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Grundsatzfrage: Canonicals Release-Strategie?

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Kein Ubuntu
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hiob10hiob

Anmeldungsdatum:
10. Mai 2008

Beiträge: 63

Moin Community,

Wie stellt ihr euch die Zielsetzung von den verschiedenen Ubuntu Versionen vor? Meiner Meinung nach gibt es für Personen, die mit ihrem Computer aktiv arbeiten keine optimale Lösung in der Ubuntu-Welt.

Ich möchte euch das mal kurz beschreiben: Angenommen ich bearbeite professionell Fotos oder Videos, dann erwarte ich zwangsläufig folgendes von meinem Betriebssystem:

  • Stabilität

  • aktuelle Anwendungen (Gimp,Kdenlive, bald Lightworks...)

Das aktuelle LTS Konzept kommt da IMHO nicht hin, da Anwendungen nicht aktualisiert werden.

Die Interim-Versionen haben zwar aktuellere Pakete, aber eine Neuinstallation alle 6 Monate kommt auch nicht in Betracht. Zudem sind die Pakete für Viele dennoch zu alt.

Dieses Problem hat IMHO auch der OTTO-Normalverbraucher, sprich meinem Freund, dem ich Ubuntu anstatt Windows auf seinem Rechner installiere. Auch er will aktuelle Anwendungen benutzen ohne was dafür tun zu müssen oder auf Stabilität / Benutzerfreundlichkeit zu verzichten. Selbstinstallierbare Backports via PPA sind auch nicht die ideale Lösung, da sie 1. nicht "offiziell" geprüft werden und somit keine Stabilität garantieren können und 2) viele Nutzer das nicht können und es doch nicht die Aufgabe der Nutzer ist ! Windows und Mac OS X vereinen ja "Stabilität" und aktuelle Programme auch, das kanns ja nicht sein. Seht ihr dieses Problem auch?

Gruß Raphael

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tomtomtom Team-Icon

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22. August 2008

Beiträge: 55572

hiob10hiob schrieb:

Meiner Meinung nach gibt es für Personen, die mit ihrem Computer aktiv arbeiten keine optimale Lösung in der Ubuntu-Welt.

Nun, ich kenne mindestens ein Dutzend Personen, die aktiv mit einer LTS-Version arbeiten.

Ich möchte euch das mal kurz beschreiben: Angenommen ich bearbeite professionell Fotos oder Videos, dann erwarte ich zwangsläufig folgendes von meinem Betriebssystem:

  • Stabilität

  • aktuelle Anwendungen (Gimp,Kdenlive, bald Lightworks...)

Das ist ein leichter Widerspruch. Aktuelle Anwendungen sind häufig direkt nach ihrem Release eben nicht stabil, da viele Bugs erst dann gefunden werden.

Das aktuelle LTS Konzept kommt da IMHO nicht hin, da Anwendungen nicht aktualisiert werden.

Die Interim-Versionen haben zwar aktuellere Pakete, aber eine Neuinstallation alle 6 Monate kommt auch nicht in Betracht.

Für Benutzer mit solchen Ansprüchen gibt es Rolling_Release-Distributionen.

Windows und Mac OS X vereinen ja "Stabilität" und aktuelle Programme auch, das kanns ja nicht sein.

Zeig mir mal die Paketverwaltung, die in Windows dafür sorgt. Denn Aufgabe des Benutzers ist es ja deiner Aussage nach nicht.

Seht ihr dieses Problem auch?

Naja, bei der Entscheidung für eine Distribution sollte man schon vor der Installation abklären, ob das Release-Modell für einen geeignet ist. Ist dies bei Ubuntu nicht der Fall, gibt es genügend Alternativen.

hiob10hiob

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
10. Mai 2008

Beiträge: 63

tomtomtom schrieb:

Das ist ein leichter Widerspruch. Aktuelle Anwendungen sind häufig direkt nach ihrem Release eben nicht stabil, da viele Bugs erst dann gefunden werden.

Sicherlich, du wirst mir aber zustimmen, dass man auf bestimmte Features einer neuen Version angewiesen sein kann oder diese die Arbeit erleichtern können. Da muss es IMHO zumindest die Möglichkeit geben aktuelle stabile Versionen von Anwendungen nutzen zu können, sie müssen ja nicht sofort verfügbar sein aber zumindest in absehbarer Zeit (1-4 Wochen).

