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Matthias_H.
Anmeldungsdatum: 22. Juni 2011
Beiträge: 2671
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Vielleicht ist das Thema was fürs Sommerloch - vielleicht auch nicht... Vorab: es soll nur um Ubuntu gehen. Tenor ist, dass ich der Meinung bin, dass im Forum überproportional viele Fragen zu LTS 12.04 gestellt werden. Nun, zum Zählen bin ich zu faul, deswegen subjektiver Eindruck. Wenn das zutrifft, wie kann das sein? Gerade Um-/Einsteiger in die Linuxwelt (mich damals eingeschlossen) sind begeistert von 5 Jahren Support und erhoffen sich ein stabiles System. So weit - so gut. (?) Relativ schnell merkt man aber das man irgendwie *festhängt* und schaut über den Tellerrand. Es lässt sich nicht leugnen, dass viele LTS mit allen möglichen PPA zugemüllt sind (Ausnahmen bestätigen die Regel). Die Entwicklung bei Canonical geht weiter; nach vorne... Unter diesem Aspekt ist eine LTS vielleicht sogar hemmend, weil sie Ressourcen bindet. Wie seht ihr das? Ich finde eine LTS überflüssig, abgehangen - und ja, im Sinne der Weiterentwicklung für die Zukunft als Hemmschuh....
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redknight
Moderator & Supporter
Anmeldungsdatum: 30. Oktober 2008
Beiträge: 21863
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Matthias H. schrieb: Tenor ist, dass ich der Meinung bin, dass im Forum überproportional viele Fragen zu LTS 12.04 gestellt werden. Nun, zum Zählen bin ich zu faul, deswegen subjektiver Eindruck.
Kommt mir nicht so vor, allerdings schaue ich auch nicht immer auf die Version. Wenn das zutrifft, wie kann das sein? Gerade Um-/Einsteiger in die Linuxwelt (mich damals eingeschlossen) sind begeistert von 5 Jahren Support und erhoffen sich ein stabiles System. So weit - so gut. (?)
Du beantwortest die (spekulative) Frage imo selbst: Mehr Nutzer ▶ Mehr Einsteiger ▶ Mehr Fragen Relativ schnell merkt man aber das man irgendwie *festhängt* und schaut über den Tellerrand.
Das ist wohl noch subjektiver als die Einschätzung der Häufigkeit 😉 Es lässt sich nicht leugnen, dass viele LTS mit allen möglichen PPA zugemüllt sind (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Es dauert eine Weile, bis man sich an das Konzept der Paketverwaltung gewöhnt hat und nicht mehr an Versionitis krankt. Ich finde eine LTS überflüssig, abgehangen - und ja, im Sinne der Weiterentwicklung für die Zukunft als Hemmschuh....
Kommt darauf an, welche und wieviele Systeme du verwaltest. Für ein oder zwei Desktops brauchst Du keine LTS. Ich muss allerdings auch Serversysteme für Kunden verwalten und da könnte ich nicht mal eben alle 6 Monate 15 wichtige Systeme für einen Zeitraum X offline nehmen, nur damit weiter Updates kommen. Das gleiche über die schiere Anzahl, ab einer gewissen Anzahl an Systemen kannst Du nicht mehr alle 6 Monate ein releaseupgrade machen, weil du auch noch andere Dinge zu tun hast.
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hoerianer
Anmeldungsdatum: 14. August 2012
Beiträge: 3156
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Matthias H. schrieb: Tenor ist, dass ich der Meinung bin, dass im Forum überproportional viele Fragen zu LTS 12.04 gestellt werden. Nun, zum Zählen bin ich zu faul, deswegen subjektiver > Eindruck.
Sicherlich gäbe es die Möglichkeit das aus zu werten. Wenn das zutrifft, wie kann das sein?
Trifft sicher nciht auf alle zu, aber auf sehr viele - striktes ignorieren der Such-Funktion und aus reiner Faulheit sich mal die Mühe zu machen im wiki zu lesen. Teilweise sind die probleme letztendlich immer die gleichen bzw. es tauchen immer wieder die gleichen Anfragen auf.
Gerade Um-/Einsteiger in die Linuxwelt (mich damals eingeschlossen) sind begeistert von 5 Jahren Support und erhoffen sich ein stabiles System. So weit - so gut. (?)
Ich nutze seit 2006 nur noch Linux und mir gefällt der Gedanke des langen Supports. Außerdem bin ich aus dem Alter raus, als man noch viel ausprobiert hat. Dazu fehlt mir die zeit bzw. es gibt wichtigeres.
Relativ schnell merkt man aber das man irgendwie *festhängt* und schaut über den Tellerrand.
In wie fern?
Es lässt sich nicht leugnen, dass viele LTS mit allen möglichen PPA zugemüllt sind (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Kann man ja rauswerfen.
Unter diesem Aspekt ist eine LTS vielleicht sogar hemmend, weil sie Ressourcen bindet.
Wie seht ihr das?
