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ArchLinux??

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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19. September 2006

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StyLopath hat geschrieben:

Was wolvieh sagen wollte ist dass Arch nicht Arch wäre wenn alles automatisch ginge (dann wäre es imho ubuntu 😉 ).

Oh, warte mal... ich kuck mal eben was ich geschrieben habe...
Jep, du hast recht. Alles automatisieren. Das will ich. Oder vielleicht doch einfach nur ein Partitionierungstool, bei dem man kein Handbuch braucht um es zu bedienen?

Es gibt aber auch immer wieder Leute, die meinen, es müsse möglichst umständlich sein... was schwachsinn ist.
Es ist gut und sinnvoll, dass man sich bei der Installation mit den config-files auseinandersetzen muss, weil man wissen sollte, was man da eingetragen hat, um später das System zu konfigurieren.
Mit cfdisk muss und werde ich mich nach der Installation aber glücklicherweise nie mehr beschäftigen müssen.
StyLopath hat geschrieben:

Zu der Frage nach config files:
Man sollte in der /etc/rc.conf die richtige Sprache und Zeitzone einstellen. Der Rest muss imho nicht angefasst werden (locales werden automatisch generiert, der rest läuft mit standardeinstellungen).

Nein, man muss eben auch noch in der /etc/hosts seinen hostname aus der rc.conf eintragen.

StyLopath

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Nein, man muss eben auch noch in der /etc/hosts seinen hostname aus der rc.conf eintragen.

Das kann man später machen. Macht u.U. sogar sinn, da man bei Verwendung von Netcfg in verschiedenen Profilen verschiedene Hostnames einträgt und im Nachhinein nurnoch diese eintragen muss.

Zumindest läuft erstmal alles. Der Ottonormaluser wird einfach feststellen dass seine DE manchmal stockt (eben dann wenn deR Hostname nicht aufgelöst werden kann).
Das System selber, sowie x, office und ein Browser/IM-Client laufen auch ohne den Hostname in /etc/hosts.

Jep, du hast recht. Alles automatisieren. Das will ich. Oder vielleicht doch einfach nur ein Partitionierungstool, bei dem man kein Handbuch braucht um es zu bedienen?

Was ist an der Benutzung der Preiltasten + Enter so schwierig? Oder anders gefragt: Welche Vorteile außer eyecandy (falls man das so nennen kann) bringt der vollgrafische Partitionierer von Ubuntu?
abgesehen davon dass er sehr häufig abstürzt (vor allem wenn man nach der auswahl der partitionen nochmal einen schritt zurück geht um etwas zu ändern) ist die Schwierigkeit bei beiden gleich - Das schwierige für den Einsteiger ist nicht den richtigen Button zu finden sondern erstmal herauszufinden was /, /Home/ , /media und swap sind und wie man sein System am besten formatiert.

Da kann es eine noch so einfache GUI geben, der Anfänger wird Probleme haben.
Das einzig wirklich anfängerfreundliche ist die automatische Partitionierung, die ich persönlich aber nur einsteigern mit leeren Platten empfehlen würde - Wenn man die falsche Partition platt macht heißt es wieder "Datenverlust durch linux"

Es gibt aber auch immer wieder Leute, die meinen, es müsse möglichst umständlich sein... was schwachsinn ist.

Schon das zweite mal dass du diese Behauptung in dem Raum stellst (oder zumindest implizierst) ohne sie zu begründen/belegen. Ein ncurses basierter Installer mit einem ncurses-basierten Partitionierungstool (welches wenigstens _wirklich_ stabil ist) und einer Struktur die mich entscheiden lässt wann (im Verlauf der Installation) ich welche Einstellung tätige, mir aber dennoch eine Reihenfolge (indirekt) vorschlägt ist für mich (und scheinbar nicht nur für mich) das optimum.

Auch empfinde ich die Klare Struktur des Installers als erleichternd, er wirkt so deutlich übersichtlicher (und leichter zu bedienen) als der einer manchen anderen Distribution.

