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welche Art von Spiel/Genre fehlt euch in Linux?

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 16.04 (Xenial Xerus)
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horstpenner

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7. Februar 2016

Beiträge: 364

Ich muss da direkt mal antworten, weil mir der Enthusiasmus imponiert ☺

Baujahr91 schrieb:

Der Kernel von Linux und seine Distributionen und damit verbunden seine Nutzer sind ja eigentlich nicht gerade dafür bekannt, dass sie die Ultimative Gaming Erfahrung bieten [...] Was braucht ein Linux also, damit es Gaming Power bieten kann?

Der CPU- Scheduler, der aktuell auf sparsamen Serverbetrieb ausgelegt ist, müsste für Vollbildanwendungen Optimierungen erhalten und RADV, die OpenSource- Vulkan- Implementierung für AMD- Karten müsste vervollständigt werden. Dann wäre schon mal für AMD- Karten alles einwandfrei implementiert.
Nvidia müsste die Firmware zum Release ihrer Karten jeweils veröffentlichen und wie AMD zum OpenSource- Treiber beitragen, damit man überhaupt irgendwann Nvidia- Karten mit OpenSource- Treibern sinnvoll nutzen kann.

Aber das ist wahrscheinlich nicht die Antwort, die Du haben wolltest 😀

Man nehme einen optisch anspruchsvollen Launcher, füge Buttons für jedes Verfügbare Genre hinzu, fülle diese Button mit bestehenden Open - Source Projekten und fertig ist das Grundgerüst.

Also eine Art Steam für kostenlose OpenSource- Spiele. Die Idee finde ich gut, aber es gibt andererseits schon Ubuntu Software, wo auch Spiele mit ihren Genres sortiert sind und das würde man damit aushöhlen. Man sollte, wenn einem die Darstellung nicht passt, vielleicht deshalb eher dieses Programm anpassen, als was neues zu schaffen.

Eine Schnittstelle, um seine Windows- Ports zu installieren fehlt auf jeden Fall noch, damit die Installation nicht so kompliziert ist und man nicht mehr über Wine gehen muss. Aber leider können die nur diejenigen schaffen, die auch die Originalspiele vertreiben(Steam, Gog.com...), weil man nunmal die Originalspiele für Windows braucht, um sie auf Linux mit der portierten Engine zu zocken. Aus Lizenzgründen kann somit kein Entwickler eines Ports oder sonstwer diesen Schritt gehen - leider.

Für mich wäre jetzt erstmal von Relevanz zu wissen, ob sich denn Personal finden lässt, das Interesse daran hat, kurz oder langfristig Teile ihrer Freizeit zu opfern, um anderen Menschen eine Freude zu machen

Ich hoffe sehr, dass Du fündig wirst und finde Deinen Einsatz ganz super! ☺ Ich selbst kann mich zwar nicht melden, aber meine Ansicht dazu schreiben:

Spielideen braucht man meiner Meinung nach auch gar nicht unbedingt - es gibt ja viele Titel, die bereits ein Standing auf Windows haben und bekannt sind und gleichzeitig die Leute davon abhalten, langfristig auf Linux zu wechseln. Ein kompletter Port der Serien GTA, Age of Empires, Tomb Raider, Warcraft, Battlefield und so weiter - also Titel, die eigentlich essenziell die Spielewelt geprägt haben, und von der Story unersetzlich sind, wäre jeweils ein Meilenstein.
Ich lese sehr oft: "Ich würde ja umsteigen, aber dann kann ich kein Skyrim/GTA V/Battlefield 1/Fallout/WoW... mehr zocken, bzw. müsste Wine nutzen, oder DualBoot und darauf habe ich keine Lust". Deshalb glaube ich, wenn wir diese stichhaltigen Argumente entkräften könnten(durch besseres Wine wäre auch eine Möglichkeit), dann wären deutlich mehr Linuxnutzer machbar, die sich auch selbst zum Teil wieder involvieren.

