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Kaufberatung Desktop-PC

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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Tom2

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28. Oktober 2006

Beiträge: 198

Hallo,

ich plane die Anschaffung eines neuen Desktop-PC. Einsatzzweck sind Internet, Office, Videos und Bildbearbeitung (raw-Entwicklung teils auch über VMs). Wichtig ist natürlich die Linuxkompatibilität und leise muss er sein. Da ich vom Selberbauen keine Ahnung habe, habe ich mich in verschiedenen Onlineshops umgeschaut. Was haltet ihr denn von diesem Gerät bei Computerwerk.de?

  • Prozessor 2x 3.7 GHz Intel Core i3-4360 Haswell

  • Grafikkarte onchip/onboard Grafiklösung

  • Arbeitsspeicher 8 GB [1x 8GB] DDR3-1600 Crucial

  • Festplatte / SSD 250 GB Samsung 850 EVO SSD

  • Betriebssystem Kein Betriebssystem

  • Optisches Laufwerk 22-fach Dual Layer DVD±RW

  • CPU Kühler Standard Box-Kühler (70mm)

  • Mainboard MSI B85M-E45

  • Gehäuse Miditower schwarz - Starter 4

  • Netzteil 300 W Bequiet Pure Power L8

http://www.computerwerk.de/Office-PC/Office-PC-Oshawa-B::1869.html

Ich würde das Gerät noch aufrüsten auf 16GB RAM, 500GB SSD, WLAN und Cardreader und käme dann auf 620,– €.

Passt diese Konfiguration? Ist er linuxtauglich und leise?

Was haltet ihr von Computerwerk.de? Dies war der einzige Shop, den ich bisher gefunden habe, in dem zur Konfiguration ein Bequiet Pure Netzteil angeboten wurde, was hier ja immer wieder empfohlen wird.

Zu allen Komponenten stehen auch jede Menge Alternativen zur Auswahl. Ich kenne mich da aber gar nicht aus. Denkt ihr, dass diese Auswahl passt? Wenn ich es richtig verstehe, besitzt das Gerät lediglich den CPU- und den Netzteillüfter. Ist ein extra Gehäuselüfter bei solch einem System mit Onboardgrafik nicht erforderlich?

Fragen über Fragen. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir ein bisschen weiterhelfen könntet.

Viele Grüße

Tom

crazy-biscuit Team-Icon

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Die Konfiguration sieht gar nicht mal so schlecht aus. Allerdings klingen 620 € etwas happig. Ich schaue nachher mal, was da preislich noch geht. Diverse Shops bauen auf Wunsch auch individuelle Konfigurationen zusammen. Alternativ gibt es in ganz Menschen, dies auch gerne unentgeltlich mit dir zusammen machen.

Mankind75 Team-Icon

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Ich habe mittlerweile auch ein BeQuiet-Netzteil gekauft und bin sehr zufrieden.

Bei dem Mainboard nehme ich mal an, dass der Grafikchip in die CPU eingebaut wurde und da ist es dann eine Frage, ob dieser Grafikchipsatz auch gut unterstützt wird. → https://01.org/linuxgraphics

Das Board ist ohne Prozessor neu um die 60 Euro wert. Die 250er SSD würde ich mal um die 90 Euro schätzen.

Bei uns im Ort gibt es einen PC-Schrauber, der 50 Euro dafür verlangt, einen PC zusammen zu zimmern wenn man ihm die Hardware liefert.

stfischr Team-Icon

Avatar von stfischr

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1. März 2007

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Hi.

Ich habe hier mal ein Beispielsystem (allerdings mit i5 statt i3) zusammen geklickt, ohne Zusammenbau 550€.

Bilder

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6. November 2010

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Mankind75 schrieb:

Board ist ohne Prozessor neu um die 60 Euro wert. Die 250er SSD würde ich mal um die 90 Euro schätzen.

Das kommt hin.

Bei uns im Ort gibt es einen PC-Schrauber, der 50 Euro dafür verlangt, einen PC zusammen zu zimmern wenn man ihm die Hardware liefert.

Wie gesagt, bei Hardwarluxx gibt es eine Menge Menschen, die das kostenlos machen. 😉

Ich stehe da auch mit drauf - falls du aus dem Raum Hamburg kommen solltest, dann sag bescheid (PM).