Wenn jemand einen tollen grafischen installer (von einer LiveCD, versteht sich) und gparted will dann sollte er faunOS, Ubuntu oder Debian wählen (nur zur Info: FaunOS basiert auf Arch - ist quasi Arch mit grafischem Installer und liveCD).

MfG

PS: In meinem vorherigen Post habe ich absichtlich maßlos übertrieben - Das sollte eine Antwort auf deinen Post sein indem du es mit Wolviehs aussagen genauso getan hast. Ich hätte eigentlich von dir erwartet dass du dies erkennst 😉

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StyLopath hat geschrieben:

Was ist an der Benutzung der Preiltasten + Enter so schwierig? Oder anders gefragt: Welche Vorteile außer eyecandy (falls man das so nennen kann) bringt der vollgrafische Partitionierer von Ubuntu?

Hab ich irgendwo was von Ubuntu oder auch nur grafisch geschrieben?
Das nonplusultra in sachen Partitionierer bei der Installation ist IMHO schon mit dem aus der nicht-grafischen Installation von Debian (oder Alternate von Ubuntu) erreicht.
Intuitiv zu bedienen und viel falsch machen kann man auch nicht.

StyLopath

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Das nonplusultra in sachen Partitionierer bei der Installation ist IMHO schon mit dem aus der nicht-grafischen Installation von Debian (oder Alternate von Ubuntu) erreicht.

Da stimme ich zu. Ich verstehe aber nicht was der riesen unterschied zu cfdisk sein soll, dass für dich scheinbar als unbedienbar (bzw erst nach studium des handbuchs) gilt.

Oder geht es dir darum dass man durch die Partitionierung nicht geführt wird?

MFG

Skittles

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so viel schwerer ist der von Arch aber auch nicht, ist halt nur Englisch, wenn ich mich recht erinnere. Arch ist nunmal keine klassische Einsteigerdistro, also kann man schon erwarten, dass der Benutzer die Partitionierungsbasics raus hat.

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StyLopath hat geschrieben:

Da stimme ich zu. Ich verstehe aber nicht was der riesen unterschied zu cfdisk sein soll, dass für dich scheinbar als unbedienbar (bzw erst nach studium des handbuchs) gilt.

Also mir ging es nie darum, dass cfdisk unbedienbar wäre o.ä. – die Bedienung ist aber schlicht und ergreifend nicht intuitiv.
Mehr als "der status quo ist in der Hinsicht verbesserungswürdig" wollte ich sowieso nicht sagen. Nur dass dann gleich wieder mit grafischer Installer, automatische Daemons und hastenichgesehen um sich geschmissen wird, weil man das mal äußert, geht mir gegen den Strich.

StyLopath

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26. Juni 2006

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Also mir ging es nie darum, dass cfdisk unbedienbar wäre o.ä. – die Bedienung ist aber schlicht und ergreifend nicht intuitiv.

Oder vielleicht doch einfach nur ein Partitionierungstool, bei dem man kein Handbuch braucht um es zu bedienen?

Wenn man die Basics raus hat was partitionieren angeht (und die braucht man schließlich selbst bei Windows), braucht man kein Handbuch. Ist auch egal. Aber ich hoffe du verstehst jetzt wie ich darauf komme dass es für dich "erst nach Studium des Handbuchs" bedienbar sei.

Nur dass dann gleich wieder mit grafischer Installer, automatische Daemons und hastenichgesehen um sich geschmissen wird, weil man das mal äußert, geht mir gegen den Strich.

Klar, würde es mir auch (vor allem da ich ja weiß dass du es nie so gemeint hast).
Allerdings warf ich in dieser Hinsicht nicht den ersten Stein 😉

Ja genau, diese Pakete sind ja schon schlimm genug, damals haben wir noch alles selber kompiliert!

In etwa gleiches Niveau? 🙄

Das war so ziemlich das gleiche.

Ich habe dieses Zitat auch in meinem "Eingangspost" angeführt, in der Hoffnung dass du verstehst dass ich das:

Ja genau, diese Einstellungen sind sowieso blödsinn. Ist doch besser wenn der Benutzer garnicht erst weiß dass er irgendwas einstellen kann. Wenn nicht alles OOTB läuft soll er halt windows benutzen.

nicht schreibe weil ich denke dass du strikt gegen jede frei konfigurierbare Distribution bist, sondern um dich darauf hinzuweisen was du gerade geschrieben hast.
Nichts für ungut.

