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Hartmut2
Anmeldungsdatum: 11. Oktober 2018
Beiträge: 280
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Als ich 2018 mit Ubuntu anfing, habe ich irgendwo (möglicherweise der Zeitschrift c't) gelesen, daß man das Laufwerk, in dem Windows läuft, in Linux besser nicht mit Schreibrechten mounten solle, weil es dadurch beschädigt werden könne und Windows dann evtl. nicht mehr funktioniert. Meine Schwester hat sich jetzt in einem Repaircafe Linux installieren lassen und da sie alle Daten auf Laufwerk C: hat, wurde dieses mit Schreibrechten gemountet, damit sie alle Dateien von Linux aus bearbeiten kann. Wie seht Ihr das? Macht diese Einschränkung, LW C: nicht schreibbar zu mounten, noch Sinn? Hat jemand eine Begründung dafür? (evtl. konkrete Erfahrungen?) Oder macht diese Einschränkung heutzutage keinen Sinn mehr? Hat jemand damit konkrete Erfahrungen?
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schwarzheit
Supporter
Anmeldungsdatum: 31. Dezember 2007
Beiträge: 5356
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C:/ (Win-Systempartition) mountet man unter Linux generell nicht. Denn Daten gehören nicht auf C:/ (Win-Systempartition). Also gibts damit dann auch kein Problem.
Leg eine Datenpartition an, schieb die Daten von C:/ (Win-Systempartition) dahin und mounte diese. Hinweis: Fastboot im Windows und UEFI/Bios ausschalten. Sonst kommt es IMMER irgendwann zu Zugriffsprobs.
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Hartmut2
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 11. Oktober 2018
Beiträge: 280
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Ich stimme Dir zu, daß man seine Daten besser auf eine extra Partition legen würde. Das war aber nicht meine Frage. Ich will den Leuten in dem Repaircafe nicht reinreden, wenn es keine wirkliche Notwendigkeit dafür gibt. Die Frage war, ob die Regel von 2018, speziell das WIN-Laufwerk nicht mit Schreibrechten zu mounten, (noch) eine konkrete Rechtfertigung hat oder nicht. Und ob vielleicht sogar jemand dafür eine konkrete Begründung hat. Sowas wie "das macht man nicht" ist mir dafür zu wenig, um mich damit einzumischen.
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tomtomtom
Supporter
Anmeldungsdatum: 22. August 2008
Beiträge: 55572
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Hartmut2 schrieb: Die Frage war, ob die Regel von 2018, speziell das WIN-Laufwerk nicht mit Schreibrechten zu mounten, (noch) eine konkrete Rechtfertigung hat oder nicht.
Das hat nichts mit Linux zu tun, sondern mit Windows. Wenn du unter Windows Fastboot nutzt (was dort der Standard ist) sollte die NTFS-Partition nicht mit Schreibrechten eingehängt werden bzw. kann das dann auch gar nicht, weil das Dateisystem durch Fastboot von Windows aus in einem unsicheren Status gesetzt wurde. Und das ist nicht von 2018 sondern seit der Einführung von Fastboot mit Windows 8 so. Von einem anderen Windows-System kommst du da dann auch nicht ran. Abgesehen davon wurde ja das wichtige schon geschrieben: An der Windows-Systempartition hat niemand herumzupfuschen, somit ist die auch nur in einem Fall von einem anderen System aus mit Schreibrechten einzuhängen: Niemals.
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Frieder108
Anmeldungsdatum: 7. März 2010
Beiträge: 9684
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Hartmut2 schrieb: Ich will den Leuten in dem Repaircafe nicht reinreden, …
tja, frag doch einfach die Leute in dem Repaircafé nach deren Meinung dazu - wenn die so etwas für andere Leute machen, dann sollten sie schon wissen, was sie warum machen.
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Lidux
Anmeldungsdatum: 18. April 2007
Beiträge: 16801
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Hallo Hartmut2, Für den Zugriff von beiden Systemen nutzt man eine Austauschpartition ..... Gruss Lidux
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von.wert
Anmeldungsdatum: 23. Dezember 2020
Beiträge: 12281
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tomtomtom schrieb:
seit der Einführung von Fastboot mit Windows 8
Eben. So langsam sollte sich das herumgesprochen haben. schwarzheit schrieb:
Daten gehören nicht auf C:/ (Win-Systempartition).
Abgesehen davon, daß alles Daten ist, c:\users\ ist Standard. Ja, kann man mit einer Funktion unter Windows, sprich mit Board-Mitteln, verschieben (nicht vollständig). Und? Wieviele User kennst Du, die das durchgeführt haben? Die überhaupt wissen, daß das möglich ist? Selbst wenn, das ist nicht vergleichbar mit einem separatem /home unter Linux.
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schwarzheit
Supporter
Anmeldungsdatum: 31. Dezember 2007
Beiträge: 5356
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@von.wert OKOK ich bin alt. Ich musste so oft das Win nach Updates neu machen, das ich da NIEMALS Daten in C:/ gespeichert habe. Also wirklich NIEMALS. Es hat mich schon genervt das System nach Neuinstallation wieder herrichten zu müssen. Also hab ich Images nach der Grundeinrichtung gezogen. Nachtrag: und nein ich lagere auch keine Daten in /home.
