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Stromversorgung bei Fileserver?

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Kein Ubuntu
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thom_raindog

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Nabend,

weil es nicht wirklich was mit Ubuntu zu tun hat, poste ich das mal hier, hoffe das ist ok.

Nachdem ich mich über Jahre auf meinem Raspberry mit owncloud rumgequält habe, möchte ich jetzt doch wieder lieber den Weg kleiner spezialisierter Anwendungen gehen. Also nur das was ich brauche. Das wären dann radicale zur Synchronisierung meiner Kalender und eben einen Fileserver.

Ich traue mir durchaus zu mit raspbian was hinzuklöppeln, das als (NICHT von außen zugänglicher) Fileserver dienen kann. Allerdings will ich das Ding nicht 24/7 laufen haben (nicht mal bei nem Raspberry), bin mir aber dann nicht sicher wie sich das nicht immer Vorhandensein des Fileservers auswirkt.

Schätze mal es liefe darauf hinaus, entsprechend definierte Verzeichnisse regelmässig per rsynch auf den Server zu synchronisieren? Das sollte, wenn der Server nicht verfügbar ist, höchstens zum Nicht-Synchronisieren führen, oder? Dann könnte ich den raspberry zu bestimmter Uhrzeit runterfahren und die Synchronisation eben zu passenden Zeiten einrichten.

Gangbare Idee? Jemand was besseres auf Lager?

ChickenLipsRfun2eat Team-Icon

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thom_raindog schrieb:

Allerdings will ich das Ding nicht 24/7 laufen haben (nicht mal bei nem Raspberry), bin mir aber dann nicht sicher wie sich das nicht immer Vorhandensein des Fileservers auswirkt.

Schätze mal es liefe darauf hinaus, entsprechend definierte Verzeichnisse regelmässig per rsynch auf den Server zu synchronisieren? Das sollte, wenn der Server nicht verfügbar ist, höchstens zum Nicht-Synchronisieren führen, oder? Dann könnte ich den raspberry zu bestimmter Uhrzeit runterfahren und die Synchronisation eben zu passenden Zeiten einrichten.

  • Warum nicht 24/7? Zu welchen Zeiten soll der Pi was leisten?

  • Das automatische Herunterfahren des Pi lässt sich problemlos per cron einrichten.

  • Da der Pi kein WOL unterstützt, wäre ein manuelles Anschalten aber Pflicht (oder ne Bastellösung??)

  • Mit rsync zu sichernde Verzeichnisse könnten ebenfalls per Script/cronjob/Anacron gesichert werden

    • ping-Prüfung ob der Pi wach ist, wenn nein beenden, ansonsten:

    • Sichern der Verzeichnisse

    • Wahlweise den Pi nach Abschluss der Sicherung herunterfahren lassen

k1l

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Ich hab jetzt irgendwie das Setup noch nicht so richtig verstanden.

Willst du jetzt zusätzlich zum rpi noch einen Fileserver laufen lassen? Oder anstatt?
Welchen Sinn ergibt ein Fileserver, wenn er nicht läuft, wenn du die Daten brauchst?

ChickenLipsRfun2eat Team-Icon

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k1l schrieb:

Ich hab jetzt irgendwie das Setup noch nicht so richtig verstanden.

Gewünschtes Setup ist ein RasPi, der die Kalenderdaten sichert und als Fileserver (tagsüber?) zur Verfügung steht, soweit ich verstanden habe.

Nachtrag zu meinem obigen Post:

Wahlweise den Pi nach Abschluss der Sicherung herunterfahren lassen

Da rsync auch abgebrochen werden darf, würde ich das vielleicht doch nicht so machen oder wirklich auf das (selbsterstellte) Scriptende warten.

thom_raindog

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Danke schon mal für die Antworten. Der Pi wird, wie alles elektronische bei mir, an abschaltbaren Steckdosen hängen (ist tatsächlich Standard in England, was ziemlich cool ist). A will ich nicht mühsam die Geräte so gruppieren müssen, dass ausgerechnet der Pi unabhängig hängt, B gibt es wirklich keinen Grund warum das Ding an sein soll, wenn es eh keiner braucht, weil wir Schlafen oder außer Haus sind. Soweit zur Motivation.

Der Pi soll also zum Einen als Kalender-Server dienen, zum anderen als Datengrab im Netzwerk.

WOL brauche ich dann in sofern nicht, als der Pi eh beim Einschalten der Stromversorgung hochfährt.

Die Festplatte des Pi per Netzwerk-Dateisystem oder ähnlichem auf den Rechnern verfügbar zu machen wäre wohl noch ne Idee, aber da fürchte ich eben, dass bei ungünstig getimetem Abschalten des PI Daten verloren gehen. Zudem stünden dort gelagerte Dateien ja nicht zur Verfügung, wenn der Pi mal aus ist. Also, rsync als Lösung?

ChickenLipsRfun2eat Team-Icon

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Ich persönlich bevorzuge FUSE/sshfs, es gibt aber natürlich auch weitere Möglichkeiten. Mein Server läuft aber auch 24/7 und ist (teilweise) auch von außen erreichbar.

Dass du den Pi ausschalten möchtest, stört an sich nicht. Es sei denn er schaltet ab, während du gerade darauf schreibst. Das könntest du ja auch beeinflussen und vor dem Herunterfahren nach verbundenen Klienten prüfen.

rsync bietet sich auf jeden Fall für die Datensicherung an, auch für die des Pi, der ja auch irgendwo gesichert werden will.

Mit der ausschaltbaren Steckdose musst du aber aufpassen, genau so wie mit Funkfernbedienung, etc. Die SD im Pi ist recht empfindlich, was Störungen angeht und kann einem sowas schnell übel nehmen. Also am besten ausreichend Zeit zwischen herunterfahren und abschalten einplanen.

k1l

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Der Stromverbrauch vom rpi ist eigentlich eher sehr gering. Den durchlaufen lassen sollte man verschmerzen.
Die HDDs legt man halt in den downspin-standby, dann fressen die auch nur noch sehr wenig strom.

Ein Problem bei den rpis ist allerdings, dass die Sata-Ports mit auf dem USB Bus laufen und eher sehr lahmarschig sind.

Ansonsten kann man rsync nutzen oder sogar unison, was quasi 2-wege rsync ist.
Aber eigentlich klingt das doch nach einem Einsatz für Owncloud/Nextcloud.

thom_raindog

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Das "Ob Auschalten" ist eigentlich keine Frage. A) philosophisch (warum Strom verbrauchen, wenn ich das Gerät nicht brauche?) und B) logistisch (an den schaltbaren Wandsteckdosen hängen immer mehrere Geräte, also schalten wir einfach diese Wanddosen aus und damich auch alles was dran hängt. Den Pi extra einzeln irgendwo dranzuklöppeln wo er alleine hängt ist mir zu blöd, plus siehe A) )

Ich glaube, mit radicale (Speicherort der Kalender NICHT auf der SD) und einem reinen, mit rsync / unison bespielten Datengrab könnte ich den Pi auch mit read-only auf der SD fahren, dann wäre das kein Problem mehr.

Gangbar?

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