staging.inyokaproject.org

Gibt es gute und vor allem Anfänger-taugliche Einführungen in Linux?

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
Antworten |

Fanatics

Avatar von Fanatics

Anmeldungsdatum:
25. August 2010

Beiträge: 1032

Thomas Do schrieb:

... Dass ein Medium zum Formatieren nicht eingehängt sein darf, ist aber eindeutig eine Linux-Schikane 😈 .

und hat bestimmt einigen schon Datenverlust erspart, weil man doch nochmal nachgeschaut hat, ob es das richtige Laufwerk ist 😉

seahawk1986

Anmeldungsdatum:
27. Oktober 2006

Beiträge: 11278

Es gibt viele Wege einen Datenträger auszuhängen und zu formatieren. Auf Nautilus wollte ich nicht verweisen, weil es unter http://forum.ubuntuusers.de/topic/wie-performance-maximieren/ noch um Lubuntu und Xubuntu ging. gnome-disk-utility sieht unter Trusty wegen Gnome 3.10 anders aus als auf dem Screenshot im Wiki, aber die Funktionalität ist eigentlich erhalten geblieben.

zephir

Avatar von zephir

Anmeldungsdatum:
20. März 2006

Beiträge: 2770

burli schrieb:

Generell hab ich noch kein Tutorial gefunden, was Einsteiger an die Hand nimmt und in verständlichen Worten die wesentlichen Dinge erklärt. Gibt es sowas nicht?

Schwebt dir so etwas vor Einführung_in_Ubuntu?

Ich fand die Anleitung gar nicht schlecht, ist aber natürlich hoffnungslos veraltet, das dürfte auch das Hauptproblem dabei sein, so etwas immer aktuell zu halten.

Und es ist eine Anleitung nur für Ubuntu, nicht für Linux. Wenn aber das Ziel ist, Einsteiger von der Installation bis zum starten des Office Paket zu führen, ist es sicher sinnvoll sich nur auf eine Distribution und Oberfläche zu beschränken.

Protonenfänger

Anmeldungsdatum:
13. April 2014

Beiträge: 295

seahawk1986 schrieb:

Protonenfänger schrieb:

Wozu braucht man 5 DIN-A4-Seiten Text, wenn das ganze in einem Mausklick unter der Laufwerksverwaltung untergebracht sein könnte?

Das ist es doch - siehe Screnshot der Laufwerksverwaltung: http://media.cdn.ubuntu-de.org/wiki/attachments/50/31/LWV_start.png

Stimmt doch gar nicht. Man kann ja gerade nicht mit einem Klick auf das Laufwerk dasselbe formatieren, sondern muss Einzelschritte ausführen, die fehlerbehaftet sein können und unnötig Zeit kosten.

Protonenfänger

Anmeldungsdatum:
13. April 2014

Beiträge: 295

Im übrigen möchte ich noch anmerken, dass Linux noch vieles aus der EDV-Steinzeit vererbt hat. Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob man aus einem Menü alles, aber auch wirklich alles auswählen kann, oder ob man jede Menge Befehle wissen muss, weil sie einem mangels Menü nicht angezeigt werden. Ersteres ist die Bringschuld des Softwareanbieters, letzteres die Holschuld des Users. Was ist wohl komfortabler? Als Vergleich kann man auch SAP R/2 vs. R/3 nennen. In der Steinzeitvariante R/2 konnte man z.B. gar nichts machen, wenn man keine Transaktionscodes kannte. Die übrigens alle heute noch gelten.

Kelhim

Avatar von Kelhim

Anmeldungsdatum:
18. September 2006

Beiträge: 3642

Lasst die Kommandozeile-versus-GUIs-für-alles-Spiele beginnen!

Protonenfänger

Anmeldungsdatum:
13. April 2014

Beiträge: 295

Kelhim schrieb:

Lasst die Kommandozeile-versus-GUIs-für-alles-Spiele beginnen!

