staging.inyokaproject.org

Ubuntuusers, Home-Server Softwarevorschläge

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Kein Ubuntu
Antworten |

Lucid_Lynx_10.04

Avatar von Lucid_Lynx_10.04

Anmeldungsdatum:
8. Februar 2012

Beiträge: 208

Hallo,

ich habe vor, mir einen Home-Server einzurichten. Dafür kann ich mir den Raspberry Pi vorstellen.

Ich möchte nicht:

  • Dateien in das Internet stellen

  • über Internet darauf zugreifen können

Ich möchte:

  • mittels Kubuntu 13.10 möglichst grafisch den Raspberry Pi steuern (muss nicht zwingend grafisch sein)

  • möglichst grafisch aus dem Heimnetz darauf zugrifen können und Dateinen abrufen (muss nicht zwingend grafisch sein)

  • ich möchte mit den Raspberry Pi ins Internet z.B. zum Internetradio hören, für Downloads

Vorschläge:

  • welche Protokolle (Samba etc.) sind für mein Vorhabe von Vorteil?

  • was muss ich beachten?

  • welche Software könnt ihr emfehlen

  • ist der Raspberry Pi mit java überfordert?

  • welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

LG Lucid

Bearbeitet von jug:

Kein Ubuntu, in ein passenderes Forum verschoben.

jug Team-Icon

Ehemalige
Avatar von jug

Anmeldungsdatum:
19. März 2007

Beiträge: 12335

Lucid Lynx 10.04 schrieb:

  • mittels Kubuntu 13.10 möglichst grafisch den Raspberry Pi steuern (muss nicht zwingend grafisch sein)

Kubuntu wird nicht laufen. Überhaupt kein Ubuntu wird laufen. Das liegt daran, dass der RaspberryPi einen ARMv6-Prozessor hat, während Ubuntu nur ARMv7 unterstützt. Also dann eher Raspbian, aber auch da wirst du mit KDE wohl eher keine Freude haben. LDXE dürfte besser geeignet sein.

  • möglichst grafisch aus dem Heimnetz darauf zugrifen können und Dateinen abrufen (muss nicht zwingend grafisch sein)

Wie sieht dein Heimnetz denn aus? Linux? Windows? Gemischt? Wenn es gemischt ist, dann bleibt dir fast nur Samba, für reine Linux-Netze bietet sich auch NFS an. Grafisch ist daran auf dem Server übrigens gar nichts. Auf den Clients kannst du das gegebenenfalls auch grafisch mounten (z.B. im Nautilus.

  • ich möchte mit den Raspberry Pi ins Internet z.B. zum Internetradio hören, für Downloads

Was genau meinst du da? Was für Downloads? Was für Internetradios?

  • ist der Raspberry Pi mit java überfordert?

Kommt drauf an. Limitierend ist wohl vor allem der Arbeitsspeicher. Um welche Software geht es dir denn?

~jug

Lucid_Lynx_10.04

(Themenstarter)
Avatar von Lucid_Lynx_10.04

Anmeldungsdatum:
8. Februar 2012

Beiträge: 208

jug schrieb:

Kubuntu wird nicht laufen

Ich möchte Kubuntu nicht auf den Pi Installieren, sondern nur damit darau zugreifen. Auf den Pi möchte ich Raspbian installieren.

Wie sieht dein Heimnetz denn aus?

Ich nutze ausschließlich Linux (*buntu)

Was genau meinst du da? Was für Downloads? Was für Internetradios?

Ich meine z.B. größere Dateien wie Iso's. Mit Internetradio meine ich den Emfang von Sendern aus den Internetradio z.B. mittels VLC, oder den Streamripper für schöne Sedungen die ich mir später anhören möchte.

jug Team-Icon

Ehemalige
Avatar von jug

Anmeldungsdatum:
19. März 2007

Beiträge: 12335

Lucid Lynx 10.04 schrieb:

Ich möchte Kubuntu nicht auf den Pi Installieren, sondern nur damit darau zugreifen. Auf den Pi möchte ich Raspbian installieren.

Dann haben wir uns falsch verstanden.

Ich nutze ausschließlich Linux (*buntu)

Dann ist wohl vermutlich NFS für dich geeignet.

Ich meine z.B. größere Dateien wie Iso's.

