Nunja, erstmal ein Vorwort.
Bin gerade umgezogen, und hatte mir Arch zerschossen (dateisystem im eimer).
Da ich überhaupt keine Zeit hatte (und das einrichten von Arch dauert bei mir normalerweise schon eine weile) habe ich Ubuntu draufgepackt.
Dabei muss ich erwähnen dass ich 7.10 schon für sehr gelungen halte! Lief echt super (bis auf lange Startzeiten...)!
für die eine Woche hat's auch gereicht, aber letzte Nacht habe ich wieder Arch draufgepackt. Ging schneller als ich dachte, allerdings habe ich mal wieder alles anders gemacht.
Vorher hatte ich ein EXTREM leichtes System. Kein HAL, kein DBUS (brauchen beim Start recht lange da sie concurrent [also mit @ davor] nicht verlässlich starten), kein AVAHI, kein dhcdbd, kein Networkmanager - nix halt!
Nur @slim @cron, @alsa, @laptop-mode, network.
WLAN etc lief alles über network-profiles (also netcfg), was nebenbei sehr geil funktioniert.
Als Oberfläche hatte ich fluxbox was entsprechend konfiguriert war und mit einer menge scripts (z.B. das einhängen von externen festplatten etc über pmount) und shortcuts auch gut bedienbar war.
Auf alt+F12 war z.b. der Befehl "sudo netcfg --menu" eingebunden, der mir im Terminal ein das netcfg-menu anzeigte (ncurses). Dank visudo natürlich ohne lästige PAsswortabfrage (ist zwar ein Sicherheitsrisiko aber das nahm ich in Kauf).
So konnte ich natürlich die rc-files gut anpassen. Große Teile des scripts werden z.b. garnicht erst ausgeführt (z.b. LVM spezifische etc, da ist einfach ein IF davor). Diese habe ich entfernt. Dann habe ich die wartezeiten nach den Kill-Signals (5 auf 3, 2 auf 1) verändert. Den teil bei "find any remaining daemons and shut them down in reverse order" habe ich auch eingespart, sowie diverse andere sektionen die ich nicht (mehr) brauchte.
"Deactivating Swap" läuft nicht als statt busy und wird mit "&" im Hintergrund weitergeführt.
Alles in allem war es das meist angepasste und schnellste System was ich je hatte (hatte ja teile auch selbstkompiliert mit O3 flags und den Kernel erleichtert etc).
Nun aber zurück zu der Geschichte: Da ich nie alles gleich mache habe ich diesmal wieder einen "kompletten" Desktop eingerichtet (sprich KDEmod mit knetworkmanager und dem Vollen Programm- Sogar erstmalig splashy).
Habe auch noch keine Anpassungen momentan gemacht, muss euch da also erstmal enttäuschen- Allerdings habe ich schon wieder Lust darauf, war doch der Grund für die ganze Misere (also warum Arch temporär durch ubuntu ersetzt wurde) der Umstieg von ext3 auf JFS, also auch der Spieltrieb.
Dieser ist jetzt erstmal mit so manchen Umstellungen beschäftigt- So musste ich merken dass mein bisheriger Arch-Mirror seit mittlerweile einem Monat nichtmehr gesynct wurde (tu-chemnitz)- Ich hatte mich schon aufgeregt warum 64bit-packages so spät kommen.
Heute gemerkt und jetzt kamen erstmal netcfg2,pacman3.1 etc- also wieder was neues zu entdecken.
Jedem der sich die shutdown-files anpassen will empfehle ich sie einfach anzuschauen (sind echt nicht schwer aufgebaut) und ggf zu probieren. Wenn man sich das system zerschossen hat kann man ja immernoch mit einer livecd booten (arch installcd reicht dafür) und die datei austauschen (vor anpassungen einfach ein "cp /etc/rc.shutdown /etc/rc.shutdown.backup" oder so).
Bei arch kann man ohnehin das meiste über try and error lernen - selbst ein zerschossenes udev lässt sich mit livecd, chroot und mkinitcpio schnell beheben.
Mein Tipp einfach: Immer eine Arch installer CD bereithalten (ganz wichtig: In der richtigen Architektur!!! Hatte mal 64bit installiert und nur 32bit-cds da- dann geht kein chroot- die hölle!) und die Angst vorm kaputten System ablegen. Dann hat man auch keine Angst mehr irgendwas zu probieren und lernt ganz von Allein.
Gerade Arch ist doch extrem überschaubar ( heißt /etc ist überschaubar 😉 ) ☺
MfG
P.S: Hier nutzen doch so viele KDEMOD: Was könnt ihr mir für Themes,KWIN-Dekos etc empfehlen? Ich finde den look irgendwie.... störend.
*EDIT* scheiiii****, was habe ich denn da für einen Roman geschrieben!?? Sorry, stehe unter dem einfluß von Medikamenten *undweg*