Hallo,
ich würde gerne zwei parallele Ubuntu-Systeme installieren. Dazu habe ich mir eine eigene Partition für GRUB eingerichtet, die von beiden Systemen in /boot gemountet wird. Soweit funktioniert das alles problemlos. Vor kurzem habe ich ausprobiert, was passiert, wenn ich auf einem der beiden Systeme einen Kernelupdate mache und die Einträge in der menu.lst für beide Systeme auf den neuen Kernel aktualisiere. Das Ergebnis war, dass das zweite System nicht mehr korrekt funktionierte (z.B. reagierte die Maus nicht mehr).
Deshalb stellt sich mir jetzt die Frage, was passiert, wenn ich den Kernelupdate bei beiden Systemen ausführe. Dann wird der erste aktualiserte Kernel ja überschrieben, weil beide Systeme den neuen Kernel in das selbe Verzeichnis auf den GRUB-Partition schreiben. Das hat zwar bei meinen Versuchen ohne Probleme funktioniert, nur bin ich mir nicht sicher, in wie weit sich Systemkonfiguration, installierte Programme, etc. die ja bei beiden Systemen verschieden sein werden, sich auf den Kernel auswirken. (Falls diese Frage völlig sinnlos ist, tut es mir leid. Aber bei solchen Sachen bin ich einfach (noch) ein N00b.)
Eine Möglichkeit, das zu umgehen, wäre ja, die GRUB-Partition nach /foo statt nach /boot zu mounten und eine Verknüpfung von /boot nach /foo/kernel_des_ersten_systems zu erstellen. Allerdings gefällt mir das nicht so besonders, da dann z.B. auch die menu.lst unter /foo/grub liegen würde. Gibt es also ein Möglichkeit, den Pfad des Kernelupdates zu ändern? Oder muss ich mir darüber sowieso keine Gedanken machen, solange die Kernelversion die gleiche ist?
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