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Alias-Anybody
Anmeldungsdatum: 12. Oktober 2014
Beiträge: 267
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http://wiki.ubuntuusers.de/Baustelle/LXQt?highlight=lxqt Ich weiß, dass der Artikel über LXQt noch eine Baustelle ist und Fehler enthalten kann. Aber dass LXQt in Zukunft LXDE ersetzen wird, ist anscheinend schon in Stein gemeißelt, oder? (Da ich kein Problem mit LXDE habe, sondern das eher ein grundlegendes Thema ist, stelle ich meine Frage einmal hier. Wenn sie im LXDE-Bereich besser aufgehoben ist, bitte verschieben.) Also, zu meiner Frage: Wenn LXQt dann in etwa den Ressourcenverbrauch von Xfce haben wird, gibt es ja bald keine aktuelle U-Flavour mehr für Hardware, die Xubuntu/LXQt-Ubuntu/Ubuntu Mate nicht packt, geben (angenommen einmal, es rückt bis dorthin kein "Eubuntu" (Bodhi ist im Moment untot) oder "Fluxbuntu" nach). Ist es denn eine gute Idee, in direkte "Konkurrenz" zu Xfce/Mate zu gehen? Oder sehe ich das problematischer, als es ist, und es wird bis zum endgültigen Tod von LXDE sowieso kaum mehr Hardware geben, auf der Xfce und Co. nicht laufen? Wie seht ihr das? Gibt es eigentlich Bestrebungen, LXDE in Zukunft wie MATE als Fork weiterzuentwickeln, oder ist es einfach schon zu veraltet?
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tomtomtom
Supporter
Anmeldungsdatum: 22. August 2008
Beiträge: 55572
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Alias-Anybody schrieb: Ich weiß, dass der Artikel über LXQt noch eine Baustelle ist und Fehler enthalten kann. Aber dass LXQt in Zukunft LXDE ersetzen wird, ist anscheinend schon in Stein gemeißelt, oder?
Ach, gerade mal seit Juli 2013.
Also, zu meiner Frage: Wenn LXQt dann in etwa den Ressourcenverbrauch von Xfce haben wird
Ein reines Xfce hat in etwa den selben Ressourcenverbrauch wie LXDE.
gibt es ja bald keine aktuelle U-Flavour mehr für Hardware, die Xubuntu/LXQt-Ubuntu/Ubuntu Mate nicht packt
Was wäre das konkret für Hardware? Mit weniger als 256MB RAM dürfte die Desktopumgebung das kleinste Problem sein. Außerdem gibt es da noch unzählige Fenstermanager. Für die gibt es aber natürlich keine offiziellen Installationsmedien. geben (angenommen einmal, es rückt bis dorthin kein "Eubuntu" (Bodhi ist im Moment untot) oder "Fluxbuntu" nach).
Bei so steinalter Hardware wären Distributionen wie Debian, Slackware oder ArchLinux wohl eher angebracht. Gentoo im Prinzip auch, aber bei solcher Hardware eher die angebotenen Binärpakete. Ist es denn eine gute Idee, in direkte "Konkurrenz" zu Xfce/Mate zu gehen?
Linux lebt von der Vielfalt. Und LXqt hat nicht das selbe Konzept wie Xfce oder Mate. Gibt es eigentlich Bestrebungen, LXDE in Zukunft wie MATE als Fork weiterzuentwickeln, oder ist es einfach schon zu veraltet?
Meines Wissens nicht.
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Alias-Anybody
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 12. Oktober 2014
Beiträge: 267
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tomtomtom schrieb: Ein reines Xfce hat in etwa den selben Ressourcenverbrauch wie LXDE.
Xubuntu aber leider nicht.
Was wäre das konkret für Hardware? Mit weniger als 256MB RAM dürfte die Desktopumgebung das kleinste Problem sein. Außerdem gibt es da noch unzählige Fenstermanager. Für die gibt es aber natürlich keine offiziellen Installationsmedien.
Bei 512MB läuft Lubuntu z.B. noch gut, Xubuntu nicht mehr. Selbst einen Fenstermanager nachinstallieren zu müssen, dürfte die Hemmschwelle, Ubuntu für alte Hardware einzusetzen, aber erhöhen.
