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Desktopverknüpfung zu portabler Win.exe erstellen

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Lubuntu 18.04 (Bionic Beaver)
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MikelGriffin

Anmeldungsdatum:
16. August 2021

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Ich möchte fürs DJ-ing zwei Foobar-Instanzen nebeneinander laufen lassen. Eine Instanz zum Vorhören mit Kopfhörer, die ich über Wine installiert habe. Bei der Installation wurde eine Verknüpfung auf den Schreibtisch gelegt, die das Programm so startet wie ich will. Die zweite Instanz zum Abspielen der Musik über Soundkarte und PA starte ich aus einer portablen Installation. Der Programmordner liegt auf dem Schreibtisch, im Ordner befindet sich die *.exe-Datei, die per Doppelklick startet. Ich möchte nicht immer im Programmordner nach der Exe suchen müssen, sondern auf dem Schreibtisch eine Verknüpfung anlegen, die mein Programm von dort aus bei Doppelklick startet. Das gelingt mir nicht. Wie erzeuge ich eine solche Verknüpfung? (Ich bin erst seit drei Tagen Linux-User und bitte um Nachsicht, falls es eine blöde Frage ist.)

von.wert

Anmeldungsdatum:
23. Dezember 2020

Beiträge: 12281

MikelGriffin schrieb:

Ich bin erst seit drei Tagen Linux-User

Lubuntu 18.04 ist seit 4 Monaten End of Service. D.h., Du bekommst auch hier keinen Support mehr für irgendetwas darunter.

Hast Du tatsächlich vor 3 Tagen diese Version installiert? Da hast Du Dich nicht informiert.

Ein Distributions-Upgrade auf 20.04 wäre nur theoretisch möglich, sinnvoll keinesfalls. Zum Einen hat diese Installation zwar noch aus main und restricted Updates bekommen, aus universe und multiverse bestenfalls noch in Ausnahmefällen, bzgl. des DEs, also LXDE, aber nichts mehr. Bedeutet, Du hättest eine Update-Lücke für die bisherige Laufzeit.

Zum Anderen hat Lubuntu mit 18.10 auf LXQt gewechselt. Also selbst in noch unterstützter Zeit ist von einem Distupgrade offiziell abgeraten worden (unmöglich ist es mit geplanter Vorgehensweise nicht gewesen, aber mit ziemlichen Unwägbarkeiten, eine saubere Neuinstallation auf jeden Fall besser und schneller).

Installiere eine unterstützte Version: Lubuntu 20.04.3 daily oder 21.04!

Vergiß wine (erst recht, wenn's auf niedrige Latenzen ankommt)! Das ist lediglich eine Krücke, wenn man unbedingt noch ein Windows-Programm nutzen muß, bis man ein natives Linux-Programm gefunden hat.

foobar muß man nun wirklich nicht nutzen, es gibt genug gute Linux-Programme. Mehr als 1 gleichzeitiges Audioprogramm kann so schon Probleme machen, da schafft man sich durch wine nicht zusätzliche.

MikelGriffin

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
16. August 2021

Beiträge: 3

Vielleicht hätte ich meine Linux-Version genauer benennen müssen. Es ist Lubuntu 18.04.5 Bionic Beaver, meines Wissens die letzte Lubuntu-Distribution, die 32-Bit-Architekturen unterstützt, und genau so etwas brauchte ich für dies No-Budget-Projekt auf einem alten Rechner (Bj. 2006, 1Ghz Pentium , 2GB RAM), der ansonsten auf dem Müll gelandet wäre.

So weit ich das ermitteln konnte, wurde diese Version zuletzt Ende April 2021 aktualisiert Mit Foobar2000 muss ich nicht hantieren - ich will es, und das ist der Sinn der ganzen Übung. Die beiden Instanzen laufen mit Wine unter Lubuntu prima nebeneinader und ich weiß, welche Parameter ich verändern muss, um brauchbare Latenzen zu bekommen. Es ist ein Ressourcen schonendes Programm, das nur das tut, was es soll, und in das ich bestens eingearbeitet bin. Ich lege alte Tangos auf und brauche keine eierlegende Wollmilchsau für House-Club-DJs.

Davon abgesehen möchte ich immer noch gerne wissen, wie ich eine Verknüpfung auf den Desktop legen kann, die per Doppelklick die WIN-Exe startet. Falls diese Frage hier unzulässig ist, -wie die erste Antwort von von.wert nahelegt -, würde ich mich um einen Hinweis zu einem Forum freuen, wo eine solche Frage erlaubt ist.

Lidux

Anmeldungsdatum:
18. April 2007

Beiträge: 16801

Hallo MikelGriffin,

Herzlich Willkommen auf Ubuntuusers.

Dann sollte man dies im ersten Thread auch so darlegen, dass es eine 32-bit Version ist. Es gibt nur noch Debian BE 11 als aktuelle 32-bit Version ...

Wie startest du den jetzt dieses Programm mit den unterschiedlichen Parametern ? Im WIKI gibt es dazu Erstellung .desktop Datei für soetwas.