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Hartmut2
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 11. Oktober 2018
Beiträge: 280
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Frieder108 schrieb: tja, frag doch einfach die Leute in dem Repaircafé nach deren Meinung dazu ...
Sinn und Zweck dieses Thema zu starten war, genau dieses Gespräch mit dem Repaircafe vorzubereiten... D.h. mich vorher sachkundig zu machen und eine Begründung zu erfragen, falls ich intervenieren will. Leider beschränkten sich die bisherigen Aussagen dazu auf sowas wie "das tut man nicht". Das habe ich zur Kenntnis genommen. Es ist also nicht nötig, darauf länger herumzureiten. Ich werde aber mit dem Repaircafe keine Diskussion anzetteln, wenn ich keine besseren Argumente habe als "sowas tut man nicht" und "schwarzheit findet es unpraktisch" 😉 Ich hatte bereits geschrieben, daß ich persönlich ebenfalls die Daten in einer extra Partition bevorzuge (und bei mir ist das auch seit Ewigkeiten so). Auch hier ist es nicht nötig, das dauernd zu wiederholen. Selbstverständlich muß Fastboot (in Windows + UEFI/BIOS) aus sein. Wenn ich das noch nicht gewusst hätte (was Ihr ja nicht wissen konntet), dann hätte der freundliche Hinweis von schwarzheit im 1. Post aber genügt. Auch hier ist es nicht nötig, sich weiterhin damit zu beschäftigen. Schon gar nicht damit, was wäre, falls Fastboot nicht deaktiviert werden würde. Die Frage war, ob die "Regel von 2018", speziell das WIN-Laufwerk nicht mit Schreibrechten zu mounten, (noch) eine konkrete Rechtfertigung hat im Sinne von, ob das bei dem Laufwerk, in dem Windows läuft, irgendwie gefährlicher ist als bei anderen NTFS-Laufwerken, die man schreibbar mountet.
natürlich ist es trivial, daß ein LW, das schreibbar gemountet wird, generell beschädigt werden kann (und ohne Schreibrechte halt nicht). Darum geht es nicht. natürlich ist es trivial, daß wenn auf diese Weise das WIN-Laufwerk beschädigt würde, daß dann Windows ggf. nicht mehr läuft. Auch darum geht es nicht.
Leider kann ich mich an keine Begründung der "Regel von 2018" erinnern. Ich habe sie aber damals so interpretiert, als ob das WIN-Laufwerk scheinbar irgendwie "empfindlicher" wäre als ein "normales" NTFS-LW (vielleicht weil Windows inzwischen einige "exotischere" Dateiattribute verwendet, welche die (damalige) NTFS-Implementierung in Ubuntu evtl. falsch handhaben könnte?). Oder daß man der (damaligen) NTFS-Implementierung in Ubuntu (die ja meines Wissens ohne eine offizielle NTFS-Doku, also nur durch Reengineering entwickelt werden musste) einfach noch nicht ausreichend getraut hat? "Das tut man nicht" habe ich zur Kenntnis genommen - ist abgehakt. Mir geht es - in diesem speziellen Fall - nur darum, ob Ihr (noch) speziell beim WIN-LW so eine zusätzliche Gefahr seht oder nicht. Und vielleicht sogar dafür eine nachvollziehbare Begründung habt.
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schwarzheit
Supporter
Anmeldungsdatum: 31. Dezember 2007
Beiträge: 5356
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Die Begründung hast du eben nochmal selbst geliefert. Alles was du gesagt hast führt schlussendlich aber eben zu genau dem - das tut man nicht.
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shiro
Supporter
Anmeldungsdatum: 20. Juli 2020
Beiträge: 1303
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Hallo Hartmut2, prinzipiell hast du ja bereits die Antwort auf deine Frage bekommen - (das tut man nicht). Da der NTFS-Treiber bei Ubuntu ja offenbar nicht von Microsoft geliefert wurde, besteht immer das Risiko, dass beim Linux-Treiber ein spezielles Szenario nicht realisiert ist und die Platte unter Windows wieder ein "chkdsk" benötigt oder entsorgt werden muss. Ich habe eine bootbare "Windows-7" Partition, die ich schon seit Jahren beschreibbar einbinde weil ich die darauf installierten Windows Programme unter "wine" nutze und keine Lust hatte, die Daten zu migrieren. Ja, ich habe mit der Win-Systemplatte auch schon mal mir Probleme bereitet, als ich mit den "ntfs"/"ntfs-3g" Varianten intensiv gespielt hatte (ACLs, LNK und symbolic Links gemixed um das Verhalten zu analysieren). Aber das waren harmlose Probleme, die sich gleich wieder bereinigen ließen. Ab und zu einmal muss ich die Windows-7 Partition (natürlich mit physisch abgeklemmtem Netzwerk) auch starten um darauf installierte uralte Programme zu nutzen. Dies hat aber bisher stets ohne Probleme (chkdsk) geklappt. Das Fazit will ich daher für mich allerdings ein wenig anders definieren: Da man NTFS nicht selbst geschrieben hat, weis man nicht was da im Detail wirklich passieren kann. Wem diese Unsicherheit zu groß ist, der nutzt unter Linux kein NTFS. Wer das Risiko weniger scheut macht es einfach und mountet die Windows-Partition beschreibbar. Sollten wirklich Probleme auftreten, hat man ja ein Backup. Es gibt ja auch bei Ubuntu Anwender, die nutzen z.B. "ext4", hätten zwar Zugriff auf die Treiber-Quellen aber verstehen den Quell-Code nicht und mounten ihr Filesystem dennoch beschreibbar.
