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Linuxer vs. Windowsumsteiger

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Xubuntu 18.04 (Bionic Beaver)
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dau48

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11. April 2015

Beiträge: 488

Servus, Ich denke das Thema passt hierher besser, als in die Sicherheitsabteilung.

Ich habe kürzlich eine Anfrage an das BSI gerichtet, in der es um die Sicherheit verschiedener Betriebssysteme ging.

Ein Teil der Antwort:

Außerdem gibt es auch Antivirenprogramme für Linux und sie werden von sicherheitsbewussten Anwendern auch verwendet. Da es jedoch unter Linux sowohl deutlich weniger Angriffe als auch deutlich weniger Einfallstore gibt (Stichwort: ActiveX), sind Virenscanner unter Linux derzeit noch nicht so wichtig wie unter Windows.

Zudem wird Linux in der Regel eher von Menschen verwendet, die sich für Computer interessieren und Windows eher von Personen, denen die Technik hinter ihrer Spiele- und Outlook-Plattform gleichgültig ist. Die Neigung, allen schädlichen Unfug anzuklicken und zu installieren, ist in der ersten Gruppe deutlich geringer. Mit steigendem Marktanteil von Linux und steigendem Anteil von DAUs unter seinen Anwendern kann sich das jedoch eines Tages ändern.

Mir gehts um den fett markierten unteren Teil.

In punkto Sicherheit ist es folglich kontraproduktiv, wenn Linux (Ubuntu) Umsteigewillige, mit umsteigerfreundlichen Distris zum Wechsel animiert.

Damit sind doch nicht alle Linux-Nerds einverstanden. Oder?

mrkramps Team-Icon

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dau48 schrieb:

Damit sind doch nicht alle Linux-Nerds einverstanden. Oder?

Nein, die Nerds ganz bestimmt nicht. Aber deren Meinung ist auch nicht maßgeblich.

charly-ax

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19. März 2013

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dau48 schrieb:

... Mir gehts um den fett markierten unteren Teil.

In punkto Sicherheit ist es folglich kontraproduktiv, wenn Linux (Ubuntu) Umsteigewillige, mit umsteigerfreundlichen Distris zum Wechsel animiert.

Je verbreiteter ein Betriebsystem ist, um so eher lohnt es sich Schadsoftware dafür zu entwickeln. Warum soll ein Angreifer den Aufwand betreiben, und Schadsoftware für nur einen kleinen Nutzerkreis zu entwickeln und zu verteilen, wenn er doch mit dem gleichen Aufwand theoretisch Millionen von Nutzern damit "beglücken" kann.

Sollte irgendwann mal (oder in Kürze 🦆 ) Ubuntu oder eine andere Distribution genau so verbreitet sein, wie z.B. Windows, wird das Interesse der Angreifer sicher deutlich größer werden. Ob die Umsetzung genau so "leicht" sein wird, wie bei Windows, steht auf einem anderen Blatt.

DJKUhpisse Team-Icon

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18. Oktober 2016

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Nein, es ist nicht kontraproduktiv. Es ändert sich nichts. Meine Feststellung ist aber, dass DAUs Linux eher nicht zerstört bekommen.

dau48

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
11. April 2015

Beiträge: 488

DJKUhpisse schrieb:

Nein, es ist nicht kontraproduktiv. Es ändert sich nichts. Meine Feststellung ist aber, dass DAUs Linux eher nicht zerstört bekommen.

Tatsache ist aber, dass je grösser die Verbreitung eines Betriebssystems ist, auch die Gefahr wächst, von Schädlingen heimgesucht zu werden.

Das ist die eine, schlechte Seite der höheren Linuxverbreitung.

Die andere Seite der Medaille ist, dass bei mehr Verbreitung auch die Möglichkeit erhöht wird, dass mehr Softwarehersteller sich auch für Linux interessieren. Das wäre doch positiv.

DJKUhpisse Team-Icon

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18. Oktober 2016

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Klar, weil mehr potentielle Opfer vorhanden sind. Letztes überwiegt aber deutlich.

