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ArchLinux??

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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Army

Anmeldungsdatum:
30. Mai 2006

Beiträge: 1574

Jupp, ich bin gerade deswegen von ext3 auf reiserfs gewechselt. Der Performance-Gewinn ist brutal, das ist sowas von viel schneller, kaum zu glauben! Ich meine aber von Benutzern gelesen zu haben - glaub auch hier im Thread, zu faul zum suchen 😉 - dass pacman3 die Performance von ext3 verbessert hat..

redbit

Anmeldungsdatum:
26. Januar 2006

Beiträge: 244

Sorry, das verstehe ich jetzt nicht.
Müsste ReiserFS nicht langsamer sein, weil es mehr fragmentiert als ext3? Dieses pacman-optimize, welches wohl extra für ReiserFS geschrieben wurde, kopiert die Daten ja auch nur quer über die Festplatte um es dann wieder unfragmentiert zurückzukopieren.

Oder bezog sich deine Aussage gerade auf den generellen Betrieb, also nicht nur pacman?

Army

Anmeldungsdatum:
30. Mai 2006

Beiträge: 1574

Nein die bezog sich ausschließlich auf pacman. Ob das System insgesamt an Performance gewinnt, weiß ich nicht, ist mir nix aufgefallen. Ich glaub reiserfs ist halt schneller, weil es mit kleinen Dateien besser zurecht kommt als ext3. Glaub das ist das ausschlaggebende Argument.
reiserfs fragmentiert mehr als ext3?! Stimmt das? Ist das schlecht?

redbit

Anmeldungsdatum:
26. Januar 2006

Beiträge: 244

Also könnte ich mir auch extra eine kleine ReiserFS Partition für /var/lib/pacman anlegen?

redbit

Anmeldungsdatum:
26. Januar 2006

Beiträge: 244

Army hat geschrieben:

reiserfs fragmentiert mehr als ext3?! Stimmt das? Ist das schlecht?

Ich glaube ich hab's in irgendeinem Forum mal gelesen. Ob's stimmt, weiß ich natürlich nicht ☺

StyLopath

Avatar von StyLopath

Anmeldungsdatum:
26. Juni 2006

Beiträge: 1099

@redbit: ja könntest du theoretisch.

Allgemein: Ich habe mit JFS sehr sehr gute Erfahrungen gemacht in dieser Hinsicht (pacman war ein Grund für den Umstieg).
Die Vorteile gegenüber Reiser3 sind eine geringere Belastung der CPU sowie ein schnelleres Einhängen beim Systemstart.

MfG

redbit

Anmeldungsdatum:
26. Januar 2006

Beiträge: 244

So, hab' mir jetzt 'nen Hunni abgezwackt und mit ReiserFS formatiert. Scheint auf die Schnelle super zu funktionieren, werde aber noch bisschen genauer testen.

Army

Anmeldungsdatum:
30. Mai 2006

Beiträge: 1574

StyLopath hat geschrieben:

Allgemein: Ich habe mit JFS sehr sehr gute Erfahrungen gemacht in dieser Hinsicht (pacman war ein Grund für den Umstieg).
Die Vorteile gegenüber Reiser3 sind eine geringere Belastung der CPU sowie ein schnelleres Einhängen beim Systemstart.

JFS wollte ich mal bei einer nächsten Installation ausprobieren, eben weil es das einzige der bekannten ist, das ich noch nicht getestet habe. Wo würdest du pacman auf JFS performancetechnisch einordnen im Vergleich zu ext3 und reiserfs?

StyLopath

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Anmeldungsdatum:
26. Juni 2006

Beiträge: 1099

Ich hatte pacman nie auf ReiserFS, weil ich damit schlechte Erfahrungen gemacht habe (extrem lange bootzeiten, was mittlerweile aber angeblich der vergangenheit angehört. Sowie Datenverlust nach einem "unfall").
JFS ist aber bedeutend schneller als Ext3 und dürfte wohl mit Reiser vergleichbar sein (zumindest ist die performance unter mysql so gut wie gleich und jfs mag auch kleine Dateien).

Im Endeffekt vergleicht man ja nur die Standardeinstellungen denn die Dateisysteme (zumindest xfs und jfs) lassen sehr viel Spielraum für Einstellungen (Blockgröße etc), die sich auch auf das Verhalten im Betrieb auswirken.