MfG

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StyLopath hat geschrieben:

Allerdings warf ich in dieser Hinsicht nicht den ersten Stein 😉

Hab ich auch nicht behauptet (und auch nicht so gesehen). ☺

wolvieh

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17. Februar 2007

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Genau wie die Kommentare in der rc.conf das File intuitiv bedienbar machen, macht das Manual von cfdisk cfdisk intuitiv bedienbar. Ohne Dokumentation wär' ich bei der Installation komplett aufgeschmissen gewesen.

Aber egal, das Partitionierungstool auf der Alternate von Ubuntu ist wirklich gut, jedoch meiner Erfahrung nach nicht so stabil wie cfdisk.

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StyLopath hat geschrieben:

Wenn man die Basics raus hat was partitionieren angeht (und die braucht man schließlich selbst bei Windows), braucht man kein Handbuch.

Also dass man den HexCode des Partitionstyps aus einer Tabelle heraussuchen muss und dann den eingeben ist ziemlich einzigartig...

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19. September 2006

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wolvieh hat geschrieben:

Genau wie die Kommentare in der rc.conf das File intuitiv bedienbar machen, macht das Manual von cfdisk cfdisk intuitiv bedienbar.

Das ist ein Widerspruch in sich. Intuitiv bedeutet, dass man etwas unmittelbar – ohne überhaupt irgendwas externes zu rate gezogen zu haben – verstehen und bedienen kann.

wolvieh

Anmeldungsdatum:
17. Februar 2007

Beiträge: 431

Dann sind die Kommentare auch ein Widerspruch.
Aber das sind Haarspaltereien...

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19. September 2006

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wolvieh hat geschrieben:

Dann sind die Kommentare auch ein Widerspruch.

Ich glaube auch nicht, dass jemand die rc.conf ernsthaft als intuitiv bezeichnen wollte.

Ich denke dir ist nicht ganz klar, dass der Begriff "intuitiv" an sich erstmal wertfrei ist.
Die rc.conf ist es nicht – trotzdem kritisiere ich das nicht.
Die Partitionierung während der Installation von Arch ist es auch nicht – das, meine ich, kann (sollte?) man verbessern.

StyLopath

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26. Juni 2006

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Also dass man den HexCode des Partitionstyps aus einer Tabelle heraussuchen muss und dann den eingeben ist ziemlich einzigartig...

Stimmt, ist bei Arch aber nicht notwendig da man sich bei der Partition als solche (also im cfdisk) nicht mit den Dateisystemen auseinandersetzt. Das macht deR Installer danach (er fragt ganz lieb welche Partition wo einghängt werden soll, mit welchem Dateisystem etc).

Aber stimmt, _eigentlich_ war das ja so eine Sache bei cfdisk, die ich sehr sehr komisch (und unpraktisch) fand (allerdings hatte ich das schon vollkommen vergessen/verdrängt 😀) . Bei der Arch-Installation fällt das aber glücklicherweise weg ☺

@Wolvieh: Intuitiv ist z.B. der GUI-Installer von Ubuntu (abgesehen von der Partitionsroutine) , da man sofort weiß was man wählen soll. Das erreicht man z.b. durch nur wenige Fragen pro Seite (z.b. "nur" Zeitzone und uhrzeit), gut sichtbare und eindeutig beschriebene Schaltflächen und einen Klaren Ablauf.

Die Partitionsroutine lasse ich mal draußen weil sie die Basics benötigt. Die automatische PArtitionierung hingegen ist auch absolut intuitiv (falls sie funktioniert - habe es noch nie getestet).

MfG

P.S: Das Gegenteil von intuitiv ist VI, aber das heißt ja nicht automatisch dass es schlecht ist. 😉

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StyLopath hat geschrieben:

Das Gegenteil von intuitiv ist VI

😀 😀