einen Weg "vom Regen in die Traufe". Aber dies sollte jeder Anwender für sich entscheiden. Ob man um das "Sandboxing" durch Wechsel der Distribution auf längere Sicht herum kommt, wird die Zukunft zeigen.
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juribel
Anmeldungsdatum: 20. April 2014
Beiträge: 1269
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Vor zwei Jahren bin ich wegen snap von Xubuntu zu Debian umgezogen. Da ich meinen Home-Ordner mitgenommen habe, konnte ich mehr oder weniger von der ersten Minute an in der gewohnten Umgebung weiterarbeiten. Schliesslich stammen die *buntus alle von Debian ab. Auch verstümmelt Debian nicht das mitgelieferte Xfce, wie Xubuntu das tut.
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ubuntu-hans
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 2. Juli 2025
Beiträge: 4
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Ubunux schrieb: ubuntu-hans schrieb: Werde nun Flatpak versuchen und Snap entfernen, insoweit möglich bei Ubuntu.
Da kommst du aber vom Regen in die Traufe ... Vielleicht machst du dich erst einmal komplett schlau: Flatpak
Zumindest nicht, was die erwähnten Applikationen (Slack und pgadmin4) anbelangt, die funktionierten mit Flatpak direkt so, wie sie sollen. Linux ist und bleibt Gefrickel, aber wenn es einmal läuft, ist es stabil und ermöglicht ein reibungsloseres Arbeiten gegenüber Windows, wo schon das Öffnen von pgadmin ca. 1 Minute benötigt.
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hakel2022
Anmeldungsdatum: 21. Februar 2022
Beiträge: 3254
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warum wird Snap dann weiter von Ubuntu gepusht?
Containertechnik wie Snap, Flatpak und Appimage sind zur Zeit "en Vogue". Snap stammt von Canonical ... 💡 Die von dir beschriebenen Probleme sind Merkmale/Features von snap. Das ist so gewollt .... Man (User) muß also Connectoren ins home und zum Gnome Keyring legen. "Pflicht" sind im Moment nur FF und TB, was Snap angeht. Wenn deine Frage beantwortet ist, bitte den Thread noch auf erledigt setzen! Ist in dieaem Forum "Usus".
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schwarzheit
Supporter
Anmeldungsdatum: 31. Dezember 2007
Beiträge: 5356
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hakel2022 schrieb:
"Pflicht" sind im Moment nur FF und TB, was Snap angeht.
Ich weiss was du meinst, aber finde die Formulierung etwas unglücklich. Weil Pflicht isses durchaus nicht, da man ja auf .deb zurück wechseln kann.
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von.wert
Anmeldungsdatum: 23. Dezember 2020
Beiträge: 12281
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ubuntu-hans schrieb:
Linux ist und bleibt Gefrickel
Eine Aussage und schon selbst abgeschossen.
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bibamah
Anmeldungsdatum: 23. April 2025
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ubuntu-hans schrieb: Linux ist und bleibt Gefrickel
Jedes OS wird zu "gefrickel", wenn man blind Software installiert. Das hat nichts mit snap oder Flatpak zu tun. Wenn du wie wild Paketquellen von dritten einbinden würdest, würde das irgendwann auch so enden. Wenn du unter Windows wild .exe oder .msi Dateien von irgendwo runterlädst und darüber Software installierst, wird das irgendwann genau so. Wenn man einen Installationsweg wählt, sollte man sich _vorher_ darüber Gedanken machen, ob der für das eigene System und die eigenen Ansprüche geeignet ist. Hast du offensichtlich nicht, sonst hättet du die Frage zu Docker und wo die Compose-Dateien liegen müssen, nicht gestellt. ubuntu-hans schrieb: warum wird Snap dann weiter von Ubuntu gepusht?
Weil _beides_ von Canonical ist. Was auch echt nicht schwer rauszubekommen ist, dass das so ist. ubuntu-hans schrieb: Es macht es mir gegenüber den Kollegen schwer, für Ubuntu zu argumentieren.
Dann tue es doch nicht - offensichtlich gibt es für dich ja auch keinen Grund dafür. Oder wirst du von irgendjemandem erpresst, der dich zwingt, Ubuntu zu promoten?
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Steve_
Anmeldungsdatum: 10. März 2023
Beiträge: 599
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ja er nennt sich doch ubuntu-hans und muss daher ubuntu nutzen 😈
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adelaar
Anmeldungsdatum: 23. November 2024
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ubuntu-hans schrieb:
Werde nun Flatpak versuchen und Snap entfernen, insoweit möglich bei Ubuntu. Ist möglich. snap/snapd deinstallieren. Ich nutze Xubuntu ganz ohne Snaps. Die Frage ist nur: wie lange wird es noch möglich sein? Will damit sagen, dass es fraglich ist, ob es auch bei 26.04 noch möglich sein wird.
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