uweklement schrieb:
Was meinst Du denn, was ein EDV_Idiot, so will ich mich mal bezeichnen, in der Community sinnvolles anfangen kann?
Eine Gemeinschaft besteht meiner Meinung nach in erster Linie nicht aus Fachleuten, sondern aus Menschen, die miteinander umgehen - gern auch mit einem gemeinsamen Thema als Bezugspunkt. Und hier kann jeder ansetzten - auch ohne tiefere Sachkenntnis. Da du anscheinend einen Computer für irgendwas benutzt, glaube ich aber nicht, dass du wirklich ein EDV_Idiot bist. Jeder hat mal mit etwas angefangen und in bestimmten Bereichen bist du da schon weiter. ☺
Noch zwei Beispiele, wie du auch ohne fachliche Kenntnis helfen kannst:
Stolperst du über einen neuen Thread mit einem Thema, das dir liegt, bei dem der Frager offensichtlich zu wenige Informationen geliefert hat, kannst du ihn bereits darauf ansprechen, diese nachzureichen.
Driftet ein Thread zu sehr vom eigentlichen Thema ab und es werden erhitzte, auf die individuellen Charakterzüge abzielende, Diskussionen geführt, kannst du versuchen, die Teilnehmer wieder in Richtung Thema zu ziehen.
nurguggen schrieb:
Und nein am desktop gehts auch nicht hin zu einer professionellen Entwicklung: man vergleiche gimp mit adobe! Und ja heut zu tage kann sich jeder eine 1-2 jahre alte adobe lizenz leisten und damit deutlich besseres Gestalten.
Bei Vergleichen zwischen weit verbreiteten proprietären Produkten und den FOSS-Alternativen läuft's mir immer den Rücken herunter, weil so gern missachtet wird, dass in eines der beiden Produkte Millionen bis Milliarden Einheiten einer beliebigen Währung geflossen sind und dieses Produkt noch dazu durch verschiedenste Formen von Rechtsmechanismen geschützt wird, während das jeweils andere sich im schlimmsten Fall dafür beleidigen lassen muss, wenn es mangels ausreichender Finanzmittel nicht einmal einen schnellen Download anbieten kann.
Weshalb ich eigentlich auf diesen Absatz antworte: Die letzte Version von Adobe-Produktion ohne Abonnement war die CS6 von 2012, offiziell "abgeschafft" in 2013. Ich denke nicht, dass man heute eine Lizenz jünger als 6 Jahre bekommt, was nicht heißen soll, dass man nicht auf dem Gebrauchtmarkt doch noch Produkte (sogar legal) erwerben kann. 😉
Thomas_Do schrieb:
Zum eigentlichen Thema, keine Ahnung, ob die Linux Community wirklich zurück geht. Sie scheint sich auf jeden Fall zu verändern. Vielleicht weniger "einfache Desktopumsteiger", mehr zu Linuxnutzern für spezielle Felder. Die Desktopnutzung geht ja auch allgemein etwas zurück.
Ich schließe mich dieser Ansicht an.
Es gibt mittlerweile so viele unterschiedliche Plattformen, auf denen sich auch mit Linux (oder alternativen Betriebsumgebungen zu Windows/macOS) beschäftigt wird, dass für jeden etwas dabei ist. Ich bin beispielsweise kürzlich erst über r/Linux gestolpert oder Linux-"Foren" in Youtube-Kanälen (die sind mir allerdings nach wie vor suspekt, weil ich finde, dass ein 1KB Text nützlicher ist als ein 15 MiB Video mit denselben Informationen - persönliches Empfinden eben 🤓 ). Es ist nur natürlich, dass sich dabei auch der Zustrom zu den bereits etablierten Plattformen verändert (und vielleicht nicht zum Gewünschten hin 😕 ).
Thomas_Do schrieb:
Dual boot? Das mögen Win 10-Updates nicht.
Ich hatte mal Windows 7 mit Ubuntu im Multiboot. Nach ca. 15 Versuchen der Installation des SP1 für W7 habe ich herausgefunden, warum es nicht wollte: Es sollte ein Update am Bootloader von Windows durchgeführt werden, wobei die Update-Routine festgestellt hat, dass der Bootloader durch einen anderen Bootloader und nicht das BIOS gestartet wird. Um Manipulationen des neuen Bootloaders vorzubeugen (es gab Änderungen am Bitlocker-Code), hat das Update so lange nicht funktioniert, bis das BIOS den Bootloader von Windows direkt aufgerufen hat.
Einerseits recht nett ausgedacht, andererseits total nervig, wenn die einzige Fehlermeldung zum Thema den Umfang von "Es ist ein Fehler aufgetreten" hat. 😠