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Linux und die BildBearbeitung

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Kein Ubuntu
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mrkramps Team-Icon

Avatar von mrkramps

Anmeldungsdatum:
10. Oktober 2006

Beiträge: 5523

Für die Rasterbildbearbeitung mit Farbtiefen über 8bit sowie CMYK-Farbraum ist man im Moment noch auf Krita angewiesen. GIMP beherrscht beides leider noch nicht oder nur unzureichend.

Cinepaint war ursprünglich mal eine sehr gute Alternative bzw. das Programm der Wahl vor Krita. Insbesondere deswegen interessant, weil es ebenfalls eine GTK-Oberfläche hatte. Unglücklicherweise ist die Entwicklung des Projekts ziemlich eingeschlafen und die Portierung auf GTK2 (!!) noch nicht wirklich stabil. Die aktuelle Version lässt sich leider nicht unter aktuellen Ubuntu-Versionen nicht kompilieren. Ich schaue ohne Scheiß einmal die Woche auf der Projektseite vorbei und hoffe, dass Robin Rowe nochmal was daran tut.

Farbverwaltung funktioniert eigentlich ziemlich problemlos. Linux kann mit normalen ICC/ICM-Profilen arbeiten, mit dem ColorHUG bekommt man inzwischen eine gutes und kostengünstiges Kolorimeter und es gibt verschiedenen Möglichkeiten systemweite Farbverwaltung einzurichten. Ansonsten verfügen eigentlich alle Bildbearbeitungsprogramme über eigene Möglichkeiten die Farbverwaltung programmintern einzurichten.

Für Fotobearbeitung oder (wie oben erwähnt) Rasterbildbearbeitung generell ist es im Vergleich zur Vektorgrafik- oder auch 3D-Grafikbearbeitung unter Linux bzw. mit freier und quelloffener Software etwas schwieriger bei den vorhandenen, technischen Beschränkungen einen effektiven Workflow zu erreichen. Nichtsdestotrotz ist es aber alles machbar und die Ergebnisse erreichen durchaus den notwendigen, professionellen Standard um dafür Geld verlangen zu können.

Gejammert wird über den Stand der Software für diesen Anwendungsfall unter Linux alle Nase lang mal. Deswegen kann ich an dieser Stelle eigentlich auch nur nochmals darauf hinweisen, dass es im Ermessen des Anwenders liegt, ob er enthusiastisch mit freier Software arbeiten möchte oder eben auf die Quasi-Standards setzen möchte, weil die Ergebnisse damit einfacher (wenn auch nicht unbedingt im Resultat besser) zu erreichen sind. Es ist leider wie es ist und wirklich was ändern kann man derzeit nur, indem man die fehlenden Funktionen selber programmiert. Was zugegebener Maßen für Grafiker meist gewissen Hindernisse birgt 😬

SouLLesS

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
14. Oktober 2005

Beiträge: 188

DeJe schrieb:

SouLLesS schrieb:

Ok, so gut kenne ich LR nun nicht aber was ich bisher gelesen habe ist es eben das es ein RAW-Entwickler ist mit leichten Bearbeitungsmöglichkeiten

Zumindest LR5 macht PS Elements für die Fotobearbeitung überflüssig. 😉

Also verstehe ich das so, du meinst an Windows kommt in der hinsicht nichts vorbei?

Ja, leider.

Das ist natürlich nicht schlecht, dann spart man sich die Bildbearbeitung.

Dank dir.

Lg SouLLesS

SouLLesS

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
14. Oktober 2005

Beiträge: 188

mrkramps schrieb:

Für die Rasterbildbearbeitung mit Farbtiefen über 8bit sowie CMYK-Farbraum ist man im Moment noch auf Krita angewiesen. GIMP beherrscht beides leider noch nicht oder nur unzureichend.

Wo wir wieder beim dilemma wären, die Photoshop Plugins, sofern sie mal gebraucht werden. Ich denke aber oft viel zu früh an die Zukunft ☺

Cinepaint war ursprünglich mal eine sehr gute Alternative bzw. das Programm der Wahl vor Krita. Insbesondere deswegen interessant, weil es ebenfalls eine GTK-Oberfläche hatte. Unglücklicherweise ist die Entwicklung des Projekts ziemlich eingeschlafen...

Mist, schade. Danke für die Info.