Sehe ich nicht so. Gerade wenn man ein System produktiv nutzt, will man nicht alle 6 Monate neu aufsetzen. Im Bereich Server wäre das das Todesurteil für Ubuntu.
Ich finde eine LTS überflüssig, abgehangen - und ja, im Sinne der Weiterentwicklung für die Zukunft als Hemmschuh....
Das ist ja das Gute an Linux, Du kannst Dir ja Deine eigene Distri aussuchen - ja sogar selbst bauen.
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Frieder108
Anmeldungsdatum: 7. März 2010
Beiträge: 9684
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Hi, ich finde auch, es kommt auf den Einsatzzweck an. Bei meiner Frau aufm Läppi läuft 12.04 (Unity) - ist für ihr Nutzungsverhalten völlig ausreichend, Mailen,Surfen, bisle Utube und Filme, Musik. Warum soll ich da alle paar Monate neu installieren - da bleibt 12.04, evtl. sogar bis zum Erscheinen von 16.04 LTS. Bei meinen beiden Jungs (15 + 17) sieht es ähnlich aus - die sind glücklich mit Kubuntu 12.04 - also,warum was neueres aufsetzen. Bei mir selber ist es etwas anders gelagert - ich bin ja notorischer Multibooter, meine Produktivsysteme sind 12.10 auf dem einen Läppi und 13.04 auf nem anderen, zusätzlich 13.10 und halt auch mal ein Siduction oder auch Debian testing. Aber wie erwähnt,auf "Fremdgeräten" installier ich nur LTS. Wers aktueller haben möchte, der darf das gerne selber machen ☺ Greetz Frieder
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pitt-admin
Anmeldungsdatum: 11. Juli 2010
Beiträge: 1875
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Frieder108 schrieb: Hi,
Bei meinen beiden Jungs (15 + 17) sieht es ähnlich aus - die sind glücklich mit Kubuntu 12.04 - also,warum was neueres aufsetzen.
Sehe ich etwas anders, die 13.10 läuft jetzt schon stabiler als die 12.04. Stichwort akonadi, nepomuk und kmail. Darum neu aufsetzen, eine LTS sollte nur mit wirklich guter stabiler Software geliefert werden, wäre also im Gtk Gnome2 und in Qt KDE 3.5 das lief wenigstens. 😈
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eider
Anmeldungsdatum: 5. Dezember 2009
Beiträge: 6274
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Man könnte sich angesichts der vielen Alternativen bei Distris, Versionen, Oberflächen, Anwendungssoftware entspannt zurücklehnen und zufrieden sein, sucht sich aus, was am besten passt und gönnt dies auch Anderen. Matthias H. mag es aktuell und betrachtet das Thema entsprechend. Für das subjektiv Bevorzugte "objektive" Gründe finden und hierfür Werbung machen - so ist Homo sapiens. Solange man Anderen ihre Neigungen noch zugestehen und weiter ruhig schlafen kann, sicher unbedenklich. 😉 Ich nutze Xubuntu 12.04 und Wheezy mit xfce. Kein Bedarf an aktuelleren Versionen, insbesondere PPAs. Alles läuft bei geringem Pflegeaufwand stabil. Ich kaufe gezielt standardisierte, gesetzte Hardware. Upgrade bzw. Neuinstallation im Rhythmus von zwei Jahren empfinde ich als zügige Entwicklung. Schon im nächsten Sommer kommt 14.04.1! Neue Bedienkonzepte, aktuellere Distris, neue Programmversionen und neue Hardware sind interessant und ich finde es gut, dass viele schon 13.10 nutzen oder sogar Anfängern empfehlen! So erfahre ich schon eine Menge hierüber.
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V_for_Vortex
Anmeldungsdatum: 1. Februar 2007
Beiträge: 12095
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Matthias H. schrieb: Ich finde eine LTS überflüssig, abgehangen - und ja, im Sinne der Weiterentwicklung für die Zukunft als Hemmschuh....
Ich habe in meinen Ubuntu-Anfangsjahren auch jede neue Release mitgemacht, dann aber irgendwann eingesehen, dass sich selten etwas Wichtiges ändert und bevorzuge inzwischen die Bequemlichkeit eines über viele Jahre lang unveränderten Systems. Nebenbei konnte und kann ich damit einige mir unliebsame Neuerungen und deren Kinderkrankheiten bzw. die Entwicklung der Alternativen aussitzen. ☺
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drtri
Anmeldungsdatum: 9. Dezember 2012
Beiträge: 619
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Eine - funktionierende - LTS hat schon viel Schönes. Natürlich ist es immer spannend zu sehen, ob man mit einer neuen Version noch Internetzugang hat, Drucker und Scanner noch laufen, die Mails noch da sind, die externe Festplatte noch erkannt wird usw. - aber in kürzeren Zeiträumen als 2-4 Jahren ist mir das zu aufregend. Zumal die Weiterentwicklungen nicht unbedingt den "Haben-Müssen-Effekt" auslösen: Ausser einigen unverbesserlichen Messies haben die meisten Anwender ihre Daten bisher auch ohne aufwendige Such-und Protokollfunktionen gefunden, Milliarden von Windows-Nutzern schaffen das ebenfalls ohne. Manche wünschen sich ihr Betriebssystem auch werbefrei.