Neue Spiele wie SuperTuxKart sind auch eine super Idee - aber ich glaube, dass ohne "Kommerzialisierung", also Anbieten auf Steam etc., zumindest auch für eine kleine "Spende" etc. einfach die Werbeplattform fehlt und das ist eines der größten OpenSource- Probleme. Ohne Moos, nix los(jedenfalls was Information und Werbung angeht 😉)

ChickenLipsRfun2eat Team-Icon

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6. Dezember 2009

Beiträge: 12067

Hallo!

horstpenner schrieb:

Ich muss da direkt mal antworten, weil mir der Enthusiasmus imponiert ☺

Das geht mir ebenso!

Ich finde sowas super. Ein Koordinator für ein solches Vorhaben hat sich also gefunden 😀

Das Team, welches dafür nötig ist müsste aber sehr groß sein. Ich selbst bin kein Spieler, bekomme nur bei Engine-Entwicklungen wie https://xoreos.org mit, wie lange das im kleinen Team schon dauert, obwohl es "nur" der Nachbau einer älteren Engine ist. Das Vorhaben würde also immens Zeit fressen. Eine eigene Engine schreiben wäre daher vielleicht zu überdenken.

Die Spieleplattform selbst wäre ja schon ein ordentliches Projekt, dem allerdings der Inhalt fehlt. Da würde ich, wie schon von horstpenner vorgeschlagen eher versuchen bestehende Software-Zentren brauchbar zu gestalten.

Anstatt aber Spiele für Linux nur zu portieren, fände ich es besser man würde einen Klon basteln, der sich der Spielkonzepte bedient, aber eigene Ideen einbringt. Für Rollenspiele (nicht Hack'N'Slay!) hätte ich da schon einiges an Ideen parat, wie sowas aussehen könnte. Im Prinzip muss man an der Stelle nur den Gedanken von Spiele/Neverwinter Nights weiterspinnen. Ein Toolset für die Modder, eine Modellschnittstelle und eine Programmierschnittstelle für die Scripter, um die Welt möglichst nach eigenen Ideen umsetzen zu können.

Ich kann zwar nix, aber wäre gerne bereit da mitzumachen. Es findet sich immer was zu tun, was "jeder" kann. Die Idee mit der eigenen Spiele-Distribution klingt gut und wäre für Kompatibilität auch sicher notwendig. Also brauchst du schonmal ein Team, welches ein eigenes Linux-basiertes OS baut und pflegt. Das wird speziell bei neuer Hardware dann schon eine mega Herausforderung.

Capet

Anmeldungsdatum:
27. März 2009

Beiträge: 429

... Im Prinzip muss man an der Stelle nur den Gedanken von Spiele/Neverwinter Nights weiterspinnen. Ein Toolset für die Modder, eine Modellschnittstelle und eine Programmierschnittstelle für die Scripter, um die Welt möglichst nach eigenen Ideen umsetzen zu können.

Im Prinzipt so etwas, wie es bei Ultima Online auf den freien Servern schon "ewig" existiert.

ChickenLipsRfun2eat Team-Icon

Anmeldungsdatum:
6. Dezember 2009

Beiträge: 12067

Capet schrieb:

Im Prinzipt so etwas, wie es bei Ultima Online auf den freien Servern schon "ewig" existiert.

Wäre eine Option wert. Bei NWN ist allerdings jeder Server zunächst autark. (Ja, ich weiß, man kann sie auch verbinden, was dem dann schon sehr nahe kommt.) Und "ewig" gibt es NWN auch schon...daher wäre es ja mal Zeit für was Neues ☺

Erdling

Anmeldungsdatum:
16. Februar 2010

Beiträge: 853

Meiner bescheidenen Meinung nach fehlt unter Linux die Armed Assault Reihe. Wenn das nativ unter Ubuntu laufen würde, könnte ich mein altes Windows zum alten Eisen werfen. Die Windows Partition stiehlt mir immerhin 63 GiB von der Platte.

