So was
http://www.omgubuntu.co.uk/2013/06/ubuntu-13-10-readies-arrival-of-smarter-unity-dash
in der öffentlichen Verwaltung, Unternehmen oder Schulen?
Gerüchteweise soll es mehr Oberflächen als Unity geben...
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Gerüchteweise soll es mehr Oberflächen als Unity geben... |
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... die mit verkürzten Supportzeiträumen aufwarten, wobei alles unter 5 Jahren in Organisationen einer Dauerbaustelle gleichkommt. |
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Und Ubuntu 10.04. http://www.golem.de/1108/85823.html Und in einem Kommentar zum Müncher IT-Blog wird noch erwähnt, dass LiMux dem Release-Zyklus der LTS-Versionen folgt: http://www.it-muenchen-blog.de/2011/08/munchen-bringt-neues-release-4-0-des-limux-clients-heraus/
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Dank unmotivierter Lehrer mussten wir damals Windows nutzen (Abi 2008). Der Lehrplan (Mecklenburg-Vorpommern) schrieb bestimmte Programmiersprachen vor (Pascal & ...?). Warum Linux/freie Software in Schulen und Verwaltung nicht Pflicht ist, ist ebenfalls mir ein Rätsel. Der Staat sollte seinem Bildungsauftrag nachkommen und in diese Richtung gehen. Man könnte dann zudem einen zentralen Support für Schulen, Kommunen, Verwaltung & Co. anbieten. |
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Finde ich auch. Theoretisch scheint es in Baden-Württemberg immerhin paedML Linux zu geben. Möge es genutzt werden - mindestens so wie Edubuntu. Michael |
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Mal ne kurze rechtliche Einschätzung ohne Paragraphen-Zitat und ohne Gewähr oder Haftung: Ich behaupte [sic!], dass sie zwar während des Unterrichts beliebige Programme einsetzen können dürfen, allerdings die Kids (bspw. bei Hausaufgaben etc.) nicht dazu zwingen dürfen, bestimmte Formate (und damit bestimmte Programme) einzusetzen. Außer es steht explizit im Lehrplan (dann ändert sich der Klagegegner). Da ich persönlich in letzter Zeit was die Verwendung freier Software reaktiv ziemlich militant bin (soll heißen: Aggressiver Angriff, wird meine Verwendung freier Software auch nur im Ansatz kritisiert – es nervt!), ist meine Vorgehensweise an der Uni die, dass ich teilw. aktiv Vorgaben gegen Vorgaben verstoße, die mich zur Verwendung unfreier Software verpflichten. Arbeiten verpflichtend in Times New Roman abzugeben ist so ein Beispiel (bisher hat aber auch niemand die Libertine als Nicht-Times erkannt…). Die Argumentationsweise, mit der ich da notfalls vor Gericht durchkäme (noch nicht probiert, aber hinreichend sicher, dass ich es darauf ankommen ließe) lässt sich auch auf Schulen übertragen und ist die folgende: Es kommt bei den (elektronisch) einzureichenden Aufgaben auf den Inhalt an, nicht die Form. Mit der Form ist kein pädagogischer Zweck verbunden (anders hier dann, wenn es auf den Umgang mit einem konkreten Produkt ankäme, hier aber Problem mit Wettbewerbsrecht…). Bei gleicher Funktionalität (Textaufbereitung, Drucksatz, Bildschirmpräsentation usw.) gibt es also keinen sachlichen Grund, eine bestimmte Software vorzuschreiben, zumal quelloffene Software durch offene Standards idR besser zertifiziert ist (vgl. mal ODF mit DOCX…). Es ist also nicht zwingend notwendig, die Hausaufgaben im *.docx abzugeben oder eine Präsentation mit *.pptx zu halten. Man darf also zur entsprechenden Verwendung nicht gezwungen werden. Würde man dazu gezwungen werden, so käme das auch u.a. verdeckten Studien- bzw. Schulgebühren gleich, da ja extra für die Ausbildung ein bestimmtes Programm angeschafft werden müsste, welches erhebliche Lizenzkosten nach sich zieht. Solche Kosten sind aber regelmäßig unzulässig. Bevor Ihr das versucht: Konsultiert einen Anwalt. |
