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Erfahrungen mit Debian Testing?

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 13.10 (Saucy Salamander)
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Cruiz Team-Icon

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Aber man muss sich schon mit dem System auskennen. Seit ein paar Tagen gibt es beispielsweise Abhängigkeitsrobleme mit dem Networkmanager, weshalb ein apt-get dist-upgrade mir die halbe Netzwerkverwaltung runterschmeißen will. Da muss man mit offenen Augen upgraden und einige Paket vorerst auf hold setzen.

Man kann Debian Testing also nicht als Ubuntu mit aktuelleren Paketen betrachten.

Olmec

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Frieder108 schrieb:

Und was war jetzt noch mal der Grund für 3.12?

😬

Ach so... ich mag das GNOME Konzept einfach viel lieber, hab vor kurzem das aktuelle 3.12 (in einer Live-Version) angetestet und war schwer begeistert. Schön langsam wird es richtig gut. Nachdem ich auf meinem Computer allerdings produktiv arbeite (Mendeley gibts nur als .deb) und auch ganz gern mal Steam anwerfe (gibts wohl auch nur als .deb) hätte ich das ganze halt gern in einem Debian basierten System.

Das ist dann eigentlich auch die ganze Story. Unity ist weder unnutzbar noch wirklich schlecht, es gefällt mir halt persönlich nicht besonders. Und wenn es irgendwie leicht geht würde ich halt gern umsteigen und mich fürderhin an GNOME und meinen Programmen erfreuen 😉

MrGerardCruiz schrieb:

Aber man muss sich schon mit dem System auskennen. Seit ein paar Tagen gibt es beispielsweise Abhängigkeitsrobleme mit dem Networkmanager, weshalb ein apt-get dist-upgrade mir die halbe Netzwerkverwaltung runterschmeißen will. Da muss man mit offenen Augen upgraden und einige Paket vorerst auf hold setzen.

Man kann Debian Testing also nicht als Ubuntu mit aktuelleren Paketen betrachten.

Danke für den Tip. Aber Probleme solcherart traue ich mir zu.

Frieder108

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7. März 2010

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Olmec schrieb:

Frieder108 schrieb:

Und was war jetzt noch mal der Grund für 3.12?

😬

Ach so... ich mag das GNOME Konzept einfach viel lieber, hab vor kurzem das aktuelle 3.12 (in einer Live-Version) angetestet und war schwer begeistert.

Ok, das ist n Argument.

Nun gut, wie bereits erwähnt, in Testing ist Gnome 3.10 drin, du könntest dir aber bestimmt via unstable/experimentei den 3.12er holen. Testing selber läuft mMn schon recht stabil und in Verbindung mit "apt-listbugs kann sich Aktualisierungen vorher anschauen.

Aber ich denke mal, mit unstable/experimental im System wird das Ganze dann doch etwas wackelig.

Ähnlich seh ich es mit 14.04 - das kommt ja soweit ich weiß auch mit Gnome 3.10. Auch da könntest du dann via PPA einen 3.12 bekommen (denk ich doch) - inwieweit man das dann aber noch als "stabile LTS" bezeichnen kann, das lass ich mal aussen vor.

Ein Vorschlag meinerseits, wie ich als KDE-User das gelöst habe:

hab mir nen Multiboot eingerichtet, also u.a. mit 12.04 als Hauptsystem, leider kommt das noch mit KDE 4.8.5 → das aktuelle KDE gefällt mir aber schon ganz gut und ich möchte die Entwicklung auch weiter verfolgen.

Also hab ich ein 2tes System (14.04) installiert und auf dem ist mir dann Aktualität wichtiger als Stabilität - Daten liegen auf ner eigenen Partition und gut ist.

Weißte, so würdest du auch dem "Folgethema" (3.13 usw ) entgehen 😉

have a nice day

Frieder

zephir

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20. März 2006

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Debian ist sicher nicht die erste wahl, wenn es dir um aktualität geht. Da hat in den meisten fällen Ubuntu die Nase vorn, zumindest in verbindung mit ppa's, selbst wenn Du debian testing nimmst.

debian hat andere vorzüge (community, stabilität). debian testing läuft in den meisten fällen problemlos, schwer ist der umsteig auch nicht, wenn an apt-get bedienen kann. Es kann immer mal probleme geben, aber das gibt es bei ubuntu auch, wenn man jedes halbe jahr die upgrades mitmacht und nicht die LTS schiene fährt. grade bei der desktopumgebung, egal ob Gnome oder kde ist debian aber sehr konservativ, die versionen sind im vergleich zur aktuellen entwicklung immer "gut abgehangen"

jlp2

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3. September 2010

Beiträge: 26

Olmec schrieb:

Ach so... ich mag das GNOME Konzept einfach viel lieber, hab vor kurzem das aktuelle 3.12 (in einer Live-Version) angetestet und war schwer begeistert. Schön langsam wird es richtig gut. Nachdem ich auf meinem Computer allerdings produktiv arbeite (Mendeley gibts nur als .deb) und auch ganz gern mal Steam anwerfe (gibts wohl auch nur als .deb) hätte ich das ganze halt gern in einem Debian basierten System.

