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Warum ist openSUSE in Deutschland nicht populärer?

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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Cruiz schrieb:

Ja, aber das ist eine Geschichte aus der Kategorie "Opa erzählt vom Krieg".

Das ist aber ein grundsätzliches Problem von openSUSE: Die "Opa"-Generation hat sich dereinst mit YaST im Krieg befunden, hat für sich entschieden, die Zeit sinnvoller verwenden zu können, und sich von S.u.S.E. abgewandt. Ob die Gründe dafür heute noch zutreffen prüfen sie nicht.

Die Zeiten an denen YaST irgendwas am System veränderte sind schon lange vorbei. Man kann heute openSUSE theoretisch sogar ohne YaST betreiben, weil es letztlich nur die normalen Konfigurationsdateien anpasst.

Hat es früher auch. Genau das WAR ja das Problem. Dienst lief nicht → manuelle Änderung der Konfiguration → Dienst lief. Wegen irgendwas völlig anderem YaST aufgerufen, das hat ohne Nachfrage und/oder Mitteilung die manuelle Konfiguration "optimiert" → Dienst lief nicht mehr.

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Ich stimme dir bei beidem zu.

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tomtomtom schrieb:

Die "Opa"-Generation hat sich dereinst mit YaST im Krieg befunden, hat für sich entschieden, die Zeit sinnvoller verwenden zu können, und sich von S.u.S.E. abgewandt. Ob die Gründe dafür heute noch zutreffen prüfen sie nicht.

Man hat ja auch noch andere Dinge im Leben zu tun, als ohne triftigen Grund frühere OS-Kandidaten regelmäßig auf Besserung abzuklopfen. 🧐 Ich persönlich schaue mich immer dann um, wenn mir mein momentanes System nicht mehr (genug) gefällt, wie damals beim Tod von Gnome 2, oder wenn ich Systeme für andere Leute oder Zwecke als meinen persönlichen Alltags-Desktop einrichte. Mein Spiele-PC kommt mit einem nahezu unveränderten Ubuntu MATE aus und die zuvor erwähnten Ubuntu Budgie und Elementary OS habe ich auf dem ausrangierten MacBook meiner Freundin ausprobiert, weil sie stilistisch am meisten zu passen schienen. 😉 (edit: Und Budgie war zudem der vorinstallierte Desktop meines neuen Laptops von Tuxedo, bis ich nach zwei Wochen gefühlter Zwangsjacke auch dort zum gewohnten KDE/Plasma wechselte.)

„Unterhalb“ des Desktops bleibe ich bislang bei Debian- bzw. Apt-basierten Distributionen, weil ich diese seit über 14 Jahren kenne und ebenfalls keinen Leidensdruck für einem Wechsel verspüre – aber auch dann wäre es wahrscheinlich ersteinmal eher Arch als SUSE. Dass das seit etwa drei Jahren zu meinen Hobbies hinzugekommene RetroPie ebenfalls auf Debian aufsetzt, verstärkt diese „Kundenbindung“ ebenfalls noch. 🤗

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V_for_Vortex schrieb:

Man hat ja auch noch andere Dinge im Leben zu tun, als ohne triftigen Grund frühere OS-Kandidaten regelmäßig auf Besserung abzuklopfen. 🧐

Sicher, aber trifftige Gründe gab es ja bei zu Ubuntu Abgewanderten mehr als genug:

Der (nicht erfolgreiche) Einzug kommerzieller Software ins Software-Center, die gewollt-und-nicht-gekonnt-Einsetzung von MIR, der Umschwung auf Unity, wo man niemanden wirklich dran mitarbeiten lassen wollte, praktisch alle "Erfolgsgeschichten" der Ubuntu-Evolution zwischen 2010 und 2017.

Mal sehen, wann wir Snap auch dazu zählen können. 😛

Da ich persönlich Ubuntu noch nie im produktiven Einsatz hatte konnte mir das im Prinzip alles relativ egal sein, da ich allerdings einige (K)Ubuntu-Systeme betreue, war da doch schon Interesse, ob man diese auf etwas anderes, möglichst langlebiges umstellen könnte.

Und da war openSUSE durchaus eine Alternative, aber wenn ich mir anschaue, was man da alles schon für Fremdquellen braucht, bloß um gängige Multimedia-Formate nutzen zu können...

(edit: Und Budgie war zudem der vorinstallierte Desktop meines neuen Laptops von Tuxedo, bis ich nach zwei Wochen gefühlter Zwangsjacke auch dort zum gewohnten KDE/Plasma wechselte.)

Na über Tuxedo OS legen wir lieber mal den Mantel des Schweigens. Gut, dass es nicht mehr drauf ist, spart uns ne Menge Support-Arbeit. 😛 (Oder hast du da drauf nur Plasma nachinstalliert?).

„Unterhalb“ des Desktops bleibe ich bislang bei Debian- bzw. Apt-basierten Distributionen, weil ich diese seit über 14 Jahren kenne und ebenfalls keinen Leidensdruck für einem Wechsel verspüre

Apt-basiert... so wie PCLinuxOS? ☺

gerold123

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Ich, der vor gut 19 Jahren letztmalig Suse (9.x) genutzt hat würde heute einen Umsteiger aus der Windowswelt eher ein openSUSE empfehlen. Obwohl ich schon seit längeren "nur" ein Ubuntu verwende. Das hätte unter anderem auch den Vorteil weniger über snaps und anderes aus dem Hause Canonical erklären zu müssen.

openSUSE Tumbleweed - Einführung und Überblick

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gerold123 schrieb:

Das hätte unter anderem auch den Vorteil weniger über snaps und anderes aus dem Hause Canonical erklären zu müssen.

Ach, das geht auch bei openSUSE: openSUSE snapd

gerold123

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18. April 2006

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tomtomtom schrieb:

Ach, das geht auch bei openSUSE: openSUSE snapd

Wobei es ein Unterschied ist ob einem bereits während der Install. snaps "untergeschoben" werden oder diese optional aktiviert werden müssen. Da scheint mir Letzteres doch das "bessere" Konzept zu sein.

YaST war der Versuch einer (erstmalig?) all umfassenden Systemsteuerung mit GUI für "Linux". Wenn ich mir heute die ein oder andere Distro anschaue entdeckt man doch vieles was bereits vor 20 Jahren bei Suse benutzt wurde. Also kein Grund für Vorbehalte gegenüber YaST, zumal man heute wie früher auch schon jede ".etc" händisch per Editor bearbeiten kann und konnte. Und einem Umsteiger auch zwingend erklärt werden muss. Damit es später mit flat/app/pip/bundle usw. keine Probleme gibt.

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gerold123 schrieb:

YaST war der Versuch einer (erstmalig?) all umfassenden Systemsteuerung mit GUI für "Linux".

Mandrake Linux hatte mit dem MCC (Mandrake Control Center) etwas ähnliches, welches im Gegensatz zu YaST nicht unter einer proprietären Lizenz stand.

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