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Trollhaus Beratung in München gegen LiMux?

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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thom_raindog

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trollsportverein schrieb:

Cruiz schrieb:

Gerade Impress ist aber kein Glanzstück freier Software. Ich wäre echt vorsichtig, damit Werbung machen zu wollen 😇

Dann zeig mir erst mal wie gut MS-Powerpoint auf Solaris lauft. Es geht schließlich um Interoperabilität. Die ist eben mit dem MS-Powerpoint so ganz und gar nicht gegeben. Noch weiter gehen Präsentationslösungen, die einfach den Webbrowser nutzen, wie etwa Flowtime oder Board.js. Die gibt es auch. Oder etwa MagicPoint, hat aber eine steilere Lernkurve. Warum die Generation Facebook, Twitter und Youtube ihre Präsentation nicht ganz einfach als Video auf Youtube oder Vimeo hoch lädt sollte auch mal als Frage in den Raum gestellt werden. Dann wäre es wirklich Wurst, wie das Präsentationsvideo erstellt wurde, angucken lässt es sich ja im Webbrowser. Für kleine Präsentationen oder Erläuterungen könnte sogar ein animiertes GIF Bildchen ausreichen.

Ich lehne mich glaube ich nicht allzu sehr aus dem Fenster wenn ich sage: In der Verwaltung wird mehrheitlich NICHT die "Generation Facebook und Co" arbeiten 😉

trollsportverein

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thom_raindog schrieb:

Ich lehne mich glaube ich nicht allzu sehr aus dem Fenster wenn ich sage: In der Verwaltung wird mehrheitlich NICHT die "Generation Facebook und Co" arbeiten 😉

Das wird aber schwierig, kommt die Verwaltung dann nicht mit dem Kinderschutz in Konflikt? Schau hier die Altersstruktur der Facebook Nutzerinnen und Nutzer:

16- 24 Jahre 86%

25-34 Jahre 84%

35-44 Jahre 80%

45-54 Jahre 76%

55-64 Jahre 69%

Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/39471/umfrage/nutzer-von-facebook-nach-alter. Falls die Quelle schlecht lesbar sein sollte, mit NoScript und Adblocker wäre eine Möglichkeit die Darstellung im Browser zu verbessern. 😉

thom_raindog

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trollsportverein schrieb:

thom_raindog schrieb:

Ich lehne mich glaube ich nicht allzu sehr aus dem Fenster wenn ich sage: In der Verwaltung wird mehrheitlich NICHT die "Generation Facebook und Co" arbeiten 😉

Das wird aber schwierig, kommt die Verwaltung dann nicht mit dem Kinderschutz in Konflikt? Schau hier die Altersstruktur der Facebook Nutzerinnen und Nutzer:

16- 24 Jahre 86%

25-34 Jahre 84%

35-44 Jahre 80%

45-54 Jahre 76%

55-64 Jahre 69%

Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/39471/umfrage/nutzer-von-facebook-nach-alter. Falls die Quelle schlecht lesbar sein sollte, mit NoScript und Adblocker wäre eine Möglichkeit die Darstellung im Browser zu verbessern. 😉

Du zählst also von 16 bis 64 jeden zur Generation Facebook? Gut, dann hat sich das Thema natürlich erledigt.

trollsportverein

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thom_raindog schrieb:

Du zählst also von 16 bis 64 jeden zur Generation Facebook? Gut, dann hat sich das Thema natürlich erledigt.

Nein ich zähle nicht. Das machen die Statistiker. Ich selbst bin auch kein Facebookinsasse. Aber es nutzen so viele Menschen heutzutage Facebook, dass man da außer den Kindern, die noch nicht dürfen, keine Generation nicht mehr als "Generation Facebook" bezeichnen kann. Auch wenn einzelne Menschen Facebook boykottieren. Sogar die Menschen im letzten Lebensjahrzehnt vor dem Renteneintrittsalter haben ja laut statistika.com schon mehr als zu zwei Drittel im Jahr 2015 im Facebook eingesessen. Entkommen macht Facebook und der Gruppenzwang den Menschen auch nicht gerade unbedingt einfach.

Aber lassen wir uns doch nicht vom eigentlichen Thema ablenken. Es wundert einfach nur, dass zwar die neuen Medien derart genutzt werden, aber dort wo es sinnvoll und praktisch für die Interoperabilität wäre, dann nicht mehr. Da werden dann die Scheuklappen aufgesetzt und alles muss auf MS-Office festgenagelt sein, in Ewigkeit und Amen.