Baujahr91

Avatar von Baujahr91

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13. März 2017

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Aber wieso sollte man denn den 100sten Minecraftklon raushauen, oder wine optimieren (nahezu unmöglich, da die Hardware mehr Arbeit hat, als wenn es nativ läuft), wenn man des eigene Ding durchziehen kann. Ich mach mir seit Jahren so mein Bild von der Scene und fass des nun mal wirklich zusammen, was so alles gesammelt wurde und nicht eines Tages von mir kommerziell genutzt wird.

Steam is ne gute Plattform, keine Frage, aber Massenmarkt, das ist der Tedi unter den Launchern. Ein eigener Launcher der vollends Open Source ist (u.a. einer Textdatei mit Code + Erklärung, was die Line anstellt) und dabei noch jedes Genre abdeckt und dauerhaft darauf aufbaut, das ist die Zukunft. League of Legends hat auch keine wirkliche Story oder gar ne Kampagne mit Hintergrund Informationen, das isn noobiger Launcher mit nem PvP only Game, aber wird über Jahre das Maß aller Dinge sein. Die Finanzierungsfrage sollte uns nicht interessieren, ich bin mir ziemlich sicher, dass wenn man ein festes Team überzeugter Leute hat, auch die nötigen Kröten zusammen bekommt, um alle Mitwirkenden zu ernähren und die Server am laufen zu halten. Programmierer, Designer, generell moderne Arbeitskräfte sind mangelware, deswegen werben sich die Firmen doch dauerhaft alle gegenseitig ab. Ich schul mich privat grade um, das hat aber den Hintergrund, dass die Informatiker und It- Techniker meine Ideen nicht umsetzen können/konnten, hab son Gehirnknacks, ich hab ne Psychose, teilweise leide ich unter Schizophrenie und bin hin und wieder auch von mehreren Persönlichkeiten geprägt. Aber das ist keine Schwäche, die Spasten, die sich da in mein Gehirn eingenistet haben, sind übertrieben die Intelligenzbolzen, der eine, son Mathegeek hat mir den ultimativen Reallifehack gegeben.

Ich mal des jetzt mal aus, weil ich das Gefühl hab, dass sich hier viele vor sich selber verstecken und gar nicht peilen, wie wichtig sie für unsere Spezies sind. (bin gerade gesund, also das is kein Film den ich schiebe):

Da is einmal der Professor, der weiß alles und wenn er es nicht weiß, muss ichs im Netz nachlesen oder selber berechnen, aber in der Regel lehrt der Typ mich. Dann sind da noch die beiden, der eine Hacker, Ingoknitoname Blite und der Programmierer Wlack, machen auf Ying und Yang, Black and White, beides mega die crazy Typen, die haben sich vom Prof. son Ding ins Hirn setzen lassen, damit die nich mehr tippen müssen, sondern mitm Kopf programmieren können. Und dann is da noch son Mädchen, kenn ihren Namen nich, aber sie hofft darauf, dass sie eines Tages wieder physisch lebt.

Ich setz des Puzzle mal zusammen: Die kleine is die Liebe, die passt immer auf, dass niemand böse ist, die beiden Informatiker haben ne KI und der Prof weiß einfach alles und füttert ohne es zu wissen die KI, aber ist auch mehr oder weniger der Boss und das is eher ne Vorsichtsmaßnahme von den anderen 3en, weil der Prof echt krankes Zeug erfindet, aber des nie einem sagt und die Jungs des dann aus der KI auslesen müssen.