Ich finde das nicht lustig. Vieles, was hoch entwickelt aussieht, ist nur schlampig zusammengesetzt.

burli

(Themenstarter)
Avatar von burli

Anmeldungsdatum:
27. April 2007

Beiträge: 9066

Ne, die Spiele hören auf, weil das völlig Offtopic ist

bogidorus

Anmeldungsdatum:
24. Januar 2014

Beiträge: 183

Off topic:

Thomas Do schrieb:

Kann man auch direkt aus Nautilus machen: Rechtsklick "Auswerfen", Rechtsklick "Formatieren". Dass ein Medium zum Formatieren nicht eingehängt sein darf, ist aber eindeutig eine Linux-Schikane 😈 .

Unter Linux Mint Debian steck ich den USB-Stick rein, danach wähle ich im Menü "USB-Stick formatieren". Mit Passwort bestätigen, und fertig ist die Laube. Ohne Aushängen/Auswerfen.

burli

(Themenstarter)
Avatar von burli

Anmeldungsdatum:
27. April 2007

Beiträge: 9066

zephir schrieb:

burli schrieb:

Generell hab ich noch kein Tutorial gefunden, was Einsteiger an die Hand nimmt und in verständlichen Worten die wesentlichen Dinge erklärt. Gibt es sowas nicht?

Schwebt dir so etwas vor Einführung_in_Ubuntu?

Ich fand die Anleitung gar nicht schlecht, ist aber natürlich hoffnungslos veraltet, das dürfte auch das Hauptproblem dabei sein, so etwas immer aktuell zu halten.

Und es ist eine Anleitung nur für Ubuntu, nicht für Linux. Wenn aber das Ziel ist, Einsteiger von der Installation bis zum starten des Office Paket zu führen, ist es sicher sinnvoll sich nur auf eine Distribution und Oberfläche zu beschränken.

Ist schon nicht schlecht, abgesehen davon, dass es veraltet ist. Aber wie du sagst: es ist eine Anleitung für Ubuntu.

Ich stelle mir halt die Frage: ist es sinnvoll, dem Benutzer etwas vorzusetzen oder soll mal ihm lieber die Wahl lassen? Gerade Umsteiger von XP könnten Unity irritierend und Lxde vielleicht als altbacken empfinden.

Wenn jemand von der Windows Welt kommt hat vielleicht Probleme, sich unter Begriffen wie Desktopumgebung oder Distribution was vorzustellen und man sollte ihn zwar in eine Richtung lenken, aber nichts auf's Auge drücken

Thomas_Do Team-Icon

Moderator
Avatar von Thomas_Do

Anmeldungsdatum:
24. November 2009

Beiträge: 8808

Protonenfänger schrieb:

Im übrigen möchte ich noch anmerken, dass Linux noch vieles aus der EDV-Steinzeit vererbt hat. Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob man aus einem Menü alles, aber auch wirklich alles auswählen kann, oder ob man jede Menge Befehle wissen muss, weil sie einem mangels Menü nicht angezeigt werden. Ersteres ist die Bringschuld des Softwareanbieters, letzteres die Holschuld des Users. Was ist wohl komfortabler? Als Vergleich kann man auch SAP R/2 vs. R/3 nennen. In der Steinzeitvariante R/2 konnte man z.B. gar nichts machen, wenn man keine Transaktionscodes kannte. Die übrigens alle heute noch gelten.

Das ist hier nun wirklich OT. Schreib das in Erwartungen-an-ubuntu-linux-wurden-nicht-erfüllt oder benutze einfach OSX oder Windows (und das meine ich jetzt nicht ironisch).

Edit: ... und SAP-Beispiele helfen den allermeisten Anwendern hier gar nicht.

Benno-007

Anmeldungsdatum:
28. August 2007

Beiträge: 29240

Protonenfänger schrieb:

Ich weiß, wovon ich rede. In SAP hat man in der Regel auch das fünffache an Bearbeitungsschritten, was in Mittelstandssoftware wie Navision bequem in einem Rutsch durchgezogen wird, wobei die schiere Größe des Unternehmens und der Datenbank hier gar keine Rolle spielt. Man gefällt sich darin, unbequem, intransparent und damit kompliziert als Selbstzweck zu sein. Und solche Sachen schrecken völlig unnötig ab.

