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wayland, ja wo?!

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 11.10 (Oneiric Ocelot)
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Grimjiar

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24. Mai 2012

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Ich denke dieser Aufschrei wird nur kurz dauern und es wird bald wieder Intel Treiber für MIR geben. Ich glaube kaum, dass sich auf Dauer Intel von Ubuntu abwenden wird. Dazu ist Ubuntu viel zu verbreitet (vor allem im professionellen Umfeld). Ich sehe dieses Entfernen eher wie eine Drohung Richtung Canonical, dass sie in Zukunft etwas mehr aufpassen sollen, was sie machen.

JörnS Team-Icon

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25. November 2010

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Bratmaxe schrieb:

Ich greif mal die fragen eines Heiseforumsmitglieds auf weil mich das auch mal interessieren würde:

Ubuntu arbeitet im Standard mit Gnome 3.x und aufgesetztem Unity. Statt Unity kann man beim Login auch Standard-Gnome 3 auswählen. Außerdem kann man die Alternativen (KDE, XFCE, LXDE ...) als Pakete nachinstallieren.

Alle GUIs Gnome, KDE, LXDE, XFCE, außer dem Unity-Aufsatz, werden in anderen Linux-Distros und gemäß Roadmaps der GUI Entwickler, auf Wayland aufsetzen.

XFCE und LXDE sind da noch unentschlossen.

Wie wird Canonical denn sicherstellen dass Gnome (ohne Unity), KDE, LXDE, XFCE,... auch auf MIR laufen werden? In der Übergangsphase mit XMIR und später mit Native-MIR...?

Ewig mit XMir, wenn nicht Upstream Patches eingereicht werden. Canonical wird sich zumindest nicht drum kümmern.

Kann man in Ubuntu 13.10 und 14.04 auch bei Xorg bleiben ohne MIR? Oder ein Wayland-Paket installieren (statt MIR) ?

In 13.10 wird Xorg auf jeden Fall bleiben, und auch in der näheren Zukunft wird X nicht einfach eingestampft. Wayland sollte installierbar sein (irgendwann), schließlich werden KDE und Gnome Shell Wayland einsetzen.

Was passiert bei Upgrade-Installationen von 13.04 auf 13.10 oder von 12.04 auf 14.04 ? Wird in diesen Fällen MIR mit installiert oder außen vor gelassen weil die Vorgängerversion auch ohne MIR war?

Kommt auf das eingesetzte Derivat an, Ubuntu wird wohl Mir installieren.

Was passiert bei den Upgrades falls in der Vorgängerversion kein Unity installiert war? Zum Beispiel ein "Xubuntu 12.04" welches ursprünglich mal ein Standard-Ubuntu "Gnome3+Unity" war, aber dann durch fliegenden Wechsel von Paketen (Installs+Uninstalls) um konfiguriert wurde auf das ressourcensparende Xfce, weil die Grafikkarte zu schwach war für Unity3d.

Dann ist es für den Paketmanager wohl immer noch Ubuntu, und nicht Xubuntu. Siehe oben ☺

sitronen-

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17. August 2012

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JörnS schrieb:

Bratmaxe schrieb:

Was passiert bei den Upgrades falls in der Vorgängerversion kein Unity installiert war? Zum Beispiel ein "Xubuntu 12.04" welches ursprünglich mal ein Standard-Ubuntu "Gnome3+Unity" war, aber dann durch fliegenden Wechsel von Paketen (Installs+Uninstalls) um konfiguriert wurde auf das ressourcensparende Xfce, weil die Grafikkarte zu schwach war für Unity3d.

Dann ist es für den Paketmanager wohl immer noch Ubuntu, und nicht Xubuntu. Siehe oben ☺

Für den "Paketmanager" sind Ubuntu, Kubuntu, XUbuntu, sogar MINT und Bodhi Linux Ubuntu, solange die jeweilige Paketliste auf das entsprechende Repository verweist. Ob MIR, XMIR oder Wayland nachinstalliert werden, hängt einzig von den Abhängigkeiten innerhalb des installierten Systems ab. Sonlange kein Paket (mehr) installiert, dass (X)MIR als Abhängigkeit aufweist, wird dieses auch nicht installiert.

