Problem gelöst:
http://www.pro-linux.de/news/1/19523/ubuntu-verbessert-fuer-1304-den-schutz-der-privatsphaere.html
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Tut mir leid, ich sehe das Problem bei weitem nicht als gelöst an. Wenn ich den Artikel http://www.pro-linux.de/news/1/19523/ubuntu-verbessert-fuer-1304-den-schutz-der-privatsphaere.html richtig verstanden habe ist es nicht möglich die amazon-Suche insgesamt abzuschalten. Dies muss für jede einzelne Linse erfolgen. Bei geplanten 100 Linsen ist das quasi unmöglich. Ich finde auch die zugrunde liegende Einstellung bedenklich. Es hat einen bestimmten Grund, warum ich weder Windows noch Apple auf meinem Rechner habe und warum ich Google weitestgehend meide. Ich möchte nicht vorgeschrieben bekommen, welche Programm und Dienste ich benutzen soll. Ich möchte nicht, dass meine Daten an Hinz und Kunz verteilt werden um mich dann mit nervender Werbung zuzumüllen. Oder bei der Suche nach Programmen permanent mit Computerspielwerbung konfrontiert werden. Ich habe Ubuntu seit vielen Jahren auf meinen Rechnern und habe trotz Bugs und Fehlern und sonstigen Schwierigkeiten die Treue gehalten. Und jetzt, wo es nach all den Jahren endlich einen Zustand erreicht ist, dass es einfach funktioniert, versucht man dieses Ergebnis zu kommerzialisieren, Kohle damit zu machen? Das ist nicht mein Verständnis von freier Software. Ich möchte Bestandteil einer Community sein, für die eben keine materiellen Beweggründe ausschlaggebend sind, sondern wo alle zusammen an etwas arbeiten, was allen zusammen auch zugute kommt. Warum z. B. wird von Ubuntu sowenig an die Debian-Gemeinschaft zurückgegeben, eine Gemeinschaft, von der man den größten Teil der Pakete benutzt? In den letzten Jahren habe ich in meinem Umfeld einige Leute davon überzeugen können Ubuntu zu nutzen und die dahinter liegende Einstellung zu würdigen. Im Moment habe ich das Gefühl, diese Leute in die Irre geführt zu haben. Ich bin sehr enttäuscht! Grüße, Ralf |
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Die Artikelüberschrift bei pro-linux habe ich als ironisch wahrgenommen. Also: Ironie wieder auf AUS Das Problem ist insofern gelöst, dass die Marschrichtung nun klar ist: Unautorisierter Datenfluss zur kommerziellen Verwertung durch Canonical "by default" ist ganz offiziell die erklärte Zukunft von Ubuntu.
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Leider trifft es Dein letzter Satz ganz gut. Mit der Ironie ist es hier schwierig, da Marks Barnumaussagen, den Reaktionen zufolge, von vielen tatsächlich als "Lösung" geschluckt werden. Für den erfahreneren Anwender - wenn er denn weiterhin ein *buntu benutzen möchte - sehe ich hier wenig Probleme: Entweder es ist ihm wurscht, oder er wählt ein Derivat. Einsteiger laufen möglicherweise ins offene Messer. Auf die Änderungen im Wiki (Downloads - Für jeden Bedarf das Richtige) bin ich gespannt; Vorschlag: "Ich möchte möglichst intensiv bespitzelt werden". Wenn das Ganze nicht so traurig wäre, wär's lustig.