Farbverwaltung funktioniert eigentlich ziemlich problemlos. Linux kann mit normalen ICC/ICM-Profilen arbeiten, mit dem ColorHUG bekommt man inzwischen eine gutes und kostengünstiges Kolorimeter und es gibt verschiedenen Möglichkeiten systemweite Farbverwaltung einzurichten. Ansonsten verfügen eigentlich alle Bildbearbeitungsprogramme über eigene Möglichkeiten die Farbverwaltung programmintern einzurichten.

Das ist gut zu hören, Danke.

Seit Tagen lese ich nur das es keinen Kolorimeter für Linux gibt und du kommst mit ColorHUG, vielen Dank dafür ☺ Hört sich doch sehr gut an.

Für Fotobearbeitung oder (wie oben erwähnt) Rasterbildbearbeitung generell ist es im Vergleich zur Vektorgrafik- oder auch 3D-Grafikbearbeitung unter Linux bzw. mit freier und quelloffener Software etwas schwieriger bei den vorhandenen, technischen Beschränkungen einen effektiven Workflow zu erreichen. Nichtsdestotrotz ist es aber alles machbar und die Ergebnisse erreichen durchaus den notwendigen, professionellen Standard um dafür Geld verlangen zu können.

Das hört sich auch sehr gut an. Habe es mir ja irgendwie gedacht, nur wusste ich es nicht ☺

Gejammert wird über den Stand der Software für diesen Anwendungsfall unter Linux alle Nase lang mal. Deswegen kann ich an dieser Stelle eigentlich auch nur nochmals darauf hinweisen, dass es im Ermessen des Anwenders liegt, ob er enthusiastisch mit freier Software arbeiten möchte...

Ja jammern geht immer schnell ☺

Hab vielen Dank für deine ausführliche Darstellung.

Lg SouLLesS

DeJe

Anmeldungsdatum:
2. Januar 2008

Beiträge: 2377

Ich möchte dich in deinem Tatendrang natürlich nicht bremsen. Und ich möchte auch mit keinem Wort behaupten, das die Ergebnisse unter Linux nicht brauchbar oder schlecht wären. Nein, man kann durchaus professionelle Ergebnisse erreichen, keine Frage. Der Weg dahin ist allerdings überaus steinig und mühsam...wieder und wieder und wieder. 😉 Spätestens nach dem nächsten Urlaub mit ein paar Hundert oder Tausend Fotos kommt die Erkenntnis. 😉

btw. für ein LR für Linux würde ich auch ohne zu zögern Geld ausgeben, sogar zusätzlich zur Windows-Version! 😉

SouLLesS

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
14. Oktober 2005

Beiträge: 188

DeJe schrieb:

Ich möchte dich in deinem Tatendrang natürlich nicht bremsen. Und ich möchte auch mit keinem Wort behaupten, das die Ergebnisse unter Linux nicht brauchbar oder schlecht wären. Nein, man kann durchaus professionelle Ergebnisse erreichen, keine Frage. Der Weg dahin ist allerdings überaus steinig und mühsam...wieder und wieder und wieder. 😉 Spätestens nach dem nächsten Urlaub mit ein paar Hundert oder Tausend Fotos kommt die Erkenntnis. 😉

Ja da hast du sicher recht. Nur ich mag Windows nicht. Hab nicht mal einen Dualboot (Steam für Linux sei dank ☺)

btw. für ein LR für Linux würde ich auch ohne zu zögern Geld ausgeben, sogar zusätzlich zur Windows-Version! 😉

Sicher gibt es da einige 😉 Vielleicht bringt Steam ja allgemein für Linux eine breitere Akzeptanz.

Grüße Zhenwu

SouLLesS

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
14. Oktober 2005

Beiträge: 188

Mal eine andere Frage.

Welche VM wäre denn zu empfehlen? Vielleicht sogar eine Xen installation?

Wichtig ist nur das Linux volle Leistung hat, also auch zum Zocken lufen sollte. Das Windows sollte nur eben nur eventuell der Bildbearbeitung dienen.

SouLLesS

Mankind75 Team-Icon

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Anmeldungsdatum:
4. Juni 2007

Beiträge: 3374

Sicher gibt es da einige 😉 Vielleicht bringt Steam ja allgemein für Linux eine breitere Akzeptanz.

Hallo,

ich habe es noch nicht getestet aber von Corel gibt es noch "After Shot Pro". Vielleicht ist dies eine Alternative.

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