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Snap oder apt?

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 24.04 (Noble Numbat)
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linubie

Anmeldungsdatum:
27. März 2009

Beiträge: 295

Sodele, seit gestern hab ich 24.04.1 LTS installiert, da mein bisheriges 20.04.6 mit dem ich hochzufrieden war, ja nicht mehr lange supportet wird. Zunächst überrascht es, dass trotz Wahl der Option Vollständige Installation so grundlegende Dinge wie GPARTED oder GIMP nachinstalliert werden müssen, aber gut, braucht vermutlich nicht jeder.

Snap oder doch wieder APT? Beides hat Vor- und Nachteile, soviel hab ich jetzt gelesen. V.a. bei Updates ist das Abhängigkeitsproblem offenbar geringer oder gar nicht vorhanden. Und eine Wahl hat man bei der Installation sowieso nicht.

Was aber ist mit heruntergeladener SW aus Drittquellen, die man selbst kompiliert / installiert? Das ist zwar für Laien wie mich nicht gerade simpel und jedesmal wieder spannend, aber wenn die Anleitung gut ist, selbst für mich immer noch zu machen gewesen. Wie ist das bei der SW Verwaltung über snap? Kommt es da zu Problemen? Hab gelesen, dass wenn man überwiegend mit DEB SW arbeitet oder Quellfremde SW installiert, man snap besser komplett entfernen sollte; und beides gleichzeitig - davor wird gewarnt.

Allzuviel hab ich bisher noch nicht im snap-Ordner installiert (außer standardmäßig bei der Installation halt Firefox und Thunderbird und jetzt noch GIMP), GPARTED finde ich zB nicht im snap-Ordner sondern wie früher unter /usr. Alles ein bißchen verwirrend finder ich.

Zum Testen hab ich jetzt mal scidvspc-hkvc (ehemals SCID) installiert um zu probieren. Dabei kam es schon sofort nach Aufruf des Programms zu einer Masse an Fehlermeldungen.

mikenn@mikenn-ThinkPad-T430:~$ scidvspc-hkvc.scidvspc
player 0 is Stockfish
player 1 is StockfishCurAVX2
2 GAMES total: {0 1 Stockfish StockfishCurAVX2 1} {1 0 StockfishCurAVX2 Stockfish 2}
Game 1: Stockfish vs. StockfishCurAVX2
Engine 1 terminated without warning. Game over
bgerror failed to handle background error.
    Original error: can't read "comp(move)": no such element in array
    Error in bgerror: invoked "break" outside of a loop
bgerror failed to handle background error.
    Original error: bad window path name ".tooltip"
    Error in bgerror: can't invoke "tk" command: application has been destroyed
bgerror failed to handle background error.
    Original error: bad window path name ".tooltip"
    Error in bgerror: can't invoke "tk" command: application has been destroyed
bgerror failed to handle background error.
    Original error: bad window path name ".tooltip"

 … usw ca 100 mal

    Original error: can't invoke "winfo" command: application has been destroyed
    Error in bgerror: can't invoke "tk" command: application has been destroyed
^C
mikenn@mikenn-ThinkPad-T430:~$ 

Aber das ist erst mal nur Nebensache. Vlt fehlt einfach nur ein Zusatzmodul (Engine) noch nicht hinzugefügt oder sowas.

Und was mir bisher aufgefallen ist: die Installation eines Pakets dauert erheblich länger als unter 20.04.

Bevor ich weitermache mit Einrichten, wollte ich einfach mal die Meinung der erfahrenen Ubuntuusers hören, bevor ich es dann bereue und hinterher alles wieder runterschmeißen muss. Schönen Dank schon mal.

schwarzheit Team-Icon

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Avatar von schwarzheit

Anmeldungsdatum:
31. Dezember 2007

Beiträge: 5358

Lesestoff: Snap

Mein persönliche Meinung - ich will kein Snap. Deswegen bin ich auch weg von *buntu weil ich mir den Mist nicht aufzwingen lassen will.

Hier im Forum findet man zur genüge Threads wo SW als Snap installiert einfach nicht funktioniert wie erwartet. Was du ja auch schon festgestellt hast.

Und Snap belegt massiv mehr Speicher. Wenn man also eher wenig Platz hat sollte man drauf verzichten.

Nachtrag: Noch kann man snapd einfach vom System entfernen - wie lange das aber noch geht weiss keiner. Es ist aber absehbar, das es immer tiefer ins System eingebaut wird.

