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Snap oder apt?

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 24.04 (Noble Numbat)
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linubie

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von.wert schrieb:

Lenovo TP T430 ist im übrigen nur eine ungenaue Angabe, schon bei der CPU gibt es Streuung von Sandy Bridge und Ivy Bridge mit i3, i5, i7 mit zusätzlich M und QM. Wenn Du dann RAM nicht aufgerüstet hast (bis 16 GiB), merkst Du das eben.

Lt Systeminfo: Intel® Core™ i5-3320M × 4

linubie

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27. März 2009

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Ruth-Wies schrieb:

Es gibt aber derzeit kein ausschließliches „entweder oder“. Man kann mischen, muss es aber nicht.

....

Wie gesagt. Derzeit hat man noch die Alternative.

Hab überlegt ob ich diesen Weg gehen soll. Im Wiki gibt es Artikel in denen beschrieben ist, wie man snap deinstalliert und dann in der Paketverwaltung gleich dafür sorgt, dass dieses Thema nicht doch wieder durch ein SW-Update durch die Hintertür wieder aufpoppt. Dann könnte man erstmal mit Ubuntu weitermachen und schauen, wie weit man kommt.Bedenken gab mir allerdings von.Wert's Aussage, dass man wohl davon ausgehen muss, dass snap immer tiefer in das Ubuntu-OS integriert werden wird und dann ab einem bestimmten Zeitpunkt ohne snap nichts mehr geht. Dann wäre jeder weitere Schritt auf diesem apt-alone-Weg wohl Zeitverschwendung und es wäre besser, gleich zu einer anderen Dist zu wechseln.

Mint klingt hier recht sympathisch, weil die (im Moment) snap vehement ablehnen, bzw wer es will muss es explizit und bewusst aktivieren. Wäre aber zumindest mal ein Versuch um über die nächsten 5 Jahre zu kommen. Aber die sind natürlich auch von der weiteren Ubuntu-Entwicklung abhängig

Debian würde mich zwar reizen, aber ich fürchte dafür reicht mein technisches Verständnis nicht, va wenn etwas bei meinen doch etwas spezielleren über Jahrzehnte gewachsene Konstellation nicht funktioniert. Hab nicht die Zeit und Lust mich soweit in die Linux-Architektur einzulesen, um das Verständnis hierfür zu erlangen, das hatte ich schon seit Hardy Heron nicht wirklich und war dann über jede weitere komfortable Entwicklung von Ubuntu heilfroh. Ich mags halt einfach und komfortabel. Soweit erst mal meine Überlegungen. Danke für die Denkanstöße

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linubie schrieb:

Mint klingt hier recht sympathisch, weil die (im Moment) snap vehement ablehnen, bzw wer es will muss es explizit und bewusst aktivieren. Wäre aber zumindest mal ein Versuch um über die nächsten 5 Jahre zu kommen. Aber die sind natürlich auch von der weiteren Ubuntu-Entwicklung abhängig

Nicht sinnvoll - irgendwann kriegen auch die Snap nicht mehr aus der Basis raus. Mint ist nunmal Ubuntubasiert.

Ich mags halt einfach und komfortabel.

Schau dir mal MX Linux an. Das ist nicht ganz so spartanisch wie Debian.

Frieder108

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schwarzheit schrieb:

Schau dir mal MX Linux an. Das ist nicht ganz so spartanisch wie Debian.

Ach komm, Debian ist doch "easy going" und linubie ist jetzt, auch wenn er/sie es vielleicht nicht so ganz wahrhaben möchte, auch kein kompletter Frischling - ein mal ein bisschen eingearbeitet und dann hat man ein stabiles und zuverlässiges System. 😉

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31. Dezember 2007

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@Frieder108

Ich habe an keiner Stelle was gegen Debian gesagt. 😉

Aber es wird wohl einen Grund gegeben haben sich irgendwann mal für Ubuntu entschieden zu haben. Und wenn es um "einfach und komfortabel" geht meint er wahrscheinlich schnell mal was grafisch einstellen zu können ohne erst ewig nach Befehlen/Konfigs/Syntax suchen zu müssen. Und das bietet eben MX mehr als Debian. Oder anders ausgedrückt MX ist Ubuntu ähnlicher. Die Wahrnehmung was "einfach und komfortabel" ist ist halt sehr subjektiv.

