Genau, das ist ein Python-Skript, das über ctypes die Bibliotheksfunktionen der libirimage aufruft, um die Kamera zu öffnen und in einer Schleife Bilder auszulesen, die es über OpenCV2 ausgibt - das hat den Vorteil, dass man da nichts kompilieren muss.
Es gibt ein Beispiel für das Aufzeichnen von raw-Daten, allerdings nur als C++ Programm - dazu müsstest du einige Pakte installieren:
sudo apt install cmake build-essential libopencv-dev libusb-1.0.0-dev freeglut3-dev
Dann kannst du das Beispiel in dein HOME-Verzeichnis kopieren und bauen, also z.B.:
mkdir ~/src cd src cp -r /usr/share/doc/libirimager/examples/minimal . mkdir -p minimal/build cd minimal/build cmake .. make
Wenn das ohne Fehler geklappt hat, kannst du mit
./serialize_raw /usr/share/doc/libirimager/examples/config/generic.xml
eine Aufnahme starten (mit STRG + c kannst du das Programm wieder stoppen) - die sollte automatisch in 1000 Bilder lange Chunks aufgeteilt werden und die Dateien landen in /tmp/.
Wenn das klappt, kann man sich Gedanken machen, wie man Anzeige und parallele Aufnahme unter einen Hut bringt.