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PDF (RGB) mit gs nach PDF (CMYK) konvertieren

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 20.04 (Focal Fossa)
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pixel24

Anmeldungsdatum:
20. Februar 2008

Beiträge: 473

Hallo zusammen,

meine Recherche ergab dass sich aus Inksscape direkt kein PDF im Farbraum CMYK ableiten lässt. Für die Druckerei brauche ich das jedoch. Deswegen Scribus installieren finde ich auch übertrieben. Also versuche ich es auf der Kommandozeile.

Zunächst erstelle ich den Flyer in Inkscap 1.2-Dev. Im Inkscape-Dokument habe ich das Farbprofil der Druckerei eingebunden. Als erstes erstelle ich in Inkscape einen PDF-Export. Dieser hat ja den Farbraum RGB.

Kann ich im PDF nun irgendwo prüfen ob das Farbprofil eingebettet wurde?

Anschließend konvertiere ich es mit:

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gs -o test-cmyk.pdf -sDEVICE=pdfwrite -sProcessColorModel=DeviceCMYK -sColorConversionStrategy=CMYK -sColorConversionStrategyForImages=CMYK test.pdf

Und hier auch die Frage. Kann ich irgendwo prüfen ob das PDF nun CMYK als Farbraum hat? Die Eingenschaften im Doumentenbetrachter bzw. der Befehl "pdfinfo" zeigen diese Attribute nicht an.

Viele Grüße pixel24

sh4711

Anmeldungsdatum:
13. Februar 2011

Beiträge: 1201

Ungetestet, nur gesucht und zusammen geschrieben ... aber vieleicht hilft es dir ja weiter:

pixel24 schrieb:

... Kann ich im PDF nun irgendwo prüfen ob das Farbprofil eingebettet wurde? ... Und hier auch die Frage. Kann ich irgendwo prüfen ob das PDF nun CMYK als Farbraum hat? Die Eingenschaften im Doumentenbetrachter bzw. der Befehl "pdfinfo" zeigen diese Attribute nicht an. ...

Anscheinend gibt es für eine PDF nicht einen Farbraum sondern für jedes Objekt in der PDF kann es einen eigenen geben.
Quelle

Um das zu Prüfen bedarf es anscheinend wesentlich mehr Aufwand und damit ist man anscheinend schnell bei teureren Profi Produkten oder benutze Scribus, welches wie auch andere Produkte mit einem ! preflight-tool ! ausgestattet ist.
Quelle: https://unix.stackexchange.com/questions/316760/what-are-gnu-linux-tools-for-checking-pdf-documents-before-publishing

Von daher versuche aus Inkscape direkt in ein PDF mit CMYK zu exportieren. Es gibt hierzu anscheinend eine Erweiterung zu Inkscape:

https://wiki.inkscape.org/wiki/index.php/ExportPDFCMYK

In letzter Instanz solte dich auch immer die Druckerei darauf hinweisen, wenn das PDF nicht durchgehend CMYK verwendet.

pixel24

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
20. Februar 2008

Beiträge: 473

sh4711 schrieb:

Anscheinend gibt es für eine PDF nicht einen Farbraum sondern für jedes Objekt in der PDF kann es einen eigenen geben.
Quelle

Habe mir die Quellen angeschaut. Ja, jedes einzelne Objekt kann einen Farbraum besitzen.

Von daher versuche aus Inkscape direkt in ein PDF mit CMYK zu exportieren. Es gibt hierzu anscheinend eine Erweiterung zu Inkscape: https://wiki.inkscape.org/wiki/index.php/ExportPDFCMYK

Das habe ich mir angeschaut bevor ich diesen Post erstellt habe. Ich kann nicht sagen ob das PlugIn auf älteren Versionen funktioniert aber mit dem 1.2-Dev Zweig nicht. Den wiederum brauche ich damit Inkscape auf HiDPI-Bildschirmen überhaupt benutzbar ist. Habe dann ebenfalls gesehen dass das PlugIn anscheinend nicht weiter entwickelt wird.