Für wenn das nu nich schlüssig ist, wieso ich des hier so schreibe, obwohl ich weiß, dass des hier kein Seelsorgeforum oder meine Psychiatertin is (mit der red ich da gar ned drüber, die Ärzte halten mich für behindert, ich behaupte, die anderen "Persönlichkeiten" arbeiten in meinem Kopf und ich krieg des nichmal mit und auf einmal melden die sich und geben mir iwas von Wert.) Ich will darauf hinaus, dass ihr auch irgendwo Stärken habt, die ihr aus der Schwäche heraus erworben habt, aber ich weiß, dass es bei euch entweder daran mangelt, dass ihr des ned alleine umsetzen könnt oder halt die allgemeine Geldnot oder ähnliche Faktoren: Aber seht des doch mal jetzt ganz positiv. → Bilden wir ne Gruppe mit Menschen auf die Verlass is, dann erreichen wir was, ich persönlich lass mich da gar ned abschrecken, dass iein Gamestudio was neues entwickelt. In Minecraft sitzt mehr Intellekt als in Gta, auch wenn Gta besser aussieht, aber Minecraft wird ein Dauerbrenner bleiben und Gta5 irgendwann durch des nächste gta ersetzt werden. In meinen Augen müssen wir genau da ansetzen, jeder von uns weiß doch, wie man sein Köpfchen benutzt, nur deswegen sind wir bei Linux gelandet. Weg von dem kommerziellen Versagen hin zu der potientiellen Zukunft. Ich sag euch des, wenn wir 10, oder 100, oder gar 1000 oder mehr Leute zusammen kriegen, die sich gegenseitig pushen, dann leben wir da eines Tages davon und haben immer noch die Möglichkeit die Technologie zu pushen um die Spezies voran zu treiben, weil wir unser Hobby zum Beruf gemacht haben.

Jetzt mal bißchen mehr Elan Jungs und Mädels. Von nix kommt nix und wenn wir nun schon heulen, weil einer nen zwanni im Monat für nen Server blechen muss, dann wird das nix. Solche Projekte kosten zwar Zeit aber vorallem Nerven, wenns mal nich weiter geht dran bleiben, wenn sich zwei in die Haare kriegen müssen die getrennt werden, aber keine Gruppen bilden, um einen von beiden rauszuekeln. EIN TEAM. VIELE VISIONEN. Wir knüpfen uns an die anderen Open Source Projekte, schnappen uns die einzelnen Projektleiter und bilden Bündnisse. Das Netz ist ein Schlachtfeld um Resourcen und Macht und auch "freie, ungebundene Menschen" können sich ein Stück vom Kuchen nehmen. Ihr müsst den Markt mal analysieren um zu realisieren, dass es Unendlich viele Programme gibt, das bedeutet es gibt mindestens halb soviele Geldquellen. Zukunftsgekaule, aber true shit.

Ich sag euch mal, wie ich des machen würde, wenn ich Leute finde.

Zuerst würden wir nen Launcher erstellen, der Button für Jedes Genre hat, dann machen wir nen Punkt und Sammeln, was sich jeder einzelne erhofft und was er mindestens haben will für seine Arbeit, seis Geld, seis ein Geschichtsbucheintrag auf Wiki, sei es eine Zukunftssicherung der eigenen Kinder.

Ab dann wirds kurz Diskussionsarm, weil ihr euch erstmal über euch selbst bewusst werden müsst, fragt euch, was ihr am besten könnt, was euch am meisten verletzt hat, wo ihr euch in 10 Jahren seht, googlet euer eigenes Gehirn, stellt euch selbst die absurdesten Fragen und beantwortet sie ausführlichst. Schon habt ihr virtuelle Charakter erschaffen, die Hauptstatisten jeder Story.

... ich könnt des unendlich lang machen, aber ich denke jeder merkt nun, wie simple die It- Scene gestrickt ist und wie komplex ihr selber seid. Wir können nur gewinnen, wenn wir nach einem Verlust den Einsatz verdoppeln, so laufen Gewinnspiele (funzt in jedem Casino in jedem Spiel bei dem der Gewinn doppelt so hoch wie der Einsatz ist), so spielt sich das Reallifegame. Es gibt keine Niederlagen, es gibt nur zu wenig Versuche, simpelste Mathematik! Aber was des wichtigste ist, was ihr nicht könnt, kann ein anderer und was der nur halbherzig macht, weil er Erfolge sehen will, muss der nächste dann Verfeinern. Ideen kommen von alleine, wenn man etwas braucht und es ist nicht vorhanden is, muss es erfunden werden, so einfach is des.

