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Gibt es gute und vor allem Anfänger-taugliche Einführungen in Linux?

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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voxxell99

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burli schrieb:

Dinge, die man an der Stelle nicht unbedingt wissen will.

Da kein Hörbuch, kann man es ja überlesen... ☺

burli

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voxxell99 schrieb:

Da kein Hörbuch, kann man es ja überlesen... ☺

Woher soll man als Neuling wissen, welche Teile man überlesen kann und welche nicht? Unnötiger Input lenkt IMHO nur vom Wesentlichen ab

Benno-007

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28. August 2007

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burli schrieb:

Um ganz einfache Grundlagen. Was ist Linux? Was ist eine Distribution? Was ist eine Desktopumgebung? Wie installiert man Linux? Eine Einführung in das Dateisystem usw.

Also für absolute Anfänger und einfache Nutzer.

Also das, was ein durchschnittlicher Windows Nutzer braucht, um einen Einstieg in Linux zu bekommen

Das ist schon viel zu viel. Linux, Distribution, Desktop. Nenn es einfach Ubuntu und für XP-Rechner Lubuntu. Alles andere überfordert am Anfang. 😉 Und der Rest ist fast selbsterklärend.

Wer Fragen hat, bekommt Grundlagen oder spezifische Antworten zu seinem Problem. Etwa, dass man Software über das Software Center installiert - steht aber auch in dem Link.

Da dir Ubuntu zu fokussiert ist: Ich sehe KEINE Alternative, die so einfach ist. Und wo der Support so gut ist wie hier im Wiki und Forum. Nicht mal annähernd. Selbst openSuSE ist meilenweit davon entfernt, "einfach" zu sein - weil man da extrem viel grafisch einstellen muss und kann. Das überfordert bereits enorm den üblichen XP-Umsteiger.

Woher soll man als Neuling wissen, welche Teile man überlesen kann und welche nicht? Unnötiger Input lenkt IMHO nur vom Wesentlichen ab

Wenn er alles liest, ist es immer noch weniger als ein ganzes Buch. Nur ein paar Seiten.

Das, was du suchst, lesen die Leute nicht - fragen aber im Forum und bekommen es eben immer wieder nochmal zurechtgeschnippelt oder den Link zu Erste Schritte oder Grundlagen. Man sollte die Links aber nicht unpassend inflationär setzen, sondern bewusst mit 1-2 Links Akzente als roten Faden setzen. Meist kommen die Leute eh erst, wenn sie Fragen haben - hier wie auch außerhalb des Internets.

Da will einer Setup.exe starten und wundert sich, dass sich immer das Brennprogramm öffnet. Ein anderer hat vielleicht ein Problem, dass sich Ubuntu nicht ohne Bootoption wie forcepae starten lässt. Sowas ist wichtig - steht aber auch in keinem Buch. Oder unter x weiteren Bootoptionen begraben, die da in wissenschaftlicher Manier gelistet werden. Wenn überhaupt. Sowas erfährt man vor allem durch Reden und Zuhören, auch im Forum (Schreiben und Lesen). Sozialer Austausch eben. Das ist das Medium für Linux. Das verbreitet es und hält es am Leben. Kein totes Papier und nicht nur ein altes oder dynamisches, gepflegtes Wiki allein.

Grüße, Benno

burli

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Benno-007 schrieb:

Nenn es einfach Ubuntu und für XP-Rechner Lubuntu.

Finde es schade, dass immer Lubuntu empfohlen wird. Finde Xubuntu optisch ansprechender und das "XP Feeling" kann vor allem seit 14.04 sehr einfach hergestellt werden. Einfach nur die Taskleiste nach unten und eventuell das neue gegen das alte Menu austauschen.

Du hast schon Recht. Wie viel Information braucht der Einsteiger? Mir fehlt ein Mittelweg zwischen "Nimm das und werd glücklich" und "Lies das und werd schlau daraus"

V0LKER

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Linux für Dummies von Richard Blum
ISBN-13: 9783527706495

burli

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27. April 2007

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Benno-007 schrieb:

Nenn es einfach Ubuntu

Ich hab mich mal dran gesetzt und schreibe mein eigenes kleines Tutorial. Ein Zitat daraus:

Um ein Zitat von Henry Ford mal abzuwandeln: die Distribution ist egal, Hauptsache es ist Ubuntu 😉.