Hmm, verstehe aber immer noch nicht, warum es dann unbedingt debian-basiert sein muss.

Mendeley, kenne ich nicht, ist es das? http://www.mendeley.com/release-notes/

...Wenn ja, gibt es bei Arch-Linux im AUR: https://aur.archlinux.org/packages/mendeleydesktop/, Steam sogar im Hauptrepo (bzw.Community): https://www.archlinux.org/packages/multilib/x86_64/steam/

Gnome 3.12 wird in den nächsten Wochen kommen, ist bereits in unstable....

...Also warum nicht Arch?

DonKrawallo Team-Icon

Avatar von DonKrawallo

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9. August 2007

Beiträge: 1449

jlp2 schrieb:

...Also warum nicht Arch?

Warum ausgerechnet Arch? Warum nicht Fedora, Mageia oder openSUSE? (Nennung alphabetisch) Mendeley und Steam kriegt man auf jeder vernünftigen Desktop-Distro zum laufen. Bei Mendeley behauptet das zumindest der Hersteller. 😉

Hier wurde nach Debian testing gefragt. Wenn nach "Erfahrungen mit Arch?" gefragt wird, dann kannst du ja deinen Senf dazu geben und der Person Arch wärmstens an Herz legen.

Gruß
DonKrawallo

jlp2

Anmeldungsdatum:
3. September 2010

Beiträge: 26

DonKrawallo

Hier wurde nach Debian testing gefragt.

😲 Häh???

...sehe ich anders.

Der Thread-Titel enthält zwar die Frage nach Debian, wenn man sich aber mal die Mühe macht den Post des TE zu lesen UND ZU VERSTEHEN, dann will er vornehmlich Gnome 3.12...

Olmec schrieb:

Um in den Genuß von GNOME 3.12 zu kommen, überlege ich mir auf eine andere Distribution umzusteigen, wo das 3.12er ja irgendwann vollständig landen sollte.

Da er scheinbar davon ausgeht, dass seine spezielle Software nur als deb-Packet existiert, kommt er eben auf Debian-Testing...

Olmec schrieb:

Leider benötige ich dringend einige Pakete (v.a. Mendeley) die nur als .deb Pakete für Linux angeboten werden, so wird die Auswahl ein wenig enger. Deswegen habe ich an Debian gedacht.

Olmec

Nachdem ich auf meinem Computer allerdings produktiv arbeite (Mendeley gibts nur als .deb) und auch ganz gern mal Steam anwerfe (gibts wohl auch nur als .deb) hätte ich das ganze halt gern in einem Debian basierten System.

Wollte daher eigentlich nur erwähnen, dass die genannten Programme eben auch bei z.B Arch existieren und es sich lohnen könnte, neben Debian, welches nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss bzgl. Gonome 3.12 ist, auch andere Distris in die Überlegung mit einzubeziehen.

Ob Fedora, Mageia oder openSUSE den Krempel anbieten, keine Ahnung, keine Lust zu suchen...

Gruß Gero

Olmec

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Anmeldungsdatum:
2. Februar 2007

Beiträge: 191

War die letzten Tage etwas abgelenkt, daher meine Antwort erst heute.

Zunächst einmal vielen Dank für eure Kommentare, sie lassen mich die Sache bereits wesentlich klarer sehen...

Zum Thema warum eine .deb Distribution:

Mendeley als rpm gibt es einfach nicht und ist auch von denen nicht geplant. Und auch bei der restlichen Sciencesoftware, die ich sie brauche habe ich bisher mit deb Paketen die besten Erfahrungen gemacht.

Arch wäre eine Überlegung wert, und die Pakete im AUR funktionieren gut. Wäre wohl die dauerhaft beste Lösung. Allerdings fehlt mir ein wenig die Zeit um so was einzurichten, vor allem seit das AIF fehlt ist es deutlich aufwendiger geworden (hab eine Freundin und einen PhD zu machen, und bin froh wenn i mal am Abend für a Bier raus kann). Daher wollte ich was leichtes...

kurz zum ppa: Hab dazu bei Ubuntu noch nie Erfahrungen gesammelt. Gibts da keine Überschneidungen oder kompatibilitätsprobleme mit den Bibliotheken etc.? Ubuntu wird wohl aus einem bestimmten Grund eine Menge der GNOME 3.12 Sachen nicht ins Repo aufnehmen.

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