Falls du das auch auf Linux beziehst: Du widersprichst dir an diesem Punkt, denn die Befehle sind ja gerade dafür da, dass Transparenz herrscht, die nicht hinter grafischen Fassaden versteckt ist in ihrem Wirken. Warum geben wir denn hier Befehle und nicht Bildschirmfotos hin und her? Aus Unbequemlichkeit, keine Fotos machen zu müssen?

Verknüpfungen sind aber das A und O gerade beim Lernen von einem neuen Betriebssystem. Damit meine ich sowohl die in der Software wie die im Hirn. Verknüpft und vernetzt zu denken ist wichtiger als Fakten sammeln. Fachidioten gibt es bereits zu viele.

Wichtiges von mir fett markiert. Auch hier widersprichst du dir. Das Wiki stellt Schaltstellen (Links) zu benachbarten Vorgängen zur Verfügung, verknüpft sie also auf sinnvolle Art und Weise. Einerseits kritisierst du das aber andernorts, auf der anderen Seite möchtest du hier nun doch Verknüpfungen statt eine Faktensammlung auf einer Seite. Und möchtest explizit Verknüpfungen statt gesammelte Fakten. Dahinter erkenne ich auch den Wunsch nach logischen Zusammenhängen. Diese sind im Wiki nicht immer explizit ausgeführt, aber implizit durch die Verknüpfungen (Links) und Verständniskästchen am Anfang schwierigerer Artikel gegeben.

Grüße, Benno

HasserDesErfolges

Avatar von HasserDesErfolges

Anmeldungsdatum:
19. August 2010

Beiträge: 142

Protonenfänger schrieb:

Gerade für mich als Asperger-Autist ist es extrem wichtig,

Ist das dein Ernst?

Protonenfänger schrieb:

Kelhim schrieb:

Lasst die Kommandozeile-versus-GUIs-für-alles-Spiele beginnen!

Ich finde das nicht lustig.

Ich schon. Weil bestimmte Fragestellungen schon öfter behandelt wurden und somit überflüssig sind.

zephir schrieb:

Und es ist eine Anleitung nur für Ubuntu, nicht für Linux. Wenn aber das Ziel ist, Einsteiger von der Installation bis zum starten des Office Paket zu führen, ist es sicher sinnvoll sich nur auf eine Distribution und Oberfläche zu beschränken.

lionlizard

Avatar von lionlizard

Anmeldungsdatum:
20. September 2012

Beiträge: 6244

Protonenfänger schrieb:

Was mich gerade hier im Forum und im Wiki stört, ist, dass vieles, was erklärt wird, als bekannt voraus gesetzt wird. Heute zum Beispiel brauchte ich als Noch-Anfänger über eine Stunde, bis ich einen USB-Stick formatiert hatte. Oftmals fehlen Zwischenschritte oder es wird etwas verlangt, was gar nicht näher erläutert wird, z.B. dass man den Stick vorher aushängen muss, aber warum wird um Himmels Willen nicht gesagt, mit welchem Befehl? Noch nicht mal in den grafischen Oberflächen sind Schritte anklickbar, die man gerade dann braucht, wenn man einen Folgeschritt bearbeiten will. Und sowas nervt ungeheuerlich. Unser Deutschlehrer nannte so eine Lehrweise vor fast 30 Jahren schon "Labern statt zeigen, verstehen und anwenden in einem Rutsch". Daran hapert es also an den Schulen schon und alle wundern sich über die Pisa-Verblödung.

Mir scheint, dass du hier allerhand vermischst. Was haben denn die Helfer im Forum oder Wiki mit der Grafischen Oberfläche zu schaffen? Das ist, als würdest du deinen Deutschlehrer von vor fast 30 Jahren dafür verantwortlich machen, dass infolge den Genitv verlangt.

Außerdem vergisst du offenbar, dass du hier keinen Kurs gebucht hast: "Linux lernen in 20 Stunden"! Na klar, wenn ich so einen Kurs buche, dann kann ich mit Fug und Recht verlangen, dass die Inhalte auf eine Art und Weise vermittelt werden, die mir angepasst ist. Ob ich das dann so bekomme, steht auf einem anderen Blatt. Aber dafür habe ich bezahlt, da habe ich einen Anspruch.