Kreuzschnabel

Anmeldungsdatum:
12. Dezember 2011

Beiträge: 1768

linubie schrieb:

Was aber ist mit heruntergeladener SW aus Drittquellen, die man selbst kompiliert / installiert? Das ist zwar für Laien wie mich nicht gerade simpel und jedesmal wieder spannend, aber wenn die Anleitung gut ist, selbst für mich immer noch zu machen gewesen. Wie ist das bei der SW Verwaltung über snap? Kommt es da zu Problemen?

Da ändert sich nix. Was du selbst kompilierst und installierst, geht komplett an Snap vorbei.

Snap ist ein Sandkasten, der auf deinem Rechner läuft und in dem Snap-Anwendungen laufen können. Außerhalb des Sandkastens sind sie nicht lebensfähig, innerhalb des Sandkastens sind andere Anwendungen nicht lebensfähig. Ein Snap läuft im Sandkasten autark, hat seinen abgezäunten Bereich und darf ihn nicht verlassen. Es hat keine Abhängigkeiten außer der Snap-Umgebung selbst, die es natürlich braucht. Da es in seinem abgezäunten Bereich läuft, kann es dir schlimmstenfalls nicht dein gesamtes System zerlegen. Nachteile sind der eingeschränkte Zugriff auf externe Datenquellen (bei mir konnte der gesnappte Thunderbird ein Mailkonto nicht öffnen, dessen Verzeichnis unter /media/ gemountet war → Tonne) und höherer Ressourcenverbrauch durch das Subsystem, den Sandkasten selbst, der zwischen deinem Ubuntu und den laufenden Snaps vermittelt.

Hab gelesen,

wo?

dass wenn man überwiegend mit DEB SW arbeitet oder Quellfremde SW installiert, man snap besser komplett entfernen sollte; und beides gleichzeitig - davor wird gewarnt.

Sehe ich keinen Grund dafür. Was als Snap installiert wurde, läuft als Snap, und was nicht als Snap installiert wurde, läuft direkt auf dem System. Wieso sollte sich da was in die Quere kommen? So doof wird ja wohl niemand sein, einen Snap-Thunderbird und einen Nicht-Snap-Thunderbird gleichzeitig auf demselben Profil laufen zu lassen.

Allzuviel hab ich bisher noch nicht im snap-Ordner installiert (außer standardmäßig bei der Installation halt Firefox und Thunderbird und jetzt noch GIMP), GPARTED finde ich zB nicht im snap-Ordner sondern wie früher unter /usr. Alles ein bißchen verwirrend finder ich.

Nicht der Ordner ist entscheidend, sondern wie das Ding installiert wurde und läuft. Snap ist eine Art virtueller Untercomputer auf deinem System mit seiner eigenen Softwareverwaltung.

Ich mag Snap nicht, daher zurück zu Debian.

--ks

hakel2022

Anmeldungsdatum:
21. Februar 2022

Beiträge: 3254

ThinkPad-T430

Stammt aus dem Jahr 2013, für Ubuntu eher ungeeignet. Dafür wurde Lubuntu oder Xubuntu erfunden.

Über einen langsamen Rechner darfst du dich jetzt nicht wundern!

Snap Orgien nur mit fetten, modernen Rechnern - ohne Haß oder Hetze ... 😛

von.wert

Anmeldungsdatum:
23. Dezember 2020

Beiträge: 12281

linubie schrieb:

20.04.6 mit dem ich hochzufrieden war, ja nicht mehr lange supportet wird.

Support insbesondere bei "LTS" ist ohnehin Selbstbetrug von Ubuntu-Usern, von Canonical versprochenen Support gibt es nur für main und restricted, also nicht für universe und erst recht nicht multiverse. Die gammeln vor sich hin.

Das ist für 24.04.x, was Du jetzt installiert hast, nichts anderes. Für 24.10 auch nicht, aber da kannst und mußt Du eh aller halbe Jahre distupgraden und hast dann zumindest für einen kurzen Zeitraum halbwegs aktuelles, in universe und multiverse (dort sind die MOTU zuständig) meist allerdings trotzdem nicht.

Ein Grund, weshalb es snap gibt, das den Anspruch aber nicht erfüllt.

Zunächst überrascht es

Dich

, dass trotz Wahl der Option Vollständige Installation so grundlegende Dinge wie GPARTED oder GIMP nachinstalliert werden müssen,

Sowas ist schon etliche Jahre so (das hat schon begonnen, als Images CDR700-Größe gehabt haben). Canonical hat andere Ansichten als viele ihrer (ehem.) User, nicht nur bei der Paketauswahl.

