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ArchLinux??

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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Tayce

Anmeldungsdatum:
3. September 2006

Beiträge: 211

Versuch mal das:
http://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?id=34156 (im 5. Letztem Post...)

Wenn funktioniert könntest du das bitter hier schreiben? ich hab auch einen zd1211rw und würde gerne auf Arch umsteigen...

Sebi

redbit

Anmeldungsdatum:
26. Januar 2006

Beiträge: 244

Ich verwende Arch gerade auf einer anderen Partition neben Ubuntu. Erst jetzt habe ich zu schätzen gelernt, wieviel Arbeit Ubuntu einem doch abnimmt. Schließlich musste ich mich nie damit befassen, welchen ACPI Code welche Sondertasten auf meinem Notebook zurück gibt. Und schon gar nicht welches Skript, nach empfangen dieses Ereignisses durch den acpid Dämon abgearbeitet werden soll. Dank Arch weiß ich nun, wie's unter Ubuntu grob funktioniert. 😀 Aber ehrlich gesagt, weiß ich nicht ob ich mir diesen Konfigurationsaufwand nach jeder Neuinstallation antun will. 🙄

Nichtsdestotrotz ist Arch eine tolle Distribution!

Grüße
redbit

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26. Mai 2006

Beiträge: 2870

Du sollst Arch auch nur einmal installieren...

StyLopath

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26. Juni 2006

Beiträge: 1099

... genau das ist ja der Vorteil daran (rolling release).

Ich persönlich habe auch schon viel am System geändert (von gnome zu kde zu kdemod zu xfce z.B.) aber nicht einmal neuinstalliert - ist ja auch unnötig.

Zum Network: Wenn man einen Festrechner mit wlan betreibt ist der network-dienst das richtige (also eine statische konfiguration in /etc/rc.conf). Wenn man allerdings zwischen vielen verschiedenen Netzen wechselt (bzw daheim kabel hat) macht der Networkmanager sinn.

Dazu muss man nur die Devices in /etc/rc.conf abschalten (also ein ! davor) - am besten man schaltet einfach den network-dienst ab (also bei daemons aus "network" ein "!network" machen.

Danach muss man noch ein paar andere dienste in die daemon-liste eintragen, diese wären: dbus hal dhcdbd networkmanager (müssen auch in dieser Reihenfolge gestartet werden).

Dann kannst du je nachdem ob du kde oder gnome benutzt das entsprechende applet laden, also entweder knetworkmanager oder gnome-networkmanager (nm-applet).

Klingt vielleicht ien bischen verwirrend, ist aber im prinzip ziemlich leicht.

MfG

redbit

Anmeldungsdatum:
26. Januar 2006

Beiträge: 244

Rotbart van Dainig hat geschrieben:

Du sollst Arch auch nur einmal installieren...

Wenn es nur so einfach wäre, irgendwas geht immer mal schief.

Noch ein Frage bzgl. der Aktualität von Arch: Gutsy ist bei mir aktueller. Gnome 2.19.92 statt Gnome 2.18.3 (glaub ich) in Arch. Mir ist bewusst, dass Gutsy noch im Entwicklungsstadium ist, aber gibt's nicht eine Möglichkeit Arch auch auf einen aktuelleren Stand zu bringen? In den Unstable und Testing Quellen hab ich kein aktuelleres Gnome gefunden.

linuxgirl

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Anmeldungsdatum:
10. Februar 2007

Beiträge: 197

redbit hat geschrieben:

Rotbart van Dainig hat geschrieben:

Du sollst Arch auch nur einmal installieren...

Wenn es nur so einfach wäre, irgendwas geht immer mal schief.

Noch ein Frage bzgl. der Aktualität von Arch: Gutsy ist bei mir aktueller. Gnome 2.19.92 statt Gnome 2.18.3 (glaub ich) in Arch.