Cruiz Team-Icon

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6. März 2014

Beiträge: 5557

DJKUhpisse schrieb:

Nein, es ist nicht kontraproduktiv. Es ändert sich nichts. Meine Feststellung ist aber, dass DAUs Linux eher nicht zerstört bekommen.

Gegenbeweis: Lies dir mal die Themen von Hanisch durch.

charly-ax

Avatar von charly-ax

Anmeldungsdatum:
19. März 2013

Beiträge: 1827

Cruiz schrieb:

DJKUhpisse schrieb:

Nein, es ist nicht kontraproduktiv. Es ändert sich nichts. Meine Feststellung ist aber, dass DAUs Linux eher nicht zerstört bekommen.

Gegenbeweis: Lies dir mal die Themen von Hanisch durch.

Autsch, du bist ja böse. 😈

TomLu

Anmeldungsdatum:
23. August 2014

Beiträge: 603

Cruiz schrieb:

DJKUhpisse schrieb:

Nein, es ist nicht kontraproduktiv. Es ändert sich nichts. Meine Feststellung ist aber, dass DAUs Linux eher nicht zerstört bekommen.

Gegenbeweis: Lies dir mal die Themen von Hanisch durch.

Ich glaube, dass die Linuxe "stabil" bleiben, die nicht den Ehrgeiz haben, jedem Windowsumsteiger alles Recht machen zu wollen. Ich glaube, dass die Linuxe "stabil" bleiben, die vom Anwender Eigeninititiative verlangen, zu akzeptieren, dass Linux kein grafisches Betriebssystem ist und das Linux kein Windows sein kann und auch nicht sein will. Linux ist imho viel mehr als Windows, aber es ist eben KEIN Windows plus irgendwas, sondern was ganz eigenes, worauf man sich letztlich bereitwillig einlassen muss.

Ich glaube nicht, dass Windows-Umsteiger dem Linux allgemein schaden. Ich glaube aber, dass spezielle Linux-Communities dem Linux schaden können, wenn solche Windows-Umsteiger sich dort ansammeln und irgendwann als akzeptierte Stammuser ihre Windows-Gewohnheiten oder ihre zur Anpassung von Linux an Windows gefundenen Lösungen anderen Umsteigern empfehlen. Ich kriege immer nen Rappel, wenn ich lese, wie leichtfertig völlig anonyme PPA's empfohlen werden... alle kennen das PPA, aber niemand weiss, wo die sitzen, was die tun, wer was tut, welche Ziele bestehen, welche Namen verantwortlich sind. Ich befürchte, dass kann Linux mehr schaden, als ein paar Windows-Umsteiger. Als Trigger für diesen negativen Weg wirken dann imho auch noch Snaps und Flatpacks und solche Kuriositäten, wenn irgendwann schlimmstenfalls gar nicht mehr unterschieden wird, ob die aus dem Distri-Repo kommen oder von irgendwo-unbekannt auf der Welt.

jm2c

RamSpeicher

Anmeldungsdatum:
17. Juli 2009

Beiträge: 2508

dau48 schrieb:

Mir gehts um den fett markierten unteren Teil.

In punkto Sicherheit ist es folglich kontraproduktiv, wenn Linux (Ubuntu) Umsteigewillige, mit umsteigerfreundlichen Distris zum Wechsel animiert.

Letztendlich kannst Du das aber nicht Verhindern. Es wird immer wieder Distributoren/Distributionen wie z.B. Manjaro mit Ihrem Spitfire Projekt oder Anbieter wie Tuxedo geben, die Versuchen den Linux Desktop Massentauglich zu machen. Ob das im ganzen dann von Erfolg gekrönt ist, steht auf einem anderen Blatt.

Damit sind doch nicht alle Linux-Nerds einverstanden. Oder?

Einverstanden oder nicht, aber ich Schließe mich der Aussage von mrkramps an, aber dennoch möchte ich Dir meine persönliche Meinung nicht vorenthalten.