MfG

adun Team-Icon

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29. März 2005

Beiträge: 8606

Das Mounten dauert schon wesentlich länger als bei den anderen, spielt bei ein paar MB aber keine Rolle. JFS hat bei mir anno dunnemals auch irgendwann performancemäßig die Flinte ins Korn geworfen, das ist aber wirklich angestaubtes vor Ubuntu Wissen. Pacman wird sich sicher weiter entwickelt haben und vll geht es jetzt wirklich gut.

Gerade gesehen, dass Judd nicht mehr dabei ist :/

StyLopath

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26. Juni 2006

Beiträge: 1099

Gerade gesehen, dass Judd nicht mehr dabei ist :/

Naja, ganz weg ist er ja zum Glück nicht. Er hat nur die Leitung an Phrakture abgegeben wenn ich mich recht entsinne.

Das Mounten dauert schon wesentlich länger als bei den anderen, spielt bei ein paar MB aber keine Rolle

Wie ist das gemeint? Hängt die Zeit wie lange das Mounten dauert von der größe der Partition ab?

JFS hat bei mir anno dunnemals auch irgendwann performancemäßig die Flinte ins Korn geworfen, das ist aber wirklich angestaubtes vor Ubuntu Wissen

JFS hatte wirklich Probleme in der Vergangenheit. Allerdings ist es mittlerweile zuverlässig und schnell ☺

In der Vergangenheit hatte ja auch Reiser3 Probleme (es gab da eine Version die beim Konsistenzcheck nach Stromverlust die halbe Platte ausradiert hat :/ ) - zum Glück ist auch dies nichtmehr aktuell und man kann beiden Dateisystemen vertrauen..

P.S:Ich finds toll dass Ubuntu JFS supportet, wollt ich nur mal gesagt haben ☺

MfG

adun Team-Icon

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Anmeldungsdatum:
29. März 2005

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StyLopath hat geschrieben:

Wie ist das gemeint? Hängt die Zeit wie lange das Mounten dauert von der größe der Partition ab?

Ja, bei allen FS. Kann man bei allen außer ReiserFS aber vernachlässigen. Und auch da sind es ja nur 1-2 Sekunden beim Booten.

StyLopath hat geschrieben:

P.S:Ich finds toll dass Ubuntu JFS supportet, wollt ich nur mal gesagt haben ☺

Das ist ehrlich gesagt kein Kunststück. Es wäre fast mehr Aufwand JFS nicht zu unterstützen 😉
Unter "Support" würde ich JFS als Standardauswahl verstehen, aber das wird wohl nichts. Irgendwann wird es mal zu ext4 gehen, aber viel mehr Bewegung erwarte ich eigentlich nicht mehr in den Bereich.

StyLopath

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Anmeldungsdatum:
26. Juni 2006

Beiträge: 1099

Das ist ehrlich gesagt kein Kunststück. Es wäre fast mehr Aufwand JFS nicht zu unterstützen

Damit meinte ich eigentlich dass man im Installer bequem JFS auswählen kann, das ist scheinbar nicht bei allen distributionen so :/

Ja, bei allen FS. Kann man bei allen außer ReiserFS aber vernachlässigen. Und auch da sind es ja nur 1-2 Sekunden beim Booten.

Ok, wieder was gelernt. Was mir bei ReiserFS am meisten missfallen hat war dass sehr sehr oft ein fsck beim start lief welches ewigkeiten brauchte. Beim JFS braucht der konsistenzcheck nichtmal 3 sekunden bei einer 40gb Partition ☺

MfG

BlackJack

Anmeldungsdatum:
19. Februar 2006

Beiträge: 595

Eine Frage: Ich habe das mit netcfg2 noch nicht richtig verstanden. Derzeit habe ich mein Wlan mittels der "network profiles" eingerichtet. Wenn ich jetzt netcfg2 aus testing installiere, was passiert dann? Muss ich dann meine Netzwerkprofile löschen und anschließend per netcfg2 mein Wlan neu einrichten, oder? Noch etwas: Muss man nochmal irgendwas umstellen, wenn netcfg2 von testing in core wandert?

caziel

Avatar von caziel

Anmeldungsdatum:
30. November 2006

Beiträge: 288

ist netcfg2 ähnlich komfortable zu handlen wie networkmanager? der hat mich unter kdemod einige nerven gekostet bis er lief