🙄 Anhand eines Paketes diese Behauptung aufzustellen ist etwas voreilig oder? Die 2.19 Pakete sind in "testing", kannst sie dir runterladen und testen, werden von den Devs wohl als noch nicht stabil genug eingeschätzt. Das werden so ziemlich die einzigen Pakete sein, die in Arch weniger aktuell sind als in Ubuntu. Ich bin zu Arch gewechselt (als Hauptsystem) weil mir die Ubuntu-Pakete immer zu alt waren.

wolvieh

Anmeldungsdatum:
17. Februar 2007

Beiträge: 431

Die User hier werden doch sicher teilweise kdeMod am laufen haben? Ich hätt ne Frage: Hab ich eine Chance, Arch+kdeMod auf einem 500 mhz Celeron zu betreiben? Ich könnt mir gut vorstellen, dass dadurch dass das ganze Projekt gesplittet wird, eine Menge an Ressourcen gespart werden können... Und die Optimierung von Arch auf diese Architekturen müsste doch auch einen gewaltigen Schub Bringen?
Ich hoff mal meine Zuversicht ist nicht ganz fürn Ar*ch xD

redbit

Anmeldungsdatum:
26. Januar 2006

Beiträge: 244

linuxgirl hat geschrieben:

🙄 Anhand eines Paketes diese Behauptung aufzustellen ist etwas voreilig oder? Die 2.19 Pakete sind in "testing", kannst sie dir runterladen und testen, werden von den Devs wohl als noch nicht stabil genug eingeschätzt. Das werden so ziemlich die einzigen Pakete sein, die in Arch weniger aktuell sind als in Ubuntu. Ich bin zu Arch gewechselt (als Hauptsystem) weil mir die Ubuntu-Pakete immer zu alt waren.

Naja, ein Paket ist relativ. Schließlich umfasst das gnome Paket fast den ganzen Desktop (Bildbetrachter, Dateibrowser, Webbrowser, etc.). Aber danke für den Hinweis, dass gnome in testing ist, werde ich mir mal näher ansehen.

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26. Mai 2006

Beiträge: 2870

redbit hat geschrieben:

Wenn es nur so einfach wäre, irgendwas geht immer mal schief.

Dann repariert man das halt. Arch ist nicht für die Sorgenfrei-Nutzer-Zielgruppe.

redbit hat geschrieben:

Gnome 2.19.92 statt Gnome 2.18.3 (glaub ich) in Arch.

Ohauera. Das tut doch weh. Natürlich wird in Arch erst Gnome 2.20 veröffentlicht - weil ungerade Releases bei Gnome Entwicklungsversionen sind. Gutsy kommt auch mit 2.20.

Army

Anmeldungsdatum:
30. Mai 2006

Beiträge: 1574

wolvieh hat geschrieben:

Die User hier werden doch sicher teilweise kdeMod am laufen haben? Ich hätt ne Frage: Hab ich eine Chance, Arch+kdeMod auf einem 500 mhz Celeron zu betreiben? Ich könnt mir gut vorstellen, dass dadurch dass das ganze Projekt gesplittet wird, eine Menge an Ressourcen gespart werden können... Und die Optimierung von Arch auf diese Architekturen müsste doch auch einen gewaltigen Schub Bringen?
Ich hoff mal meine Zuversicht ist nicht ganz fürn Ar*ch xD

Also ich denke, dass das gut funktionieren wird. Wichtiger als der Prozessor ist aber der Arbeitsspeicher. Hier würde ich 256MB als absolutes Minimum sehen, auch weil StyLopath auf der vorherigen Seite geschrieben hat, dass bei ihm ne Kiste mit 256MB super läuft. Empfehlenswert ist dann natürlich, möglichst viele KDE-/Qt-Programme zu benutzen, also zB Konqueror als Webbrowser (ist halt n Lahmarsch dank fehlendem DNS-Cache) und KOffice usw. Das gute an KDE finde ich die gute Speicherverwaltung (hat mich auch von Gnome weggeführt (ich mag Gnome trotzdem sehr sehr sehr)), was einem kleinen RAM sehr entgegen kommt. Also wenn du Arch auf die Maschine drauf machst, dann schaust halt, dass du es so minimal wie möglich aufsetzt, keine Daemons & Module laden, die du nicht brauchst. Ob jetzt hierfür KDEMod oder das normale aus der Paketverwaltung besser ist, weiß ich nicht, aber probier auf jeden Fall KDEMod aus, weil wenn das gut läuft, dann hast du auf jeden Fall keine Nachteile gegenüber dem normalen KDE.

