staging.inyokaproject.org

Grundsatzfrage: Canonicals Release-Strategie?

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Kein Ubuntu
Antworten |

pitt-admin

Anmeldungsdatum:
11. Juli 2010

Beiträge: 1875

tomtomtom schrieb:

Btw: Das "tolle" otto-kesselgulasch-Gimp-PPA war hier bei Erscheinen besonders unter den Supporter unheimlich "beliebt", weil es wunderschön Abhängigkeiten zerschossen hat...

Stimmt, ist aber schon etwas her, es ist daher auch normal abgeschaltet, mit 13.04 brauche ich es dann nicht mehr.

glasenisback

Avatar von glasenisback

Anmeldungsdatum:
20. November 2011

Beiträge: 1603

tomtomtom schrieb:

Das Problem ist, dass PPAs hier gerne als Allheilmittel vermittelt werden. Das du den Überblick über deine Fremdquellen hast glaube ich schon, für viele Anfänger, die alles, was sie irgendwo lesen einfügen, ist das aber nicht der Fall.

Das Problem hast du aber unter jedem Betriebssystem. Wir sind als Linux-Anwender nur ein wenig sensibilisierter gegenüber diesem Thema. Bestimmte Benutzergruppen finden zudem immer einen Weg sich den Rechner zu zerschießen. Um mal Terry Pratchett zu zitieren:

"Die Aussage 'Kein Mensch wäre so dumm, so etwas zu tun' stimmt nicht. Irgend jemand wäre immer so dumm, etwas wirklich Dummes zu tun - nur um zu sehen, ob es möglich wäre. Wenn du in einer versteckten Höhle einen Schalter anbringst und ein Schild aufhängst 'ENDE-DER-WELT-SCHALTER. BITTE NICHT DRÜCKEN', hätte das Schild nicht einmal Zeit zu trocknen."

Btw: Das "tolle" otto-kesselgulasch-Gimp-PPA war hier bei Erscheinen besonders unter den Supporter unheimlich "beliebt", weil es wunderschön Abhängigkeiten zerschossen hat...

Ich habe mir angewöhnt vor dem Einbinden eines PPA dieses immer erst einmal unter Launchpad anzuschauen. Dadurch bin ich vor Überraschungen eigentlich gut gefeit. Ein PPA das dutzende von Bibliotheken ersetzt, kommt mir gar nicht erst auf die Platte.

tomtomtom Team-Icon

Supporter
Avatar von tomtomtom

Anmeldungsdatum:
22. August 2008

Beiträge: 55572

glasenisback schrieb:

Das Problem hast du aber unter jedem Betriebssystem.

Natürlich. Aber ich sehe keinen Grund, PPAs generell für alle zu Empfehlen. Ubuntu ist derzeit nunmal DIE Anfängerdistribution und genauso diese Zielgruppe ist nicht die passende dafür.

Ich habe mir angewöhnt vor dem Einbinden eines PPA dieses immer erst einmal unter Launchpad anzuschauen. Dadurch bin ich vor Überraschungen eigentlich gut gefeit. Ein PPA das dutzende von Bibliotheken ersetzt, kommt mir gar nicht erst auf die Platte.

Nochmal: Das erfahrene Anwender damit umgehen können, ist mir bewusst. Darum geht es aber nicht. Ein erfahrender Anwender wird auch nicht blind eine Liste von Fremdquellen einfügen, die er irgendwo gefunden hat.

Viele Anfänger tun das schon.

eider

Anmeldungsdatum:
5. Dezember 2009

Beiträge: 6274

hiob10hiob schrieb:

...

Das aktuelle LTS Konzept kommt da IMHO nicht hin, da Anwendungen nicht aktualisiert werden.

...

Dieses Problem hat IMHO auch der OTTO-Normalverbraucher, sprich meinem Freund, dem ich Ubuntu anstatt Windows auf seinem Rechner installiere. Auch er will aktuelle Anwendungen benutzen ohne was dafür tun zu müssen oder auf Stabilität / Benutzerfreundlichkeit zu verzichten. ... Seht ihr dieses Problem auch?

Ich sehe darin kein Problem, weil ich ein stabiles System wünsche und dafür gern auf aktuelle Software verzichte. Selbst Debian stable ist für mich O.K.

Mir war noch nie eine Anwendungsaktualisierung vor dem Ablauf von zwei oder drei Jahren irgendwie wichtig - und mein System wird trotzdem ständig produktiver, weil ich dazulerne und es immer besser einrichte. Die meisten Impulse, was Aktuelleres zu wollen, verflüchtigten sich bei mir von selbst.

Wer Interesse hat, kann sich mit allen Konsequenzen Zwischenreleases und Fremdquellen installieren, hat viele Möglichkeiten. Das hat wohl viel öfter mit allgemeinem Interesse, Lust, Neugier etc. zu tun als mit Erfordernissen produktiven Arbeitens. Aber auch das ist selbstverständlich alles O.K. Ich kann dem nur ehrlich gesagt keine so große Bedeutung beimessen, um ein m.E. systematisch sinnvolles Release-System infrage zu stellen.

Ich finde, um auf die gern benutzte Formulierung "IMHO" zu kommen, den Anspruch, beides (auch unabhängig von der administrativen Kompetenz) zu "bekommen", eben nicht "bescheiden" - fühlt sich für mich eher "verwöhnt" an... 😉

Google

Anmeldungsdatum:
9. Juli 2009

Beiträge: 54

glasenisback schrieb:

Hier mal die Liste meiner PPAs bzw. externer Paketquellen auf meinem Büro-PC:

  • glasen-intel-driver-precise.list (Mein "eigener" Intelgrafiktreiber)

Hast du den schon veröffentlicht?

kaputtnik

Anmeldungsdatum:
31. Dezember 2007

Beiträge: 9245

glasenisback schrieb:

Ich habe mir angewöhnt vor dem Einbinden eines PPA dieses immer erst einmal unter Launchpad anzuschauen. Dadurch bin ich vor Überraschungen eigentlich gut gefeit. Ein PPA das dutzende von Bibliotheken ersetzt, kommt mir gar nicht erst auf die Platte.

Du kannst ja einen Wiki-Artikel darüber schreiben, wie man ein „gutes“ von einem „schlechten“ PPA unterscheiden kann.

glasenisback

Avatar von glasenisback

Anmeldungsdatum:
20. November 2011

Beiträge: 1603

Google schrieb:

Hast du den schon veröffentlicht?

Das PPA existiert schon seit Ewigkeiten:

https://launchpad.net/~glasen/+archive/intel-driver

Ich pflege das PPA aber im Moment nur für Ubuntu 12.04. Die Treiber für 12.10 sind mangels einer passenden Installation nicht auf dem aktuellsten Stand. Wenn die nächste Version des Treibers erscheint, werde ich die SNA-Beschleunigung auch endlich direkt aktivieren, da ich sie selbst jetzt für stabil genug befinde.

kaputtnik schrieb:

Du kannst ja einen Wiki-Artikel darüber schreiben, wie man ein „gutes“ von einem „schlechten“ PPA unterscheiden kann.

Könnte ich mal machen.

Antworten |