Liebe Experten, welche Fabrikate von All-in-one-Druckern (Tintenstrahl) laufen über WLAN-Verbindung problemlos unter UBUNTU 12.04 und 16.04? Was könnt Ihr empfehlen? Für jede Hilfe dankbar! Cylion
Moderiert von rklm:
Ins passende Forum verschoben
|
Anmeldungsdatum: Beiträge: 56 |
Liebe Experten, welche Fabrikate von All-in-one-Druckern (Tintenstrahl) laufen über WLAN-Verbindung problemlos unter UBUNTU 12.04 und 16.04? Was könnt Ihr empfehlen? Für jede Hilfe dankbar! Cylion Moderiert von rklm: Ins passende Forum verschoben |
|
Anmeldungsdatum: Beiträge: 157 |
Brother und HP. Wobei ich Brother präferieren würde. Nicht zuletzt deswegen, weil es wirklich billige Patronen auf dem 2. Markt gibt. Mit "billig" ist nur der Preis gemeint; die Qualität ist sehr gut. |
|
Anmeldungsdatum: Beiträge: 1044 |
Die freien, vorinstallierten Gutenprint-Treiber decken zwar wirklich sehr viele Drucker ab, aber die armen Treiber-Entwickler haben eben oft das Problem, daß die M$-verengten Drucker-Hersteller die nötigen Daten nicht rausrücken. Entsprechend kann man mit Druckern unter Linux ziemlich auf die Nase fliegen. So flog ich mit meinem Canon-Drucker „All-in-one (Tinte)“ auf die Nase, weil dort der Gutenprint nur Grundsätzliches abdeckt. Am Ende druckte ich unter einer Virtualbox, hihi, bis ich einen HP-Drucker holte. Immerhin geht der Canon aber noch als Scanner. 😉 Man kann aber auch Glück haben; so hat z.B. bei einem Freund, wo ich jüngst Ubuntu installierte, der dort vorhandene mittelalte Laserdrucker Kyocera FS-1030D auf Anhieb funktioniert (also von Ubuntu-Installations-DVD). Des Freundes Tintenstrahler Epson Stylus hingegen wollte ums Verrecken nicht. Freut mich, vom Vorredner zu hören, daß Brother-Drucker besser funktionieren. Mit welchem Treiber ist das dann? Frei, oder binär von Brother selber? Wenn man einen neuen Drucker kaufen möchte und nicht mit geschlossenen Treibern von Herstellern sich herumärgern oder gar selber zu compilieren anfangen will, sondern ein echtes „Plug-und-Play“-Erlebnis sucht, würde ich HP-Drucker empfehlen. Aus dem entscheidenden (Software-) Grund: der freie Linux-/Unix-Treiber namens HPLIP für fast alle HP-Drucker wird von HP selber unterstützt und ist bei Debian und Ubuntu vorinstalliert. Mit ein wenig Englisch-Kenntnissen kann man schon vorab aussuchen, ob ein bestimmtes Druckermodell von einer bestimmten Linux-Version von Haus aus unterstützt wird: http://hplipopensource.com/hplip-web/supported_devices/ Beispielsweise kommt Uubuntu 16.04 mit hplip-Version v3.16.3 daher. Das kann man dann vergleichen mit den Minimal-Treiber-Versionen der refernzierten hplip-Datenbank. Nach meiner bescheidenen Erfahrung decken aber oft auch niedrigere hplip-Versionen das Meiste eines gewissen Druckers ab; und natürlich kann man immer noch das Quellpaket von hplip herunterladen und durch das mitgelieferte Script compilieren und installieren lassen. Für mich als Software-Mensch ist HPLIP das Argument guthin für HP-Drucker. Obwohl mir hardware-mäßig mein Canon-Drucker und auch andere Drucker so lieb gewesen sind. Aber die schönste Hardware nutzt ohne solide Software/Treiber gar nichts. (Andersherum kann eine gute Software sogar aus schlechter Hardware noch viel herausholen, hihi.) |
|
Anmeldungsdatum: Beiträge: 4267 |
Cylion schrieb:
Ist eh bald am Ende, brauchen wir nicht darüber reden.
Was soll das heißen? Nichts denken, Treiber installieren oder lesen von Drucker? Bei HP, Brother und Epson macht man nicht viel falsch. Wenngleich bei Epson momentan die Druckereinstellungen (ppd) arg luschig zusammengeschustert sind. Da wird es mit Fotodruck schnell eng. Per USB angeschlossen läßt sich die ID einfach auslesen und anschließend im Netzwerk einbinden. Viel wichtiger für deine Frage wäre Budget, Druckaufkommen und Funktionen wie Fax, randloser Fotodruck oder ADF. Ich kauf mir z.B. ohne Display keinen Drucker mehr. |