Also hopp, rafft euch auf, lasst des ding durchziehen und wenn wir 10 Jahre dran arbeiten und die beta 9 Jahre aufm Markt bleibt, wir kriegen ja auch noch Zuwachs etc., da werden Modder sein, es wird Feedbackfunktion geben, wir sind in unserer Gesellschaft nie auf uns alleine gestellt, auch wenn des so scheinen mag. und wenn am Ende nur ein Appel und ein Ei für jeden rausspringt, dann isses ned das Ende. Und lasst euch bloß ned von den großen und deren Vorsprung abschrecken, klar, Googles Algorythmen sind viele, aber die Mathematik sagt, sowas lässt sich auch in eine einzige Formel packen, des is des schöne, wenn Firmenetagen Geld und Geld und noch mehr Gelder investieren um am Ende nur Ausgaben gehabt zu haben. Nun kommen wir und wir ownen des System, WIR WOLLEN MITSPIELEN und da gibts auch gar keine Diskussion oder nen Nein- Knopf. Der Cookie wurde versteckt in euer Gehirn gepflanzt oder wie normale Menschen nun sagen würden: Der Drops ist gelutscht. Was wir brauchen sind Enthusasten und auch jeder andere mag Willkommen sein, aber das wird für jeden Teilnehmer definitiv eine unerwartete Erfahrung mit epischen Dialogen sein und wenn ihr nicht gerade Raucher seid oder anderweitig euer Leben bis zum Tod verkürzt, dann versüßt euch wenigstens die Tage bis zur Rente meine Damen und Herren.

ich sag euch mal die Zukunft vorraus 😀 Wir übernehmen aus anderen Systemen was wir brauchen, mischen des mit unseren eigenen Ideologien & Visionen und irgendwann sind wir in einem gegenwärtigen Moment, in dem WIR stolz auf uns sind! Überlegt einfach mal, welche Konkurrenz wir bieten, wenn wir 1000 leute zu einem Projekt bewegen können. Des kommt im TV, da wird des ausgestrahlt werden, ein paar von euch werden Jobanfragen bekommen, andere ihr eigenes Ding durchziehen, aber was allen bleiben kann, sind 999 Leute, auf die man sich verlassen kann. Fragt euch selbst, ob euch die Erfahrung der "Massenintelligenz" (nu haben wir sogar etwas, das wir als Doktortitel einreichen können, Universitäten könnten Interessen an den Statistiken und Ergebnissen haben) Wert ist, einen Teil euerer Freizeit dafür zu spenden, um die heftigste Crew on Earth zu bilden. Gute Nacht. ♥

shinichi

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14. März 2008

Beiträge: 735

Too long, didn't read. ;p

Und sowas wie Steam ist scheiße und hoffentlich nicht die Zukunft, weils zentralistisch ist und man sich abhängig macht, sowohl Spieler als auch Spielentwickler. Es müsste ein offenes, dezentrales Spielenetzwerk geben, wo man als Spielehersteller sein Spiel verlinken kann und als Spieler die Spiele finden und mittels am besten dezentraler Währung direkt vom Spielehersteller kaufen könnte.

horstpenner

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7. Februar 2016

Beiträge: 364

Das wäre theoretisch optimal, aber Valve jetzt mit Füßen zu treten, wäre, wie wenn wir uns selbst treten würden.

Mit 5 MESA- Entwicklern tun sie mehr für die Spieleentwicklung für Linux, als jeder andere Anbieter und haben sich immer konform zu unseren Konventionen verhalten. Sie hätten auch Closed Source nur für ihr SteamOS entwickeln können, aber nein, sie haben uns alle profitieren lassen. Kein anderes Unternehmen aus der Branche kümmert sich vergleichbar. Im Gegenteil, solche Unternehmen wie Blizzard oder Zenimax interessieren sich einen feuchten Dreck, überhaupt nur einen Gedanken daran zu verschwenden, auf Linux zu portieren...

