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DVB-T2 / HEVC Stick oder Karte

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Kein Ubuntu
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4. Juni 2007

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Hallo zusammen,

durch eine Internetrecherche bin ich auf die Webseite linuxtv.org aufmerksam geworden wo einige DVB-T2 Sticks aufgelistet sind.

So wie ich das verstanden habe, wird DVB-T im Laufe der Zeit abgeschaltet und in Zukunft soll dann DVB-T2 kommen. Dann verstehe ich das auch so, dass Deutschland, im Gegensatz zu anderen Ländern, einen eigenen Codec verwendet der wohl HEVC heisst. Benötige ich für den Codec bestimmte Hardware oder kann man das auch ggf. softwareseitig in VLC Player, kaffeine etc. machen.

Welche Karten (möglichst PCI) oder Sticks könnt ihr empfehlen?

Für die Versionsnummer habe ich mal die neueste Entwicklerversion eingetragen, da ich eine Rolling Release Distribution verwende.

Danke für Rückmeldungen.

Mkd75

seahawk1986

Anmeldungsdatum:
27. Oktober 2006

Beiträge: 11278

Mankind75 schrieb:

Benötige ich für den Codec bestimmte Hardware oder kann man das auch ggf. softwareseitig in VLC Player, kaffeine etc. machen.

Für HEVC in 1080p mit Softwaredecoding benötigst du eine ziemlich dicke CPU - mein Core i5 2500 schafft das gerade so (mit dem MPC-HC unter Windows und einem gepatchten VDR als Streaming-Server).

Viel besser klappt es mit einer GPU, die das in Hardware erledigen kann - z.B. eine aktuelle NVidia-Karte (unter Linux ginge das dann über VDPAU, ich glaube mit ffmpeg >= 3.0 kann man das auch schon nutzen, da fehlt aber bei vielen Programmen noch die Anpassung an die neueste API).

PCI kannst du vergessen, wenn könnte man auf PCIe setzen.

Funktionieren sollten z.B. die Karten von L4M/Digital Devices, die damit beworben werden (der Hersteller bietet offene Treiber, die sich allerdings mit anderen freien Treibern beißen können), Sundtek-Sticks mit DVB-T2 Unterstützung, die ab 02/2015 hergestellt wurden (fürs deutsche DVB-T2 wurden leider einige Sonderlocken genutzt, deswegen muss der Stick ETSI EN 302 755 V1.3.1 unterstützen) - im http://www.vdr-portal.de/ findet man einige Erfahrungsberichte (auch zu günstigeren USB-Tunern): https://www.google.de/search?q=site%3Avdr-portal.de+dvb-t2&safe=off&source=lnt&tbs=cdr%3A1%2Ccd_min%3A01.04.2016%2Ccd_max%3A&tbm=

Wichtig ist zu wissen, dass nur die ÖR-Sender unverschlüsselt übertragen werden - falls du die privaten Sender sehen willst, solltest du noch abwarten, denn die werden verschlüsselt übertragen (und lassen sich mit zertifizierten Receivern bis zum Abschluss der Einführungsphase 2017 kostenfrei empfangen) - freenet TV hat angedeutet, dass es spezielle DVB-T2 Sticks geben könnte, auf denen man den Empfang der verschlüsselten Sender (natürlich gegen Gebühr) freischalten lassen kann - vgl. FAQ: https://www.freenet.tv/hilfe/category/2

axt

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22. November 2006

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Mankind75 schrieb:

einen eigenen Codec verwendet der wohl HEVC heisst.

HEVC, anderer Name für H.265 (also nicht MPEG-4 AVC/H.264 wie in anderen DVB-T2-Staaten).

seahawk1986

Anmeldungsdatum:
27. Oktober 2006

Beiträge: 11278

seahawk1986 schrieb:

Für HEVC in 1080p mit Softwaredecoding benötigst du eine ziemlich dicke CPU - mein Core i5 2500 schafft das gerade so (mit dem MPC-HC unter Windows und einem gepatchten VDR als Streaming-Server).

Da habe ich etwas durcheinander gebracht, mein Core i5 2500 schafft h265 in 1080p mit einigen Reserven, erst bei höheren Auflösungen geht es ans Limit. Ein Celeron G540 war aber definitiv zu schwach dafür.

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4. Juni 2007

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Danke für eure Rückmeldungen. Werde voraussichtlich erstmal beim DVB-T bleiben und abwarten. Da gibt es ja die billigen ebay-Chinaböller.

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