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Fragen zu Festplatten

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Kubuntu 14.04 (Trusty Tahr)
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Steffen_FG

Anmeldungsdatum:
11. Juni 2008

Beiträge: 1449

Hallo zusammen,

ich habe in meinem Desktoprechner 3 Festplatten wie folgt verbaut:

1 SSD (OCZ, 240Gb) mit Kubuntu 14.04

1 SSD (Transcend, 256Gb) mit Windows 8.1

1 Hitachi-Festplatte, 1Tb als Datengrab für beide Betriebssysteme.

Gsmartcontrol sagt für die 1Tb-Festplatte (ist schon ein paar Tage älter) eine Meldung an: der "Reallocated Sector Count" steht auf 4. Threshhold ist 5. Nun gehe ich mal davon aus, dass das schon etwas zu sagen hat, sonst wäre ja die Meldung im Gsmartcontrol nicht rot eingefärbt. Nur, was bedeutet es? Und das ist die Frage, die ich gern stellen würde. Bedeutet es, dass 4 Sektoren aus den Reservesektoren umgeschrieben wurden? Oder wurde vom "Normed Value" = 100 runtergezählt, was ja dann bedeuten würde, dass es 96 Sektoren sind, die nicht mehr les-/schreibbar waren und deshalb aus den Reservesektoren umgeschrieben wurden?

Dass diese Festplatte wohl nicht mehr ewig leben wird, ist mir bewusst. Deshalb habe ich auch schonmal bisschen nach Ersatz gesucht. Dabei sind mir die Western Digital Green Teile aufgefallen. Die schalten ja bei Leerlauf relativ schnell ab und sparen Strom. Deshalb werden sie immer ein bisschen schlechtgeredet, wenn man sich mal so durch die einschlägigen Foren googelt. Wäre so eine Platte für mein Szenario vielleicht doch ganz gut geeignet? Ich greife ja nicht permanent auf das Datengrab zu, sondern habe viele Daten, auf die ich schnellen Zugriff brauche, auf den SSD's. So könnte die Datengrab-Platte schön im Standby stehen und erst bei Zugriff hochfahren... sehe ich das richtig, oder habe ich da einen Denkfehler?

Sonstige Info? Please share. 😀

Schonmal vielen Dank für zahlreiche Antworten. 👍

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frostschutz

Avatar von frostschutz

Anmeldungsdatum:
18. November 2010

Beiträge: 7795

Steffen FG schrieb:

Bedeutet es, dass 4 Sektoren aus den Reservesektoren umgeschrieben wurden?

Ja. Womöglich bedeutet es auch, daß die Daten die auf diesen 4 Sektoren lagen, wichtig waren aber verloren gegangen sind.

Im schlimmsten Fall ist noch viel mehr defekt was aber einfach gar nicht entdeckt wurde. Machst du regelmäßig vollständige SMART-Selbsttests?

Dabei sind mir die Western Digital Green Teile aufgefallen. Die schalten ja bei Leerlauf relativ schnell ab und sparen Strom. Deshalb werden sie immer ein bisschen schlechtgeredet, wenn man sich mal so durch die einschlägigen Foren googelt.

Ich habe fast ausschließlich WD Greens (2TB), die haben jetzt gerade die 20'000 Power-On-Hours überschritten (nicht um 24/7 Betrieb) und immer noch keine defekte Sektoren... das aggressive Stop-Verhalten habe ich mit wdidle / (mittlerweile hdparm -J) abgestellt, aber ob das wirklich was geholfen hat - in den div. Foren findet man viel Panik dazu aber das vorausorakelte reihenweise Festplattensterben (a la Deathstar) ist ausgeblieben, zumindest hab ich davon nie was gelesen. (Dagegen hört man das von den OCZ SSDs ständig, aber wenn deine funktioniert ist ja gut 😉)

Ob die aktuellen WD Green was taugen weiß ich natürlich nicht, ich hol mir erst eine neue wenn eine alte eingeht...

So könnte die Datengrab-Platte schön im Standby stehen und erst bei Zugriff hochfahren...

Mache ich auch so... primäer SSD, und Festplatten im Standby. Man muss eben damit leben daß sie dann gelegentlich hochfahren (beim ein und ausschalten, beim SMART-Test wenn man den nicht direkt nach dem Einschalten fährt, und dann halt immer wenn man doch mal was von der Platte ziehen muss.

Steffen_FG

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
11. Juni 2008

Beiträge: 1449

okay, danke für die Info.

Ich mache ab und zu diese SMART-Kurztests, aber nicht regelmäßig. Eben weil die Platte schon etwas älter ist. Keine Ahnung ob so ein Langzeittest da nun wirklich einen Mehrwert bringt, nun wo ich weiß, dass die Platte die 4 schlechten Sektoren (immerhin noch besser als 96...) hat.

Datenverlust gab es keinen, den ich bemerkt hätte.

Das mit den 4 Sektoren ist aber im Vergleich gar nichts, denn ich habe mal noch zwei andere hier rumliegende Platten gecheckt. Eine hier vorhandene 750Gb-Platte hat 57 Reallocated Sectors. Eigentlich wollte ich die 1Tb mit dieser 750er und einer noch vorhandenen 500er ersetzen. Pustekuchen. Die 500er (Western Digital Blue) hat übrigens keinerlei Probleme.

Vielleicht wirds dann doch eine andere als eine WD Green... gibt einem doch irgendwie ein komisches Gefühl, diese Geschichte.

Wegen der OCZ-SSD... da habe ich gar nicht weiter nachgesucht. Ich habe die SSD nur danach ausgesucht, ob sie auf der TRIM-Whitelist des Linux-Kernels steht und ob man unter Linux die Firmware leicht updaten kann. Und der Preis war auch okay... Firmware ist up to date. Da wurde von OCZ auch sehr nachdrücklich darauf hingewiesen, dass es ein Pflicht-Update sei usw., also haben sie evtl. etwas gegen den frühzeitigen Tod getan.

frostschutz

Avatar von frostschutz

Anmeldungsdatum:
18. November 2010

Beiträge: 7795

Steffen FG schrieb:

Keine Ahnung ob so ein Langzeittest da nun wirklich einen Mehrwert bringt, nun wo ich weiß, dass die Platte die 4 schlechten Sektoren (immerhin noch besser als 96...) hat.

Nein, jetzt nicht mehr. Höchstens noch wenns um Garantieforderungen geht oder sowas.

Aber allgemein ist der Mehrwert des Langzeittests, daß dir Festplattenschäden zum frühstmöglichen Zeitpunkt auffallen. Ohne Test merkt die Festplatte es selber nicht... bis dann irgendwann dann doch mal wieder das Video von der vorvorletzten Geburtstagsfeier von Pauline angeschaut werden soll und es auf einmal klack-klach macht weil die Platte just an der Stelle Karies hat.

Man muss Festplatten einfach regelmäßig mal komplett durchlesen um zu schauen ob noch alles OK ist...

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