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Zusatz zum Bootsplash Wiki Eintrag

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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Chrissss Team-Icon

Anmeldungsdatum:
31. August 2005

Beiträge: 37971

Hi!

Ein kleiner Zusatz zum Wiki Eintrag kernel:bootsplash_installieren

Es kann passieren, dass man bei einem Update von Bootsplash oder beim Entfernen von Themes folgende Fehlermeldungen erhält

Setting up bootsplash-theme-newlinux 0.5-5 ...
dpkg: error processing bootsplash-theme-newlinux --configure:
subprocess post-installation script returned error exit status 10
Setting up bootsplash-theme-kanotix 0.5-5 ...
dpkg: error processing bootsplash-theme-kanotix --configure:
subprocess post-installation script returned error exit status 10
dpkg: dependency problems prevent configuration of bootsplash:
bootsplash depends on bootsplash-theme-newlinux bootsplash-theme; however:
Package bootsplash-theme-newlinux is not configured yet.
Package bootsplash-theme is not installed.


und dass sich die Bootsplash Themes nicht mehr deinstallieren lassen. Um das zu beheben muss man Folgendes machen:

1) Erstmal die Postrm, Preinst usw. Skripte löschen:

# sudo rm /var/lib/dpkg/info/bootsplash*

2) Jetzt kann man Bootsplash und alle Themes am besten über Synaptic entfernen

3) Danach aus diesen Dateien alle Spuren von Bootsplash herauseditieren:

# sudo cp /var/cache/debconf/config.dat /var/cache/debconf/config.dat.bak
# sudo gedit /var/cache/debconf/config.dat
# sudo cp /var/cache/debconf/templates.dat /var/cache/debconf/templates.dat.bak
# sudo gedit /var/cache/debconf/templates.dat

4) Schliesslich zur Vorsicht Paketliste neu einlesen

# sudo apt-get update

5) Schliesslich kann man bootsplash wieder hinzufügen

# sudo apt-get install bootsplash

Tschuess
Christoph

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(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
31. August 2005

Beiträge: 37971

Noch ein Zusatz, nachdem Bootsplash jetzt hier läuft.

Wichtig ist, dass man verhindert, dass make-kpkg automatisch eine initrd für den Kernel anlegt. Wenn man später nämlich die Bootsplash Bilder zur initrd hinzufügt, kommt es zu Konflikten, da mkinitrd die initrd mit einem anderen Dateisystem anlegt, als Bootsplash erwartet.

Daher, muss man zusätzlich zu den Bootsplash Optionen noch IDE (bzw. SCSI) und das Dateisystem fest in den Kernel einbauen. Im Falle von IDE und ext2/3 also:

Device Drivers
   ATA/ATAPI/MFM/RLL support
      <*> ATA/ATAPI/MFM/RLL support
      <*>   Enhanced IDE/MFM/RLL disk/cdrom/tape/floppy support
      <*>   Include IDE/ATA-2 DISK support
      <*>   generic/default IDE chipset support

File systems
   <*> Second extended fs support
      [*]   Ext2 extended attributes
      [*]     Ext2 POSIX Access Control Lists
      [*]     Ext2 Security Labels

Danach den Kernel wie z.b. hier beschrieben bauen, aber darauf achten die Option "--initrd" wegzulassen, also:

# sudo make-kpkg --revision=bootsplash.1.0 kernel_image

Nachdem der Kernel mit dpkg installiert wurde, installiert fürgt man die bootsplash.de apt quellen zur sources.list hinzu und installiert bootsplash

# sudo apt-get install bootsplash bootsplash-theme-newlinux

Ist bootsplash erfolgreich installiert, muss man das Bootsplash Bild noch in eine initrd packen. Also

# sudo dpkg-reconfigure bootsplash

eingeben, "none" auswählen, damit eine neue initrd erstellt wird, benötigte Auflösung angeben und schlisslich noch grub als Bootmanager wählen. Die neue initrd wurde jetzt in /boot/initrd.splash erstellt.

Diese muss man jetzt noch per Hand in die menu.lst einfügen. Am Ende sollte in der Datei also ein Abschnitt ungefähr so aussehen:

# sudo nano /boot/grub/menu.lst

title           Ubuntu, kernel 2.6.12
root            (hd0,1)
kernel          /boot/vmlinuz-2.6.12 root=/dev/hda2 ro vga=794 splash=silent quiet splash
initrd          /boot/initrd.splash
savedefault
boot

So, ist das geschafft und der Kernel zum Test gebootet, wäre es auch noch schön, wenn der Statusbalken, den Fortschritt des Bootvorganges anzeigt. Dazu gibt es bei Bootsplash.de eigentlich das Paket "sysv-rc-bootsplash", doch dieses will definitiv nicht mit Ubuntu laufen. Es weigert sich installiert zu werden. Dies ist aber nicht so wild, da es nur zwei neue Dateien enthält: /etc/init.d/rc und /etc/init.d/rcS