Nichtmal ein anderes Paket Bürosoftware, das kompatibler als MS-Office ist, wird akzeptiert. Dabei bietet LibreOffice viele Vorteile, es läuft nicht nur auf Windows, sondern auch auf Linux & Co. Nutzer dürfen LibreOffice ohne Bezahlung nutzen. So würden sich dann auch mit Impress erstellte Präsentationen auf Linux & Co fein abspielen lassen. Natürlich kann man auch mit MS-Office erstelltes mittels Libreoffice anschauen, aber dann wird es halt irgendwelche MS-Office bedingten kleinen Macken haben. Nichts wirklich wesentliches, nur MS-Office bedingte Formatierungsfehler werden sich wohl hin und wieder zeigen. Es ist aber auch ein Dilemma mit MS-Office, Microsoft selbst hat ja die Kompatibilität zum eignen Produkt oft genug selbst gebrochen. Manchmal war dann ein LibreOffice sogar die Rettung, weil MS-Office ein altes Microsoft Dokument selbst nicht mehr anzeigen konnte.

Langfristig wäre es aber denkbar, dass die Office Dokumente ohnehin eher via Netzwerktechnologien bearbeitet werden, so gibt es ja schon längst Google Office, mit dem sich Dokumente, auch Präsentationen, übers Netz bearbeiten und teilen lassen. So wird also vorgemacht, wie sich über moderne Netzwerktechnologien zusammenarbeiten lässt. Und wer Google vermeiden möchte findet beispielsweise WebODF. Es lässt sich sogar recht einfach lokal auf einem Ubuntu (und auch auf einem Ubuntu Touch) nutzen. Beispielsweise der mit Python vorhandene SimpleHTTPServer bietet bereits die Möglichkeit WebODF lokal auf Ubuntu nutzbar zu machen.

user_unknown

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Beim Netzpolitischen Abend https://digitalegesellschaft.de/portfolio-items/netzpolitischer-abend/ ist der erste Beitrag, ca. 35 Min., zu Limux. Schau's mir selbst jetzt erst an, also kein Kommentar erst mal und keine Empfehlung, nur ein Hinweis. ☺

Benno-007

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28. August 2007

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Ich fand's gut.

H-artz-IV

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trollsportverein

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21. Oktober 2010

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Wo ich gerade in dem PDF etwas geschmökert habe, fiel mir auf, manchmal sind es wohl nur Kleinigkeiten (zuzüglich Verbohrtheit, Lernunwillen, usw.).

Ich hole mal etwas aus: hier für diese Großstadt (nicht München) werden für die öffentlichen Verkehrsmittel PDFs angeboten, die Fahrpläne und bis zur Unbenutzbarkeit abstrahierte Karten (auf der Landkarte ist man da ganz wo anders) enthalten. Diejenigen, die diese PDFs gemacht haben, saßen - das lässt sich aus den PDFs herauspopeln - an Apple Computern und hatten eine Vorliebe für exotische Fonts die sonst keiner hat und die exorbitant teuer sind. Die haben sie aber nicht in die PDFs eingebunden, was die PDFs irgendwas zwischen unleserlich, bis besonders hässlich macht. Also Formatierungsfehler, bzw Anwendungsfehler auf der Seite der Ersteller.

Und in dem PDF über den LiMux Bericht von Ende 2013 lese ich genau von derartigen Problemen. Natürlich ist das Problem dort nicht so knallhart und glasklar beim Namen benannt worden, aber wenn ein Dokument Formatierungsfehler aufweist, dann lohnt sich schon mal zu gucken, was für Fonts verwendet wurden - und ob diese überhaupt eingebunden wurden. Das Berichts-PDF selbst übrigens auch. Es kann durchaus sein, dass Windows Nutzer oder Apple Nutzer keine DejaVu Fonts installiert haben, die könnten also der Meinung sein, dass das PDF, welches mit OpenOffice.org 3.2 im Jahre 2013 erstellt wurde, mit dem, was auch immer sie gerade zum anzeigen benutzen, doch etwas sch^^^unschön aussieht.

Darum mal eine paar Links zu Hinweisen, wie man Schriftarten einbindet:

Wer eine Windows Lizenz über hat, das passiert ja in privaten Haushalten mindestens, wenn nicht noch mehr, durch Rechnerkäufe zwangsläufig, dass man mehr Windows Lizenzen hat, als man überhaupt Windowse verwenden oder nutzen will, da kann man ja auch leicht die Fonts auf ein Linux mitnehmen, aber für die Stadt München geht das vermutlich nicht so ganz unbürokratisch. Wäre aber mal nachzudenken, ob es oft nur diese Spielerei mit den Fonts ist. Schwieriger dürfte es mit Apple Fonts sein, zwar erfreuen sich Apple Geräte auch längst großer Beliebtheit, aber zumindest in Deutschland werden wohl nicht ganz so viele Millionen Privathaushalte Apple Lizenzen über haben, wie Microsoft Lizenzen. Also geht am Font einbinden für die Portabilität von Dokumenten kein Weg dran vorbei.

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Es gibt schon einen Grund, warum das Einbetten von Schriftarten zu den Grundvoraussetzungen gemäß PDF/A-Standard gehört. OpenOffice unterstützt seit Version 3.0, also seit 2008, den PDF-Export in PDF/A-1. Aber solange die Leute auch heute noch den Unterschied zwischen einem Word-Dokument und einer Textdatei nicht verstehen, muss man denen wohl nicht mit abgefahrenen ISO-Standards von 2005 kommen.

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