Gruss Lidux

von.wert

Anmeldungsdatum:
23. Dezember 2020

Beiträge: 12281

MikelGriffin schrieb:

Davon abgesehen möchte ich immer noch gerne wissen,

Ich wiederhole: End of Service, End of Support.

Rechner (Bj. 2006, 1Ghz Pentium , 2GB RAM

Pentium 4 ist zwar offiziell bis 2008 gebaut worden, kann es mit 1 GHz aber nicht sein (hat es nie gegeben). Pentium M, basierend auf Pentium 3 und Vorgänger des Core ist offiziell bis 2008 produziert worden, es hat für Banias und Dothan jeweils eine ULV-Version mit 1 GHz gegeben sowie einen im Apple TV auf 1 GHz untertakteten Dothan.

Pentium 4 ist eSchrott. Pentium M sind tolle CPUs gewesen, damals, Systeme damit, Notebooks (ich weiß zumindest von 1 Ausnahme, müßte mini-ITX gewesen sein), vergleichweise teuer (Billigvarianten, die nicht das Label Centrino haben tragen dürfen, sind Celeron M mit Fremd-Chipsets gewesen, unsägliche SiS).

Pentium M Banias (also die ersten Pentium M) 2.0 GHz haben eine Performance von Pentium 4 2.4 GHz erreicht, aber bei wesentlich weniger Energieumsetzung.

Daß man sich von Pentium-M-NBs nicht trennen mag, kann ich verstehen. Das Fehlen von XD und damit PAE ist umgehbar, die Beschränkung auf 2 GiB RAM ist unschön, das Fehlen von Intel64 macht sie aber zum Alteisen, seitdem bis auf Debian quasi sämtliche Linux-Distributionen x86_32 eingestellt haben.

Und genau das, Debian 11 Bullseye, das am Samstag erschienen ist, kannst Du noch nutzen. Es ist auch die letzte x86_32-Version, damit auch das Aus für alle davon abgeleiteten vielleicht noch bestehenden Nischen-Distributionen.

Installiere Dir also Debian 11 mit ressourcenschonendem DE oder auch nur Window Manager!

von.wert

Anmeldungsdatum:
23. Dezember 2020

Beiträge: 12281

Lidux, wenn Du ihm hilfst, leistest Du Vorschub, daß er eine unsupportete und damit unsichere Version weiter nutzt. Als Supporter hat man eine Verantwortung.

MikelGriffin

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
16. August 2021

Beiträge: 3

von.wert schrieb:

Lidux, wenn Du ihm hilfst, leistest Du Vorschub, daß er eine unsupportete und damit unsichere Version weiter nutzt. Als Supporter hat man eine Verantwortung.<

Tut mir leid, ich hatte das hier für ein User-helfen-User-Forum gehalten und nicht gewusst, dass ich offizielle Supporter nerve 😬 . Jetzt bereite ich die empfohlene Debian 11-Installation vor und hoffe damit weiterzukommen.

Mit Prozessoren kennst Du dich wirklich aus. Ich habe noch mal nachgeschaut und der Pentium-M740-Prozessor hat tatsächlich eine Taktfrequenz von rd. 1,7 Ghz.

Nur eine Frage sei mir bitte noch erlaubt: Werden die nicht mehr supporteten Installationen unsicher, weil sie nicht mehr gegen Malware etc. geschützt werden, oder was macht sie unsicher?

von.wert

Anmeldungsdatum:
23. Dezember 2020

Beiträge: 12281

MikelGriffin schrieb:

ich hatte das hier für ein User-helfen-User-Forum gehalten

Das ist es.

und nicht gewusst, dass ich offizielle Supporter nerve 😬 .

Ich unterscheide nicht zwischen offiziellen (was ohnehin nur uude betreffen würde) und "inoffiziellen" Supportern. Der Unterschied liegt im Können. Offizielle haben ein paar interne Subforen, ein paar Rechte in den Subforen, in denen sie offizielle Supporter sind. Das ist's auch schon. Du kannst gern den deutschen Begriff Helfer verwenden, wenn Dir das besser gefällt.

Es geht auch nicht um nerven, sondern Prinzip.

Jetzt bereite ich die empfohlene Debian 11-Installation vor

Allein schon Debian als Unterbau statt Ubuntu ist sparsamer bei den Hardware-Ressourcen. Geht schon beim Kernel los (Ubuntu ist auch hier das Windows unter den Linuxen, muß alles drin sein).

Pentium-M740-Prozessor hat tatsächlich eine Taktfrequenz von rd. 1,7 Ghz.

Pentium M Dothan, 1.73 GHz. Vermutlich hast Du irgendwo nachgesehen, als er in dem Moment auf 1 GHz getaktet gehabt hat.

Werden die nicht mehr supporteten Installationen unsicher, weil sie nicht mehr gegen Malware etc. geschützt werden,

Es kommen keine die Sicherheit betreffenden Fixes mehr. Damit wird jedes System unsicher, für sich selbst und andere.

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