Das ist zum Glück nicht nur eine herrliche, sondern auch eine dämliche Diskussion. Dann haben beide Geschlechter etwas davon.
Männlich / weibliche Wortwahl im Wiki
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 2943 |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 11278 |
Auf zum etymologischen Wörterbuch! |
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(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Beiträge: 4450 |
Indem man ein Thema zum dämlichen erklärt, kann man eine in weiten Teilen der Printmedien und Onlinetexte angekommene Entwicklung, die übrigens auch aus Gesetzen herleitbar ist (Gleichstellung von Frauen und Männern), natürlich auch beenden. Wenn eine Frau einen Artikel bearbeitet, ist sie kein Bearbeiter, sondern eine Bearbeiterin, das ist Fakt. Wäre genauso, wenn man sich darauf einigt, immer zu schreiben "wir werfen das Terminalfenster per Beamer an die Wand", wenn man meint, es soll Text aus dem Terminal im Codeblock eingefügt werden. |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 220 |
Ok, ich möchte auch nicht als "Sie sind" oder altmodisch "Ihr habt..." angesprochen werden, da ich nicht eine "Sie" bin. 😉 Vielleicht sollte man sich nicht auf Kleinigkeiten versteifen. Was bringt der "Kampf der Geschlechter"? Mehr Satzzeichen im Text? |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 645 |
Wobei der gender-korrekte Sprachgebrauch in einem Forum dadurch erschwert wird, das die Nutzerinnen und Nutzer weitgehend anonym bleiben und deren Nicknames im Allgemeinen keinen Aufschluss über das Geschlecht geben. Woher soll ich wissen, ob Du, verdooft, eine Themenstarterin oder ein Themenstarter bist? |
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(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Beiträge: 4450 |
Wird hier meine ich ganz gut erklärt:
Da wird auch erwähnt, dass es möglich ist, sich aktiv gegen Diskriminierung einzusetzen, indem sexistischer Sprachgebrauch vermieden wird und "gerechte" Formulierungen verwendet werden. Mit einer Regel "Wir verwenden hier im Wiki die männliche Schreibweise und meinen alle" wird sexistischer Sprachgebrauch diktiert, das geht mir zu weit. |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 11278 |
Und wenn ein Mensch einen Artikel bearbeitet, ist er grammatikalisch gesehen wieder ein Bearbeiter. Die Frage ist also welche Zuordnung relevant(er) ist - wenn man sich speziell auf das Geschlecht bezieht, lohnt es sich natürlich zu unterscheiden, aber wenn man das allgemein formuliert, reicht eigentlich das generische Maskulinum, Femininum oder Neutrum. In Östereich gibt es z.B. im offiziellen Sprachgebrauch noch männliche Hebammen, das in Deutschland übliche Wort Entbindungspfleger beschreibt das Tätigkeitsfeld ja genaugenommen auch nicht wirklich umfassend. Die sog. "männlichen" oder "weiblichen" Formen sind nur Genera, sie beschreiben nicht zwingend Sexus oder Gender. |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 220 |
Wenn wir einen Platzhalter für den Benutzer suchen, könnte Tux oder ubuntbuntuusers (in plural) dienlich sein. Ist eine Art Mittel-Lösungs-Weg, in etwa so: "Wenn es funktionieren sollte, kann Tux mit der Maustaste auf Symbol klicken.. ". oder "Um die Formatierung zu ändern, können Ubuntuusers folgendes machen: .... " also alles in Mehrzahl schreiben. 😉 Dafür müsste Tux natürlich alle Artikel umschreiben bzw. einen Skript schreiben (Wenn dasWort ist man oder dasWort ist Benutzer dann dasWort ist gleich Tux). |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 2943 |
Am einfachsten wäre eine Regel, die allen weiblichen Menschinnen und Menschen verbietet, dieses Portal zu nutzen. Dann wird hier niemand mehr linguistisch diskriminiert. |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 1388 |
