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Thinkpad für Ubuntu Studio-Hobbymusiker?

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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linoob_2020

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
30. Januar 2020

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schollsky schrieb:

das läuft nach wie vor "out of the box" und bei der Installation ganz ohne Konsole - kann ich nur empfehlen. ☺

Whow, das hätte ich nicht gedacht, bin immer davon ausgegangen dass man doch wenigstens "etwas" manuell anpassen muss...

Der Link von mir funzt leider nicht mehr-ist jetzt ne Liste drin,vermutlich isser eh weg, aber in der Art gibts laufend welche

https://www.luxnote-hannover.de/configurator/product/configure/id/589/cat_id/130

Mit 480Gb SSD wäre ich hier z.B. bei 584€..............

Ich recherchiere noch und könnte mir auch einen Dell Precision oder ein HP ZBook vorstellen, je nach dem wie lange ich spare kann ich auch etwas mehr investieren. Wobei ich schon etwas "Bauchschmerzen" habe dann für ein Notebook von z.B. 2013 mehr als 400-500€ auszugeben.......auch wenn mir bewusst ist was die Dinger neu gekostet haben.

Andererseits komme ich wenns ein leistungsstarker i7 Quadcore sein soll (so ab 3.-4. Generation aufwärts) wohl kaum mit 500€ hin.....*grübel*, da wär ich eher bei 600€-900€ je nach Glück wenns dann noch mit ner mittelgroßen SSD sein soll.

Bloss ist das für so ne alte Kiste ziemlich viel Geld......

Muss mich noch näher mit den CPU's (auch den i5 im Vergleich) beschäftigen.

Lese oft dass die Performance unter Linux tendenziell besser sein soll als unter Windows,kann man sicher nicht verallgemeinern.

Lüfter (Lautstärke) wäre noch so ne Sache-deshalb der Gedanke eher auf höhere Leistung zu gehen, denn wenn ich das NB nicht zum "Limit" hochjagen muss damit es seinen Job erledigt wird's vermutlich ruhiger laufen. Lüftergeräusche beim recorden wären nicht so doll.

Als Beispiel: Wenn ich derzeit aufnehme muss ich mir dazu einen extra Backingtrack (wav) anfertigen und darf null Plugins(VST) laufen haben, dann geht alles und auch mein kleiner Dell packt es ohne Aussetzer und wird nicht zu laut.

Wäre aber zeitsparender auch mal direkt in ein laufendes/entstehendes Projekt recorden zu können (d.h. aber u.U. 10-20 Spuren wo teils noch Plugins werkeln). Oder auch mal Plugins im Monitorweg laufen zu haben.Das kann ich z.Zeit halt alles nicht und das ist extrem nervend.

Ist unter Linux dann noch unklar wieviel Leistung da die Effekte überhaupt ziehen, da kenn ich mich noch nicht so aus.Kenn das nur von Windows.

LG

sprock

Anmeldungsdatum:
19. Dezember 2013

Beiträge: 612

Hab mir jetzt nicht alles durchgelesen, nur kurz zu einer der Fragen im Ursprungsposting (wegen USB 3):

Ich nutze auch eine Focusrite Scarlett 2i4 mit Ubuntu Studio und das geht ohne Probleme an der USB 3-Buchse.

linoob_2020

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
30. Januar 2020

Beiträge: 16

Aah-prima-sehr wertvolle Info!Dann brauch ich mir da keine Gedanken machen unter Ubuntu.

Gut möglich dass ich evtl. nochmal meine Treiberversion unter Win überprüfen sollte,vielleicht hat sich da mal was geändert und ich habs nicht mitbekommen.

Kannst Du bezüglich "Ressourcenhunger" bei Effekten(oder sonstigen Plugins) im Vergleich zu Win was sagen oder warst Du immer schon Linuxer? Bin noch unsicher ob ich wirklich auf "so viel Power wie ich bezahlen kann" gehe oder mir auch bissle weniger Leistung reicht ('n guter i5er).

Weisst Du zufällig ob es irgendwo deutschsprachige Anlaufstellen speziell bezüglich "Ubuntu Studio" gibt?