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Wenn man ein absolut freies (im Sinne von Stallman) OS möchte, dann darf man nichtmal Debian nutzen. Ein Ubuntu-Derivat zu nutzen schlägt dann ja direkt dem Fass den Boden aus. Also sollte man hier mit der Doppelmoral sehr vorsichtig sein. Zudem bezahlt sich der Service, den Ubuntu bietet, nicht von alleine. Canonical macht deutlichen Verlust. Ewig einem privatem Gönner auf der Tasche liegen kann nicht der Sinn hinter Ubuntu sein. Der lukrative kommerzielle Server und Client Linux-Markt wird bereits von anderen Distributionen abgedeckt. Der Privatanwender bietet hier keine Einnahmequellen in der Größe. Das sollte man sich immer bewusst machen, wenn man hier den Ansatz verteufelt, dass Ubuntu versucht Einnahmen aus dem Privaten Sektor zu generieren. Andere Projekte haben auch Ref-Links in ihren Programmen/Projekten. Dort wird aber der "Das Projekt unterstützen" Aspekt gelobt. Hier bei Ubuntu wird das als "Abzocke" verteufelt. Und um hier dem FUD entgegen zu wirken: In der Dash findet sich unten rechts ein "Rechtlicher Hinweis" und man kann in einigen Linsen (die auf online Inhalte zurückgreifen) einstellen (per "Suchergebnisse filtern") welche Quellen benutzt werden sollen. Ich dachte zu Anfang der Diskussion auch: Ein Opt-In wäre das mindeste. Aber ich bin mir mit den Einstellungen sicher, dass die User die es betrifft, sich so angemessen Entscheiden können. Im Moment wird sich sehr viel mehr auf die möglichen Datenschutzprobleme konzentriert und der Service und Nutzen wird komplett ausgeblendet. So ist es sehr schwierig die Entwicklung und Ideen umzusetzen und entsprechend zu Erklären und dafür zu werben. Ein Großteil der User nutzt sowohl Amazon, als auch Google und Facebook. Der Mainstream User muss also nicht unbedingt gegen eine globale Suche eingestellt sein und wird den Service vlt zu schätzen wissen. Andererseits wird er mit einem Opt-In vlt nie diesem Service begegnen. |
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ich kenn das nur aus internen Unterhaltungen. Offiziell gibt es keine genauen Zahlen aber seitens Mark Shuttleworth und Canonical gibt es immer mal wieder Hinweise bzw Anspielungen. |
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Danke k1l. Diese undurchsichtige Finanzierung in Verbindung mit Gerüchten das Mark Shuttleworth Canonical/Ubuntu auch verkaufen könnte sobald Gewinne erwirtschaftet würden könnte mich vom Spenden abhalten. |
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ich selber nicht, ich habe mich aber unter anderem dadrüber mit Personen unterhalten, die an solchen Meetings teilnehmen. Ich kann halt nur keine internen und keine anders überprüfbaren Zahlen nennen. |
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Naja - ich denke dann wird auch jemand ein Script oder sowas basteln, mit dem man es doch kann.
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Die FSF emphiehlt diese Distris: https://gnu.org/distros/free-distros gNewsence basiert auf Debian und Ubuntu, ist aber schon etwas angestaubt. Gut für alte Rechner. Trisquel basiert auf Ubuntu. |
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Wow - ich hätte nicht gedacht, dass der Aufruhr so schnell wenigstens etwas erhört wird. 😇 Naja, sogar Google musste immer wieder Einknicken, wenn "die Gemeinde" Stunk gemacht hat. Gut so. Langsam wieder zurück zur Seriösität.
Ohh .... das wäre aber schade! Das wäre ein Verlust ohnegleichen ... 😢 Ich nutze weder Google, noch Amazon oder Facebook. Gut, ausprobiert habe ich anfangs alles, man muss ja wissen, wovon man redet. Aber, da ich mich nicht beim Arbeitsamt in den USA melden darf, wenn hier alle Jobs futsch sind, weil wir Amazon ja ach-so-cool finden, bleib ich zunächst bei meinen Buchläden. Die bieten denselben Service und können mit Amazon-Buchlinks in die EMail kopiert richtig was anfangen ... 😇 🐸 😈 Linux. Freiheit, die ich meine. |
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Bei Facebook bin ich bei dir, und bei Amazon langsam auch. Aber WIE kommst denn bitte um Google herum? Ich meine Bing oder Yahoo zu nutzen macht die Sache nicht besser, und Duckduckgo hat löbliche Ansätze, aber die Benutzbarkeit hält sich aktuell doch noch sehr in Grenzen. Und so schnell wie mit Google Maps finde ich nirgends das Material, das ich will, auch nicht mit OSM. |