Linux lebt von der Vielfalt. Und LXqt hat nicht das selbe Konzept wie Xfce oder Mate.
Aber wird das Konzept so erfolgreich sein, wie das von LXDE? Weil LXQT soll LXDE ja ersetzen, und nicht als Alternative ergänzen.
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tomtomtom
Supporter
Anmeldungsdatum: 22. August 2008
Beiträge: 55572
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Alias-Anybody schrieb: Xubuntu aber leider nicht.
Xubuntu ist auch kein reines Xfce, sondern bringt jede Menge GNOME-Pakete bzw. -Dienste mit. *buntu ist nunmal ein System, das so einfach wie möglich betrieben werden können soll. Wenn man da so schlank wie möglich arbeitet widerspricht das diesem Gedanken. Ein Xubuntu bringt aber im Displaymanager die Option mit, eine reine Xfce-Session zu starten.
Bei 512MB läuft Lubuntu z.B. noch gut, Xubuntu nicht mehr.
Lubuntu ist auch nicht mit einem reinen LXDE zu vergleichen. Wie also ein Lubuntu mit LXQt da abschneidet wird die Zukunft zeigen.
Aber wird das Konzept so erfolgreich sein, wie das von LXDE?
Ähm, das Konzept ändert sich nicht. Nur das Toolkit. Ob das "so erfolgreich sein wird" wie das von LXDE kann ich dir mangels Glaskugel gerade nicht sagen.
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user_unknown
Anmeldungsdatum: 10. August 2005
Beiträge: 17630
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Nennt mich pedantisch, aber all die DEs verbrauchen keine Ressourcen (außer Strom) sondern belegen solche. Der RAM, die CPU - sie sind hinterher noch da.
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tomtomtom
Supporter
Anmeldungsdatum: 22. August 2008
Beiträge: 55572
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user unknown schrieb: all die DEs verbrauchen keine Ressourcen (außer Strom) sondern belegen solche. Der RAM, die CPU - sie sind hinterher noch da.
Wo er recht hat… 😉
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Alias-Anybody
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 12. Oktober 2014
Beiträge: 267
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Frieder108
Anmeldungsdatum: 7. März 2010
Beiträge: 9684
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Alias-Anybody schrieb: Bei 512MB läuft Lubuntu z.B. noch gut,
auf solchen Maschinen läuft auch SalentOS hervorragend → früher gabs das auch noch mit Razor-qt Tja, Razor gibts auch nicht mehr, nennt sich jetzt LXQT 😉
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V0LKER
Anmeldungsdatum: 23. Februar 2014
Beiträge: 1967
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user unknown schrieb: Nennt mich pedantisch, aber all die DEs verbrauchen keine Ressourcen (außer Strom) sondern belegen solche. Der RAM, die CPU - sie sind hinterher noch da.
🤣 👍
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0nan
Anmeldungsdatum: 28. Dezember 2012
Beiträge: 33
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tomtomtom schrieb: Linux lebt von der Vielfalt.
Mir fällt gerade auf, das ich diesen Spruch schon öfter gelesen hab. Ich finde ihn etwas übertrieben. Denn soviele Desktop-Distributionen brauchen wir nicht. Wobei ich Frieder108 schrieb: auf solchen Maschinen läuft auch SalentOS hervorragend →
für alte Hardware durchaus interessant finde. tomtomtom schrieb: Alias-Anybody schrieb: Aber wird das Konzept so erfolgreich sein, wie das von LXDE?
Ähm, das Konzept ändert sich nicht. Nur das Toolkit. Ob das "so erfolgreich sein wird" wie das von LXDE kann ich dir mangels Glaskugel gerade nicht sagen.
Immerhin ist LXQt mal ein Zusammenschluß und keines der vielen Geforke! Das ich das noch erleben durfte!
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DonKrawallo
Anmeldungsdatum: 9. August 2007
Beiträge: 1449
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0nan schrieb: Denn soviele Desktop-Distributionen brauchen wir nicht.