Knarf68

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14. Mai 2013

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Ich persönlich halt eine Zweiteilung kein guter Weg. Das hat jetzt wohl auch Intel erkannt.

http://www.heise.de/open/meldung/Intel-entfernt-Treiber-Unterstuetzung-fuer-Ubuntus-Xmir-1952017.html

Was macht jetzt Cononical ?

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Ehemaliger

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17. Mai 2007

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Knarf68 schrieb:

Ich persönlich halt eine Zweiteilung kein guter Weg. Das hat jetzt wohl auch Intel erkannt.

http://www.heise.de/open/meldung/Intel-entfernt-Treiber-Unterstuetzung-fuer-Ubuntus-Xmir-1952017.html

Was macht jetzt Cononical ?

Wie oft muss der Link hier eigentlich noch reingepostet werden?

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31. Dezember 2008

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Bratmaxe schrieb:

Ich greif mal die fragen eines Heiseforumsmitglieds auf weil mich das auch mal interessieren würde:

Wie wird Canonical denn sicherstellen dass Gnome (ohne Unity), KDE, LXDE, XFCE,... auch auf MIR laufen werden? In der Übergangsphase mit XMIR und später mit Native-MIR...?

Ich schweif mal etwas vom Thema ab um die Frage zu beantworten, da sich hier noch ein Problem in den Weg stellt:

Grundsätzlich brauchen alle Desktopumgebungen, die keine MIR oder Wayland Unterstützung mitbringen einen XServer oder eine entsprechende Kompatibilitätsschicht (XMIR, XWayland). Wird allerdings XMIR oder XWayland verwendet, so hat man einen gewissen Performancenachteil.

Mit dem Loginbildschirm (gdm, lightdm, kdm, etc.) hat man im Prinzip dasselbe Probleme, nur eine Nummer größer, da dieser ja eine entsprechende Instanz für die einzelnen Desktopumgebungen starten muss. Ich finde leider gerade das Dokument nicht mehr, in dem man mit den Gnome-Leuten besprochen hatte wie das in Zukunft ablaufen soll, folgendes ist also nur aus'm Kopf gezaubert und demzufolge unter Umständen auch nicht ganz richtig. Man möge mich korrigieren:

Die aktuellen Loginscreens geben beim Auswählen einer Desktopumgebung die aktuell laufenden XServer-Instanz an die Desktopumgebung weiter und nehmen diese, falls sich der Benutzer ausloggt, auch wieder zurück.

Bei Wayland (und ich denke bei MIR wird es nicht anders sein) hat man das Problem, dass man eine Wayland-Instanz starten muss. Dazu gibt es diverse Lösungsansätze (Ich geh mal von gdm aus, gilt für andere Loginmanager natürlich genauso):

  • Wenn gdm in einem XServer läuft und eine Wayland-Instanz starten soll, gibt es ein Problem. Erstens muss gdm verschwinden, Zweitens muss Wayland gestartet werden. Dazu müsste man den XServer abschießen, denn Wayland innerhalb eines bestehenden XServer starten gibt nicht gerade viel Sinn. Nach dem Ausloggen durch den Benutzer müsste man Wayland wieder schließen und einen normalen XServer starten. Bei den Übergängen gibt es natürlich ein kurzes, wenn auch unerwünschtes flackern, das muss auch irgendwie noch umgangen werden (Zum Beispiel indem der XServer auf einen komplett schwarzen Bildschirm überblendet und Wayland dann einen komplett schwarzen Desktop anzeigt welcher dann durch eine Fading-Animation erst die Desktopumgebung anzeigt. Ob das so nahtlos funktionieren kann weiß ich nicht)

  • Wenn gdm innerhalb einer Kompatibilitätsschicht läuft muss diese geschlossen werden und die bereits laufende Wayland-Instanz kann für die Desktopumgebung verwendet werden. Bei den Übergängen hat man vermutlich dieselben Probleme wie zuvor schon beschrieben.