Zeig mir mal die Paketverwaltung, die in Windows dafür sorgt. Denn Aufgabe des Benutzers ist es ja deiner Aussage nach nicht.

Der Apple App Store macht genau das. Der Windows Store, wie er auch heißen mag, macht vom Konzept das auch. Und selbst wenn nicht, wär das ja mal ein wahrer plus Punkt 😉

Naja, bei der Entscheidung für eine Distribution sollte man schon vor der Installation abklären, ob das Release-Modell für einen geeignet ist. Ist dies bei Ubuntu nicht der Fall, gibt es genügend Alternativen.

Das ist aber eine sehr lumpige Ausrede... Zumal sich Ubuntu immer weiter zu dem "Standard" Linux für Anwender entwickelt. Siehe Steam für Ubuntu, Lightworks für Ubuntu angekündigt. Sie ist auch die Distribution, die meisten verbreitet und wohl am leichtesten zu bedienen ist. Wir sind ja hier auch in einem Ubuntu-Forum und da kann man wohl auch mal Verbesserungswünsche ansprechen ohne gleich weiter geschickt zu werden :/

HaCeMei Team-Icon

Anmeldungsdatum:
2. August 2010

Beiträge: 2269

Die Diskussion liegt ja in der Luft, nämlich ob es im Zweijahres-Zyklus LTS-Versionen gibt, und in den Phasen dazwischen "Rolling Release" (aus meiner Sicht klingt das interessant).

Tendenzen dafür: http://www.linux-magazin.de/NEWS/Ubuntu-will-Rolling-Release-werden

Shuttelworth "not convinced": http://www.markshuttleworth.com/archives/1228

Gruß, HaCeMei

Edit: M. Sh.'s Meinung zu Rolling relaeses steht im letzten Abschnitt, er scheint auf mehr als 2 Releases pro Jahr zu zielen (wie viele?)

glasenisback

Avatar von glasenisback

Anmeldungsdatum:
20. November 2011

Beiträge: 1603

tomtomtom schrieb:

Nun, ich kenne mindestens ein Dutzend Personen, die aktiv mit einer LTS-Version arbeiten.

Kannst mich hinzufügen. Ich bin das erste Mal seit Jahren wirklich 100% glücklich mit einer LTS-Version und verspüre nur hin und wieder den Drang auf eine Nicht-LTS-Version zu aktualisieren.

Das ist ein leichter Widerspruch. Aktuelle Anwendungen sind häufig direkt nach ihrem Release eben nicht stabil, da viele Bugs erst dann gefunden werden.

So einfach ist die Situation auch wieder nicht bzw. du benutzt das typische Debian-Argument. Ich setze z.B. viel lieber GIMP 2.8 als 2.6 ein und auch LibreOffice 4.0 hat sich für mich stabiler und bugfreier als 3.5 oder 3.6 erwiesen.

Nur weil ein Programm alt ist, ist es noch lange nicht fehlerfrei. Dazu gehört nämlich auch eine Pflege und nicht jedes Programm wird gleichermaßen in den älteren Versionen gepflegt. Gerade bei den großen Desktopumgebungen (Vor allem KDE) ist es sehr häufig besser immer die aktuellste Version einzusetzen, da diese in der Regel fehlerfreier funktionieren als die älteren Versionen. So hoffe ich z.B. immer noch darauf, dass sich Canonical erbarmt und Evolution 3.4 aus Ubuntu 12.10 nach Ubuntu 12.04 zurückportiert.

Gerade Kwin strotzte in der Vergangenheit nur so von Bugs und man war als Anwender immer gut beraten, auf die jeweils neueste KDE-Version zu aktualisieren um dessen Bugs loszuwerden. Denn die KDE-Entwickler sind nicht gerade berühmt dafür, ältere KDE-Versionen weiterzupflegen. Diese Arbeit überlassen sie den Distributionen und diese sind damit, meiner Meinung nach, mehrheitlich überfordert bzw. nicht genug qualifiziert.

Das aktuelle LTS Konzept kommt da IMHO nicht hin, da Anwendungen nicht aktualisiert werden.

Das stimmt nicht. So wurde z.B. der komplette X11-Stack und der Kernel aus Ubuntu 12.10 nach Ubuntu 12.04 zurückportiert. Es sieht im Moment eher danach aus, als ob Canonical die goldene Regel nur Bugfixes anzubieten, ausweichen will. Mir wäre es nur recht.