Ich habe mein PDF mit o.g. Befehl konvertiert und anschließend geprüft:

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me@pc001:~/Desktop/Flyer$ pdfimages -list Flyer_Portfolio_Seite1_4-cmyk.pdf 
page   num  type   width height color comp bpc  enc interp  object ID x-ppi y-ppi size ratio
--------------------------------------------------------------------------------------------
   1     0 image    5120  2880  cmyk    4   8  image  yes        9  0   865   853 13.3M  24%
   1     1 image    5262  3508  cmyk    4   8  jpeg   yes       10  0   889   996 4012K 5.6%
   1     2 image     267   152  cmyk    4   8  image  no        21  0    45    46  469B 0.3%
   1     3 image     150    77  cmyk    4   8  image  no        23  0   720   720 2094B 4.5%
   1     4 image      33   195  cmyk    4   8  image  no        24  0   720   720 1271B 4.9%
   1     5 image     180   127  cmyk    4   8  image  no        25  0   720   720 2326B 2.5%
   1     6 image     533    73  cmyk    4   8  image  no        30  0    90    90 1925B 1.2%
   1     7 image     533    73  cmyk    4   8  image  no        31  0    90    90 2106B 1.4%

Das sieht so weit in Ordnung aus.

In letzter Instanz solte dich auch immer die Druckerei darauf hinweisen, wenn das PDF nicht durchgehend CMYK verwendet.

Habe es der Druckerei zur Prüfung gegeben die haben gesagt es passt. Letztendliche Gewissheit habe ich nächste Woche wenn die Flyer kommen. Ich werde berichten ☺

shinichi

Anmeldungsdatum:
14. März 2008

Beiträge: 735

Nein, du brauchst das nicht für die Druckerei. Die Druckerei sollte in der Lage sein, dein RGB so auszudrucken, wie du es abgeliefert hast. CMYK ist ganz allein eine Druckerangelegenheit. Der Drucker sollte darauf kalibriert sein, RGB in seinem Rahmen vernünftig auszudrucken. RGB-Farben, die er nicht ausdrucken kann, kann er nicht ausdrucken, da kommt man nicht dran vorbei. Allerdings kannst du per Simulation vorher prüfen, ob dein RGB irgendwleche Farben enthält, die der Drucker nicht ausdrucken kann, ein zu krasses Rot beispielsweise. Mit dem Druckerprofil des Druckers kannst du SIMULIEREN, wie der Drucker das mal ausdrucken wird (softproof), allerdings besteht kein Grund, dein RGB dann in CMYK umzuwandeln. Warum solltest du diesen Extraschritt machen? Das macht der Drucker automatisch. Es kann sogar gut sein, dass der Drucker selbst gar kein CMYK benutzt, sondern viel mehr Farbpigmente, verscheindenste Schwarztöne oder Gelbtöne. Also muss er dein CMYK nochmals umwandeln. Das ergibt weitere Umrechnungsungenauigkeiten, die man beim Konvertieren immer hat. Das sollte man vermeiden.

Am besten ist es eigentlich, wenn Farbdateien in L*a*b vorhanden sind. So sind numal Farben wissenschaftlich definiert. Lab in RGB oder RGBY oder was auch immer umwandeln kann der Monitor allein, Lab in CMYK oder CcMmYyKkk oder was immer auch für Farbeimer in die Drucker geworfen werden (Pantone) kann der Drucker auch allein. So wäre es qualitativ am besten, am einfachsten und am verwirrungslosesten für die Leute. Die Ausgabegeräte sollen die Lab-Werte, also die natürlichen Farben so genau es geht treffen. Das ist ihre einzige Aufgabe und die sollte eben unmittelbar automatisch davor geschehen und nicht beim Bildbearbeiter oder PDF-creator.

SamSig

Anmeldungsdatum:
20. März 2013

Beiträge: 25

Hi, ich mach seit einer Zeit auch immer wieder Flyer etc. mit Scribus und lasse die drucken. Mach immer ein Profi-Datencheck weil ich mich bisher nicht traue ohne. Aber schritt für schritt fühle ich mich sicherer. Um cmyk zu überprüfen gibt es ein einfaches mittel: Öffne die druckfähige pdf in Scribus. Dann oben auf das Symbol "Druckvorstufenprüfung". Bei mir das sechste Symbol von links, ein kleines Häckchen im Kasten. Dann bei aktuelles Profil PDF/X-1a auswählen (das ist das PDF-Format mit zwingend CMYK). Dann unten auf "Nochmals prüfen". Wenn es dann kein Problem gibt, solltest du sicher sein ☺

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