  • Man könnte gdm in einen Wayland-Compositor umfunktionieren. Das wird so wie es aussieht aber erst einmal nicht gemacht.

So, das ganze gilt natürlich nicht nur für gdm/Wayland sondern auch für alle anderen Loginmanager sowie anstelle von Wayland auch für MIR bzw. als Kompatibilitätsschicht auch für XMIR.

Weiß zufälllig jemand, wie das unter anderen Desktopumgebungen und Loginmanagern in Zukunft gehandhabt werden soll?

Hat Canonical da schon konkrete Pläne wie das für Unity umgesetzt wird? Oder läuft bei denen das schon? Ich bin da nicht auf dem aktuellen Stand.

Für Wayland sieht der aktuelle Stand nicht so toll aus, ich hab da noch kein funktionierendes Konzept geshen. Auch hab ich vor kurzem erst ein aktuelles Wayland mit XWayland-Plugin getestet und das ganze ist im Moment zumindest bei mir unbenutzbar. Die Entwicklung der Gnome-Shell als Wayland-Compositor wird sich ebenfalls noch etwas hinziehen, bis 3.10 bekommen die da keine Unterstützung mehr rein. 3.12 frühestens.

Alles in allem siehts nicht so gut aus ☺

mfg

Beau

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10. November 2009

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Knarf68 schrieb:

Ich persönlich halt eine Zweiteilung kein guter Weg. Das hat jetzt wohl auch Intel erkannt.

Du bist schneller als Intel ...

Beau

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10. November 2009

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k1l

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22. September 2006

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Das management von Intel und redhat entscheidet also wie der Hase in der open source Community zu laufen hat. Sollte man erstmal sacken lassen bevor man Beifall klatscht.

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9. August 2007

Beiträge: 1449

k1l schrieb:

Das management von Intel und redhat entscheidet also wie der Hase in der open source Community zu laufen hat. Sollte man erstmal sacken lassen bevor man Beifall klatscht.

Um die Unwissenden zu informieren, hier der passende Blogeintrag Fedora Wayland Update 🇬🇧:

(...) we do think that it will at least be in a state where developers can easily start playing with it and where the community can help us find issues and bugs, so that we can reach our goal of having a full featured and stable GNOME running on Wayland ready for Fedora 21.

Ich freu mich übrigens wie Bolle. 😉

Gruß
DonKrawallo

P.S.: Dass Intel jetzt mehr Energie in Wayland steckt, kommt nicht wirklich überraschend, oder?

giygas

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23. Mai 2009

Beiträge: 99

k1l schrieb:

Das management von Intel und redhat entscheidet also wie der Hase in der open source Community zu laufen hat. Sollte man erstmal sacken lassen bevor man Beifall klatscht.

Im Gegensatz zu Canonical tragt Red Hat sehr, sehr viel zu GNU/Linux bei. Habe kein Problem mit denen.

Ach, und was läuft da nicht so gut bei Wayland? Im Moment läuft alles nach plan: https://wiki.gnome.org/ThreePointNine/Features/WaylandSupport

Grimjiar

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24. Mai 2012

Beiträge: 294

giygas schrieb:

Ach, und was läuft da nicht so gut bei Wayland? Im Moment läuft alles nach plan: https://wiki.gnome.org/ThreePointNine/Features/WaylandSupport

Also bevor Canonical MIR ankündigte, lief es mit Wayland doch sehr träge. Das Gnome Team hat doch erst danach groß angekündigt, dass sie jetzt Wayland Support einbauen wollen. Ohne diesen Druck würden wir sicherlich noch Jahre warten, bis Wayland mal auf dem normalen Desktop Rechner ankommt (müssen wir wahrscheinlich immer noch). Vorgestellt wurde Wayland laut Wikipedia 2008. Jetzt haben wir 2013, Wayland gibt es in der stabilen Version 1.2, aber einsetzbar ist es noch lange nicht. Die Desktop-Umgebungen haben wohl auch erstmal besseres zu tun als auf Wayland umzustellen. KDE wird wohl einige Zeit mit der QT5 Portierung zu kämpfen haben und das Gnome Team entfernt ja lieber Funktionen als neue einzubauen.