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Tja, was soll ich dazu schreiben. @MisterX: Das ist ja Ideoligisch alles schön, aber wenn die Kinder dann in's Berufsleben eintreten wird ihnen die Software aufdiktiert werden und dann gibt es normalerweise nicht mehr die Wahl. Dann heisst es nimm oder geh, knallhart! Ich würde mir aber schon in der Schule wünschen, dass es nicht nur EIN Produkt gibt auf das die Schüler trainiert werden. Sie sollen sehen was es gibt, also nicht nur MS, sodern eben auch Linux und auch Apple. Auch sehr schön dazu die unterschiede proprieritäres / offenes Entwicklungsmodell und in diesem Zusammenhang was das für die Gesellschaft an sich bedeutet, wo die Vor- und Nachteile in der einen und anderen Arbeitsweise liegen. Und bitte keine starren Arbeitsabläufe eintrichtern, die merkt sich eh keiner und nach ein paar Jahren kann man die Software eh nicht mehr so benutzen wie heute (siehe Ribbons)...lieber die Kinder etwas rumexperimentieren lassen etwas an der Software rumspielen lassen: das entwickelt Kreativität, learning bei doing, trial and error... Als ich in die Schule ging haben wir den Lehrern beigebracht wie Computer funktionieren....lange isses her. 😛 |
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Leider ist das zum Teil immer noch so; zumindest wir machen das noch 😀 Nein, aber mal ehrlich: Ich als kommender ABI-Jahrgang an einer Schule irgendwo im /home/berlin habe wie crazy-biscuit schon beschrieben hat in der Schule Pascal kennengelernt, dann noch die Theorie von Sortieralghorithmen, das leidige Thema einer nicht funktionierenden IT, Pascal, ein wenig html und - nicht zu vergessen - Pascal... Das ganze natürlich auf Windows 98 Rechnern, die vor ungefähr 8 Monaten durch Windows XP Rechner ersetzt wurden (hat gleich zu 1,5 Monaten keinen Unterricht machen geführt) auf denen bis auf des nötigste keinerlei OpenSource läuft. Mittlerweile haben wir zwar unseren Lehrer soweit bearbeitet, dass Firefox ordentlich installiert wurde usw., aber der Großteil der Rechner ist auf Microsoft-Basis (wenn sie überhaupt funktionieren) und jegliche OpenSource bemühungen sind bis auf wenige Ausnahmen von den Schülern ausgehend. Das Problem an unserer Schule sind meiner Meinung nach aber nicht die Lehrer, sondern vielmehr diejenigen, die entscheiden was angeschafft wird (und das sind oftmals nicht die Lehrer): Weil wir eine kirchliche Privatschule sind macht das bei uns eine zentrale Stelle von der Kirche, die dann Firmen für viel Geld beauftragt und Dinge bestellt, die zwar schön sind, jedoch nicht vorrangig. Dann ist da nocht der Rahmenplan, der keinerlei auseinandersetzung mit OpenSource vorsieht und zwischendrin wir und die Lehrer. Meiner Meinung nach liegt das Problem in der Bildungspolitik, weil da nicht klar gesagt wird, dass offene Standards pflicht sind. Genau wie bei den Ämtern (leidvolle Erfahrungen mit Excel-Dokumenten). Es fehlt einfach an klaren, für jedermann umsetzbaren Standards, die im Übrigen auch dafür sorgen würden, dass Informatik-Lehrer nicht den Shitstorm der übereifrigen Eltern ertragen müsste, wenn es heißt, dass man gerne mit OpenSource (Stichwort LibreOffice) arbeiten würde, aber das ja laut den Eltern kein Standard wäre. Außerdem kostet es ja nix und das ist schlecht. Zumindest an unserer Schule bekommen wir aber die Möglichkeit uns in der Linux-Welt auszuleben - allerdings komplett auf eigene Initiative, lediglich gespendete Hardware konnte von uns genutzt werden, so dass mittlerweile sogar ein kleines LTSP-Netz mit Beamersteuerung und internem Kommunikationssystem für unsere Bühnentechnik steht. Ich persönlich betreue allerdings auch einen Bildungstärger der komplett die gesamte EDV-Schulung mit Linux-Systemen vornimmt. Die Dozenten sind sehr zufrieden - okay nach einigen guten Zusprüchen und ein wenig Einarbeitung -, aber kämpfen damit, dass die meisten EDV-Führerscheine nur für MS-Office abgelegt werden können. Trotzdem ist es möglich guten Unterricht mit OpenSource zu machen. Ich hoffe dieser Beitrag hat das Dilemma mit der Schul-IT ein wenig angerissen - ich glaube, dass der Weg in Richtung OpenSource einfach noch sehr neu erscheint (warum auch immer) und die Leute vor neuem zurückschrecken. Ein kleiner "Zwang" in die richtige Richtung würde ich auf jeden Fall befürworten. |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 2848 |
Naja, wer aber im Bereich "Office" nicht in der Lage ist von einem Programm auf ein anderes zu Transferieren wird's eh mittelfristig schwer haben nicht zu Verzweifeln. Da kann mir keiner erzählen, dass ganze Horden frischer Abiturienten / Gesamtschulabgänger, etc an einem Office verzweifelten, wenn sie das nicht vorher in einem dieser großartigen (Sarkasmus!) Schulkurse beigebracht bekämen. |