Viel Erfolg bei der Installation 😀

redbit

Anmeldungsdatum:
26. Januar 2006

Beiträge: 244

Rotbart van Dainig hat geschrieben:

Ohauera. Das tut doch weh. Natürlich wird in Arch erst Gnome 2.20 veröffentlicht - weil ungerade Releases bei Gnome Entwicklungsversionen sind. Gutsy kommt auch mit 2.20.

Sprich ich fahr aktueller, wenn ich wie bis jetzt, immer die Entw.-Version von Ubuntu benutze. Was tut dabei weh?

Ich hab testing freigeschalten und mit pacman -Ss nach gnome gesucht, aber nichts aktuelleres gefunden? Mach ich irgendwo einen Fehler?

wolvieh

Anmeldungsdatum:
17. Februar 2007

Beiträge: 431

Speicher sind 512 MB vorhanden, aber der Prozessor macht mir trotzdem Sorgen. Unter Ubuntu läuft auf da eben kein Gnome, KDE oder XFCE gut, obwohl mir vorkommt, dass KDE (nach einem elendslangen Start) am flüssigsten läuft...
Ich wart noch auf mein Lankabel dann gehts los...

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26. Mai 2006

Beiträge: 2870

redbit hat geschrieben:

Was tut dabei weh?

Sich darüber zu beklagen, dass Testing aktueller ist als Stable... 😉

Army

Anmeldungsdatum:
30. Mai 2006

Beiträge: 1574

wolvieh hat geschrieben:

Speicher sind 512 MB vorhanden, aber der Prozessor macht mir trotzdem Sorgen. Unter Ubuntu läuft auf da eben kein Gnome, KDE oder XFCE gut, obwohl mir vorkommt, dass KDE (nach einem elendslangen Start) am flüssigsten läuft...
Ich wart noch auf mein Lankabel dann gehts los...

Das wird schon gehen 8) Vertrau mal einem Unbekannten 😛

StyLopath

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Anmeldungsdatum:
26. Juni 2006

Beiträge: 1099

wolvieh: Ich kann Army nur zustimmen - KDEmod hat mir auf meinem alten notebook gute dienste geleistet. Dennoch bin ich wieder auf XFCE umgestiegen (mag es halt mehr).

Wichtig wird es bei dir sein, so wenige daemons wie möglich im hintergrund laufen zu lassen. Der Verzicht auf dbus,hal,dhcdbd und networkmanager sowie VFS lohnt sich gerade auf aelteren Systemen durchaus. Leider funktionieren dabei ein paar bequemlichkeits-funktionen nichtmehr: Automatisches einhängen von Datenträgern z.B.

Ich hatte dies dadurch gelöst, dass ich unter XFCE das mount-applet im panel habe mit dem ich jedes Laufwerk einhängen kann.

Um ohne networkmanager trotzdem wlan etc nutzen zu können (und zwar mit profilen etc, also bequem) habe ich mir wifi-radar installiert und ein script geschrieben (3 zeilen) welches die eth0-verbindung trennt und wifi-radar startet (und das selbe natürlich umgekehrt, also wlan abschalten und kabelnetzwerk verbinden).

Du siehst also, wenn du auf die Dienste verzichtest musst du dir für viele selbstverständlichkeiten kleine scripts schreiben (und das kann manchmal nervig sein, zumindest bis alles ein mal gemacht wurde). Wenn du aber nur interne Festplatten hast, kein WLAN nutzt und das Kabelnetzwerk immer verfügbar ist , dann musst du im prinzip nichts mehr machen (höchstens ein script welches dein cdrom einbindet) und kannst ohne lästige daemons fahren ☺

MfG

P.S: Der unterschied, keine/kaum daemons zu fahren liegt nicht mal unbedingt in der Bootzeit (die ist durch gleichzeitiges starten der dienste recht gering) sondern viel mehr in den Reaktionszeiten. Mir viel vor allem auf dass das Gnome-Menü ohne spürbare Zeitverzögerung startet ☺