Ich bin zwar nicht unbedingt ein Ubuntu/Canonical Fan, aber das was die machen funktioniert wenigstens. Unity z.B. ist zwar oft auch umstritten, funktioniert als Desktopumgebung aber so wie es soll und hat einige sehr gute Funktionen. Das wird mit MIR sicherlich nicht anders werden. Wenn man will, dass etwas ordentlich gemacht wird, muss man es manchmal einfach selbst in die Hand nehmen.

ChemicalBrother Team-Icon

Ehemaliger

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17. Mai 2007

Beiträge: 3136

Grimjiar schrieb:

Ich bin zwar nicht unbedingt ein Ubuntu/Canonical Fan, aber das was die machen funktioniert wenigstens. Unity z.B. ist zwar oft auch umstritten, funktioniert als Desktopumgebung aber so wie es soll und hat einige sehr gute Funktionen. Das wird mit MIR sicherlich nicht anders werden. Wenn man will, dass etwas ordentlich gemacht wird, muss man es manchmal einfach selbst in die Hand nehmen.

Da sollte man aber auch darauf hinweisen, dass es auch einige Zeit gedauert hat, bis Unity nutzbar war. Die ersten Versionen, die einem aufgedrückt wurden, waren wirklich zum Wegwerfen. Ordentlich machen ist eher der Weg von Wayland, Canonical wirft erstmal etwas verbuggtes hin und verbessert es über die Jahre.

sitronen-

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17. August 2012

Beiträge: 651

Grimjiar schrieb:

Also bevor Canonical MIR ankündigte, lief es mit Wayland doch sehr träge.

Wie kommst denn darauf? Weil man nicht zur Version 0.0.751 bereits in die Distros drängte?

Das Gnome Team hat doch erst danach groß angekündigt, dass sie jetzt Wayland Support einbauen wollen.

Das könnte u.a. daran liegen, dass etwa zu der Zeit Wayland als stable im Sinne von unveränderlichen Schnittstellen erklärt wurde. Mir gilt in diesem Sinne noch länger als unstable.

Ohne diesen Druck würden wir sicherlich noch Jahre warten, bis Wayland mal auf dem normalen Desktop Rechner ankommt (müssen wir wahrscheinlich immer noch).

So what?

Vorgestellt wurde Wayland laut Wikipedia 2008. Jetzt haben wir 2013, Wayland gibt es in der stabilen Version 1.2, aber einsetzbar ist es noch lange nicht.

Wayland ist auch keine Programmsammlung wie etwa Xorg. Einsetzbar ist es bereits, wie Referenzimplementierungen zeigen. Es fehlen bisher lediglich für den Enduser gedachte Implementierungen, etwa durch KWin oder die Gnome Shell. Aber auch hier gilt: was solls? Auch wenn es noch ein Jahr dauert, verlierst du damit nichts.

Die Desktop-Umgebungen haben wohl auch erstmal besseres zu tun als auf Wayland umzustellen. KDE wird wohl einige Zeit mit der QT5 Portierung zu kämpfen haben und das Gnome Team entfernt ja lieber Funktionen als neue einzubauen.

http://community.kde.org/KWin/Wayland. Oh, und ein Rant gegen Gnome. mal etwas neues. 😀

Ich bin zwar nicht unbedingt ein Ubuntu/Canonical Fan, aber das was die machen funktioniert wenigstens.

Das muss sich im Falle von Mir noch zeigen. (S.u.)

Unity z.B. ist zwar oft auch umstritten, funktioniert als Desktopumgebung aber so wie es soll und hat einige sehr gute Funktionen.

Da gebe ich dir recht. Ich mag Unity ab 12.04, habe es fast eineinhalb Jahre genutzt. Aber die ersten Versionen waren grausam! Ich befürchte bezüglich Mir ähnliches. (S.o.)