Snap oder doch wieder APT?

Der wievielte Thread zum Thema? Gegensätzliche Meinungen kannst Du zuhauf lesen. Grundsätzlich gilt freilich: Ubuntu mit snap oder kein Ubuntu.

Ergo überlegst Du Dir, ob Du mit snap leben kannst und willst oder auf eine andere Linux-Distribution wechselst. Damit ist auch kein anderer Flavour gemeint, auch wenn da snap-mäßig vielleicht weniger von Haus aus mitkommt, im Endeffekt wäre es nichts anderes.

mal die Meinung der erfahrenen Ubuntuusers hören

Man könnte meinen, in einem Forum einer Distribution wäre es müßig, nach derlei zu fragen, es würden alle nur pro diese Distribution antworten. Wirklich aktive und Support gebende User fahren aber gar kein Ubuntu. 😈

von.wert

Anmeldungsdatum:
23. Dezember 2020

Beiträge: 12281

Kreuzschnabel schrieb:

So doof wird ja wohl niemand sein, einen Snap-Thunderbird und einen Nicht-Snap-Thunderbird gleichzeitig

Na...

auf demselben Profil laufen zu lassen.

Das ginge durch unterschiedliche Verzeichnisse eh nicht (da müßte man schon basteln).

von.wert

Anmeldungsdatum:
23. Dezember 2020

Beiträge: 12281

linubie schrieb:

die Installation eines Pakets dauert erheblich länger als unter 20.04.

Ubuntu wird immer fetter. Lenovo TP T430 ist im übrigen nur eine ungenaue Angabe, schon bei der CPU gibt es Streuung von Sandy Bridge und Ivy Bridge mit i3, i5, i7 mit zusätzlich M und QM. Wenn Du dann RAM nicht aufgerüstet hast (bis 16 GiB), merkst Du das eben.

Erst die Woche habe ich einen User tel. und remote bei der Installation von Debian mit LXQt unterstützt. Ja, sie ist froh, ihr mental bereits abgeschriebenes NB überhaupt wieder verwenden zu können, aber bereits live hat ihr Debian mit LXQt schon sehr gefallen.

linubie

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
27. März 2009

Beiträge: 295

Schon mal ganz vielen Dank für die vielen und informativen Rückmeldungen. Nur kurz als Zwischeninfo: den Rechner hab ich noch gar nicht sooo lange, war bisher völlig zufrieden für meine bescheidenen Bedürfnisse. Kauf mir auch nie die neuesten und größten Rechner sondern immer paar Jahre alte vom Fachhandel überholte Geräte mit Garantie. Schont den Geldbeutel und man hat - speziell bisher bei Ubuntu - den Vorteil: Platte raus aus dem alten Rechner und rein in den neuen (daher möglichst gleichen oder ähnlichen Rechner, oder schlimmstenfalls auf neue hd klonen). Mit Ubuntu wirklich easy. Ohne lästiges Neuinstallationsgezuppel der ganzen Software wie bei Windows. Das, und das nervige schnelle Ubrauchbarwerden der Hardware hat mich i.e.L letztlich von Microsoft weggeekelt (und natürlich die horrenden Preise für OS und Software). Nun, ich denke ich überlege jetzt in eine andere Richtung. Plattenplatz hab ich ja genug um verschiedene OS parallel zu installieren und auszuprobieren. Ist ja schon jetzt der Fall mit Ubuntu PP, XX und FF. Das geniale war, dass ich für alle eine gemeinsame /home Partition hatte (oder auch nur eine gemeinsame Partition für bulkdata wie Fotos etc) und beim Sichern und Rücksichern nicht jedesmal alles zusammen sondern getrennt handeln konnte.

adelaar

Anmeldungsdatum:
23. November 2024

Beiträge: 656

Vollständige Installation so grundlegende Dinge wie GPARTED oder GIMP nachinstalliert werden müssen

Also ob GIMP bei 24.04 dazu gehört oder nicht ist offenbar abhängig von der verwendeten Distribution. Bei Xubuntu gehört es dazu. GPARTED hingegen wurde auch schon bei vorherigen Versionen nicht mehr automatisch mit installiert.

Snap oder doch wieder APT?