Eine "schwedische" Lösung wäre mir sogar am sympathischsten, wenn es einmal zu einer grundsätzlichen Sprachreform kommt. Wie wäre es zum Beispiel mit:
und im Plural:
(oder so ähnlich) 😉 |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 2943 |
Bei der Pluralform würden sich aber menschliche vernunftbegabte Seins sehr diskriminiert fühlen. Es müsste, wenn schon, denn schon so lauten:
Um Unverständlichkeiten zu vermeiden, wird auch die bestimmte Artikelin und der bestimmte Artikel im Plural ein "s" erhalten. Dies ist die richtige Schrittin und der richtige Schritt in die Zukunft und der Zukunft für eine für alle leicht verständliche Sprache. |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 230 |
ansich nicht schlecht (jetzt abgesehen davon, dass es gerade in dem Beispiel eher doof klingt. Nur, und das ist wieder das Problem der unterscheidung von Genus und Sexus in der Deutschen sprache: der Versachlichung von Menschen (lebenwesen) ist z.b. für mich negativ geprägt weil diese versachichung in der schweizerischen "hüstel" rechtssprechung lange gebraucht wurde um Menschen das Menschsein abzusprechen und man Verurteilte (vorzugsweise vermeindiche Hexen) als "das Mensch" ansprach in sehr abschätzender Weise aber das is halt so mit sprache: wie mans macht, jemand fühlt sich dabei auf den schlips getreten.. aber solange nicht von "tu mal dem Ubuntu sein Desktop sein Terminal den Befehl rein" kann ich zumindest auch mit dem zwar längeren, aber doch grammatikalisch am schönsten "Benutzerinnen und Benutzer" leben |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 11278 |
Das setzt voraus, dass sich diese entweder nicht durch das generische Maskulinum repräsentiert sehen oder dass sie sich durch die implizite Nennung diskriminiert sehen wollen - aber wenn man es anders macht findet die sprachliche Diskrimination ja dadurch statt, dass man die Angehörigen beider Geschlechter nicht mehr unter einem Begriff subsumiert, sondern per Binnen-I, Gender-Sternchen, Splitting oder sonstigen Sichtbarmachungen trennt. |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 645 |
Dem schließe ich mich an. Ich möchte hiermit beantragen, den Wiki-Artikel Benutzerdefinierte Aktionen unverzüglich in Benutzerinnen- und benutzerdefinierte Aktionen umzubennenen. |
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Moderator
Anmeldungsdatum: Beiträge: 8808 |
Bitte fangt nicht auch noch hier mit einem politisch-korrektem und gender-neutralem Sprachgebrauch an. Sprache ist lebendig; wenn sie sich verändert, sollte sie das aus der täglichen Benutzung tun. Zur Zeit tun sich aber viele Frauen und Männer mit einer aufoktroyieren gender-gerechten Sprache schwer. Vielleicht werden sich neue Formen durchsetzen, aber bitte auf freiwilliger Basis und nicht durch den Zwang der politischen Korrektheit. Ja, und ich weiß, dass Sprache auch ein Werkzeug der Unterdrückung ist, wobei es auch immer auf den Empfänger der Kommunikation ankommt. Wenn heute von "Studenten" gesprochen wird, stellt sich kaum jemand nur Männer vor. Trotzdem sind es jetzt "Studierende". Das klingt für mich sehr bürokratisch und wenig empathisch. Ich glaube nicht, dass die Studentinnen unter den Studierenden dadurch gewonnen haben. Es gibt so viele Bereiche in denen die Unterdrückung von Frauen bekämpft und die Gleichstellung von Frauen und Männeren noch erreicht werden muss. Wir sollten die Sprache sich selbst entwickeln lassen. Vielleicht setzt sich ja z.B. das gender-gap auch ohne Zwang durch. Unsere Energie sollten wir aber lieber den vordringlichen Problemen widmen. |