Torrents? Oder einfach nur so http/ftp zeugs? Die Frage ist hier nämlich wie man die ohne grafische Oberfläche auf dem PI dann vom einem Client initiiert. 😉

Mit Internetradio meine ich den Emfang von Sendern aus den Internetradio z.B. mittels VLC, oder den Streamripper für schöne Sedungen die ich mir später anhören möchte.

Ok, ähm … kenne ich mich nicht mit aus. Internetradio hatte ich so in den 90er Jahren das letzte Mal. Aber interessant, dass es sowas noch gibt.

~jug

TheDarkRose

Avatar von TheDarkRose

Anmeldungsdatum:
28. Juli 2010

Beiträge: 3459

jug schrieb:

Torrents? Oder einfach nur so http/ftp zeugs? Die Frage ist hier nämlich wie man die ohne grafische Oberfläche auf dem PI dann vom einem Client initiiert. 😉

Mit rTorrent in einer screen Sitzung ☺

Zinni

Anmeldungsdatum:
20. Januar 2010

Beiträge: 164

Ein denkbar ungünstigeres Nutzen- Leistungsverhältnis gibt es gar nicht für diesen Zweck (Raspberry Pi). Ein Rechner auf ITX-Basis kommt da wesentlich besser weg, auch vom Preis her.

jug Team-Icon

Ehemalige
Avatar von jug

Anmeldungsdatum:
19. März 2007

Beiträge: 12335

TheDarkRose schrieb:

jug schrieb:

Torrents? Oder einfach nur so http/ftp zeugs? Die Frage ist hier nämlich wie man die ohne grafische Oberfläche auf dem PI dann vom einem Client initiiert. 😉

Mit rTorrent in einer screen Sitzung ☺

Deshalb meine Frage. Könnte auch wget sein … wissen wir nicht. 😉

Zinni schrieb:

Ein denkbar ungünstigeres Nutzen- Leistungsverhältnis gibt es gar nicht für diesen Zweck (Raspberry Pi). Ein Rechner auf ITX-Basis kommt da wesentlich besser weg, auch vom Preis her.

Aha, was du so alles weißt. Wir haben noch nichtmal ermittelt, was das kleine Ding überhaupt machen können muss, aber du weißt schon, dass ein RaspberryPi die falsche Lösung ist. Und kannst das auch so toll mit Argumenten untermauern.

~jug

Zinni

Anmeldungsdatum:
20. Januar 2010

Beiträge: 164

jug schrieb:

Zinni schrieb:

Ein denkbar ungünstigeres Nutzen- Leistungsverhältnis gibt es gar nicht für diesen Zweck (Raspberry Pi). Ein Rechner auf ITX-Basis kommt da wesentlich besser weg, auch vom Preis her.

Aha, was du so alles weißt. Wir haben noch nichtmal ermittelt, was das kleine Ding überhaupt machen können muss, aber du weißt schon, dass ein RaspberryPi die falsche Lösung ist. Und kannst das auch so toll mit Argumenten untermauern.

Völlig irrelevant, alleine schon der Hype sollte Warnung genug sein...

TheDarkRose

Avatar von TheDarkRose

Anmeldungsdatum:
28. Juli 2010

Beiträge: 3459

Zinni schrieb:

Völlig irrelevant, alleine schon der Hype sollte Warnung genug sein...

Hype? Maybe. Oder einfach sehr gutes Marketing der Gründer. Der RPi hat schon seine Daseinsberechtigung und ist auch wesentlich sparsamer als ein kleiner ITX o.ä. Und preiswerter. Ein Intel NUC mit i3, 4GiB RAM, SSD und WLAN kommt man schon noch auf gute 280€. Mit Celeron anstatt i3 natürlich noch ein kleines Spürchen günstiger.

TheDarkRose

Avatar von TheDarkRose

Anmeldungsdatum:
28. Juli 2010

Beiträge: 3459

als versehen zitiert statt bearbeitet.. ^^

Zinni

Anmeldungsdatum:
20. Januar 2010

Beiträge: 164

TheDarkRose schrieb:

Der RPi hat schon seine Daseinsberechtigung und ist auch wesentlich sparsamer als ein kleiner ITX o.ä. Und preiswerter.

Sicher, als Langszeitthermometer ist es ganz gut, aber selbst hier gibt es Produkte mit einem besseren Preis/Leistungsverhältnis.

Antworten |