underwood hat geschrieben:
Ja, so isses. Also ich bin ja nun auch wahrlich nicht der Erfahrenste, was Linux angeht, aber trotzdem komm ich mit der vermeintlichen Frickel-Distro Arch seit knapp 3 Monaten erstaunlich gut zurecht. Ich weiß nicht, was die Entwickler von Arch anders machen, aber fest steht: Sie machens richtig.
Ich bin mir auch nicht sicher, wie man den Vorteil von Arch am besten charakterisieren kann, aber ich stimme Dir/Euch zu. Es steht fest, daß Arch als ganzheitliche Einheit in sich stimmig und rund ist. Das fängt beim Thema Pakete-Management (m.E. einer DER Hauptvorteile) an, überdurchschnittliche Performance, eine gute Wiki-Begleitdoku, eine gute nette Community und man hat das Gefühl, das System nie "kaputt" machen zu können.
Dieses Gefühl habe ich gerade bei openSuSE ständig. Wenn da mal was an Querabhängigkeiten fehl schlägt, habe ich direkt das Gefühl, ich könne es nicht mehr reparieren und müsse alles neu installieren. Das Gefühl hat man bei Arch, trotz AUR, nicht. Dazu kommt auch das Wissen, das es im AUR quasi alles gibt, was man braucht, um glücklich zu sein und das man jederzeit das Sytem über die gut dokumentierten Textdateien im /etc Verzeichnis verwalten kann
Aber selbst all diese Beschreibungen werden Arch nicht ganz gerecht. Es ist wirklich schwer zu greifen......
Aber wie es immer so im Leben ist, irgendwann wird auch mal ein neues System kommen, welches selbst Arch in den Schatten stellt...... aber ich glaube, das dauert noch etwas. 😇