Gerade hinsichtlich der Unterstützung externer Programme, fährt man mit der LTS-Version im Moment am Besten, da Canonical es mit dieser Version geschafft hat ein relativ rundes Produkt abzuliefern, welches von vielen externen Entwicklern gerne eingesetzt wird. Fünf Jahre Support für eine Desktop-Distribution die auch auf Endanwender ausgerichtet ist, bietet sonst keine andere Distribution. Natürlich muss Canonical erst einmal beweisen, dass sie fähig sind die fünf Jahre auch durchzuhalten. Im Moment sieht die Situation für Ubuntu 12.04 aber sehr gut aus. Alleine schon deshalb weil Valve diese als Referenzdistribution für Steam ausgewählt hat.

Die Interim-Versionen haben zwar aktuellere Pakete, aber eine Neuinstallation alle 6 Monate kommt auch nicht in Betracht.

Und ich dachte immer, man kann Ubuntu alle sechs Monate per Paketmanager auf die neueste Version aktualisieren.

hiob10hiob

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
10. Mai 2008

Beiträge: 63

GIMP 2.8 als 2.6 ein und auch LibreOffice 4.0

Das seh ich auch so 😉 Aber hast du die neuen Versionen automatisch über den Paketmanager bekommen?

z.B. der komplette X11-Stack und der Kernel aus Ubuntu 12.10 nach Ubuntu 12.04 zurückportiert. Es sieht im Moment eher danach aus, als ob Canonical die goldene Regel nur Bugfixes anzubieten, ausweichen will. Mir wäre es nur recht.

Vollkommen deiner Meinung und IMHO der einzig richtige Weg!

Nur wie kriegen wir Canonical dazu, in Zukunft LTS Versionen wie die "wahren Versionen" zu behandeln und diese vernünftig mit aktuelleren Userland Apps zu versorgen?

tomtomtom Team-Icon

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Anmeldungsdatum:
22. August 2008

Beiträge: 55572

hiob10hiob schrieb:

Das ist aber eine sehr lumpige Ausrede...

Das ist keine Ausrede, sondern eine Tatsache. 😛

Es gibt nunmal verschiedene Distributionen mit verschiedenen Ausrichtungen, und die von dir gewünschte ist eben nicht die von Canonical gewählte.

diesch Team-Icon

Avatar von diesch

Anmeldungsdatum:
18. Februar 2009

Beiträge: 5072

hiob10hiob schrieb:

Sicherlich, du wirst mir aber zustimmen, dass man auf bestimmte Features einer neuen Version angewiesen sein kann oder diese die Arbeit erleichtern können. Da muss es IMHO zumindest die Möglichkeit geben aktuelle stabile Versionen von Anwendungen nutzen zu können, sie müssen ja nicht sofort verfügbar sein aber zumindest in absehbarer Zeit (1-4 Wochen).

Prinzipiell ist das über die Apps im Software Center möglich. Der Autor (oder sonst jemand) muss die Prtogrammer halt dort zur Verfügung stellen.

Für Programme mit vielen Abhängigkeiten ist das in der Praxis nicht wirklich sinnvoll, da sind PPAs sinnvoller

Naja, bei der Entscheidung für eine Distribution sollte man schon vor der Installation abklären, ob das Release-Modell für einen geeignet ist. Ist dies bei Ubuntu nicht der Fall, gibt es genügend Alternativen.

Das ist aber eine sehr lumpige Ausrede...

Nein. Es gibt mehrere Konzepte, wie man mit Updates umgehen kann, und keine Distribution kann alle davon unterstützen. Es ist daher schon sinnvoll, sowas bei der Wahl der Distribution zu beachten.

Wir sind ja hier auch in einem Ubuntu-Forum und da kann man wohl auch mal Verbesserungswünsche ansprechen ohne gleich weiter geschickt zu werden :/

Hier liest halt vermutlich niemand mit, der irgendetwas ändern könnte.

Auf der Mailinglist ubuntu-devel wird moemtan darüber diskutiert, das Release-Konzept für Ubuznjtu zu ändern.

glasenisback

Avatar von glasenisback

Anmeldungsdatum:
20. November 2011

Beiträge: 1603

diesch schrieb:

Prinzipiell ist das über die Apps im Software Center möglich. Der Autor (oder sonst jemand) muss die Prtogrammer halt dort zur Verfügung stellen.