Das wird mit MIR sicherlich nicht anders werden. Wenn man will, dass etwas ordentlich gemacht wird, muss man es manchmal einfach selbst in die Hand nehmen.

Hm. Hinter Mir steht Canonical mit seiner Handvoll Entwicklern, die zum großen Teil erstmals an einem DM arbeiten und innerhalb eines Jahres fertig sein sollen. Hinter Wayland stehen Riesen wie Intel, Redhat, Samsung, SUSE und viele Distros- und ein großer Teil der XOrg-Entwickler. Eine Armada an Programmierern, viele davon erfahren. Die erst einmal lange über Specs und Konstruktion gebrütet haben. Die sich Zeit nehmen, um wenig Fehler zu machen, mit den Toolkits und DEs reden und für diese den Umstieg möglichst leicht machen wollen, während selbst die Ubuntuderivate z.Z. schlingern. Die Frage, wer es richtig macht, ist für mich (!) als Laien (!) eigentlich recht schnell beantwortet.

Lsf_Lf

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27. September 2010

Beiträge: 2159

sitronen- schrieb:

Hm. Hinter Mir steht Canonical mit seiner Handvoll Entwicklern, die zum großen Teil erstmals an einem DM arbeiten und innerhalb eines Jahres fertig sein sollen.

Woher willst Du das wissen, kennst Du die etwa alle?

Hinter Wayland stehen Riesen wie Intel, Redhat, Samsung, SUSE und viele Distros- und ein großer Teil der XOrg-Entwickler.

Das denkst bzw vermutest Du, genau weißt Du es auch nicht. Auch wenn dem Namen nach Riesen (wobei das relativ ist wer ein Riese oder Zwerg ist) dahinter stehen, so sagt das rein gar nichts über die daran "sitzenden" Entwickler aus. Du wärst entsetzt wenn Du wüsstest wie viel/wenig Entwickler an manchen Projekten tatsächlich dran sind. Hinzu kommt, das Canonical eine ganz andere Richtung einschlägt als die von dir hier aufgezählten "Riesen". Die verfolgen allesamt ganz andere Richtungen und Ziele. Wenn das nicht zusammen passt, ist man dann auch mal gezwungen andere Wege zu gehen. Ist das deshalb schlimm? Nein! Jeder kann schließlich wählen ob künftig Ubuntu benutzt wird oder nicht … ganz einfach! 😉

Eine Armada an Programmierern, viele davon erfahren.

Das kann auch bei Canonical so sein. Warum sollen die Entwickler dort dümmer sein als andere? Manchmal sind neue, unerfahrene Entwickler sogar besser, weil die oft einen ganz anderen Blickwinkel haben als die s.g. alten Hasen die in ihrem denken oft eingefahren sind.

Die erst einmal lange über Specs und Konstruktion gebrütet haben. Die sich Zeit nehmen, um wenig Fehler zu machen, mit den Toolkits und DEs reden und für diese den Umstieg möglichst leicht machen wollen, während selbst die Ubuntuderivate z.Z. schlingern.

Das machen alle bzw sollte alle Entwickler machen, egal ob alter Hase und Frischling im Gewerbe.

Die Frage, wer es richtig macht, ist für mich (!) als Laien (!) eigentlich recht schnell beantwortet.

Eben, zu schnell beantwortet und dann auch nur sehr oberflächlich. Und auf dieser Basis wird hier alles durcheinander gehauen und diskutiert. Man weiß es als außenstehender eben nicht, weil man als Laie keinen Einblick hat und die Sache nicht wirklich einschätzen kann.

Letztlich wird man erst am Ende sehen, wenn alles fertig ist und funktioniert. Mit Unity und Upstart hat man Ubuntu auch nichts zu getraut, nun läuft das schon lange und funktioniert. Es wird auch mit MIR so sein, dann haben sich alle umsonst aufgeregt. Durch die Vielfalt in der Linux Welt, kann man wählen was man nutzen will. Gefällt einem Ubuntu nicht, wechselt man halt auf was anderes … ganz einfaches Ding! ☺