Frieder108 schrieb:

... und dann hat man ein stabiles und zuverlässiges System. 😉

Das hat man bei MX auch. 😉

linubie

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27. März 2009

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@Schwarzheit Danke für den Tipp. Sieht nicht schlecht aus, sogar recht sympathisch. Optisch erinnert es mich an die live-cd von fscarchiver (vermutlich wegen der xfce Oberfläche), also recht einfach. Aber soweit ich sehe gibt es das auch mit Gnome oder KDE, ganz wie es beliebt. Vbox läuft drauf, Wine dto, und soviel mehr spezielle Software hab ich eh nicht mehr. LTS gibts auch. Da es auf Debian Support aufbaut, dürfte man auch da noch länger Ruhe haben. Genügend tools scheint es auch bereits bei der Standard-Installation zu geben, und die Bedienung scheint ebenfalls sehr einfach zu sein. Ich werd es vermutlich probieren, vlt erst mal zum Kennenlernen auf Vbox in einer gesonderten Partition, nicht neben den anderen VMs, so dass es auch schnell wieder entfernt ist wenn es Probleme gibt.

Damit dürfte ich auskommen. Vielen Dank

schwarzheit schrieb:

Aber es wird wohl einen Grund gegeben haben sich irgendwann mal für Ubuntu entschieden zu haben. Und wenn es um "einfach und komfortabel" geht meint er wahrscheinlich schnell mal was grafisch einstellen zu können ohne erst ewig nach Befehlen/Konfigs/Syntax suchen zu müssen. Und das bietet eben MX mehr als Debian. Oder anders ausgedrückt MX ist Ubuntu ähnlicher. Die Wahrnehmung was "einfach und komfortabel" ist ist halt sehr subjektiv.

Exakt! 😉 👍

@ Frieder108 Danke für das Kompliment 😊 Ja, dabei seit 2008 auf HH, insofern nicht mehr wirklich ganz frisch, aber halt immer schon bequem gewesen, bzw wenig Zeit fürs Eingemachte gehabt (obwohl es nicht uniinteressant ist). Aber wenn man irgendwas machen will (zB Fotos bearbeiten oder Videos erstellen oder gezwungenermaßen auf ein neues OS migrieren) dann soll das flutschen, da hat man dann keine Lust in den System-Eingeweiden herumzuschrauben. Wie gesagt, kann ganz interessant sein, man lernt auch viel, aber das kann man eher machen, wenn man Zeit hat und nicht gerade andere Dinge warten. Wenn das neue OS eingerichtet ist und läuft, dann werd ich mich sicher auch mal mit deb befassen und testweise mal probieren.

linubie

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27. März 2009

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schwarzheit schrieb:

linubie schrieb:

Mint klingt hier recht sympathisch, weil die (im Moment) snap vehement ablehnen, bzw wer es will muss es explizit und bewusst aktivieren. Wäre aber zumindest mal ein Versuch um über die nächsten 5 Jahre zu kommen. Aber die sind natürlich auch von der weiteren Ubuntu-Entwicklung abhängig

Nicht sinnvoll - irgendwann kriegen auch die Snap nicht mehr aus der Basis raus. Mint ist nunmal Ubuntubasiert.

Schau dir mal MX Linux an. Das ist nicht ganz so spartanisch wie Debian.

Zumindest der Beschreibung nach könnte hier auch LMDE eine Möglichkeit sein:

Debian Edition LMDE aims to be as similar as possible to Linux Mint, but without using Ubuntu. The package base is provided by Debian instead.

linubie

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27. März 2009

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Die Frage des Themas an die Community war ja "snap oder apt?" und in welche Richtung sollte ich - für meine Bedürfnisse - weiter gehen (und wie?), und diese Frage ist für mich jedenfalls durch die zahlreichen Reaktionen zufriedenstellend und hilfreich beantwortet. Herzlichen Dank an alle

linubie

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27. März 2009

Beiträge: 295

Hallo nochmal, betrifft ja jetzt nicht mehr unmittelbar dieses Forum, aber wen es interessiert: ich wollte kurz ein Feedback hinterlassen, weil ich hier so nette und hilfreiche Tipps bekommen habe zum Thema snap oder apt. Also ich hab jetzt seit einigen Wochen die beiden Linux-Distros LMDE6 und MX-Linux v23.5 KDE als VMs auf VBox installiert, um beide vergleichen zu können. Welche ich dann als neues Live-System und Ubuntu-Ersatz verwenden werde, steht noch nicht fest. Bis dahin habe ich nach wie vor Ubuntu 20.04.6, obwohl der Support ja jetzt eingestellt wird (oder bereits ist). Beide Distros waren sehr leicht und problemlos zu installieren, das Erscheinungsbild ist würde ich mal sagen sehr ähnlich, in beiden hab ich mich als komfort-verwöhnter Bequemlichkeitsjunkie sofort und ohne Probleme zurecht gefunden.

