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Grundsatzfrage: Canonicals Release-Strategie?

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Kein Ubuntu
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Das hört sich ja umständlich an... Dafür gibt es PPAs.

kaputtnik

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drtri schrieb:

Hinsichtlich der "persönlichen Politik" der Aktualisierung orientiere ich mich auch an Windows-Konzepten:

UrbanFlash schrieb:

Das hört sich ja umständlich an... Dafür gibt es PPAs.

Naja... lieber benutze ich die Pakete direkt vom Hersteller, als irgend ein windiges PPA. Zumindest bei Opera funktioniert das wunderbar.

Andererseits wird durch drtris Methode das Konzept der Distributions-Paketverwaltung nicht mehr berücksichtigt.

Ist eben ein Konflikt zwischen aktueller Software und Nicht-Rolling-Release-Distribution.

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21. Februar 2006

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"Windige" PPAs sollte man auch nicht verwenden. Aber genug davon sind genauso vertrauenswürdig wie von der Herstellerseite zu laden, dazu kommt noch die Signatur, das automatische Update und der öffentliche Code auf Launchpad. Andere PPAs werden von den gleichen Leuten gewartet wie die Pakete in den Standardrepos, warum die unsicherer sein sollten würde mich interessieren...

kaputtnik

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31. Dezember 2007

Beiträge: 9245

UrbanFlash schrieb:

"Windige" PPAs sollte man auch nicht verwenden. [...] Andere PPAs werden von den gleichen Leuten gewartet wie die Pakete in den Standardrepos, warum die unsicherer sein sollten würde mich interessieren...

Das Problem ist doch, das man als normalanwender nicht weiß, ob ein PPA „gut“ oder „windig“ ist. Klar, man kann sich lang mit dem PPA-Betreuer auseinander setzen, sich das aktualisierungsintervall angucken. Wenn ich dagegen ein Repo direkt vom Hersteller benutzen kann, wo ich mich nicht damit auseinander setzen muss....

Letzteres erscheint mir einfacher und auch sicherer. Bei einem PPA weiß ich ja auch nie, ob dort nicht plötzlich irgendwelche kompromittierten Pakete drin stehen. Bei Paketen direkt vom Hersteller kann ich da, glaube ich 😇 , etwas sicherer sein. Wenn auch nicht 100%, aber 100% gibt es eh nicht.

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21. Februar 2006

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Jeder wie er will, ich verwende seit 5.10 keine Ubuntuversion ohne PPA und hatte noch kein Problem damit, für mich ist das alles sehr theoretisch...

Mir fällt aber immer wieder auf, dass hier ein regelrechter Schlachtzug gegen PPAs gefahren wird. Das geht so weit, dass Anfänger sich willkürlich Pakete aus dem Netz laden oder gar versuchen den Code selbst zu kompilieren. Das würde mir viel mehr Sorgen machen.

kaputtnik

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31. Dezember 2007

Beiträge: 9245

UrbanFlash schrieb:

Mir fällt aber immer wieder auf, dass hier ein regelrechter Schlachtzug gegen PPAs gefahren wird.

Nein, das sehe ich nicht so. Du musst nur mal im Wiki schauen, auf wieviele PPAs dort verwiesen wird. Es ist nur m.E. so, das PPAs im widerspruch zu einer Distribution stehen. Sie enthalten eben Fremdpakete. Und das sollte jedem klar sein, der sie nutzen will.

Das geht so weit, dass Anfänger sich willkürlich Pakete aus dem Netz laden oder gar versuchen den Code selbst zu kompilieren. Das würde mir viel mehr Sorgen machen.

Das ist sicherlich auch richtig.

Ich habe auch ein paar PPAs benutzt. Mittlerweile habe ich nur noch das Opera-Repo aktiv. Und bei Opera scheiden sich ja auch die Geister, von wegen closed source und so 😉

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UrbanFlash schrieb:

Jeder wie er will, ich verwende seit 5.10 keine Ubuntuversion ohne PPA und hatte noch kein Problem damit, für mich ist das alles sehr theoretisch...

Ui, da möchte jemand öfter im Paketverwaltungsforum vorbeikommen und Leute mit kaputten Abhängigkeiten (da PPAs) supporten. 😈

Mir fällt aber immer wieder auf, dass hier ein regelrechter Schlachtzug gegen PPAs gefahren wird.

Das liegt daran, dass gerade Anfänger alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, als PPA einfügen und so ganz leicht mal Listen von mehr als 50 Fremdquellen zusammenkommen, die dann zueinander vollkommen inkompatibel sind.

Macht ungeheuren Spaß, sowas wieder auseinander zu knoten.

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22. August 2008

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kaputtnik schrieb:

Es ist nur m.E. so, das PPAs im widerspruch zu einer Distribution stehen.