Früher konnte man bei Hardwareversand.de PCs für 25 € zusammenbauen lassen. Scheinbar wurden die aufgekauft von K&M, welche den Service nicht mehr bieten. Mindfactory will dafür 100 € und scheidet somit m.E. aus. Gleiches gilt für Altenate. Somit bleibt nur ein fertiges System oder die Option das mit einem User zusammen anzugehen...

Dogeater

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16. Juni 2015

Beiträge: 3381

warehouse2 baut ebenfalls zusammen. Die Preise für Hardware gehen auch in Ordnung.

http://www.warehouse2.de/de/pc-service/pc-service-zusammenbau-leistungstest

tom8687

Avatar von tom8687

Anmeldungsdatum:
29. März 2012

Beiträge: 578

Der shop ist ok aber relativ teuer, siehe thread (Beitrag) weiter unten.

Ob es sich jetzt lohnt in 16GB RAM und 500GB SSD zu investieren, mußt Du selbst wissen.

Mit 8GB fahre ich WIN10, kubuntu 14.04, 16.04 und manjaro-kde parallel, wenn ich es nicht zu bunt treibe 😇

Für diese 99EUR Aufpreis bekommst Du den i5-4690.

Viel Spaß beim konfigurieren.

Gruß tom.

hakel

Anmeldungsdatum:
13. August 2009

Beiträge: 23336

Bei den heutigen Preisen kann man sich ruhig 16GB Ram 500GB SSD gönnen. 😲

Er hat ja VMs und Raw Fotos.

Ich würde bei der CPU sparen, i3 und "boxed" Lüfter. Können wir aber im Prinzip schlecht beurteilen, Bildbearbeitung ist ja auch ein dehnbarer Begriff.

Gigabyte und MSI würde ich eher meiden, besser Asus oder Asrock. Spielt natürlich keine Rolle, wenn das MB bekannt ist.

Das Netzteil lüftet Heute meist nicht mehr, unterer Einbau. Bei längeren Lastphasen wäre ein großer langsam drehender GH Lüter also angemessen, wenn man seine Hw liebt. Wissen wir aber nicht.

crazy-biscuit Team-Icon

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Avatar von crazy-biscuit

Anmeldungsdatum:
6. November 2010

Beiträge: 4847

i3 und Boxed bei VMs? Nee danke! Nett wären schon ein i5 mit allen gängigen Virtualisierungsfeatues sowie 4 Kernen UND 16 GB RAM. Die 12 GB bei mir auf Arbeit laufen mit 3 VMs schon recht voll. Dabei könnten einige VMs auch mehr "RAM" brauchen...

hakel

Anmeldungsdatum:
13. August 2009

Beiträge: 23336

Bei Skylake werden die Features nicht mehr beschnitten, oder meinst du etwas bestimmtes?

"VM" sagt nix über die CPU Belastung aus.

Der "boxed" ist zwar erschütternd mies bei Intel, aber i3 mit 50 Watt sollte gehen. Wenn er permanente Last hat, macht ein vernünftiger GH Kühler mehr Sinn.

Muß er selber wissen, können wir nicht beurteilen bei seinen Angaben.

Tom2

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
28. Oktober 2006

Beiträge: 198

Vielen Dank schon mal für die vielen Tipps!

Mankind75 schrieb:

Ich stehe da auch mit drauf - falls du aus dem Raum Hamburg kommen solltest, dann sag bescheid (PM).

Danke für das Angebot. Ich wohne allerdings im äußersten Süden Richtung Basel.

Groß beansprucht wird das Gerät eigentlich nicht. Ab und zu mal Video schauen und Bildbearbeitung sind das Äußerste. Raw-Entwicklung muss ich in einer VM machen, da es die Sigma-Konverter nur für Win gibt. Zur Zeit habe ich ein 6 Jahre altes Notebook mit Intel Core i5-2410M CPU (2.30GHz) und 4GB RAM an einem externen Bildschirm hängen. Flaschenhals ist natürlich der RAM, Prozessorleistung geht eigentlich noch. Deswegen dachte ich, dass ein i3-Desktop-Prozessor dicke ausreichen würde.

hakel schrieb:

Gigabyte und MSI würde ich eher meiden, besser Asus oder Asrock. Spielt natürlich keine Rolle, wenn das MB bekannt ist.