Grundsätzlich halte ich es nicht für Sinnvoll ein Betriebssystem, was generell mehr Aufmerksamkeit vom Nutzer erfordert für den sogenannten DAU Massentauglich zu machen. Der Schuss könnte auch nach hinten losgehen.

Das Forum hier ist voll von Beiträgen, wo der Hilfesuchende nicht in der Lage ist mit den simpelsten Anleitungen oder Anweisungen zurecht zu kommen, oder wo man Aussagen wie "Ich bin kein Computerexperte" oder "Ich habe kein IT Studium", und das ist dann wieder das entsprechende Beispiel. Wobei man auch Festhalten muss, nicht jeder ist so Computeraffin wie ich oder die meisten anderen hier, das wollte ich nochmal Festhalten, und sollte auch kein Vorwurf sein.

Der sogenannte DAU jedenfalls, hat irgendwo gelesen das Linux doch so Einsteigerfreundlich ist (was ja erstmal auf einige Distris zutrifft), kriegt es gerdade mal so Installiert, möchte sich dann über das so toll Funktionierende Software Center ein Programm Installiern und im Worst Case gibt es ein Fehler im besagten Software Center, wo dann die Installation nicht klappt, oder er holt sich ein Snap auf den Rechner.

Weil der Dau nicht weiß das Snap Core bei Ubuntu vorinstalliert ist, und es im Software Center auch noch keinen Hinweis gibt, ob es ein Snap ist oder per APT installiert wird. Und Synaptic wird Leider immer mehr in den Hintergrund gedrängt, was Schade ist denn damit habe ich damals auch angefangen.

Aber Wir werden Sehen wohin das Führt, denn wie immer die Glaskugel Weiß mehr, und wie immer können Wir diese nicht Deuten ☺

Und da ich gerade dabei bin, plaudere ich mal aus meinem privaten Nähkästchen. In meinem doch recht kleine Umfeld Nutzen alle anderen Natürlich Windows. Die Wundern sich Logischerweise das ich Linux Nutze, einige Belächeln mich auch deswegen, aber das soll mir Egal sein. Ich mag Computer und ich mag Linux, das ist Fakt und nur das Zählt für mich.

Und während die einen mich Belächeln, kann ich z.B. über jemanden aus meiner Familie durchaus Lachen. Besagte Person Besitzt noch ein Laptop der nun inzwischen gute 7-8 Jahre alt ist.

Da war mal Vista vorinstalliert, später hat dann jemand aus diesem Bekanntenkreis (ich war es nicht) Windows 7 aufgespielt. Wenn man diesen Laptop hochfährt begrüßen einem dann nach dem Login 3 verschiedene Programme, die einem vorgaukeln das die Registry Infiziert sei oder es gäbe mehrer Infektionen, Klicken Sie hier um diese zu Beheben, Stichwort Scareware/Ransomware.

Und auf diesem Laptop wird Aktiv Onlinebanking und andere Passwortabhängige Tätigkeiten betrieben, Nein das ist kein Scherz, das ist die Bittere Traurigkeit. Es heißt dann nur, solange der Laptop Funktioniert, ist doch alles Gut. Das zählt schon unter grobe Fahrlässigkeit.

Vor etwa 4 Jahren durfte ich bei besagter Person die neue Fritz Box Anschließen und Einrichten (der andere hatte wohl keine Zeit, also musste ich herhalten). Nicht nur das ich mir Dumme Sprüche anhören musste als ich mich erst mal selber mit dem Gerät und dem Manual befassen musste, Nein meine Passwortvorschläge für den Login auf die Box oder für den WPA2 Schlüssel wurden Ignoriert, Die seien viel zu kompliziert hieß es.

Mir wurden dann andere Passwortvorschläge gemacht, und ja was soll ich Sagen, ich lasse dann mal mein Lieblingsbild Sprechen, Ich Denke damit ist dann klar was es für Passwörter waren. Und ich Denke mir nur, so Dumm kann man doch gar nicht sein.

