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Diaspora oder Friendica

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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thoys

Anmeldungsdatum:
10. Dezember 2006

Beiträge: 620

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich gerade ein wenig mit Community-Plattformen.

Wenn ich jetzt frage, welches der Beiden im Titel genannten wohl das bessere konzept hat (so, dass es eine Lösung sein kann, die man unterstützt), ist das dann eine Frage wie "Kde oder Gnome", oder gibt es wirkliche Argumente für oder gegen eine der Beiden?

Ich hatte gelesen, dass hinter Diaspora die Firma der beiden Gründer steht, hinter Friendica ausschließlich eine Kommunity und dass Friendica eben mehr verknüpft mit anderen Diensten und Communities. (Als Beispiel was ich mit echten Argumenten meine). Usabillity usw. ist natürlich auch ein Argument.

Danke euch

Thoys

jonnyTischbein

Anmeldungsdatum:
25. Januar 2015

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Hi,

ich kann nur für diaspora bzw. den Pod Despora*[1] sprechen, welchen ich eine Zeit lang benutzt habe (was jetzt nur noch sehr selten vorkommt). Leider konnte ich nicht den ganzen Umfang testen, da ich dort zu wenig Kontakte hatte. Generell war alles noch voller Bugs - gerade was Kommentieren oder die Benachrichtigung anging. Auch war alles sehr unübersichtlich und verwirrend, gerade weil man mit einer Startseite anfing, die schon Entwickler(?) abonniert hatte und nicht so ganz ersichtlich war, wie man diese wieder deabonniert bzw. warum diese überhaupt in meiner Liste waren. Ansonsten konnte man aber allen Social Media "Kram" machen (Bilder, Links, usw. Posten). Auch gab es Hashtags und generell konnte man Posts gut formatieren, da Möglichkeiten zur Veränderung der Schirftgröße/Farbe/Form/... gegeben sind. So einen richtigen Chat gab es nicht, dafür gab eine Nachrichtenfunktion (ähnlich wie hier im Forum/Wiki). Es gibt auch eine Android App[2], bei der man einen beliebigen Pod auswählen kann, aber dieser ist fast nicht zu gebrauchen, da Benachrichtigungen nicht richtig angezeit werden und einige Funktionen ( wie der Upload von Bildern) fehlen.

Das Konzept, so fern ich es richtig verstanden habe, klingt eigentlich ganz vernünftig. Es gibt verschiedene Pods, über welche man auf diaspora zugreift. Diese können unterschiedlich aussehen und im Prinzip kann jeder einen hosten. Dann gibt es irgendwie eine Verbindung, da die Daten wohl dezentral gespeichert werden soll und das ganze mehr wie ein verteiltes System (?) funktioniert. Aber hier bin ich mir absolut nicht mehr sicher.

Hoffe ich konnte dir irgendwie weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

Jonny

[1] - https://despora.de/ [2] - https://play.google.com/store/apps/details?id=com.miga.pusteblume&hl=en

thoys

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
10. Dezember 2006

Beiträge: 620

Super,

danke dir für die Erfahrungen.

jonnyTischbein

Anmeldungsdatum:
25. Januar 2015

Beiträge: Zähle...

Ich bin jetzt einer Weile bei dem Pod Geraspora [1] und muss sagen, dass mir das dort sehr gut gefällt. Man trifft schnell viele neue Leute (leider gibt es selbst dort auch komische Menschen...), dir wird sehr schnell geholfen und du kannst alles sehr gut organisieren. Es gibt Aspekte, Ähnlich wie die Google Circles, in denen du posten kannst und Post ansehen. Außerdem kannst du Hashtags folgen. Das Einbetten von Links und Bildern oder Videos (oder Soundcloud Tracks) funktioniert auch super.

Leider geht das Bearbeiten von Posts nicht. Auch gibt es keine App, da eibe API fehlt. Es gibt zwar eine mobile Ansicht, in der allerdings viele Dinge fehlen. Dazu kannst du auch das GitHub Repos. besuchen.

Schau ruhig mal vorbei ☺ dich erwarten auch viele Katzenbilder und -gifs.

Liebe Grüße

Jonny

[1] https://pod.geraspora.de [2] http://github.com/diaspora

thoys

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
10. Dezember 2006

Beiträge: 620

Oh jummi, Katzenbilder, dann lohnt sichs ja ☺

Weiß denn jemand den Vergleich zu friendica? Ich mein, wenn friendica quasi tot ist, weil keiner hingeht, dann ist meine Frage auch beantwortet.

Danke euch.

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