Das Netzteil lüftet Heute meist nicht mehr, unterer Einbau. Bei längeren Lastphasen wäre ein großer langsam drehender GH Lüter also angemessen, wenn man seine Hw liebt. Wissen wir aber nicht.

Das MB habe ich aus der Zusammenstellung von Computerwerk.de. Ich bin da absoluter Laie. Als Alternative sind dort noch einige Asus MBs aufgeführt. Wären die eher zu empfehlen? Ein GH Lüfter ist in diesem Gerät wohl nicht verbaut und steht in der Konfiguration auch nicht zur Auswahl.

Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass es wohl am Sinnvollsten wäre, wenn ich anfange, mich mit dem Thema Selberbauen zu befassen. 🙄 Das Ganze eilt nicht, habe keinen Zeitdruck und könnte mal in aller Ruhe versuchen, mich da einzulesen.

Viele Grüße

Tom

hakel

Anmeldungsdatum:
13. August 2009

Beiträge: 23336

Ich gehe davon aus, daß stfischr das MB kennt, sonst würde er es nicht empfehlen. Blind, würde ich ein Gigabyte nicht kaufen.

Ein i3 Skylake ist deinem Notebook sicher überlegen.

Wenn du keine CPU Last hast, brauchst du auch keine besonderen Lüfter.

Zusammenbau ist unproblematisch, bei Youtube gibt es auch Videos.

Nur keine Gewalt! 😀

Sigh

Avatar von Sigh

Anmeldungsdatum:
22. April 2008

Beiträge: 94

Grundsätzlich würde ich immer AMD/ATI den Vorzug vor Intel/Nvidia geben. Aus dem einfachen Gedanken, dass letztgenannte vom Marktanteil her einem Monopol nahe sind und was das bedeutet sehen wir an Micro$oft. Als früherer Gamer hatte ich selbstzusammengebaute Tower mit stromfressender Hardware. Für den oben beschriebenen Zweck habe ich das hier:

https://www.caseking.de/foxconn-nt-abm63-barebone-amd-a6-6310-ddr3l-schwarz-bbfc-050.html

Lieferung ohnen BS, HDD/SSD und RAM (der leider nur 8 GB gross sein darf, was aber völlig ausreicht). Dazu dann eine 480-GB-SSD, 8 GB RAM, Xubuntu.

Vorteile gegenüber obigen Konfigurationen: Preis (je nach SSD) ca. 430 €, stromsparend, platzsparend (dank VESA-Halterung hinter dem Monitor), geringer Selbstbauanteil.

Nachteile: Ausser einer grösseren SSD keine Aufrüstmöglichkeiten, wenn das Gerät veraltet sein wird. Kein optisches Laufwerk (braucht man eh meist nicht, kostet extern ca 30 €). Foxconn ist nicht gerade ein soziales Unternehmen. Sind die meisten anderen aber auch nicht.

Ist nicht das, was in der Aufgabenstellung gefordert wurde, aber m. E. eine sinnvolle Alternative.

stfischr Team-Icon

Avatar von stfischr

Anmeldungsdatum:
1. März 2007

Beiträge: 19197

hakel schrieb:

Ich gehe davon aus, daß stfischr das MB kennt, sonst würde er es nicht empfehlen.

Ups, das Board läuft seit kurzem bei nem Bekannten von mir, aber der hat seinen alten DDR3 behalten wollen, daher hat das Board DDR3 und nicht DDR4. War mir doch glatt entgangen.

Also bei den Anforderungen würde ich dann auch nen i3 nehmen (i3-6100) aber trotzdem 16 GB (Zukunftsfähiger). AM2+ und FM3+ bekommen sehr wahrscheinlich keine Prozessorupgrades mehr, möchte man sich da verbessern sind dann nur 95W oder 120W Prozessoren in Reichweite, da muss man auch noch in einen mächtigen Kühlkörper investieren.

Sigh schrieb:

https://www.caseking.de/foxconn-nt-abm63-barebone-amd-a6-6310-ddr3l-schwarz-bbfc-050.html

Das wäre leistungsmäßig eine Verschlechterung für den TE.

uliboh

Anmeldungsdatum:
29. August 2014

Beiträge: 227

Tom2 schrieb:

Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass es wohl am Sinnvollsten wäre, wenn ich anfange, mich mit dem Thema Selberbauen zu befassen.

Das ist eine gute Idee. Es ist wirklich nicht schwer. Lego für Große.

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