Sehe ich nicht so. PPAs an sich sind eine Gute Idee gewesen. Denn so können Entwickler leicht Pakete bauen und ausprobieren, ohne selbst eine Infrastruktur dafür aufbauen zu müssen.

Die derzeitige Nutzung der PPAs hat damit leider nichts mehr zu tun.

Und bei Opera scheiden sich ja auch die Geister, von wegen closed source und so 😉

Eigentlich ist das ganz eindeutig closed source, da scheiden sich deshalb keine Geister. 😀

k1l

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Also ich finde die PPAs schon ein gutes Mittel.

Allerdings wird auch das beste Mittel bei falscher Anwendung zu einem schlechten Mittel. /etc/apt/sources.list.d mit 50 Einträgen oder solche Sammel-PPAs (wie von WebUpd8 etc.), in denen zig verschiedene Programm drin sind und auch mit ins System installiert werden, auch wenn man dieses gar nicht beabsichtigt; sind Beispiele, wie PPAs falsch genutzt werden.

drtri

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9. Dezember 2012

Beiträge: 619

UrbanFlash schrieb:

Das hört sich ja umständlich an... Dafür gibt es PPAs.

Updates direkt über den Hersteller machen überhaupt keine Umstände: Die Updates werden angeboten, wenn das Programm verwendet wird (Ausnahme Opera, das die Aktualisierungsverwaltung mit nutzt).

PPA's habe ich noch nicht gebraucht.

Frieder108

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7. März 2010

Beiträge: 9684

Naja, es kommt schon auch immer auf das PPA an - so ca. 2-5 hab ich auch immer mit drin.

gehören bei mir zur Standardinstallation mit dazu und in Kubuntu 12.04 ist noch das Backports-PPA mit dabei - gerade bei KDE macht mMn ein aktuelles Plasma Sinn.

Ne Witzplatte ist hingegen, sich ne LTS wegen 5 Jahren Support zu installieren und dann in der /etc/apt/sources.list.d ne Liste über 2 DIN A4 Seten drin zu haben.

Linuxkumpel

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15. Juli 2011

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@frieder108

+ 1 👍

glasenisback

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Frieder108 schrieb:

Ne Witzplatte ist hingegen, sich ne LTS wegen 5 Jahren Support zu installieren und dann in der /etc/apt/sources.list.d ne Liste über 2 DIN A4 Seten drin zu haben.

Wo liegt darin bitteschön ein Problem? Solange man selbst den Überblick behält, was man alles an PPAs aktiviert hat, solange ist das auch kein Problem. Hier mal die Liste meiner PPAs bzw. externer Paketquellen auf meinem Büro-PC:

  • glasen-intel-driver-precise.list (Mein "eigener" Intelgrafiktreiber)

  • google-chrome.list (Google Chrome)

  • misc.list (Lokale Paketquelle)

  • libreoffice-libreoffice-4-0-precise.list (LibreOffice 4.0)

  • otto-kesselgulasch-gimp-precise.list (Gimp 2.8)

  • owncloud-client.list (Owncloud)

  • samsung.list (Treiberpakete für verschiedene Samsung-Laserdrucker)

  • virtualbox.list (Virtualbox 4.2)

  • webupd8team-sublime-text-2-precise.list (Sublime Text 2)

Ich könnte die meisten Programme auch ohne diese Paketquellen installieren, nur würde ich mir dadurch meine "Lokal/Veraltet"-Liste in Synaptic nur unnötig zumüllen bzw. müsste die Programme am Paketmanagement vorbei installieren. So behalte ich wenigsten die Übersicht was ich alles installiert habe und bekomme die Programme auch sehr schnell wieder los.

pitt-admin

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11. Juli 2010

Beiträge: 1875

So sieht meine aus

  • libreoffice

  • otto-kesselgulasch gimp

  • virtualbox

  • ppa-kubuntu/backport

hatte bis jetzt noch keine Probleme, allerdings schaue ich mir auch erstmal an was da so kommt, evtl warte ich noch etwas

Gruß

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22. August 2008

Beiträge: 55572

glasenisback schrieb:

Wo liegt darin bitteschön ein Problem? Solange man selbst den Überblick behält, was man alles an PPAs aktiviert hat, solange ist das auch kein Problem.

Das Problem ist, dass PPAs hier gerne als Allheilmittel vermittelt werden. Das du den Überblick über deine Fremdquellen hast glaube ich schon, für viele Anfänger, die alles, was sie irgendwo lesen einfügen, ist das aber nicht der Fall.

Gibt auch genügend Beiträge hier und in anderen Ubuntu-Foren, wo nach "Übersichtslisten" aller möglichen PPAs gefragt wird, weil man ja alles so aktuell wie möglich haben will.

Btw: Das "tolle" otto-kesselgulasch-Gimp-PPA war hier bei Erscheinen besonders unter den Supporter unheimlich "beliebt", weil es wunderschön Abhängigkeiten zerschossen hat...