Mit welcher Software (DAW etc.) arbeitest Du unter Ubuntu?

LG

sprock

Anmeldungsdatum:
19. Dezember 2013

Beiträge: 612

Uh, zuletzt habe ich vor ca. 12 Jahren mit Windows Musik gemacht (Cubase). Das ist mit heute nicht zu vergleichen. 1GB RAM und so.

Deutschsprachige Anlaufstelle kenne ich nicht wirklich, sehr schwierig. (Linuxmusicians.org wird dir vermutlich bekannt sein, aber halt englisch. Da schreiben aber auch ein paar Deutsche und ich hab auch schon mal ne Antwort auf deutsch bekommen.) Im Reaper-Forum auf der Cockos-Website gibt es zum einen ein Unterforum "Reaper for Linux" (englischsprachig, of course...) und auch ein deutsches Unterforum, wobei das natürlich nicht Linux-spezifisch ist. Aber wär evtl. 'ne Anlaufstelle für dich.

Ich nutze als DAW Harrison Mixbus (basiert auf Ardour), überlege aber in Zukunft mal Reaper auszuprobieren.

Zu Hardware kann ich wenig sagen, da ich einfach den Rechner nutze, den ich da habe und für alles benutze. Klar, viel RAM → viel gut und möglichst echte Kerne in der CPU, Hyper-threading ist nicht so dolle für Linux-Audioproduktion. Was ich nicht weiß, aber mich bei einem anstehenden Neukauf drüber informieren würde, ist, wie sich die AMD Ryzen CPUs im Audiobereich anstellen, die sind ja z.Z. preisleistungstechnisch für Ubuntu der Bringer.

linoob_2020

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
30. Januar 2020

Beiträge: 16

Linuxmusicians etc. hab ich schon gefunden,vermutlich werd ich mir erst mal die Grundkenntnisse bezüglich Ubuntu in deutsch "draufschaffen" damit ich ne Basis hab und dann wenns spezieller wird halt in englisch nachhaken.So zumindest mein Plan.

Reaper mag ich sehr, aber stabil unter Linux ist er ja quasi grad erst aus den "Kinderschuhen" raus, da bin ich sehr gespannt wie der rund läuft! Würde mich freuen wenn ich den weiter benutzen könnte, weil ich mich dann nicht noch in ne neue DAW einlernen müsste.

Unter Win find ich den super, nutz ich seit etwa 6-7 Jahren.Unglaublich "schlank" programmiert-läuft geradezu auf allem- selbst auf meiner ältesten Kiste.

Harrison Mixbus hat ein sehr "eigenes" Konzept, macht nen guten Eindruck, werd ich mir sicher bei Gelegenheit anschauen. Bin derzeit aber eigentlich mit Reaper ganz happy 😉

Die AMD Ryzen gibts ja noch nicht so lange, da müßte ich mal sehen wie die bei NB so preislich liegen und ob für mich erschwinglich/sinnvoll.Im Audiobereich wurden eigentlich eher die Intels favorisiert, hat sich m. Wissens erst in den letzten Jahren gewandelt.

Kannst Du das wg. Hyper-Threading /Linux-Audioproduktion näher erläutern?

LG

mk1967

Anmeldungsdatum:
24. April 2011

Beiträge: 1432

linoob_2020 schrieb:

Kannst Du bezüglich "Ressourcenhunger" bei Effekten(oder sonstigen Plugins) im Vergleich zu Win was sagen

Nach meinem Eindruck frißt Linux im Vergleich zu einem gleich aktuellen Windows spürbar weniger Ressourcen. Sobald man eine ältere Kiste laufen hat, merkt man die Unterschiede. Wo Debian 10 heute noch stabil läuft (z.B. auf einem 1,7-GHz-Pentium M mit 512 MB Arbeitsspeicher), passierte schon unter Windows 7 nichts mehr.

Beine machen kannst Du Linux natürlich, indem Du statt aufwendiger optischer Schnickschnacks eine schlanke Bildschirmoberfläche wie LXDE oder - aber das ist schon hardcore - IceWM nutzt. Dagegen sieht Windows 10 (sozusagen 😉 - also vom Tempo her, natürlich nicht optisch) alt aus.