Für Programme mit vielen Abhängigkeiten ist das in der Praxis nicht wirklich sinnvoll, da sind PPAs sinnvoller

Das Softwarecenter ist eigentlich nichts anderes als eine aufgehübschte PPA-Verwaltung. Wenn man dort ein Programm installiert, dass nicht in den normalen Paketquellen vorhanden ist (z.B. eines der vielen kommerziellen Spiele), wird ein zusätzliches privates PPA eingerichtet, dass nur für dieses Programm zuständig ist. "Privat" deshalb, weil man auf dieses nur mit einer Login/Passwort-Kombination Zugriff hat, welche automatisch generiert und in der Paketquellendatei eingetragen wird.

pitt-admin

Anmeldungsdatum:
11. Juli 2010

Beiträge: 1875

hiob10hiob schrieb:

GIMP 2.8 als 2.6 ein und auch LibreOffice 4.0

Das seh ich auch so 😉 Aber hast du die neuen Versionen automatisch über den Paketmanager bekommen?

ja, über speziell eingebundene ppa. Bei mir LibreOffice und eben Gimp.

eider

Anmeldungsdatum:
5. Dezember 2009

Beiträge: 6274

Ich möchte ein stabiles System, dessen Bugs ausgebessert werden und das ich möglichst lange ohne Upgrade/Neuinstallation benutzen kann.

Wenn was auch immer zwei Jahre alt und ausgereift ist, kommt es mir nicht alt vor. Noch neuere Features interessieren mich meistens nicht oder stören mich (z.B. "Social Network" - Kram der letzten Jahre). Wenn sie mich doch interessieren, verzichte ich trotzdem gern auf sie zugunsten eines stabilen Systems.

Das eigentlich Interessante liegt für mich in den Inhalten, die sich erschließen und bewegen lassen und in wachsender Kompetenz bei der Anwendung - bei alledem gibt es auch ohne "Rolling Release" praktisch unendliche Betätigungsfelder. Denen kann ich mich entspannt widmen in der Vorstellung, irgendwann im Sommer 2014 auf die nächste LTS zu aktualisieren, falls ich möchte. Mir kommt das ganz schön früh vor... ☺

gendjaral

Avatar von gendjaral

Anmeldungsdatum:
11. August 2012

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hiob10hiob schrieb:

Angenommen ich bearbeite professionell Fotos oder Videos, dann erwarte ich zwangsläufig folgendes von meinem Betriebssystem:

  • Stabilität

  • aktuelle Anwendungen (Gimp,Kdenlive, bald Lightworks...)

"Annahme" bestätigt. Ergebnis: Meinungsmache! Betriebssystem != Programm für Gimp u. Co. KG

hiob10hiob schrieb:

Das aktuelle LTS Konzept kommt da IMHO nicht hin, da Anwendungen nicht aktualisiert werden.

Werden sie nicht? 😮 Gerade noch einmal nachgesehen, wurden sie doch... 😀 Du kennen Unterschied zwischen Update u. Upgrade?

hiob10hiob schrieb:

... aber eine Neuinstallation alle 6 Monate kommt auch nicht in Betracht.

Aha? Zuviel Zeit mit MS Systeme verbracht? Guck mal da: Upgrade

hiob10hiob schrieb:

Zudem sind die Pakete für Viele dennoch zu alt.

Welche Pakte für wen? Sag ganz schnell ohne zu spicken welche Funktionen du bspw. in Gimp 2.6 vermisst... und nicht spicken! 😉

hiob10hiob schrieb:

Dieses Problem hat IMHO auch der OTTO-Normalverbraucher, sprich meinem Freund, dem ich Ubuntu anstatt Windows auf seinem Rechner installiere. Auch er will aktuelle Anwendungen benutzen ohne was dafür tun zu müssen oder auf Stabilität / Benutzerfreundlichkeit zu verzichten.