Acid303

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23. Oktober 2012

Beiträge: 132

burli schrieb:

hoerianer schrieb: So umfangreich, dass ein Anwender in der Lage ist, Linux zu installieren und seine Textverarbeitung zu starten

Ich glaube nicht, dass du eine Anleitung brauchst, wie das nackige "Linux" installiert wird. Denn das ist für den normalen Desktop-Anwender (so wie ich) völlig unbrauchbar. Du musst dich wahrscheinlich zuerst für eine Distribution (grafische Oberfläche mit vorinstallierten Packeten [Programmen] und Linux als Kern –> zB. *Ubuntu) entscheiden. Dann kann man sich zum einen im Internet die Informationen holen, oder so wie ich es persönlich paralell noch lieber habe, ein Buch dazu zu kaufen.

Wenn die Entscheidung jetzt zB. auf Ubuntu fallen würde, musst du dich entscheiden, ob die Informationen kompakt sein sollen, so dass man sich das System aufsetzen kann, die Oberfläche versteht und ein paar Tipps zu den vorinstallieren Programmen bekommt. Oder ob es ebenfalls alle Informationen zur Distribution Ubuntu enthält, aber dazu noch eine Vielzahl an allgemeinem und ebenfalls nützlichen Linux Wissen.

Dafür möchte ich zumindest aus dem Bereich Ubuntu zwei Buchtipps geben (die ich beide auch Zuhause habe).

1. Ubuntu 12.04 für Ein- und Umsteiger (von Christoph Troche) ca. 250 Seiten ISBN-13: 9783826675874 ISBN-10: 3826675878 –→ Ich empfehle aber zu warten, bis die aktualisierte Version für 14.04 LTS erscheint. Ich glaube für deine Zwecke wäre dieses Buch das perfekte (sofern die Entscheidung auf Ubuntu fallen sollte).

2. Ubuntu 14.04 LTS (von Marcus Fischer) ISBN-13: 9783836229609 ISBN-10: 3836229609 –→ Die Openbook "Vorgängerversion" (12.04) wurde hier schon verlinkt. Ich habe das Buch davon, weil ich bei Sachbüchern lieber Papier in der Hand habe. Dieses Buch war mein erstes Linux Buch und somit zugleich meine Bibel ☺. Hier bekommst du auf über 1000 Seiten neben Ubuntu auch gleich ein geballtes Linux Wissen (Befehlsreferenz für das Terminal, Netzwerk usw.) mitgeliefert.

Zu den anderen "bekannten" Distros wirst du ebenfalls Fachliteratur finden können.

lg. Acid 303

WilhelmHH

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29. März 2005

Beiträge: 706

Fanatics schrieb:

Die Frage ist, was ist wesentlich? Geht es um die Bedienung des Desktop?

Höchstwahrscheinlich

burli schrieb:

Woher soll man als Neuling wissen, welche Teile man überlesen kann und welche nicht? Unnötiger Input lenkt IMHO nur vom Wesentlichen ab

Die Distributionsfrage würde zusätzlich verwirren

burli schrieb:

http://openbook.galileocomputing.de/linux/

Die kenne ich natürlich. Was mich daran stört ist schon wieder der unnötige "Ballast" mit Ausflügen zu BSD und Unix, die Geschichte von Linux usw. bzw der Fokus auf Ubuntu. Das interessiert keinen, der Mails lesen, Chatten und im Internet surfen will.

Deshalb nur 1 Distri und die erst ab Kapitel 6

http://openbook.galileocomputing.de/ubuntu/1945_06_001.html

burli schrieb:

Man kann natürlich einem Anwender (*)buntu vorsetzen und sagen "klick hier", "mach dies", "mach das".

Das kommt vor Kapitel 6!

