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Frage zu Hybrid-Festplatten

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Kein Ubuntu
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Steffen_FG

Anmeldungsdatum:
11. Juni 2008

Beiträge: 1449

Hallo Leutz,

es gibt ja nun schon seit einiger Zeit diese Hybrid-Festplatten, die aus einer normalen Festplatte mit den rotierenden Scheiben und einem Stück Flash-Speicher bestehen. Die sollen ja die Schnelligkeit einer SSD mit der Speicherkapazität einer normalen Festplatte verbinden.

Dabei speichert die Festplatte häufig genutzte Programme/ Daten in den Flashspeicher, damit es dann eben schneller geht.

So habe ich es zumindest in den verschiedensten Foren, Technologieseiten, Zeitungen usw. gelesen.

Deshalb wollte ich mal fragen: wie sieht das in der Praxis aus? Zum Beispiel:

wenn man auf so einer Platte ein Betriebssystem installiert: sieht man da im Installer diesen Flashspeicher und muss man diesen dann irgendwie speziell formatieren, auf den Flashspeicher das "/"-Laufwerk, oder wie ist das?

Oder installiert man das System ganz normal, weil man den Flashspeicher bei der Installation sowieso nicht sieht und die Festplatte schaufelt dann die häufig genutzten Daten von selbst in den Flashspeicher? Wenn sie das selbstständig tut: braucht sie dazu ein extra Programm oder ist das in der Festplatte enthalten? Kann sie dann auch mit den unterschiedlichen Filesystemen umgehen?

Erfahrungen?

Sind solche Festplatten generell sinnvoll? Oder eher nicht, weil weder Fisch noch Fleisch?

SanTortilla

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Anmeldungsdatum:
18. November 2007

Beiträge: 47

Den Flashspeicher sieht man nicht - ähnlich wie den Festplattencache. Er wird von einer komplexen festplatteninternen Firmware verwaltet. Ein extra Programm ist somit nicht notwendig. Die Firmware ist so gestaltet, dass sie die am häufigsten (Zeit ist m.E. aber auch ein Parameter) gelesen Dateien in den Flashspeicher kopiert (eine Manipulation ist schwierig da Closed Source), sie wird dann allmählich schneller. Das Filesystem spielt keine Rolle, sonst würden das der Hersteller (Seagate) im Datasheet angeben.

Ich hab mich damit mal Beschäftigt als ich eine größere Platte für meinen Desktop-PC brauchte. Hab mich gegen sie entschieden, weil sie letztendlich nichts Halbes und nichts Ganzes ist. Lieber SSD + billigen HDD-Datengrab. Im Notebook kann sie aber Sinnvoll sein, wenn das Budget für eine SSD zu klein ist. Naja man muss wissen, was ist einen wichtig: Gesamtpreis, Lese- und Schreib geschwindigkeit, GByte pro €, Lautstärke, Leistungsaufnahme, Vibrationsarmut, Schockresistenz etc. .

🦆 🦆 🦆

ChemicalBrother Team-Icon

Ehemaliger

Anmeldungsdatum:
17. Mai 2007

Beiträge: 3136

Also da es schon Terabyte große SSDs gibt (und das schon länger) würde ich jetzt nicht sagen, dass die Kapazität das Problem, sondern einzig und allein der Preis ist. Und halt, dass SSDs wesentlich schneller sind.

Steffen_FG

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
11. Juni 2008

Beiträge: 1449

Alles klar, vielen Dank für Eure Antworten. Ist also so, wie ich vermutet habe.

ChemicalBrother schrieb:

Also da es schon Terabyte große SSDs gibt (und das schon länger) würde ich jetzt nicht sagen, dass die Kapazität das Problem, sondern einzig und allein der Preis ist. Und halt, dass SSDs wesentlich schneller sind.

Stimmt und wenn man noch ein wenig Zeit ins Land gehen lässt, wird sich das Preisproblem ebenfalls lösen...

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