Und ich bin mir ziemlich Sicher das diese Passwörter in diversen Passwortlisten zu Finden sind, bzw, wird das auch so sein, und das ist ein Typisches Beispiel für eine DAU. Und auch wenn es Distris wie Ubuntu oder Linux Mint gibt, die einen Wirlich Einfachen Einstieg in die Linux Welt ermöglichen, ist Linux trotzdem Nix für den DAU.

Es kann immer mal was Schief gehen, Hardware wird nicht erkannt, Fehler in der Softare treten auf etc. pp, und in diesem Moment weiß der DAU sich nicht zu Helfen, kommt dann hiereher, und ist in einigen Fällen beleidigt, wenn man Ihm die Lösung für seine Situation in Form eines Wiki Artikels präsentiert. Wo aber letztendlich die Lösung drin steht.

Aber wie gesagt ist nur meine persönliche Meinung, aber jeder der in Erwägung zieht Linux zu Probieren/Nutzen der sollte sich im klaren darüber sein das dies kein OS ist bei dem auf Fingerschnipp alle tadellos Läuft. Linux ist nicht wie Windows, das ist Fakt.

Vorkenntnisse und vor allem Eigeninitiative sollten dort vorhanden sein, ansonsten kommt dann der Frust, oder der Ärger das man nicht doch bei Windows geblieben ist. Allerdings beruht diese Aussage auf meinen Erfahrungen aus meinem Umfeld. Und ja ich bin mir Sicher das es auch unter den DAU's Ausnahmen gibt, man kann/sollte nicht alle in einem Topf werfen.

RamSpeicher

Anmeldungsdatum:
17. Juli 2009

Beiträge: 2508

TomLu schrieb:

Ich kriege immer nen Rappel, wenn ich lese, wie leichtfertig völlig anonyme PPA's empfohlen werden... alle kennen das PPA, aber niemand weiss, wo die sitzen, was die tun, wer was tut, welche Ziele bestehen, welche Namen verantwortlich sind. Ich befürchte, dass kann Linux mehr schaden, als ein paar Windows-Umsteiger.

Absätze verbessern die Leserlichkeit 😉

Auch hier möchte ich Dir zustimmen, denn auch diese Forum ist voll von Beiträgen von Nutzern die sich jedes PPA Installieren was nicht bei 3 auf dem Baum ist, und Wundern sich dann Warum die Updates Streiken.

Das kann man Ihnen aber nicht Verübeln denn Du hast es bereits gesagt, es beruht auf Mund zu Mund Propaganda, und der DAU Informiert sich nicht selber, und tappt dann erst mal in diese Falle. Nur wer gewarnt ist Erlebt keine bösen Überraschungen.

Thomas_Do Team-Icon

Moderator
Avatar von Thomas_Do

Anmeldungsdatum:
24. November 2009

Beiträge: 8808

Ich bin für die Entscheidungsfreiheit der Menschen. Ich versuche nicht Windowsnutzer zu Linux zu "bekehren", um in der Folge von einem besseren Softwareangebot zu profitieren. Im besten Fall weise ich gelegentlich auf die Alternative "Linux" hin. Genausowenig versuche ich potentielle Nutzer von Linux abzuraten, um die "Exklusivität" und geringe Verbreitung von Schadsoftware zu erhalten. Ich erkläre Umsteigewilligen aber schon, dass die Nutzung von Linux eine gewisse Einarbeitung erfordert und sich nicht alles 1:1 von Windows übertragen lässt.

Mein persönliches Interesse liegt in der Nutzung von Linux für mich. Und weil ich an der Entwickung der zugrunde liegenden Software nichts beigetragen habe, versuche ich z.B. durch Mithilfe hier, etwas für die Community zu tun.

user_unknown

Avatar von user_unknown

Anmeldungsdatum:
10. August 2005

Beiträge: 17630

dau48 schrieb:

Außerdem gibt es auch Antivirenprogramme für Linux und sie werden von sicherheitsbewussten Anwendern auch verwendet.

Ja, gibt es, und zwar für Linux das als reiner File- oder Mailserver betrieben wird um Windowsclients zu bemuttern und um Malware, die eben für diese Windowskisten geschrieben wurde vom File- oder Mailserver zu putzen.

