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ArchLinux??

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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moqwai

Avatar von moqwai

Anmeldungsdatum:
19. Dezember 2006

Beiträge: 134

netcfg2 ist halt komplett text-basierend, also ohne Oberfläche. Mehr Handarbeit, was ja nicht unbedingt schlecht ist. Wenn es dafür vernünftig läuft...

StyLopath

Avatar von StyLopath

Anmeldungsdatum:
26. Juni 2006

Beiträge: 1099

jup, netcfg2 ist vollkommen gui-frei 😉

Man legt Profile für verschiedene Verbindungen an, welche man in Textdateien speichert (allerdings sind die Dateien gut kommentiert, es gibt sehr viele beispieldateien etc).
Aktivieren kann man so ein Profil dann mit "netcfg2 Profilname" (so stört es sich nicht mit dem alten netcfg, welches parallel auch installiert sein kann).
Die Profildateien liegen in "/etc/network.d" während das "alte" netcfg die Profile in "/etc/network-profiles" speichert.
Es gibt auch ein Ncurses-Basiertes Auswahlmenü, welches man unter "netcfg-menu" erreicht (unter dem alten netcfg mit "netcfg --menu").

Man hat die möglichkeit beim Boot

a)Kein Netzwerk starten
b) ein bestimmtes Netzwerk starten
c) in Grub ein Netzwerkprofil auswählen
d) Beim booten mittels ncurses Basierten Menü Profil wählen
e) Beim booten nach WLAN-Netzen suchen und wenn man fündig wird das entsprechende Profil aktivieren

Um das ganze schön (und ohne terminal) vom Desktop aus zu bedienen kann man sich einen shortcut mit "sudo netcfg-menu" anlegen (den Haken bei "im Terminal ausführen" nicht vergessen). Das ganze bietet eine größere Funktionalität als Networkmanager und ist dabei

a) unabhängig von der GUI (d.h. auch wenn der Xserver mal streitet ist es ein leichtes das jeweilige netzwerkprofil zu aktivieren)
b) arbeitet zuverlässig (networkmanager scheitert bei mir oftmals an wpa-verbindungen).

Der einzige wirkliche Nachteil ist dass ein neues Wlan erst einrichten muss statt einfach draufzuklicken. Dafür funktioniert es dann umso besser ☺

*UPDATE*

Mit dem Release von v2.0.6 haben sich auch meine letzten Kritikpunkte in Luft aufgelöst: Man kann ein Profil sowohl exklusiv (d.h. alle anderen Profile werden vorher deaktiviert) nutzen als auch simultan (d.h. mehrere Profile gleichzeitig). Auch aktiviert "netcfg-auto-wifi" (welches nach WLANs sucht und entsprechende passende Profile aktiviert) vor dem suchen den WLAN-adapter, was bei mancher Hardware (z.b. broadcom mit B43-treiber) nötig ist.

MfG

Army

Anmeldungsdatum:
30. Mai 2006

Beiträge: 1574

StyLopath hat geschrieben:

Was mir bei ReiserFS am meisten missfallen hat war dass sehr sehr oft ein fsck beim start lief welches ewigkeiten brauchte. Beim JFS braucht der konsistenzcheck nichtmal 3 sekunden bei einer 40gb Partition ☺

Das kann ich allerdings bestätigen! Das dauert EWIG!!! Aber zum Glück passiert es mir recht selten, dass ich hart ausschalten muss. Aber bei den 2x - glaub ich waren es - hab ich echt gedacht ich kotz gleich, so ewig hat das gedauert. Also wenn ich das hier so lese, dann werd ich JFS definitiv ne Chance geben im Falle einer Neuinstallation, die hoffentlich erstmal nicht nötig ist 😉

redbit

Anmeldungsdatum:
26. Januar 2006

Beiträge: 244

Habe jetzt zu Testzwecken mal meine komplette root Partition mit JFS formatiert und muss sagen, dass Pacman von der Performance her jetzt wieder im Keller ist. Weiß nur nicht woran's liegt.

Skittles

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Anmeldungsdatum:
6. April 2006

Beiträge: 599

mal nen pacman-optimize gemachjt?

StyLopath

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26. Juni 2006

Beiträge: 1099

mal nen pacman-optimize gemachjt?

Das habe ich gerade (zum ersten mal). WOW wird pacman schnell =)
Dann kann ich zumindest schonmal sagen dass es unter JFS einiges an speed geben kann....

MfG

redbit

Anmeldungsdatum:
26. Januar 2006

Beiträge: 244

StyLopath hat geschrieben:

mal nen pacman-optimize gemachjt?

Das habe ich gerade (zum ersten mal). WOW wird pacman schnell =)
Dann kann ich zumindest schonmal sagen dass es unter JFS einiges an speed geben kann....