Wie die Treiber- bzw HW-Installation dann im Echtbetrieb funktioniert, wird sich noch zeigen, im Moment wird ja die HW über die VBox-USB Schnittstelle eingebunden, und da erwartet man natürlich dass das funzt.

Ansonsten beides zwei sehr schöne OS, mit enorm viel SW-Zubehör, dessen Umfang mich echt überrascht hat (die Anwendungskataloge basieren ja beide auf Debian soweit ich weiß und daher gibt es auch vom Erscheinungsbild der Paketmanager große Ähnlichkeiten). Alle meine SW habe ich dort in den Katalogen sofort gefunden (bis auf SCID, das ist bei MX-Linux etwas umständlicher zu installieren, aber das ist halt auch ein Nieschenprodukt).

Soweit mal mein Zwischenfazit. Beste Grüße

Ubunux

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12. Juni 2006

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linubie schrieb:

(bis auf SCID, das ist bei MX-Linux etwas umständlicher zu installieren, aber das ist halt auch ein Nieschenprodukt).

In Ubuntu war es vielleicht leichter zu installieren, dafür hast du aber immer eine längst veraltete Version bekommen, das wird sowohl bei Mint als auch bei MX-Linux nicht anders sein, weil sich alle 3 Distributionen im Endeffekt bei Debian bedienenn. Aktuell ist bereits Scid 5.1, selbst in Debian Unstable liegt nur Version 4.7.4 ...

Will man die aktuelle Version, holt man sich in allen 3 Distributionen die Binaries.

trollsportverein

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21. Oktober 2010

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Dort auf Sourceforge gibt es für Scid vs. PC DEB-Pakete für Linux, aber unten die Anmerkung lesen:

Firefox und Thunderbird gibt es aus einem PPA als DEB-Paket, wenn man das will. Den Firefox sogar wahlweise direkt von Mozilla als DEB-Paket. Irgendwelche langatmig ausartende Laberei über Snap oder DEB-Pakete möchte ich mir ersparen. Meine alte Kiste ist frei von Snaps und das geht mit Kubuntu Oracular Oriole sehr gut. Wer aber Snaps haben will, bitteschön, macht doch was euch gefällt.

Mozilla eigenes Rrepository für DEB-Pakete, ein Helfer-Skript :

#!/usr/bin/env bash

#---------------------------------------------------
# Ubuntu 24.04 and 24.10 DEB822 little helper script
# Mozilla Firefox repository
#---------------------------------------------------

RELEASE_VERSION=$(lsb_release -cs 2>/dev/null)
printf "\n \033[45m\033[1;36m==> Running on $RELEASE_VERSION \033[0m\033[42m\033[1;36m  ==> ... \033[0m \n \n" && \
[ $RELEASE_VERSION = noble ] || [ $RELEASE_VERSION = oracular ] && echo "$RELEASE_VERSION good". || \
printf "\n \033[41m\033[1;36m==> Sorry, not for $RELEASE_VERSION.\033[0m \n \n" && \
[ $RELEASE_VERSION = noble ] || [ $RELEASE_VERSION = oracular ] || exit 1
printf "\n \033[45m\033[1;36m==> Test sudo. \033[0m\033[42m\033[1;36m  ==> ... \033[0m \n \n" && \
sudo echo "sudo Test, OK." && \
printf "\n \033[45m\033[1;36m==> Make mozilla.sources entry. \033[0m\033[42m\033[1;36m  ==> ... \033[0m \n \n" && \
echo "X-Repolib-Name: packages.mozilla.org
Enabled: yes
Types: deb
URIs: https://packages.mozilla.org/apt
Suites: mozilla
Components: main
Signed-By:
$(wget -O- https://packages.mozilla.org/apt/repo-signing-key.gpg | \
sed -e 's/^$/./' -e 's/^/ /')" | \
sudo tee /etc/apt/sources.list.d/mozilla-firefox.sources > /dev/null && \
printf "\n \033[45m\033[1;36m==> Set APT-Pinning. \033[0m\033[42m\033[1;36m  ==> ... \033[0m \n \n" && \
echo "Firefox Mozilla Package Priority:"
echo '
Package: *
Pin: origin packages.mozilla.org
Pin-Priority: 1200
' | sudo tee /etc/apt/preferences.d/mozilla-firefox && \
echo "Firefox Snap Block:"
echo '
Package: firefox*
Pin: release o=ubuntu
Pin-Priority: -1
' | sudo tee /etc/apt/preferences.d/nosnap-firefox && \
printf "\n \033[45m\033[1;36m==> Mozilla Firefox repository active now. \033[0m\033[42m\033[1;36m  ==> Done.\033[0m \n \n" || \
printf "\n \033[41m\033[1;36m==> Sorry something failed.\033[0m \n \n"