Bei älterer Hardware sieht es anders aus.

Fanatics schrieb:

Vielleicht ein erster Anlaufpunkt:

http://ubuntu-manual.org

http://files.ubuntu-manual.org/manuals/getting-started-with-ubuntu/13.04/de/screen/Erste%20Schritte%20mit%20Ubuntu%2013.04.pdf

Protonenfänger

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13. April 2014

Beiträge: 295

Was mich gerade hier im Forum und im Wiki stört, ist, dass vieles, was erklärt wird, als bekannt voraus gesetzt wird. Heute zum Beispiel brauchte ich als Noch-Anfänger über eine Stunde, bis ich einen USB-Stick formatiert hatte. Oftmals fehlen Zwischenschritte oder es wird etwas verlangt, was gar nicht näher erläutert wird, z.B. dass man den Stick vorher aushängen muss, aber warum wird um Himmels Willen nicht gesagt, mit welchem Befehl? Noch nicht mal in den grafischen Oberflächen sind Schritte anklickbar, die man gerade dann braucht, wenn man einen Folgeschritt bearbeiten will. Und sowas nervt ungeheuerlich. Unser Deutschlehrer nannte so eine Lehrweise vor fast 30 Jahren schon "Labern statt zeigen, verstehen und anwenden in einem Rutsch". Daran hapert es also an den Schulen schon und alle wundern sich über die Pisa-Verblödung.

Gerade für mich als Asperger-Autist ist es extrem wichtig, dass "Hören, Lesen, oder zeigen einerseits, und verstehen und anwenden andererseits, aber in einem Rutsch" konsequent angewandt wird. Labern ist das schlimmste, zeigen ist schon besser, wenn man auch gleich mit Link drauf zeigt und nicht nach dem Motto: "Steht doch alles im Internet". Das ist übrigens eine beliebte Floskel, um Ahnungslosigkeit zu verschleiern oder auch, um einfach nur arrogant zu wirken. Die wenigsten Lehrer, Erklärer und sonstigen Schulungsleiter haben aber einen Plan, um die wichtigsten Schritte, nämlich verstehen und anwenden durchzuführen. Sie setzen einfach ihr eigenes Weltbild als direkt kopierbar in Form von Sprechblasen voraus. So lernt das menschliche Hirn aber nicht und so programmiert man noch nichtmal Software. Meine schlimmsten Fehler, als ich in Software rumgefriemelt hatte, passierten vor 20 Jahren, als ich Dateien hin- und herschob, ohne an die Verknüpfungen zu denken. Verknüpfungen sind aber das A und O gerade beim Lernen von einem neuen Betriebssystem. Damit meine ich sowohl die in der Software wie die im Hirn. Verknüpft und vernetzt zu denken ist wichtiger als Fakten sammeln. Fachidioten gibt es bereits zu viele.

Ich persönlich lerne schon kompliziert und bei den meisten, die mir was beibringen wollen, hapert es an der richtigen Taktung. Sie warten die Rückkopplung meines Verständnisses nicht ab. Andere lernen in der Zeit das Gehörte einfach auswendig und plappern es nach. Der Verständnisprozess kommt dann evtl. später oder gar nicht, weil sie nur imitieren. Ich kann und will das nicht. Bei mir geht es nur, wie oben beschrieben mit Input, Wirkung und Output in ständiger Rückkopplung. Das ganze Schulsystem könnte auf den Kopf gestellt werden, wenn man dieses System mal endlich konsequent anwenden würde.

Thomas_Do Team-Icon

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Protonenfänger schrieb:

Heute zum Beispiel brauchte ich als Noch-Anfänger über eine Stunde, bis ich einen USB-Stick formatiert hatte. Oftmals fehlen Zwischenschritte oder es wird etwas verlangt, was gar nicht näher erläutert wird, z.B. dass man den Stick vorher aushängen > muss, aber warum wird um Himmels Willen nicht gesagt, mit welchem Befehl?