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sitronen-
Anmeldungsdatum: 17. August 2012
Beiträge: 651
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Gerade für die kommenden Wechsel: XMir->MIR->Unity8 scheint es für Anfänger und für Leute, die nicht gerne basteln, einfacher, zunächst mal bei einem stabilen (im Sinne von Debian: unveränderlichen) System zu bleiben- denn es WIRD krachen, es SOLL krachen, dazu sind die STS nach Marks Meinung im Moment da. Die neue 9-Monats-Regelung für STS machts nicht besser.
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sitronen-
Anmeldungsdatum: 17. August 2012
Beiträge: 651
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drtri schrieb: Zumal die Weiterentwicklungen nicht unbedingt den "Haben-Müssen-Effekt" auslösen: Ausser einigen unverbesserlichen Messies haben die meisten Anwender ihre Daten bisher auch ohne aufwendige Such-und Protokollfunktionen gefunden, Milliarden von Windows-Nutzern schaffen das ebenfalls ohne. Manche wünschen sich ihr Betriebssystem auch werbefrei.
Meeeeh- muss jede Diskussion in ein Datenmessie- und Spyware-Flamethread ausarten? 👿
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DeJe
Anmeldungsdatum: 2. Januar 2008
Beiträge: 2377
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Ich habe gar keine große Lust alle die Gründe aufzuzählen, warum man besser eine LTS nutzt! Das geht los beim Beta-Tester Status bei jeder neuen Version, geht über die Übertragung der Daten bis hin zu nicht mehr funktionierenden Applikationen/Hardware in neueren Version. Schau dir einfach mal das Wiki an, was alles bei den verschiedenen Versionen beachtet werden sollte/muß. Man ist ständig am Basteln, Probieren, Hinfrickeln... btw. Beruflich arbeite ich mit RHEL 5.x und das funktioniert einfach. Klar kann man kaum neuere Programme nutzen. Aber das was gehen soll, geht auch ohne Bastelei, auch nach Jahren. Da geht es um Stabilität! Das ist IMHO eines der größten Probleme von Linux. Im Vergleich zu z.B. Windows ist es erschreckend instabil. Ja, das ist die Kehrseite der "rasanten" Entwicklung. 😉
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Kätzchen
Anmeldungsdatum: 1. Mai 2011
Beiträge: 7130
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@Matthias H. Würdest du vielleicht anders Denken wenn du KDE,Ubuntu (5 Jahre Support) benutzen würdest? Bei deinem Lubuntu gibt es nunmal keine LTS!
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Antiqua
Anmeldungsdatum: 30. Dezember 2008
Beiträge: 4538
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DeJe schrieb:
… Da geht es um Stabilität! Das ist IMHO eines der größten Probleme von Linux.
Das ist durchaus seeeeeehr Distiributionsabhängig und keinesfalls als Allgemeinaussage so gültig.
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DeJe
Anmeldungsdatum: 2. Januar 2008
Beiträge: 2377
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Antiqua schrieb: Das ist durchaus seeeeeehr Distiributionsabhängig und keinesfalls als Allgemeinaussage so gültig.
Nein, ist es nicht. Bei Stabilität spreche ich von Schnittstellen, APIs, ... (denke nur mal an (g)libc) und das ist Distri-unabhängig. Nicht mit Absturzsicherheit verwechseln, diesbezüglich gibts bei Linux nicht viel zu meckern. Wie auch immer. Wer seinen PC/Notebook einfach nur nutzen und nicht ständig basteln möchte, sollte sich tunlichst eine LTS (oder vergleichbare Variante anderer Distris) installieren.
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drtri
Anmeldungsdatum: 9. Dezember 2012
Beiträge: 619
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DeJe schrieb: Antiqua schrieb: Das ist durchaus seeeeeehr Distiributionsabhängig und keinesfalls als Allgemeinaussage so gültig.
Nein, ist es nicht. Bei Stabilität spreche ich von Schnittstellen, APIs, ... (denke nur mal an (g)libc) und das ist Distri-unabhängig. Nicht mit Absturzsicherheit verwechseln, diesbezüglich gibts bei Linux nicht viel zu meckern. Wie auch immer. Wer seinen PC/Notebook einfach nur nutzen und nicht ständig basteln möchte, sollte sich tunlichst eine LTS (oder vergleichbare Variante anderer Distris) installieren.
Vorbehaltlich der noch zu machenden Erfahrungen mit http://www.omgubuntu.co.uk/2013/08/phased-updates-to-start-rolling-out-for-ubuntu-13-04 vielleicht ab der 14.04. Bei der 12.04 könnte es durchaus bis 2017 weiterhin zu den bekannten Verschlimmbesserungen via Update kommen.
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