Klingt wie im "Sex-Aufklärungs-Forum". Schnell den imaginären Freund vorschieben und eine "Konkurrenz Situation" mit Windows erzeugen. Das deine vergleiche alles andere als sachlich sind, merkste selber oder? Du suchen Setup.exe Konzept? Auch diesen Weg könnte man beschreiten. Als Prof. Foren-Tipper will ich aber gerade auch nichts tun müssen und verzichte zugunsten einer besseren Lesbarkeit auf weitere Hinweise.

hiob10hiob schrieb:

Selbstinstallierbare Backports via PPA sind auch nicht die ideale Lösung, da sie 1. nicht "offiziell" geprüft werden und somit keine Stabilität garantieren können und 2) viele Nutzer das nicht können und es doch nicht die Aufgabe der Nutzer ist !

Wessen Aufgabe ist es dann? Die des Personal Bimbos? Und wer bitte prüft und "garantiert" denn "Offiziell" die Windows/Mac Version? Und, prüfst du die Setup.exe nach dem Download mittels md5sum?

hiob10hiob schrieb:

Windows und Mac OS X vereinen ja "Stabilität" und aktuelle Programme auch, das kanns ja nicht sein. Seht ihr dieses Problem auch?

Ja, ich sehe dein Problem. Du suchst einen Weg, Anwendungen auf die gleiche Art und Weise zu installieren wie dies unter Windows seit Jahren Notgedrungener Weise notwendig war. Richtig traurig finde ich aber erst, dass du nicht in der Lage bist die Vorteile eines Paketmanagers zu sehen. Mehr sogar... du traust dich "App-Stores" mit einem Paketmanager zu vergleichen... - Frechheit! Unabhängig dessen, dass es den "Installer-Weg" tatsächlich gäbe (was glaubst du wie die ersten Linux-Distributionen aussahen?), wird auch unter Win/Mac in 5-10 Jahren der Default-Weg ein anderer sein. Das Stichwort "Stores" viel ja bereits öfter. Da du dich aber um nichts kümmern möchtest, befinde ich es eh für sinnlos dir die kommenden (Datenschutzrechtlichen) Probleme jener Stores zu offerieren.

k1l

Avatar von k1l

Anmeldungsdatum:
22. September 2006

Beiträge: 1253

es wurde diese Woche entschieden, dass es bei den Releases ein paar Änderungen gibt: http://ubottu.com/meetingology/logs/ubuntu-meeting/2013/ubuntu-meeting.2013-03-18-21.01.moin.txt

Die LTS Releases werden ausgebaut und erhalten mehr Aktualisierungen und sollen die 1. Wahl für normale Benutzer werden. Die LTS hat ja jetzt vorher schon Kernel Updates bekommen: https://wiki.ubuntu.com/Kernel/LTSEnablementStack

Die Interim Releases bekommen nur noch 9 Monate Support. Gerade die Entwicklerversionen sollen im Fokus dieses Zweigs liegen und sehr aktuelle Software ermöglichen. Allerdings sind diese Entwicklerversionen nicht für normale Nutzer gedacht. Die normalen Interim Releases haben dann aber den Nachteil des erzwungenem Upgrade alle 6 Monate.

In meinen Augen solltest du die LTS nutzen. Für die wenigen Programme für die man zwingend ein Update braucht kann man sich ein PPA für dieses Programm suchen, wenn es die Aktualisierung nicht von Ubuntu selbst gibt. Gerade wenn man auf Stabilität Wert legt ist die Entscheidung für LTS eigentlich schon gefallen.

pitt-admin

Anmeldungsdatum:
11. Juli 2010

Beiträge: 1875

Hallo

Das hier:

Das ist ein leichter Widerspruch. Aktuelle Anwendungen sind häufig direkt nach ihrem Release eben nicht stabil, da viele Bugs erst dann gefunden werden.

Widerspricht sich doch

Für Benutzer mit solchen Ansprüchen gibt es Rolling_Release-Distributionen.

RR sind nicht stabil da = siehe Satz oben.

Gruß

drtri

Anmeldungsdatum:
9. Dezember 2012

Beiträge: 619

Hinsichtlich der "persönlichen Politik" der Aktualisierung orientiere ich mich auch an Windows-Konzepten:

Eine mit der Hardware harmonierende LTS als Unterbau und die aktuell zu haltenden Anwendungen selbst installieren und über die von diesen mitgebrachten Tools aktualisieren.

Bei mir: OpenOffice, Firefox, Thunderbird, Opera und einige andere eher spezielle Dinge, die sich in den Ubuntu-Repos ohnehin nur in Uraltversionen finden (z.B. Calibre).

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