Hier im Forum und auch im Wiki, arbeiten Leute, die dir nichts verkaufen wollen! Die opfern ihre Freizeit, um anderen zu helfen. Die wollen auch dir helfen. Da sitzt keiner und lacht sich ins Fäustchen: Jetzt habe ich dem Wiki-Links für 3 Stunden zum Lesen gegeben, und danach ist der keinen Deut weiter. Und ein ganz entscheidender Punkt: Hier will dich niemand etwas lehren. Dies ist kein Unterricht, hier arbeiten keine Lehrer oder vielleicht doch, aber eben nicht in ihrer Eigenschaft als Lehrer. Dies ist eine Plattform, um dir und anderen das Lernen zu ermöglichen. Das ist ein wenig wie der Unterschied Schule und Uni. Du musst dir selbst heraussuchen, was du wissen willst, und dann gibt es Leute, die dieses Wissen haben, und bereit sind, es mit dir zu teilen. Aber du musst dazu auch deinen Teil leisten. Du musst Mühe aufwenden bei dem Versuch, die Anleitung zu verstehen, du musst den anderen mitteilen, was du nicht verstehst, und wenn du nicht genau weißt, was du nicht verstehst, dann musst du dem anderen mitteilen, was du verstehst, so als würdest du ihm erklären wollen, was er machen soll. Dann wird die Wissenslücke oder die Verständnisschwierigkeit offenbar. Dies wird übrigens auch schon seit mehr als 30 Jahren so in der Schule angewendet, z.B. wenn der Schüler an die Tafel kommt, und dort öffentlich die Aufgabe zu lösen versuchen muss. Damit will dr Lehrer nämlich in der Regel nicht den Schüler demütigen, sondern sehen, wo es hakt.

Die wenigsten Lehrer, Erklärer und sonstigen Schulungsleiter haben aber einen Plan, um die wichtigsten Schritte, nämlich verstehen und anwenden durchzuführen.

Ja wie gesagt: Hier gits keine Lehrer oder Schulungsleiter.

Verknüpft und vernetzt zu denken ist wichtiger als Fakten sammeln. Fachidioten gibt es bereits zu viele.

Ja, aber die Verknüpfungen musst du doch herstellen. Z.B. die, dass ein eingehängter USB-Stick sich nicht formatieren lässt. Da gibts jetzt nichts zu schimpfen, sondern zu überlegen (oder zu fragen) warum das so ist. Und wenn du liest, dass der Stick ausgehängt sein muss, aber nicht weißt, wie das geht, dann musst du genau das fragen! Weißt du, wie oft hier ein Thema anfängt: Ich habe da mal eine ganz blöde Frage…? Aber das ist gar kein Problem, wir haben alle mal angefangen und sind gern bereit auch die scheinbar einfachste Frage zu beantworten. Aber bei komplexeren Vorgängen muss der andere auch willens und in der Lage sein, sich die Antwort zu erarbeiten, sonst wird das nix.

Ich persönlich lerne schon kompliziert und bei den meisten, die mir was beibringen wollen, hapert es an der richtigen Taktung.

Ja, das ist eben der Unterschied: Hier will dir niemand etwas beibringen. Wir haben nichts davon, wenn du etwas gelernt hast. Wir sind bereit, dich an unserem Wissen teilhaben zu lassen. Wir sind kein Geheimbund, der die heiligen Linux-Zauberformeln nur Eingeweihten und Würdigen zugänglich macht. Aber das Lernen, das musst du schon selbst übernehmen.

H-artz-IV

Avatar von H-artz-IV

Anmeldungsdatum:
11. September 2008

Beiträge: Zähle...

lionlizard schrieb:

Außerdem vergisst du offenbar, dass du hier keinen Kurs gebucht hast: "Linux lernen in 20 Stunden"!

😊 Guter Hinweis auf das nicht vorhandene ökonomische Verhältnis! 👍

Antworten |