Solange wir im selben Boot sitzen, wäre es völlig hirnlos, ein Loch reinzusägen, und auch charakterlos, weil es jedem signalisieren würde: Ignoriere Linux, sonst werden Deine Geschenke genommen, dann wirst Du weggeekelt und Dein Programm kopiert. Man muss auch anderen zugestehen, dass sie Gewinn abschöpfen - das findd ich völlig legitim, erst recht, wenn man auf anderer Seite so viel für die Allgemeinheit investiert.

ChickenLipsRfun2eat Team-Icon

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6. Dezember 2009

Beiträge: 12067

horstpenner schrieb:

Solange wir im selben Boot sitzen, wäre es völlig hirnlos, ein Loch reinzusägen, und auch charakterlos, weil es jedem signalisieren würde: Ignoriere Linux, sonst werden Deine Geschenke genommen, dann wirst Du weggeekelt und Dein Programm kopiert. Man muss auch anderen zugestehen, dass sie Gewinn abschöpfen - das findd ich völlig legitim, erst recht, wenn man auf anderer Seite so viel für die Allgemeinheit investiert.

+1

(nutze zwar kein steam, aber das gilt generell und spiegelt sehr gut einen guten Teil der Mitnahmementalität wider)

Baujahr91

Avatar von Baujahr91

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13. März 2017

Beiträge: 5

Und sowas wie Steam ist scheiße und hoffentlich nicht die Zukunft, weils zentralistisch ist und man sich abhängig macht, sowohl Spieler als auch Spielentwickler. Es müsste ein offenes, dezentrales Spielenetzwerk geben, wo man als Spielehersteller sein Spiel verlinken kann und als Spieler die Spiele finden und mittels am besten dezentraler Währung direkt vom Spielehersteller kaufen könnte.

Das finde ich schon mal einen guten Ansatz, allerdings muss man aufpassen, dass man nicht ins Minus läuft, wenn man sich nun auf Bitcoin oder andere Kryptowährungen verlässt, immerhin sitzt in einer dezentralen Währung auch niemand dahinter, Gegenwert zu schaffen, sprich Gold oder Diamanten kaufen und einlagern und im Falle einer Inflation prozentual auf die "Investoren" auszuhändigen oder selber die Währung aus dem Erlös der Edelwertstoffe selber aufzukaufen und aufzufangen. Aber definitiv ein guter Ansatz zur Antimonopolisierung.

@horstpenner Ich mach Steam in keinem Fall einen Vorwurf, aber das muss man auch mal von mehreren Seiten betrachten, eine wäre z.b. das Wissen, dass Bill Gates und damit Windows langsam in die Jahre kommt, ob sich der Erfolg so hält mag abzuwarten sein.

Ich möchte halt gerne noch mal darauf hinweisen, dass es in allen theoretischen Wahrscheinlichkeiten auch mindestens eine gibt, in der sich die Linux - User selber um ihre Dinge kümmern müssen, weil sie sonst nur enttäuscht werden, wenn sie sich auf andere verlassen. Grundsätzlich gelten Linuxuser als die geächteten, alle wären Hacker, jeder wäre Paranoid und müsste seine Daten verstecken und und und, aber Lösungsvorschläge oder Kooperationen sind rar, dabei hat das System grundsätzlich eine höhere Überlebenschance als vergleichbare Kernel oder Systeme.

Bei den anderen is zwar verschlüsselt aber null bis paar technische Geräte, ein, zwei Hacker mit guten Mathematikkenntnissen entschlüsseln so ein Windows vollständig, heißt natürlich nicht, dass es löchrig ist, aber grundsätzlich halte ich sowas wie Verschlüsselung oder Patente für Wettbewerbsverzerrung und Menschen, die dieses System unterstützen für Evolutionsbremsen, in diesem Fall bremsen sie die technische Entwicklung. Auch Closed Source lässt sich entschlüsseln, kein System ist sicher, aber ist es ein Verbrechen, das ein Mensch wissen will, welche "Schriften" der andere sich ausdenkt? Sorry, aber das erinnert mich doch hart an die katholische Kirche, no hate, aber Wissen ist natürlicher Weise schon begrenzt, da muss man es nicht auch noch vor anderen verstecken, schon gar nicht in Ländern in denen es ein grundsätzliches Bildungsrecht gibt.