Da ist eine Antwort eindeutig apt. Habe heute mein eines Notebook von 22.04 auf 24.04 hochgezogen (Neuinstallation unter Beibehaltung der bisherigen separaten Home-Partition). OHNE die SNAPs. Jedes einzelne SNAP-Paket bringt seine eigenen Abhängigkeiten mit, was schon unter 22.04 zu einem enormen Verbrauch an Speicherkapazität auf der Root-Partition führt. Und da war z.B. Thunderbird noch kein SNAP. Unter 24.04 wäre es eines geworden.

Und da es noch ohne SNAP geht mit Xubuntu/Ubuntu mach ich es nun eben wieder ohne.

von.wert

Anmeldungsdatum:
23. Dezember 2020

Beiträge: 12281

adelaar schrieb:

Jedes einzelne SNAP-Paket bringt seine eigenen Abhängigkeiten mit

Oft genug zeigt sich, daß es genau das eben nicht ist, sprich jeweilige Image-Ersteller haben Teile vergessen oder sonst etwas falsch gemacht, was aufgefallen wäre, wenn die ihren Mist testen würden. Als User hat man dann eben auch keine Chance, deren Fehler auszubügeln, man kann das jeweilige snap-Image nur in die Tonne treten.

da es noch ohne SNAP geht mit Xubuntu/Ubuntu mach ich es nun eben wieder ohne.

Da hättest Du aber gleich Debian mit Xfce installieren können.

adelaar

Anmeldungsdatum:
23. November 2024

Beiträge: 656

Da hättest Du aber gleich Debian mit Xfce installieren können.

Auf meinen Servern nutze ich nur noch Debian (schon wegen /etc/network/interfaces statt Netplan). Mal mit, mal ohne xfce. Fürs Notebook finde ich Xubuntu (noch) besser.

linubie

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
27. März 2009

Beiträge: 295

Falls es zu einem Wechsel auf eine andere Dist kommt (was wahrscheinlich der Fall sein wird) wäre noch eine wichtige Frage, wie es um die Kompatibilität steht. Wie vorhin beschrieben, nutzen ja bereits jetzt mindestens 3 unterschiedliche Ubuntu-Versionen (PP, XX, FF) (und mit Win10 auf Vbox sogar 4 verschiedene OS) teilweise dieselben Daten auf einer Partition (zB 'bulkdata'). Bisher hatte ich das so gelöst, dass jeder neu hinzugekommene User mit einem neuen OS einer übergeordneten Gruppe zugeordnet wurde. So muss man nur bei dieser Partition die Schreib-/Leserechte nur einmal für diese Gruppe anlegen, und alle User der Gruppe können darauf zugreifen. Ein neues OS müsste also mit dieser Rechteverwaltung über Gruppen kompatibel sein. Vlt ist das ja auch eine idiotische Frage, da bei Linux die Rechteverwaltung über User / Gruppen sowieso einheitlicher Standard ist? Aber das ist halt nicht mein Fachgebiet 🙄

Kreuzschnabel

Anmeldungsdatum:
12. Dezember 2011

Beiträge: 1768

linubie schrieb:

Ein neues OS müsste also mit dieser Rechteverwaltung über Gruppen kompatibel sein. Vlt ist das ja auch eine idiotische Frage, da bei Linux die Rechteverwaltung über User / Gruppen sowieso einheitlicher Standard ist? Aber das ist halt nicht mein Fachgebiet 🙄

Ja, die Rechteverwaltung über User / Gruppen ist bei Linux einheitlicher Standard, das ist keine Ubuntu-Kiste. Und der Weg, die Zugriffsrechte mehrerer User über eine Gruppe zu regeln, ist auch der vorgesehene, und sehr elegant.

Der Pferdefuß: Es geht bei einem neuen / zusätzlichen OS nicht darum, wie die Gruppe dort heißt, sondern darum, welche Gruppen-ID sie hat. Und da können sich Linuxe schon unterscheiden. Ich hatte mal als Neuling nach einem Systemwechsel mit Übernahme meines /home keinen Zugriff mehr auf meine eigenen Daten, weil meine User-ID jetzt 1001 war und nicht mehr 1000 wie davor 😀 Wenn du das weißt (und umschiffst), dann passt alles. Beim Zugriff über mehrere OSe muss die Gruppe in allen OSen die selbe ID haben. Wenn nur über ein OS zugegriffen werden soll, kannst du es auch andersrum lösen, indem du die fraglichen Dateien einfach mit chown -R der Gruppe neu zuweist, ohne dich um ihre ID zu kümmern.

