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X-Plattform Ebook-Reader für Ubuntu, IOS, Android

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 22.04 (Jammy Jellyfish)
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recon

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15. Oktober 2021

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hallo, da Calibre sowie FB-Reader nur Clouds, wie Dropbox, Google und OneDrive anfragen + suboptimale UIs haben:

kennt jemand einen x-platform-Ebook-Reader, bei dem

  • die Lesezeichen und Markierungen auf IOS und Ubuntu synchronisiert werden und der

  • nicht auf eigentümergeführte Clouds fokussiert ist?

Noch besser wäre, wenn auch Android und Windows unterstützt werden. Ubuntu Touch kann man ja vergessen, wie es leider aussieht.

Wäre vielleicht schön, wenn man das für EBOOX oder so entwickeln könnte.

Steve_

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10. März 2023

Beiträge: 599

Ich hoffe du bist mittlerweile mit Calibre klar gekommen, denn ein bessere Crossplattform gibt es nicht.

recon

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15. Oktober 2021

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wie soll ich denn mit Calibre klar kommen, wenn es die Nutzer zu GOogle, Dropbox & Co zwingen will?

shiro Team-Icon

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20. Juli 2020

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recon schrieb:

wie soll ich denn mit Calibre klar kommen, wenn es die Nutzer zu GOogle, Dropbox & Co zwingen will?

Deine Antwort besagt leider, dass du dich mit calibre noch nicht auseinander gesetzt hast/willst.

Wenn du das Paket "calibre" via "apt" installiert hast, wirst du sicher feststellen, dass es z.B. das Programm "ebook-viewer" gibt. Du brauchst bei Calibre keine Cloud. Alle Daten liegen in deinem von dir definierten lokalen Verzeichnis.

PS: Wenn du es etwas spartanischer haben willst, kannst du einen pdf-Reader wie "mupdf" (sudo apt-get install mupdf) nutzen. Den kannst du mit den Tasten wie in "less" oder "vi" bedienen und musst nicht die Maus zur Hilfe nehmen. Den "MuPdfViewer" gibt es auch unter Android. Der eBook-Reader "Lithium" unter Android ist auf "muPdf" aufgebaut. Ob es die Tools unter IOS gibt weiß ich nicht. Allerdings wirst du, wenn du schon Probleme mit Google und Dropbox hast die Apple Produkte erst recht fürchten.

recon

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15. Oktober 2021

Beiträge: 166

shiro schrieb:

recon schrieb:

wie soll ich denn mit Calibre klar kommen, wenn es die Nutzer zu GOogle, Dropbox & Co zwingen will?

Deine Antwort besagt leider, dass du dich mit calibre noch nicht auseinander gesetzt hast/willst.

Wenn du das Paket "calibre" via "apt" installiert hast, wirst du sicher feststellen, dass es z.B. das Programm "ebook-viewer" gibt. Du brauchst bei Calibre keine Cloud. Alle Daten liegen in deinem von dir definierten lokalen Verzeichnis.

PS: Wenn du es etwas spartanischer haben willst, kannst du einen pdf-Reader wie "mupdf" (sudo apt-get install mupdf) nutzen. Den kannst du mit den Tasten wie in "less" oder "vi" bedienen und musst nicht die Maus zur Hilfe nehmen. Den "MuPdfViewer" gibt es auch unter Android. Der eBook-Reader "Lithium" unter Android ist auf "muPdf" aufgebaut. Ob es die Tools unter IOS gibt weiß ich nicht. Allerdings wirst du, wenn du schon Probleme mit Google und Dropbox hast die Apple Produkte erst recht fürchten.

ich nutze derzeit Ubuntu, IOS und Windows. Es könnte aber sein, daß ich zukünftig wieder Android nutze. ich brauche schon eine Cloud.

Wie wäre es mit Nextcloud? Welcher X-Platform-EBook-Reader funktioniert damit?

shiro Team-Icon

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Anmeldungsdatum:
20. Juli 2020

Beiträge: 1303

ich brauche schon eine Cloud.

Hmm, das ist mir nicht klar.

Der "Vorteil" einer Cloud ist, dass du deine Daten für alle zugreifbar im Internet bereit stellst. Man kann sich ein wenig durch verschlüsselte Kommunikation und Datenspeicherung hinsichtlich unberechtigten Zugriff schützen. Für ein Unternehmen kann die Cloud attraktiv sein, da die Kosten und Skalierbarkeit für die Cloud in der Regel günstiger sind als in eigene Infrastruktur und Personal zu investieren.

Sonst hat die Cloud aus meiner Sicht gegenüber einem "richtigen" Filesystem nur Nachteile. Auch wenn du die Cloud (z.B. bei Nextcloud) über WebDAV mounten kannst, musst du dir im Klaren sein, dass nur die eingeschränkte Funktionalität des Protokolls genutzt werden kann. Dies sind in der Regel ein paar rudimentäre File-Operationen (copy, delete usw). Aus diesem Grund gibt es einige Cloud-Anbindungen, welche die relevanten Dateien zunächst in den lokalen Cache kopieren, bevor erweiterte IO Operationen gestartet werden (z.B. bei OneDrive). Die geänderten lokalen Dateien werden dann aus dem Cache wieder in die Cloud synchronisiert. Wenn du versuchst bei "davfs2" direkt z.B. über "/run/user/1000/gvfs/dav/dav:host=DeineCloud.de,ssl=true,user=DeinUser" zuzugreifen, wirst du bei erweiterten IO Operationen auf die Nase fliegen.

Hintergrund: Ein eBook (z.B. epub) ist eine zip Datei, in der nicht nur die .html Texte und Bilder abgespeichert sind sondern ein paar weitere Daten, die dem Leser ein wenig "Komfort" bieten sollen (z.B. Merken der aktuell gelesenen Seite usw). Hierbei muss von einem eBook Reader nicht nur die zip Datei geöffnet sondern auch im zip Archive vorhandene Dateien modifiziert werden. Das ist eine Funktion, die über das einfache Kopieren und Löschen von Dateien bei WebDAV (NextCloud) hinaus geht.

Wenn die epub Datei bei dir und nicht in der Cloud des Verkäufers liegt, bist du allerdings nicht mehr so gut überwachbar, weshalb man spezielle eBook-Reader kostenlos bereit stellt, die das Lesen direkt aus der Cloud unterstützen. Mit diesen kann der Leser dann besser überwacht werden (eh.. ihm mehr "Komfort" geboten werden).

Empfehlung: Lese ein eBook NIE direkt aus der Cloud sondern kopiere es auf das lokale Filesystem (z.B. ext4, cifs) deines Geräts. Auf diese Datei kannst du dann mit den z.B. oben genannten Programmen problemfrei zugreifen. Von einem Zurückspeichern in die Cloud solltest du allerdings Abstand nehmen (es sei denn, du möchtest den "Komfort").

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