Im Wiki unter Formatieren (Abschnitt „Nutzung“) wird expliziet gesagt, dass auch externe Datenträger ausgehängt werden müssen. Das Wort "ausgehängt" ist dort mit einem Link (mount (Abschnitt „Dateisysteme-aushaengen“)) versehen.

Protonenfänger

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13. April 2014

Beiträge: 295

Thomas Do schrieb:

Protonenfänger schrieb:

Heute zum Beispiel brauchte ich als Noch-Anfänger über eine Stunde, bis ich einen USB-Stick formatiert hatte. Oftmals fehlen Zwischenschritte oder es wird etwas verlangt, was gar nicht näher erläutert wird, z.B. dass man den Stick vorher aushängen > muss, aber warum wird um Himmels Willen nicht gesagt, mit welchem Befehl?

Im Wiki unter Formatieren (Abschnitt „Nutzung“) wird expliziet gesagt, dass auch externe Datenträger ausgehängt werden müssen. Das Wort "ausgehängt" ist dort mit einem Link (mount (Abschnitt „Dateisysteme-aushaengen“)) versehen.

Genau das meine ich ja, du Schlaumeier. Wozu braucht man 5 DIN-A4-Seiten Text, wenn das ganze in einem Mausklick unter der Laufwerksverwaltung untergebracht sein könnte? Auch das Aushängen könnte mit dem Klick auf "Formatieren" automatisch gemacht werden. Das man für sich einen Bearbeitungsschritt durch zig Seiten Text klicken und im Terminal tippen muss, erweckt eher den Anschein, dass da immer noch zu viele Fachidioten unterwegs sind, die es gar nicht allen Usern so leicht machen wollen, wie es sein könnte.

Ich weiß, wovon ich rede. In SAP hat man in der Regel auch das fünffache an Bearbeitungsschritten, was in Mittelstandssoftware wie Navision bequem in einem Rutsch durchgezogen wird, wobei die schiere Größe des Unternehmens und der Datenbank hier gar keine Rolle spielt. Man gefällt sich darin, unbequem, intransparent und damit kompliziert als Selbstzweck zu sein. Und solche Sachen schrecken völlig unnötig ab.

Kelhim

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18. September 2006

Beiträge: 3642

Wenn jeder Artikel jeden einzelnen Arbeitsschritt aufführen würde, der anderswo erklärt und auch verlinkt ist, entstünden genau diese langen 5 DIN-A4-Seiten Text. Einem Link auf die sogar schon passende Textstelle in einem anderen Artikel zu folgen, finde ich nicht zu viel verlangt.

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24. November 2009

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Protonenfänger schrieb:

Genau das meine ich ja, du Schlaumeier.

Bitte sachlich bleiben und keine persönlichen Angriffe.

Wozu braucht man 5 DIN-A4-Seiten Text

"ausgeängt" ist dem Wiki-Artikel das 525. Wort. Wenn man die Installation überspringt und direkt zu "Nutzung" geht, das 10. Wort. Du musstest also nicht fünf Seiten lesen.

wenn das ganze in einem Mausklick unter der Laufwerksverwaltung untergebracht sein könnte?

Das hat aber jetzt weder was mit diesem Threadtitel zu tun, noch mit dem Wiki. Das gehört in "Erwartungen-an-ubuntu-linux-wurden-nicht-erfüllt" oder (konstruktiv) als Feature-Request an die Entwickler.

seahawk1986

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27. Oktober 2006

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Protonenfänger schrieb:

Wozu braucht man 5 DIN-A4-Seiten Text, wenn das ganze in einem Mausklick unter der Laufwerksverwaltung untergebracht sein könnte?

Das ist es doch - siehe Screnshot der Laufwerksverwaltung: http://media.cdn.ubuntu-de.org/wiki/attachments/50/31/LWV_start.png

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24. November 2009

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seahawk1986 schrieb:

Das ist es doch

Kann man auch direkt aus Nautilus machen: Rechtsklick "Auswerfen", Rechtsklick "Formatieren". Dass ein Medium zum Formatieren nicht eingehängt sein darf, ist aber eindeutig eine Linux-Schikane 😈 .