Die Skripte sind sehr ähnlich zu den Ubuntu Breezy Skripten. Bei Breezy sind jedoch schon Einträge vorhanden, um mit Usplash zu arbeiten. Ich habe die Skripte angepasst und mal hier hochgeladen:

http://rapidshare.de/files/5903226/sysrc_skripte_breezy.tar.gz.html

Ihr könnt das Archiv runterladen, Backups von /etc/init.d/rc und /etc/init.d/rcS erstellen und schliesslich die Dateien austauschen. Beim nächsten Reboot seht ihr dann den Statusbalken wandern.

Einziger Fehler derzeit, nachdem der Balken komplett durch ist, springt er wieder auf ca. 50% zurück. Keine Ahnung woran das liegt.

Tschuess
Christoph

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Noch ein Zusatz, nachdem Bootsplash jetzt hier läuft.

Wichtig ist, dass man verhindert, dass make-kpkg automatisch eine initrd für den Kernel anlegt. Wenn man später nämlich die Bootsplash Bilder zur initrd hinzufügt, kommt es zu Konflikten, da mkinitrd die initrd mit einem anderen Dateisystem anlegt, als Bootsplash erwartet.

Daher, muss man zusätzlich zu den Bootsplash Optionen noch IDE (bzw. SCSI) und das Dateisystem fest in den Kernel einbauen. Im Falle von IDE und ext2/3 also:

Device Drivers
   ATA/ATAPI/MFM/RLL support
      <*> ATA/ATAPI/MFM/RLL support
      <*>   Enhanced IDE/MFM/RLL disk/cdrom/tape/floppy support
      <*>   Include IDE/ATA-2 DISK support
      <*>   generic/default IDE chipset support

File systems
   <*> Second extended fs support
      [*]   Ext2 extended attributes
      [*]     Ext2 POSIX Access Control Lists
      [*]     Ext2 Security Labels

Danach den Kernel wie z.b. hier beschrieben bauen, aber darauf achten die Option "--initrd" wegzulassen, also:

# sudo make-kpkg --revision=bootsplash.1.0 kernel_image

Nachdem der Kernel mit dpkg installiert wurde, installiert fürgt man die bootsplash.de apt quellen zur sources.list hinzu und installiert bootsplash

# sudo apt-get install bootsplash bootsplash-theme-newlinux

Ist bootsplash erfolgreich installiert, muss man das Bootsplash Bild noch in eine initrd packen. Also

# sudo dpkg-reconfigure bootsplash

eingeben, "none" auswählen, damit eine neue initrd erstellt wird, benötigte Auflösung angeben und schlisslich noch grub als Bootmanager wählen. Die neue initrd wurde jetzt in /boot/initrd.splash erstellt.

Diese muss man jetzt noch per Hand in die menu.lst einfügen. Am Ende sollte in der Datei also ein Abschnitt ungefähr so aussehen:

# sudo nano /boot/grub/menu.lst

title           Ubuntu, kernel 2.6.12
root            (hd0,1)
kernel          /boot/vmlinuz-2.6.12 root=/dev/hda2 ro vga=794 splash=silent quiet splash
initrd          /boot/initrd.splash
savedefault
boot

So, ist das geschafft und der Kernel zum Test gebootet, wäre es auch noch schön, wenn der Statusbalken, den Fortschritt des Bootvorganges anzeigt. Dazu gibt es bei Bootsplash.de eigentlich das Paket "sysv-rc-bootsplash", doch dieses will definitiv nicht mit Ubuntu laufen. Es weigert sich installiert zu werden. Dies ist aber nicht so wild, da es nur zwei neue Dateien enthält: /etc/init.d/rc und /etc/init.d/rcS

Die Skripte sind sehr ähnlich zu den Ubuntu Breezy Skripten. Bei Breezy sind jedoch schon Einträge vorhanden, um mit Usplash zu arbeiten. Ich habe die Skripte angepasst und mal hier hochgeladen:

http://rapidshare.de/files/5903226/sysrc_skripte_breezy.tar.gz.html

Ihr könnt das Archiv runterladen, Backups von /etc/init.d/rc und /etc/init.d/rcS erstellen und schliesslich die Dateien austauschen. Beim nächsten Reboot seht ihr dann den Statusbalken wandern.

Einziger Fehler derzeit, nachdem der Balken komplett durch ist, springt er wieder auf ca. 50% zurück. Keine Ahnung woran das liegt.

Tschuess
Christoph

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