MfG

Du hast aber schon dein System neugestartet? Sonst liegt noch alles im Cache 😛

StyLopath

Avatar von StyLopath

Anmeldungsdatum:
26. Juni 2006

Beiträge: 1099

Natürlich, hälst du mich für einen Anfänger? 😉

Ich mache nach dem Aufräumen grundsätzlich einen Neustart (auf dem Desktop), weil: Nachprüfen ob ich auch nicht mein System zerschossen habe 😛

MfG

redbit

Anmeldungsdatum:
26. Januar 2006

Beiträge: 244

War auch mehr eine rhetorische Frage 😉

Lachkater

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22. Februar 2007

Beiträge: 273

Habe auf meinem zweiten Rechner auch JFS und finde es besser als ext3 da es einfach schneller ist (Insbesondere beim mounten oder fsck).

BlackJack

Anmeldungsdatum:
19. Februar 2006

Beiträge: 595

StyLopath hat geschrieben:

jup, netcfg2 ist vollkommen gui-frei 😉

Man legt Profile für verschiedene Verbindungen an, welche man in Textdateien speichert (allerdings sind die Dateien gut kommentiert, es gibt sehr viele beispieldateien etc).
Aktivieren kann man so ein Profil dann mit "netcfg2 Profilname" (so stört es sich nicht mit dem alten netcfg, welches parallel auch installiert sein kann).
Die Profildateien liegen in "/etc/network.d" während das "alte" netcfg die Profile in "/etc/network-profiles" speichert.
Es gibt auch ein Ncurses-Basiertes Auswahlmenü, welches man unter "netcfg-menu" erreicht (unter dem alten netcfg mit "netcfg --menu").

Man hat die möglichkeit beim Boot

a)Kein Netzwerk starten
b) ein bestimmtes Netzwerk starten
c) in Grub ein Netzwerkprofil auswählen
d) Beim booten mittels ncurses Basierten Menü Profil wählen
e) Beim booten nach WLAN-Netzen suchen und wenn man fündig wird das entsprechende Profil aktivieren

Um das ganze schön (und ohne terminal) vom Desktop aus zu bedienen kann man sich einen shortcut mit "sudo netcfg-menu" anlegen (den Haken bei "im Terminal ausführen" nicht vergessen). Das ganze bietet eine größere Funktionalität als Networkmanager und ist dabei

a) unabhängig von der GUI (d.h. auch wenn der Xserver mal streitet ist es ein leichtes das jeweilige netzwerkprofil zu aktivieren)
b) arbeitet zuverlässig (networkmanager scheitert bei mir oftmals an wpa-verbindungen).

Der einzige wirkliche Nachteil ist dass ein neues Wlan erst einrichten muss statt einfach draufzuklicken. Dafür funktioniert es dann umso besser ☺

*UPDATE*

Mit dem Release von v2.0.6 haben sich auch meine letzten Kritikpunkte in Luft aufgelöst: Man kann ein Profil sowohl exklusiv (d.h. alle anderen Profile werden vorher deaktiviert) nutzen als auch simultan (d.h. mehrere Profile gleichzeitig). Auch aktiviert "netcfg-auto-wifi" (welches nach WLANs sucht und entsprechende passende Profile aktiviert) vor dem suchen den WLAN-adapter, was bei mancher Hardware (z.b. broadcom mit B43-treiber) nötig ist.

MfG

Danke für die Beschreibung. Ich habe bisher die Netzwerkprofile benutzt und muss sagen, dass dies wesentlich stabiler bei mir läuft, als der Networkmanager. Netter Zusatz: Wenn die grafische Oberfläche gestartet ist, hat man bereits eine Wlan-Verbindung.

Skittles

Avatar von Skittles

Anmeldungsdatum:
6. April 2006

Beiträge: 599

e) Beim booten nach WLAN-Netzen suchen und wenn man fündig wird das entsprechende Profil aktivieren ←- gerade das klingt nett

Ich brauchs nicht so oft, als bleib ich erstmal bei netcfg 1, funzt ja schließlich. Never touch und so

StyLopath

Avatar von StyLopath

Anmeldungsdatum:
26. Juni 2006

Beiträge: 1099

ich brauchs nicht so oft, als bleib ich erstmal bei netcfg 1, funzt ja schließlich. Never touch und so

du kannst ja irgendwann wenn dir langweilig ist mal damit rumspielen. Netterweise gibt es keinen Konflikt zwischen den beiden, man kann sie also vollkommen problemlos nebeneinander benutzen.

MfG

BlackJack

Anmeldungsdatum:
19. Februar 2006

Beiträge: 595

Ist es möglich, netcfg2 vor einer neuen Installation irgendwie händisch runterzuladen (z.B. auf USB-Stick) und dann einzurichten? (Ich würde Archlinux gerne auf einem zweiten Rechner installieren, habe dort nur Wlan, würde gerne netcfg2 nutzen und möchte das Netzwerk nicht zweimal einrichten müssen.) Oder gibt es eine komfortablere Methode?

EDIT: Das wlan ist wpa2 verschlüsselt.

adun Team-Icon

Avatar von adun

Anmeldungsdatum:
29. März 2005

Beiträge: 8606

Paket runter laden und mit pacman -U installieren, war jedenfalls früher so.