printf "\n \033[43m\033[1;36m==> Mozilla Firefox repository REMOVE?  \033[0m\033[41m\033[1;36m  ==> ?  \033[0m \n" && \
echo "" && \
echo "Only if you realy like to remove, type ==> Yes <== for confirmation." && \
read -e -p "
[y/N] " YN
[[ $YN == "Yes" ]] && \
sudo rm -v /etc/apt/sources.list.d/mozilla-firefox.sources && \
sudo rm -v /etc/apt/preferences.d/mozilla-firefox && \
sudo rm -v /etc/apt/preferences.d/nosnap-firefox && \
printf "\n \033[45m\033[1;36m==> Mozilla Firefox repository removed. \033[0m\033[42m\033[1;36m  ==> Done.\033[0m \n \n" || \
echo "" && \
[ -f /etc/apt/sources.list.d/mozilla-firefox.sources ] && \
echo "Not removed."

Speichern als:

mozilla-firefox-repository-install-helper.sh

Ausführbar machen:

chmod +x mozilla-firefox-repository-install-helper.sh

Ausführen:

./mozilla-firefox-repository-install-helper.sh

Dann ist das Mozilla DEB-Repository für alle aktuellen Firefox Varianten aktiv. Inklusive ESR-, Nightly-, Beta- und Normal-Firefox.

Normal-Firefox lässt sich dann beispielsweise so installieren:

sudo apt-get install firefox

Ubunux

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12. Juni 2006

Beiträge: 17505

trollsportverein schrieb:

Dort auf Sourceforge gibt es für Scid vs. PC DEB-Pakete für Linux, ...

Das ist aber ein anderes Programm, ich bevorzuge das Original, von dem es übrigens auch ein aktuelles DEB-Paket gibt 😎

zephir

Avatar von zephir

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20. März 2006

Beiträge: 2770

Wenn hier die jetzt die Diskussion um aktuelle Software aufgemacht wird, will ich mal bekennen das ich den snap / flatpack Ansatz gar nicht so dumm finde, der ermöglicht ja genau das, auf einem stabilem "gut abgehangenem" System trotzdem aktuelle Software zu installieren, ggf, sogar in verschieden Versionen, z.B. Entwickler Version neben dem aktuellem Release.

Klar, um den Preis, dass man mit jedem snap unter umständen jede Menge Abhängigkeiten doppelt und dreifach installiert, die man schon auf dem System hat, also wie unter Windows, aber ganz ehrlich, so dramatisch finde ich das nicht.

Ich habe auch keinen taufrischen Rechner, aber ich merke nichts davon, dass Firefox und Thunderbird als snap installiert sind. Dauert der Start ein paar millisekungen länger? Kann schon sein, ich habe nicht nachgemessen, und wenn schon.

Oft wird ja auch mit der Sicherheit argumentiert, mit dem Argument, dass eine Sicherheitslücke in einer Programmbibliothek bei einer traditionellen Paketverwaltung nur einmal gepatched werden muss, und bei snap / flatpack für jede Anwendung einzeln, und das nicht zentral gesteuert sondern abhängig vom jeweiligen Entwickler. Wenn ich mir aber ansehe, was bei Ubuntu alles völlig ungepatched in Universe und Multiverse rumliegt und nie auch nur ein update erhält, denke ich das snap da oft auch Vorteile bietet. Es ist mit Sicherheit einfacher, ein snap Pakte für alle verschieden Ubuntu Versionen aktuell zu halten, als die Paketquellen für alle LTS- und zwischen Versionen. Bei Flatpak ist der Vorteil noch deutlicher, da es da ja auch distributionsübergreifend funktioniert.

Für mich ist das jedenfalls kein Grund, jetzt panisch nach Alternativen zu Ubuntu zu suchen. Es ist schön, dass es sie gibt, aber erst mal habe ich keine Probleme mit snap und bin bereit, dem eine Chance zu geben.

Ubunux

Anmeldungsdatum:
12. Juni 2006

Beiträge: 17505

Auffallend ist hier im Forum, dass immer noch etliche Fragen auftauchen zu Problemen, die es ohne snap nicht gäbe. Ubuntu ist ja mal angetreten um u.a. anwenderfreundlich zu sein. Davon sind sie spätestens mit snap wieder weit entfernt.

Für unerfahrene User ist es z.B. bei dem Anwendungszentrum nicht sofort erkennbar, dass sie sich ein Programm als SnapApp installieren. Da steckt imho Absicht dahinter, um die eigene Technik zu etablieren.

Die Frage apt oder snap ist hier im Forum ja bereits genügend durchgekaut ...

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