LXDE oder was noch Schlankeres zu installieren, lohnt sich möglicherweise auch bei UbuntuStudio - das ist nämlich im Vergleich zu den oben schon angepriesenen Multimedia-Distributionen relativ ressourcen-gefräßig. 😉

Was mir bei der Gelegenheit noch einfällt - und sei's nur für interessierte Mit-leser: 💡 Es gibt im Netz noch die Installationsabbilder zu einer auf Debian 7 basierenden Multimedia-Distribution namens TangoStudio, die früher mein absoluter Favorit war: weil zuverlässig und sehr schnell. Mal zur Illustration: die neben der 64-bit auch noch verfügbare 32-Bit-Version läuft sogar auf einem Pentium III 650 MHz mit 784 MB Arbeitsspeicher 😎. So was bekam man vor 22 Jahren im Supermarkt - heute mein Reserverechner für Roh-Aufnahmen mit einer PCI-Audiokarte aus der damaligen Profiliga 😉. (TangoStudio taugt bloß nicht mehr für online-hängende Rechner, weil es nicht mehr gepflegt wird. Also aufsetzen und im Offline-Refugium betreiben.)

linoob_2020 schrieb:

Weisst Du zufällig ob es irgendwo deutschsprachige Anlaufstellen speziell bezüglich "Ubuntu Studio" gibt?

Wie sprock schon gesagt hat: ich wüßte auch keine. Es gibt noch das Forum audio4linux, das allerdings momentan nicht so belebt zu sein scheint - aber vielleicht geben die älteren Beiträge für den prinzipiellen Informationshunger ja was her.

Ich hab mich vor längerer Zeit mal in einer stillen Stunde voller Spiel- und Basteltrieb 😉 mit einem Workshop im Musiker-Board ausgelassen, aber der dreht sich eigentlich nur um das praktische Aufsetzen und Einrichten mit einer DAW im Mittelpunkt.

An sich ist ubuntuusers schon eine so gute deutschsprachige Infoquelle 👍 , daß ich keine zweite von der Sorte wüßte. Wenn Du Dir die oben schon verlinkten Artikel zu Tonstudio, Audiosystem etc. und zu speziellen Programmen anguckst - ich fand die damals beim Mich-Reinfuchsen schon relativ ergiebig. Vieles muß man dann auch aus dem Spieltrieb heraus erkunden 😉.

linoob_2020 schrieb:

Mit welcher Software (DAW etc.) arbeitest Du unter Ubuntu?

Um meinen Senf dazu zu geben 😉 - Ardour tut's bei mir für die Produktion von Radiosendungen und -beiträgen sehr gut. Für meine Studenten hab ich vor einer Weile mal ein Beispiel eines Ardour-Projekt-Ordners mit zwei Projekten hochgeladen - müßte sich nach dem Herunterladen eigentlich noch aufmachen lassen. Das war für die Kürze des Beitrags relativ aufwendig.

Michael

linoob_2020

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
30. Januar 2020

Beiträge: 16

Sodele, nachdem ich übers WE weg war und vom Handy aus nicht gerne schreiben wollte 😉 :

Vielen Dank Michael für den ausführlichen Input.Damit kann ich ne Menge anfangen. Dein Workshop im Musiker-Board ist auch ne wahre Fundgrube,den werde ich mir nochmal genauer zu Gemüte führen.

Das mit den verschiedenen Bildschirmoberflächen hab ich bei Linux noch nicht so wirklich kapiert (also wo dann auch in der Anwendung die Unterschiede liegen),schau ich mir aber im Vergleich an sobald ich da was installiert habe.

Hab mir jetzt erst mal paar gebrauchte HDD's für meinen Desktop-PC (Wechsellaufwerk) besorgt, die sind inzwischen eingetroffen, damit hab ich die Möglichkeit das Terrrain "spielerisch" zu erkunden ohne dass ich was kaputt machen kann 🤣 ...eben auch mal so Sachen wie Dual-Boot, Konsole etc......wollte mir kein laufendes System verhunzen.