--ks

Ruth-Wies

Avatar von Ruth-Wies

Anmeldungsdatum:
12. April 2023

Beiträge: 450

linubie schrieb:

Snap oder doch wieder APT? … Hab gelesen, dass wenn man überwiegend mit DEB SW arbeitet oder Quellfremde SW installiert, man snap besser komplett entfernen sollte; und beides gleichzeitig - davor wird gewarnt.

Der überwiegende Teil ist immer noch per apt installiert und nur ein Bruchteil über snap. Und wenn man durch eigene Installationen den Anteil an snaps erhöht, dann ist das halt so. Es gibt aber derzeit kein ausschließliches „entweder oder“. Man kann mischen, muss es aber nicht.

Über vermeintlich essentielle Dinge wie Firefox sowie Thunderbird wird versucht, dieses snap erst mal weiter zu verbreiten. Wenn man dann so an die Sache gewöhnt ist, wird einem der nächste Schritt, dass Ubuntu als OS unveränderlich sein soll und die Software ausschließlich über snap verteilt wird, dann nicht mehr so stören. Spätestens dann werden sich die snaps wohl auch bessern, weil der Druck darauf, dass sie funktionieren müssen, größer wird.

Wie gesagt. Derzeit hat man noch die Alternative.

linubie schrieb:

… Ist ja schon jetzt der Fall mit Ubuntu PP, XX und FF. Das geniale war, dass ich für alle eine gemeinsame /home Partition hatte (oder auch nur eine gemeinsame Partition für bulkdata wie Fotos etc) …

Du hast zwar nicht genau geschrieben wie du das umsetzt, aber es liest sich nach reichlich viel Glück gehabt. Programme ändern zuweilen ihre Konfigurationsdateien. Die neuen Versionen können bis zu einem gewissen Grad abwärtskompatibel sein, aber die alten sind mit Sicherheit nicht für die neuen Konfigurationen gerüstet. Das müsste in einem ziemlichen Chaos enden, besonders wenn die Versionen so weit auseinander liegen.

Wenn du für jedes OS einen eigenen Benutzer hast, ist das natürlich kein Problem. Ebenso die gemeinsame Daten sind, sofern sich an deren Dateiformat nichts ändert.

linubie

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
27. März 2009

Beiträge: 295

Ruth-Wies schrieb:

Wenn man dann so an die Sache gewöhnt ist, wird einem der nächste Schritt, dass Ubuntu als OS unveränderlich sein soll und die Software ausschließlich über snap verteilt wird, dann nicht mehr so stören. Spätestens dann werden sich die snaps wohl auch bessern, weil der Druck darauf, dass sie funktionieren müssen, größer wird.

Dachte zuerst ja auch, naja, probierst es halt mal aus. Aber Solange kann und will ich nicht warten. P.S. von der Ressourcen-Problematik bei meinem alten Rechner mal ganz abgesehen

Ruth-Wies schrieb:

linubie schrieb:

… Ist ja schon jetzt der Fall mit Ubuntu PP, XX und FF. Das geniale war, dass ich für alle eine gemeinsame /home Partition hatte (oder auch nur eine gemeinsame Partition für bulkdata wie Fotos etc) …

Du hast zwar nicht genau geschrieben wie du das umsetzt, aber es liest sich nach reichlich viel Glück gehabt. Programme ändern zuweilen ihre Konfigurationsdateien. Die neuen Versionen können bis zu einem gewissen Grad abwärtskompatibel sein, aber die alten sind mit Sicherheit nicht für die neuen Konfigurationen gerüstet. Das müsste in einem ziemlichen Chaos enden, besonders wenn die Versionen so weit auseinander liegen.

Wenn du für jedes OS einen eigenen Benutzer hast, ist das natürlich kein Problem. Ebenso die gemeinsame Daten sind, sofern sich an deren Dateiformat nichts ändert.

Bei der Installtion eines neuen OS muss man ja sowieso einen neuen Usernamen vergeben. Der sollte sich natürlich von den anderen älteren Usernamen unterscheiden. Hab das jetzt bei NN zuerst vergessen und prompt war tatsächlich Chaos. Habs aber sofort gemerkt, weil der Desktop aussah wie der des bisherigen User, nur dass die Icons von miserabler grafischer Auflösung waren. Und ja, daher sind die Partitionen der gemeinsamen Daten immer noch mit ext3 foramtiert.

@Kreuzschnabel Danke, liest sich doch schon mal ziemlich gut 👍

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