Ohne dir böses zu wollen: Wieviele Desktops brauchen wir denn? Wer sagt den Entwicklern der überflüssigen Desktops bescheid? Und welche Desktops sind denn überflüssig? Was ich damit sagen will: Es gibt keine zentrale Stelle, die das Entwickeln von Desktops organisiert. Und wenn jemand Desktop Nr. 3000 entwickeln möchte, dann gibt es halt Desktop Nr. 3000. Und bevor jetzt der Satz "Die könnten ihre Energie/Fähigkeiten doch viel besser in existierende Projekte einfliessen lassen." kommt: Ich bin jetzt mal so dreist unbehaupte 2 Dinge:
Die LXQt Entwickler arbeiten an ihrem Desktop in ihrer Freizeit. Und man kann den Menschen nicht sagen, was sie in ihrer Freizeit tun sollen. Die Entwickler von razor-qt/LXDE/LXQt kannten schon existierenden Desktops wie Plasma, Gnome oder Xfce schon. Und sie haben sich trotzdem entschieden, etwas eigenes zu machen. Was sagt uns das? Naja, zumindest, dass sie keine Lust hatten an schon existierende Projekten mitzuarbeiten. Die Liste der möglichen Gründe ist ziemlich lang...
Gruß DonKrawallo
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Cruiz
Anmeldungsdatum: 6. März 2014
Beiträge: 5557
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0nan schrieb: Immerhin ist LXQt mal ein Zusammenschluß und keines der vielen Geforke! Das ich das noch erleben durfte!
🙄 http://www.pro-linux.de/news/1/21743/lxde-und-lxqt-werden-beide-weiterentwickelt.html Ja Linux lebt von der Vielfalt, aber langsam wird das forken pathologisch. Es scheint, dass jeder Versuch des Kompromisses aufgegeben wurde, weil man ja auch einfach einen Fork erstellen kann. Hinzu kommen die Nutzer, die partout nichts neues wollen, selbst wenn es so jung wie LXDE selbst ist.
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Alias-Anybody
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 12. Oktober 2014
Beiträge: 267
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Super, dass LXDE auch weiterleben wird. Die Frage ist nur, ob trotz des Zusammenschlusses die Manpower ausreichen wird, um bei beiden Projekten etwas weiterzubringen.
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roal
Anmeldungsdatum: 26. November 2005
Beiträge: 323
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Hmm, kommt mir komisch vor, aber dann sollen sie doch ruhig LXDE weiterentwickeln. Mir kanns nur nutzen und ich kann dann selbst auf dem alten Rechner ausprobieren, ob LXQT oder LXDE besser läuft. Jedoch sollte es doch von jedem DE das Ziel sein mit möglichst wenigen Ressourcen die Benutzerfreundlichkeit hoch zu halten. Ich weiß, dass es ja noch die kleinen Fenstermanager gibt, aber diese sind ja bloß der Fenstermanager und kein DesktopEnvironment und erst das DE macht den Rechner auch nutzbar. Ich habe ja selbst Probleme einen alten Rechner zum laufen zu bringen, da dieser leiser ist und deshalb auch leichter daran zu arbeiten. Bei einem normalen DE ist der Rechner nicht mehr zu benutzen, aber nur mit Fluxbox+RoxFiler läufts soweit. Das Problem ist aber dass Fluxbox ja bloß der Fenstermanager ist und ein ordentliches DE nicht ersetzen kann, sodass die meiste "Arbeit" der Fenstermanager selbst bereitet. Es kommt mir so vor, als wäre das Ressourcenhungrigste in der Linux-Welt das Desktop Environment und die ganzen anderen Anwendungen dürfen nichts brauchen, wobei es eigentlich andersrum sein sollte. Just my 2 Cents.
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Cruiz
Anmeldungsdatum: 6. März 2014
Beiträge: 5557
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Ach Quatsch. Der Ressourcenbedarf der Desktopumgebungen ist unter Linux (aber auch bei Windows) seit Jahren nicht gestiegen, eher das Gegenteil ist der Fall. Was habt ihr denn für alte Kisten rumstehen, dass das wirklich ein Problem ist? Ich habe hier einen Rechner von 2000 (und der wurde nie aufgerüstet o.ä.) auf dem Gnome 2 hinreichend läuft. Älter kann die Hardware hier doch kaum sein.
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