Was "in die Hose " geht wird halt wieder gelöscht und auf ein Neues 😎 so lange bis ich's gerafft hab. Bei Linux denk ich eher langfristig und ich werde sicher noch lange ein Win7 mitlaufen lassen weil ich dafür zu viel Software habe mit der ich z.Teil auch sehr gerne arbeite. Ob ich völlig umsteigen werde hängt dann von den Möglichkeiten/Erfordernissen ab (z.B. virtuelle Instrumente/MIDI wäre so ein Thema, ich mach da nicht sooo viel mit aber brauchen tu ich's schon z.B. für Songwriting/Skizzen).

Meine Musikrechner (egal ob die Wechselplatten vom Desktop oder das Notebook) gehen eh nur online wenn ich da was installieren/aktivieren muss, ansonsten werden die nur für Musik genutzt und ausschließlich offline betrieben!

Was die Foren betrifft, ich such halt schon was aktuelles im Audiobereich grade weil sich Linux in den letzten Jahren doch extrem weiterentwickelt hat und ich mir nicht sicher bin ob mir Anleitungen von z.B. 2012/13 bei aktuellen Versionen überhaupt noch was bringen (höchstens wenn ich ne alte Version auf nem ollen Rechner nutze, dann schon eher....) Da werd ich wohl in den sauren Apfel beissen müssen das auf englisch durchzuziehen sobald ich bißchen Fuß gefasst habe.

@all:

Das sind jetzt ziemlich viele "Baustellen" für mich (Hardware-Eckdaten der Notebooks vergleichen,Linux erkunden, etc.) wird mich ne Weile auf Trab halten 😎

Sobald ich wieder Geräte in die "engere Wahl" genommen habe werd ich sie hier posten und brauch dann sicher nochmal Feedback.Das schaff ich aber nicht auf die Schnelle 🤣

LG und danke erst mal an alle

sprock

Anmeldungsdatum:
19. Dezember 2013

Beiträge: 612

(Sorry, hat ein bisschen gedauert mit der Antwort.) Warum das Hyperthreading für Audioproduktion mit Linux nicht gut ist? Ich habe mehrere (englischsprachige) Artikel und Forenbeiträge gelesen, die sich recht eindeutig in die Richtung ausgesprochen haben. Einer davon sogar von einem Reaperentwickler, wenn ich mich richtig erinnere. Kurz: Ich konnte den Erklärungen grob folgen, sie nicht wirklich verstehen, aber für mich zum Merken mitnehmen, dass Hyperthreading für Realtimeaudio mit Linux zu vermeiden ist.

Hab nochmal recherchiert, unter den Voraussetzungen deines Budgets (max. 500€) wären z.Z. preisleistungsmäßig für Audioproduktion Intel i3-8100 oder AMD Ryzen 3 2200G als Prozessoren gut geeignet.

Edit: 'tschuldigung, vergiss das mit den beiden CPU-Empfehlungen, habe gerade erst realisiert, dass es hier ja um eine Notebooklösung geht.

linoob_2020

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
30. Januar 2020

Beiträge: 16

OK, im Moment konzentriere ich mich auf Quadcore-CPUs so ab etwa 2,6 GHz bis i7 6XXX = Skylake (weil ich wie gesagt nix mit Win10 machen will und nach Skylake für Win7 welches als Dual-Boot angedacht ist leider Schluß ist). Selbst unter Skylake-Prozessoren ist die Installation vom Win7 schon kein "Selbstläufer" mehr (USB2 vs USB3), geht aber wohl noch.

Mit neueren Modellen müsste ich meine vorhandene Software (teils noch XP, läuft aber unter Win7) vorzeitig begraben-die brauch ich z.Teil aber noch.

Vorziehen würde ich alles was Quadcore i7 4XXXX bis i7 6XXXX hat. Evtl. auch i5er. Bei den leider alten Kisten geh ich wohl besser auf höchstmögliche Leistung. Da liege ich je nach Glück dann zwischen 500 und 800€.......also werd ich mal die Augen nach nem Schnäppchen offen halten;)...

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