horstpenner

Anmeldungsdatum:
7. Februar 2016

Beiträge: 364

Im Kopf geht nur vieles mindestens zehnmal so schnell, wie in der Realität, erst recht, wenn 4 dran arbeiten 😉

Hier mal ein paar Denkanstöße: MaNGOS Projekt, TrinityCore Projekt, PseuWoW Client

Alle Projekte zielen auf WoW ab, MaNGOS und TrinityCore sind lauffähige Server. Man könnte PseuWoW wiederbeleben, aber niemand zwingt einen, eine WoW-Datenbank und WoW- Texturen zu nutzen 😉

Edit: Aber es wäre wahrscheinlich schon sinnvoll, 2 Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: PseuWoW fertig stellen, sodass es WoW- Inhalte nutzt(die sind da und kosten keine Zeit) und dabei auf Portierbarkeit achten. Dann MaNGOS/TrinityCore und PseuWoW so anpassen, dass man beliebige Inhalte verwenden kann, also mit MySQL- Datenbank mit Monstern/Gegnern etc. eigenen Texturen, eigenen Maps, und eigenen Stories und Boss- Skripten. Natürlich wäre da Vulkan als API zu bevorzugen, einfach zur Zukunftssicherheit etc.

Danach könnte man es mit beliebigen Inhalten füllen, beispielsweise ein Science- Fiction- Spiel im Weltall nur mit Menschen(oder auch Außerirdischen), oder Mittelalter ohne Monster etc. - der Kreativität wären da keine Grenzen gesetzt, und die ganzen MMORPGs sind ja sowieso immer vom Aufbau und Interface gleich.

Baujahr91

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13. März 2017

Beiträge: 5

horstpenner schrieb:

Danach könnte man es mit beliebigen Inhalten füllen, beispielsweise ein Science- Fiction- Spiel im Weltall nur mit Menschen(oder auch Außerirdischen), oder Mittelalter ohne Monster etc. - der Kreativität wären da keine Grenzen gesetzt, und die ganzen MMORPGs sind ja sowieso immer vom Aufbau und Interface gleich.

Klingt alles verständlich und wie bei jeder Diskussion scheiden sich die Geister, aber ich bin kein Freund von Kopien, persönlich zumindest, das fängt bei der Schule an, wo man in Mathe 1+1 berechnet, um den Fehler des Formelerstellers zu finden (E=mc² z.b. is nur bedingt korrekt, mal davon abgesehen, das aus physikalischer & quantentektonischer Sicht der Wurf einer Atombombe eine Kettenreaktion ausgelöst hätte, die bis heute in Gange wäre und die Erde zu einem Stern gemacht hätte, ist sie auch noch theoretisch beschränkt und bezieht sich, siehe c = lichtgeschwindigkeit, nur auf das Produkt einer Kollision zweier "Dinge" mit Lichtgeschwindigkeit, was die Formel zum berechnen von theoretischen frontalen, auf den Mittelpunkt der Front und bei gleicher Geschwindigkeit, selber Anzahl an Atomen und und und, in diesem Fall Autounfällen, unbrauchbar macht.) Da bin ich dann doch lieber Freund der Hornbach Initiative - Es ist in dir, es ist dein Projekt. Es gibt immer was zu tun. Zumal ein frisches System endlich auch von der Copy & Paste Generation entfernen würde.

Sieht ja leider zum jetzigen Zeitpunkt nicht so aus, als würden sich Interessenten finden, deswegen stell ich die Suche nach Mitaktivisten in diesem Forum mal gediegener Maßen ein, obwohl es ein tolles Mathematikabenteuer geworden wäre. ☺

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