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Hartmut2
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 11. Oktober 2018
Beiträge: 280
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Hallo shiro, besten Dank für Deinen Post! Von inzwischen 10 Antworten ist es die erste, die wirklich auf den Aspekt eingeht, für den ich dieses Thema gestartet hatte. Besonders hilfreich fand ich auch die von Dir beschriebenen praktischen Erfahrungen damit, seit Jahren ein Win-Laufwerk beschreibbar einzubinden. Genau solche Erfahrungen (positiv oder negativ) hatte ich gesucht. Vielleicht habe ich ja Glück und es kommen noch weitere dazu.
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von.wert
Anmeldungsdatum: 23. Dezember 2020
Beiträge: 12281
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Hartmut2, was willst Du denn nur ständig mit solchem Quark "Regel von 2018"? Hartmut2 schrieb:
Ich will den Leuten in dem Repaircafe nicht reinreden, wenn es keine wirkliche Notwendigkeit dafür gibt.
Hartmut2 schrieb:
Sinn und Zweck dieses Thema zu starten war, genau dieses Gespräch mit dem Repaircafe vorzubereiten.
Du willst also herumdiskutieren. Wenn es jemand nötig hat, sich von einem Repair-Café eine Linux-Distribution installieren zu lassen, hat er von vornherein bei entsprechenden technischen Diskussionen verloren. Das ist zwar Deine Schwester gewesen (sie scheint zufrieden zu sein), aber Du hättest es ihr ja installieren können, hast Du aber nicht. Bei Repair-Café gehe ich davon aus, es sind freiwillige Helfer (sonst wäre eine Bezeichnung wie IT-Service angebracht gewesen). Also Leute, die i.d.R. keine Profis sind, sondern anderen Usern kostenlos helfen wollen. Damit sowas nicht zeitlich ausartet, was sehr schnell passiert, wenn man alles und jeden Wunsch beachten will, wird der Helfer einfach Dualboot installiert haben, ohne groß anzupassen. Wenn Dich das stört, dann ändere es! Von rw auf ro zu setzen, ist schaffbar, pff. Im übrigen hast Du auch kein Wort darüber verloren, wieso sie sich überhaupt hat eine Linux-Distribution installieren lassen. Möglicherweise ist es ein nicht-Win11-kompatibler Rechner, sie will es ausprobieren, ob sie damit klarkommt oder doch einen neuen kaufen muß. Die erste Linux-Installation ist eh nicht die letzte - wenn Win10 EoS geworden ist, sollte die gewünschte Linux-Distribution sauber neu installiert werden, sprich saubere Neupartitionierung ohne Windows- und NTFS-Kram. Schon hast Du "Dein" Problem nicht mehr.
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Hartmut2
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 11. Oktober 2018
Beiträge: 280
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Was für ein nutzloser Beitrag von jemand, der die gestellte Frage nicht beantworten kann oder nicht verstanden hat und mit Gehässigkeit reagiert. von.wert schrieb: Wenn Dich das stört, dann ändere es!
Offensichtlich hast Du den einzigen Sinn + Zweck dieses Themas immer noch nicht verstanden! Es geht genau darum herauszufinden, ob es mich ausreichend stört oder nicht! Mit so einem Beitrag hilfst Du niemandem. Außer Dir, daß Du Dich auf Dein hohes Ross schwingst und von oben herab über jemanden her ziehst, der hier eine Frage gestellt hat (die Du scheinbar nicht verstanden hast) und natürlich Deinen Post-Zähler zu erhöhen ☹
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tomtomtom
Supporter
Anmeldungsdatum: 22. August 2008
Beiträge: 55572
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Hartmut2 schrieb: Was für ein nutzloser Beitrag von jemand, der die gestellte Frage nicht beantworten kann oder nicht verstanden hat und mit Gehässigkeit reagiert.
Eher ein nutzloser Beitrag von jemandem, der offenbar nicht mal versucht zu verstehen, was ihm erklärt wird. Aber es ist dein Thread, wenn du keine Hilfe suchst, sondern nur Antworten haben willst, die dir gefallen... Aber es ist ja nicht dein erster Thread, in dem du enormes Nicht-Wissen mit Besserwissen beantwortest und offenbar auch keinerlei Interesse bei dir besteht, da etwas dran zu ändern.
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