staging.inyokaproject.org

Standard-Filemanager in ubuntu 16.10 ist SCHRECKLICH langsam

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 16.10 (Yakkety Yak)
Antworten |

Thomas_Do Team-Icon

Moderator
Avatar von Thomas_Do

Anmeldungsdatum:
24. November 2009

Beiträge: 8808

Was für eine Karte ist es denn? Selbst Class 10 lässt ja maximal 10MB/s zu.

fahrradfahrer

Avatar von fahrradfahrer

Anmeldungsdatum:
22. Oktober 2008

Beiträge: 130

Die ich hier habe ist eine class10

rleofield

Avatar von rleofield

Anmeldungsdatum:
14. September 2008

Beiträge: 798

ViennaTom schrieb am 10. Dezember 2016 02:08, siehe auch Posting vom 23. Januar 2017 22:34:

Danke für die rasche und kompetente Antwort!! Gut erkannt - das Format ist bei mir immer NTFS, weil ich mit OS X (Tuxera), Ubuntu und Windows- Systemen auf die Datenfestplatten zugreifen will. Wäre exFAT hier evtl. eine bessere Lösung?

Nein.

Unter Linux immer Linux-Filesysteme verwenden. D.h. NTFS, exFAT u.a. sind komplett überflüssig. Will man von anderen Rechnern aus die Daten auch haben, ist ein SAMBA Server erste Wahl.

Es ist schlichtweg Unfug, mit proprietären Filesystemen anderer Hersteller auf eine gemeinsame Datenpartition zuzugreifen. Diese Filesysteme sind nicht offen gelegt, damit gibt es immer Probleme, auch wenn 'scheinbar' alles geht.

Dann bleibt Nautilus schnell und auch SD Karten erreichen ihre normalen Raten. Probleme gibt es mit SD-Karten und USB-Sticks immer wieder. Man weiß nicht, was da intern verbaut wird. Ich habe hier USB3-Sticks, die sind langsamer als weit ältere USB2-Sticks, wenn man viele Daten hat. Testet man mit kleinen Datenmengen sind die USB3-Sticks alle schnell, aber das sagt gar nichts.

Proprietäre Filesysteme nur verwenden, wenn es nicht anders geht, z.B. bei Fotoapparaten. Und auch dann die Daten vor einer weiteren Verarbeitung immer auf ein Linux-Filesystem umkopieren.

Gruß

rleofield

Antworten |