Mit steigendem Marktanteil von Linux und steigendem Anteil von DAUs unter seinen Anwendern kann sich das jedoch eines Tages ändern.

Bedingt. Sicher spielt die Verbreitung des Systems eine Rolle, aber eine andere, wichtige Rolle spielt die Softwareinstallation aus betreuten Quellen. Dafür ist freie Software von zentraler Bedeutung. Ich installiere unter Linux nie eine Kopie die ich von einem Kumpel gezogen habe oder aus einer bunten Quelle, wo man sonst kostenpflichtige Software umsonst beziehen kann.

In punkto Sicherheit ist es folglich kontraproduktiv, wenn Linux (Ubuntu) Umsteigewillige, mit umsteigerfreundlichen Distris zum Wechsel animiert. Damit sind doch nicht alle Linux-Nerds einverstanden. Oder?

Nein. Wenn die Software frei bleibt und in Repositorien betreut wird, sehe ich da keinen Gefahrenzuwachs.

rleofield

Avatar von rleofield

Anmeldungsdatum:
14. September 2008

Beiträge: 798

Außerdem gibt es auch Antivirenprogramme für Linux und sie werden von sicherheitsbewussten Anwendern auch verwendet. Da es jedoch unter Linux sowohl deutlich weniger Angriffe als auch deutlich weniger Einfallstore gibt (Stichwort: ActiveX), sind Virenscanner unter Linux derzeit noch nicht so wichtig wie unter Windows.

Zudem wird Linux in der Regel eher von Menschen verwendet, die sich für Computer interessieren und Windows eher von Personen, denen die Technik hinter ihrer Spiele- und Outlook-Plattform gleichgültig ist. Die Neigung, allen schädlichen Unfug anzuklicken und zu installieren, ist in der ersten Gruppe deutlich geringer. Mit steigendem Marktanteil von Linux und steigendem Anteil von DAUs unter seinen Anwendern kann sich das jedoch eines Tages ändern.

Mir gehts um den fett markierten unteren Teil.

Was sollen sie denn sonst sagen?

Wird mit Linux die Computersicherheit allgemein besser, kann man das BSI dicht machen.

Keine Sorge. Ich habe schon für viele Leute Linux installiert, auch für Leute, die definitiv nur wenig Ahnung von Computern haben. Ich hab es noch nie erlebt, das einer dieser Leute sein Linux kaputt bekommen oder gar absichtlich zerstört hat.
Man muss einen Abend Einweisung machen, wie Linux tickt, mehr nicht.

Ein Gefahr sind die 'Computerversteher', die jahrelang Windows haben und alles ausprobierten, was es dort so gibt, jeden Trick kennen und glauben, etwas von Computern zu wissen.

Bei meinen Einführungsabendschulungen spreche ich direkt ein Verbot aus, solche Leute an einen Linux PC zu lassen. Sie machen diesen definitiv kaputt. Man kann auf die 'Computerversteher' verzichten, das ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen Umgang mit Linux.

Der 'Switch' im Kopf ist es, den macht man nicht so leicht, wenn man in den PC mit Windows viel Lebenszeit investiert hat.

Siehe dazu das Video von der Ubucon 2011, das was ich dort spontan sage, gilt heute noch.

https://www.youtube.com/watch?v=yvA4HIcqGq8 ab 12:30 - 15:00

Man kann über Sicherheit streiten, Linux ist nicht allgemein sicher (es geht im Video um den Downloadweg für Software, das Repo), es ist aber in wesentlichen Dingen besser abgesichert, als es ein Windows jemals sein kann.
Details spare ich hier, das sollte jeder wissen bzw. hier im Wiki nachschauen können.

Happy computing

rleofield

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Anmeldungsdatum:
18. Oktober 2016

Beiträge: 18245

Das kann man umgekehrt auch sagen. Ich wollte vor kurzem ein Windows 7 mit sudo apt update aktualisieren. Das sind komplett verschiedene Systeme, wer sich unter gut Linux auskennt kann von Windows null Ahnung haben.

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